Am Mittwochabend verursachte eine Mazda-Fahrerin unter alkoholischer Beeinflussung einen Verkehrsunfall in Oberhausen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr eine 44-jährige Frau gegen 18:30 Uhr mit ihrem Pkw auf der Marienstraße in Richtung Ortsausgang, um auf die L555 zu gelangen.
Hierbei touchierte sie mit ihrem Auto zwei ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge an der linken Seite.
In Folge der Kollision war das Fahrzeug der 44-Jährigen nicht mehr fahrbereit.
Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme ergaben sich bei der Fahrerin Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,6 Promille.
Bei dem Unfall verletzte sich niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Bislang Unbekannte gaben sich am Mittwochmittag in betrügerischer Absicht als Beamte des Bundeskriminalamts aus und verursachten bei einem 66-Jährigen hohen finanziellen Schaden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gab sich der Betrüger telefonisch als BKA-Beamter aus und schilderte dem 66-Jährigen gegen 13:00 Uhr, dass er im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Finanzinstitut unberechtigte Überweisung in sechsstelliger Höhe von seinem Konto ausgehend festgestellt habe.
Um sein angeblich überwiesenes Geld zurückzuholen, forderte der unbekannte Mann den Geschädigten in der Folge telefonisch dazu auf, mehrere Überweisungen zu tätigen.
Daraufhin übersandte der 66-Jährige in zwei Überweisungen insgesamt 60.000 Euro auf eine telefonisch übermittelte Kontonummer. Als die Ehefrau des Geschädigten das Telefonat ihres Mannes registrierte, übernahm sie dieses und beendete es kurz darauf.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe
von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder
bei den Tätern landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
- Bringen Sie jeden Betrugsversuch zur Anzeige.
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter:
Unbekannte Täter haben Werkzeug aus einem abgestellten Firmenfahrzeug entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich die Tat zwischen Freitagabend und Mittwochmorgen im Altenweg in Ispringen.
Unbekannte Täter verschafften sich mittels Tatwerkzeug Zutritt zu einem Firmenfahrzeug. Hierbei entwendete die Täterschaft mehrere Werkzeuge. Der Sachschaden befindet sich im mittleren vierstelligen Bereich.
Zeugen, die in diesen Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim Nord unter der Telefonnummer 07231 186 3211 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen zum Verlauf der diesjährigen Faschingsumzüge in Durlach und Karlsruhe eine insgesamt positive Bilanz. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.
Nach Angaben des Veranstalters besuchten am Sonntag rund 50.000 Menschen den Fastnachtsumzug in Durlach. Zwei Tage später verfolgten entlang der Strecke in Karlsruhe etwa 55.500 Zuschauerinnen und Zuschauer das närrische Treiben.
Nennenswerte Ausschreitungen oder die Begehung schwerwiegender Straftaten wurden im Karlsruher Stadtgebiet nicht festgestellt. Gleichwohl blieb das Einsatzgeschehen nicht vollständig störungsfrei: Die Beamtinnen und Beamten waren mit der Klärung einzelner Auseinandersetzungen sowie der Beruhigung konflikthafter Situationen befasst. Darüber hinaus machten ein Körperverletzungs- und ein Diebstahlsdelikt sowie mehrere Beleidigungen polizeiliche Maßnahmen erforderlich. In der Folge sprachen die eingesetzten Polizeikräfte mehrere Platzverweise aus. Erfreulicherweise mussten keine Personen in Gewahrsam genommen werden.
Insgesamt bewegten sich sowohl das Einsatzaufkommen als auch die Zahl der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.
Als wirkungsvoll erwiesen sich zudem gezielte Jugendschutzkontrollen. Anders als im Vorjahr wurden keine stark alkoholisierten Minderjährigen festgestellt. In mehr als 70 Fällen suchten die eingesetzten Kräfte das präventive Gespräch und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung junger Besucherinnen und Besucher.
In Durlach kam es im Bereich der Kreuzung Ochsentorstraße / Pfinztalstraße kurzzeitig zu deutlichen Störungen, ausgehend von einer stark alkoholisierten und aggressiven Jugendgruppe. Zur Beruhigung der Lage und zur Unterbindung weiterer Störungen sprachen die Beamtinnen und Beamten mehrere Platzverweise aus.
Im Verlauf des Umzuges wurden insgesamt sieben Straftaten registriert. Zudem mussten sechs Jugendliche aufgrund erheblicher Alkoholisierung dem Sanitätsdienst überstellt werden.
Insgesamt spiegelten die Veranstaltungen ein ausgelassenes und zugleich weitestgehend verantwortungsbewusstes Miteinander wider, das dank des umsichtigen Zusammenwirkens aller Beteiligten in einem würdigen und sicheren Rahmen stattfinden konnte.
Ab Donnerstag, den 26.02.2026, ist die Jugendverkehrsschule Mühlacker wieder geöffnet. Kinder im Alter von 7-13 Jahren können im Schonraum das richtige Verhalten als Fahrradfahrer und Fußgänger erlernen.
Fahrräder können bei uns kostenlos zum Üben ausgeliehen werden. Es darf aber auch gerne das eigene Fahrrad mitgebracht werden. Das Tragen eines Fahrradhelms ist Pflicht. Fahrradhelme müssen von Zuhause mitgebracht werden.
Kinder unter 7 Jahren sind in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ebenfalls willkommen und können sich als Fußgänger in der Jugendverkehrsschule bewegen. Die Teilnahme am Fahrbetrieb ist leider nicht möglich.
Die Jugendverkehrsschule Mühlacker ist immer donnerstags von 14-16 Uhr geöffnet. In den Schulferien und bei schlechtem Wetter ist die Jugendverkehrsschule geschlossen.
Für Rückfragen steht das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Pforzheim gerne unter der Nummer 07231/186-1201 oder via Mail unter pforzheim.pp.praevention@polizei.bwl.de zur Verfügung.
Ein im Einsatz befindlicher Rettungssanitäter wurde am Montag während des Rosenmontagsumzug in Horb tätlich angegangen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befand sich der Rettungssanitäter bei der Versorgung eines Patienten, als er eine Krankentrage zum Einsatzort brachte.
Dabei soll es zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem der 18-jährige Mann dem Sanitäter vorwarf, ihm die Trage auf den Fuß gestellt zu haben. In der Folge packte der 18-Jährige den Rettungssanitäter und drückte ihn gegen einen Pfosten.
Die Situation konnte durch weitere Besucher des Umzugs beruhigt werden. Der Rettungssanitäter blieb körperlich unverletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 07451 96-0, beim Polizeirevier Horb am Neckar zu melden.
Ein stark alkoholisierter BMW-Fahrer ist am Dienstagnachmittag von der Polizei kontrolliert worden.
Gegen 15:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge einen auffällig fahrenden Pkw zwischen Ebhausen und Altensteig. Der Fahrzeug-Lenker fuhr mehrfach über die Mittellinie und den Grünstreifen. Eine Streife des Polizeireviers Nagold konnte den Fahrer, im Fahrzeug sitzend, in Altensteig antreffen und kontrollieren.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 2,7 Promille, weshalb der 36-jährige Autofahrer zur Blutentnahme ins Krankenhaus musste.
Sein Führerschein wurde vorerst einbehalten.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim haben am Dienstag Geschwindigkeitsmessungen auf der Kreisstraße 4530 zwischen Eisingen und Kieselbronn durchgeführt.
Im Zeitraum zwischen 07:30 Uhr und 12:00 Uhr wurden 160 Fahrzeuge gemessen und rund 30 Verstöße festgestellt. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h war die schnellste Pkw-Fahrerin mit 125 km/h bei nasser Fahrbahn unterwegs. Diese muss mit einem Fahrverbot, Punkten in Flensburg und einem Bußgeld rechnen.
Die deutliche Mehrheit der gemessenen Fahrzeuge hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Zur stetigen Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de
Eine Gartenhütte in der Karlsruher Nordstadt geriet am Dienstagabend auf bislang ungeklärte Ursache in Brand und verursachte einen hohen Sachschaden.
Nach bisherigem Ermittlungsstand bemerkte eine Anwohnerin gegen 20:45 Uhr eine Rauchentwicklung auf dem Gartengelände einer Schule in der Tennesseeallee und verständigte daraufhin Polizei und Feuerwehr.
Unmittelbar eingetroffene Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Karlsruhe löschten die in Vollbrand stehende Gartenhütte, noch bevor sie auf das angrenzende Schulgebäude übergreifen konnten. Ein neben der Hütte geparkter LKW wurde durch die Flammen ebenfalls stark beschädigt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 80.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter 0721 666 5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
In der Nacht auf Mittwoch brachen zwei bislang unbekannte Täter in ein Mehrfamilienhaus in Flehingen ein und raubten offenbar die Bewohner aus. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen verschafften sich die zwei Männer gegen 00:30 Uhr gewaltsam Zutritt in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Friedenstraße. Dort durchwühlten sie wohl zunächst den Wohnbereich und begaben sich schließlich in das Schlafzimmer, in dem die Bewohner schliefen. Im weiteren Verlauf bedrohten die Einbrecher die Bewohner unter Vorhalt eines Messers und ließen sich mehrere Schmuckstücke aushändigen. Anschließend flüchteten sie zu Fuß in Richtung Steinbrunnenstraße.
Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Beteiligung der Polizeihundeführerstaffel sowie eines Polizeihubschraubers führte bislang nicht zur Identifizierung der mutmaßlichen Täter, die wie folgt beschrieben werden.
Die beiden Männer hatten ein südländisches Erscheinungsbild, waren etwa 180 – 190 cm groß und zwischen 35 und 40 Jahre alt. Sie hatten beide eine schlanke Figur, trugen dunkle Kleidung (schwarze Steppjacke, Jogginghose, glänzende Schuhe) und waren offenbar mit schwarzen Schlauchschals maskiert. Einer der Täter soll außerdem einen Oberlippenbart getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.