Archiv der Kategorie: Polizist=Mensch

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"Wir sind überall": Nackte Festnahme in der Sauna“Da gehst du in die Sauna, möchtest etwas entspannen und dann so was…” Das könnten vielleicht die Gedanken auf beiden Seiten gewesen sein. Kurios ist der folgende Vorfall allemal. Und bitte Ladies, bei so viel nackten Tatsachen bitte das Kopfkino zügeln 😎

Die Polizei in Rinkeby, einem Stadtteil von Stockholm (Schweden), teilte vor wenigen Tagen mit, dass ein Polizist, der sich privat in einer Sauna aufhielt, einen Kriminellen festnahm. Und das ganz ohne Dienstkleidung oder sonst irgendwelche Kleidung. Nackte Tatsachen also auf beiden Seiten.

Der Polizist, der sich in einer öffentlichen Sauna der Stadt aufhielt, erkannte nach wenigen Minuten, dass sich ein bereits seit längerer Zeit gesuchter Straftäter ebenfalls in der Sauna aufhielt. Der Beamte kannte den Gesuchten bereits dienstlich, doch das beruhte ganz offenbar auf Gegenseitigkeit.

Denn auch der gesuchte Mann erkannte seinerseits den Polizisten. Der Beamte behielt trotz hoher Raumtemperaturen und ungewissem Ausgang der Situation einen kühlen Kopf, ging in aller Ruhe zu dem Kriminellen hin und eröffnete ihm, dass er nun festgenommen sei. So viel Chuzpe muss man erst einmal haben…

Das dachte sich wohl auch der Gesuchte. Er trat weder die Flucht an, noch wehrte er sich gegen die polizeiliche Maßnahme. Zusammen mit dem (nackten) Polizisten wartete er auf die (angezogenen) im Dienst befindlichen Beamten, die mittlerweile verständigt worden waren und ließ sich widerstandslos abführen.

Christoffer Bohman, stellvertretender Polizeichef der Polisen Rinkeby, bedankt sich nicht nur bei seinen Beamten, sondern warnt auch alle anderen Kriminellen:

“Ich danke Ihnen für Ihr Engagement, welches Sie offensichtlich nicht nur dann zeigen, wenn Sie im Dienst sind!

Wir sind überall. Selbst wenn Sie uns nicht sehen, sind wir da.”

Polizisten bekommen einen Vogel: Zugriff an der Bordsteinkante

Bild: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Auch wenn der folgende Vorfall mit Begriffen wie Bordstein und Vogel aufwartet, war es nicht die berüchtigte Bordsteinschwalbe, welche Polizisten festnahmen. Und warum es zielführend war, dass die Beamten ihr Frühstück an Bord hatten, könnt ihr nun hier nachlesen.

Am Sonntagmorgen, gegen 8 Uhr, wurde eine Streife in Neuenrade (Nordrhein-Westfalen) von einem Passanten angesprochen, der gerade mit seinem Hund eine Rund um den Block drehte. Ihm war ein Ausreißer aufgefallen, der offenbar aus seinem trauten Heim entflogen war.

Und tatsächlich, auf dem Gehweg saß ein Nymphensittich, der nicht zur hiesigen Fauna gehört. Zwar wirkte der Sittich handzahm, doch vor dem Zugriff wollten die Polizisten auf Nummer sicher gehen und eine überhastete Flucht verhindern.

Zum Glück hatten sie gerade frische Brötchen an Bord und da so ein Sittich nicht als Vielfraß bekannt ist, waren die Beamten dann auch gerne bereit, für eine friedliche Festnahme dem Federkleidträger etwas vom Frühstück abzutreten.

Diese ausgeklügelte Taktik, welche in keiner Polizeidienstvorschrift zu finden ist, ging tatsächlich auf und der Zugriff konnte ganz ohne Gegenwehr an der Bordsteinkante erfolgen. Ein vogelkundiger Anwohner unterstützte die Polizisten dabei.

So hatten die Beamten einen Vogel, der wieder zurück in sein Heim kehren soll. Doch der Besitzer ist noch unbekannt, so dass der Sittich vorübergehend bei einem Vogelfreund privat unter kam. Die Polizei in Werdohl würde sich über einen Anruf des Besitzers freuen.

Gestern Nachmittag kam es am Flugplatz Egelsbach (Hessen) gegen 15:30 Uhr zum Absturz eines Kleinflugzeuges, bei dem die drei Insassen verstarben. Zu diesem Einsatz wurden zahlreiche Streifen beordert.

Auf der Anfahrt zum Flugplatz befand sich gegen 15:45 Uhr ein Streifenwagen der Polizei Südhessen auf der B486 mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. In Gegenrichtung kamen den Polizisten ein Audi und ein Opel entgegen.

Vermutlich wegen eines Überholmanövers, bei der der überholende Opel mutmaßlich den Audi streifte und ins Schleudern kam, stieß der Opel mit dem Polizeifahrzeug zusammen.

Die beiden Insassen des Opel, ein 24-Jähriger und eine 22-Jährige, verstarben noch an der Unfallstelle. Die drei Polizisten im Streifenwagen wurden schwer verletzt, zwei von ihnen wurden mit einem Rettungshubschrauber in umliegende Kliniken verbracht. Die Insassen des Audi blieben offenbar unverletzt, mussten jedoch psychologisch betreut werden.

Den Angehörigen der verstorbenen jungen Menschen gilt unser Mitgefühl. Wir wünschen ihnen viel Kraft diesen schweren Verlust zu ertragen.

Den schwer verletzten Kollegen wünschen wir schnelle und vollständige Genesung!