In den zurückliegenden Jahren konnte eine signifikante Zunahme des Gütertransportes auf der Straße festgestellt werden, wobei die Bundesautobahn 8 im Hinblick auf die gewerbliche Nutzung eine der meistbefahrenen Fernstraßen in Baden-Württemberg ist.
Der hiermit einhergehende Transport von gefährlichen Gütern sowie Abfalltransporten stellt stets ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr dar.
Am heutigen Mittwoch führte das Gefahrgutkompetenzteam Baden-Württemberg, unter der Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim, eine stationäre Kontrolle auf der Autobahn 8 durch.
Im Zeitraum zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr kontrollierte das Team, bestehend aus Bundesamt für Logistik und Mobilität, sowie Polizeibeamten verschiedener Dienststellen, insgesamt 49 Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamten 39 Mängel, darunter unter anderem mangelhafte Ladungssicherung, nicht geführte Tageskontrollblätter, Überladung sowie Verstöße gegen die Ruhezeiten, fest.
Elf Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt bis zur Nachsicherung der Ladung untersagt. Zwei davon mussten zu einer Fachfirma begleitet werden. Nach der Ursachenbeseitigung konnten die Fahrer ihre Fahrt fortsetzen. Ein Fahrzeug wurde aufgrund gravierender technischer Mängel stillgelegt.
Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten werden auch künftig verstärkt Kontrollen mit dem Fokus auf Gefahrgut durchgeführt.
Am Mittwochnachmittag gegen 13:35 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einer Rauchentwicklung an der Lina-Radke Sporthalle in der Steinhäuserstraße gerufen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden am Vormittag wohl Unkrautverbrennungen auf dem Areal durchgeführt, was vermutlich dazu führte, dass es in der Folge eine Rauchentwicklung an der Fassade der zum Ereigniszeitpunkt leeren Sporthalle gab.
Aufgrund des zügigen Eintreffens der Feuerwehr konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.
Der Schulbetrieb der nahegelegenen Schulen lief wohl uneingeschränkt weiter.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine Personen verletzt.
Die Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit nicht beziffert werden.
Am späten Mittwochvormittag kollidierten in Unteröwisheim zwei Pkw frontal miteinander. Eine 70-jährige Fahrerin verletzte sich hierbei schwer.
Ersten Informationen zufolge fuhr eine 32-jährige Fahrzeugführerin gegen 10:30 Uhr gemeinsam mit ihren drei Kindern von Ubstadt kommend auf der Friedrichstraße in Richtung Unteröwisheim. Kurz vor der Ortseinfahrt geriet sie mit ihrem Seat aus bislang unbekannter Ursache nach links in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Dacia zusammen. Die beiden Fahrzeuge kamen letztlich auf einem Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stehen.
Ein alarmierter Rettungswagen transportierte die 70-jährige Fahrerin mit schweren Prellungen im Brustbereich in ein Krankenhaus. Die drei Kleinkinder und die 32-jährigen Seat-Fahrerin blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt, wurden jedoch für weitere Überprüfungen ebenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Friedrichstraße wurde für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 13:00 Uhr gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 30.000 Euro.
Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Karlsruhe dauern weiter an.
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend in Linkenheim-Hochstetten wurde ein 93-jähriger Fahrradfahrer schwer verletzt, nachdem ihm ein Autofahrer die Vorfahrt genommen hatte.
Ersten Feststellungen zufolge befuhr ein 59-jähriger Peugeot-Fahrer gegen 18:15 Uhr die Georg-Adam-Lang-Straße in westlicher Richtung. An der Einmündung zur Straße „Am Pfarrgarten“ missachtete er offenbar die Vorfahrt des von rechts kommenden Velo-Fahrers.
Bei der frontalen Kollision stürzte der 93-Jährige, der keinen Helm trug, auf die Fahrbahn und zog sich eine Kopfverletzung zu. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Einen Diebstahlschaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich haben unbekannte Täter in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Firma in Knittlingen hinterlassen.
Nach bisherigem Kenntnisstand drangen die Täter in der Zeit zwischen Montag, 21:15 Uhr, und Dienstag, 05:55 Uhr, in das im Pflegmühleweg befindliche Firmengelände ein. Dort entwendeten sie Metallschrott, dessen Gewicht derart beträchtlich war, dass diese mit einem größeren Fahrzeug transportiert werden musste.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Fahrzeuge oder Personen gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07041 9693-0 beim Polizeirevier Mühlacker in Verbindung zu setzen.
Zu einem Verkehrsunfall ist es am Dienstagabend im Kelterner Ortsteil Ellmendingen gekommen. Eine Fahrradfahrerin wurde hierbei leicht verletzt.
Ein 59-jähriger VW-Fahrer soll zunächst gegen 20:00 Uhr die Durlacher Straße befahren und anschließend am Fahrbahnrand geparkt haben, als ein in gleiche Richtung fahrender Radfahrer dabei war, das geparkte Fahrzeug zu passieren. Noch beim Passieren öffnete der 59-Jährige die Fahrzeugtüre sodass es zum Zusammenstoß mit der 47-jährigen Fahrradfahrerin kam. Hierbei stürzte diese und verletzte sich leicht.
Tipps für Pkw-Fahrer und Insassen:
- Machen Sie den Schulterblick, um sicherzustellen, dass Sie keine
Verkehrsteilnehmer beim Aussteigen behindern oder gefährden.
Pkw-Fahrer sollten zusätzlich die Seiten- und Rückspiegel nutzen
- Öffnen Sie die Tür über Kreuz - zunächst nur einen Spalt weit.
Das bedeutet: Wenn Sie auf der linken Seite sitzen, öffnen Sie
die Tür mit der rechten Hand - und andersherum ("holländischer
Griff"). So drehen Sie Ihren Oberkörper und blicken über Ihre
Schulter. Wenn Sie sicher sind, dass Sie niemanden gefährden,
können Sie die Tür öffnen.
- Fordern Sie auch alle weiteren Fahrzeuginsassen zu diesem
Verhalten auf und unterstützen Sie insbesondere Kinder beim
sicheren und sorgsamen Aussteigen.
- Halten Sie ausreichend Abstand, wenn Sie hinter oder neben
Radfahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern fahren, da diese
plötzlich einer sich öffnenden Fahrzeugtür ausweichen könnten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.dvr.de
„Ihre Tochter hatte einen schweren Unfall und sitzt jetzt in Haft – wenn Sie 10.000 Euro in bar an die Polizei übergeben, bleibt ihr das Gefängnis erspart.“
So oder so ähnlich beginnen betrügerische Anrufe, SMS oder E-Mails, mit denen Kriminelle gezielt ältere Menschen unter Druck setzen und um ihr Geld bringen wollen.
Die Täter agieren hochprofessionell und nutzen gezielt Ängste aus. Dabei geben sie sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte, Notärzte oder auch als vermeintliche Angehörige aus. Ziel ist es, durch geschickte Gesprächsführung Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu erbeuten. Der entstandene Schaden kann schnell fünfstellige Beträge erreichen.
Um auf diese Gefahren aufmerksam zu machen und über typische Betrugsmaschen aufzuklären, veranstaltet das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe vom 05. bis 11. Mai 2025 erneut die Aktionswoche „Bekämpfung der Kriminalität zum Nachteil älterer Menschen“.
Im Rahmen der Aktionswoche finden zahlreiche Informationsstände und Vorträge statt, bei denen Bürgerinnen und Bürger über gängige Betrugsformen wie den „Schockanruf“ oder den „falschen Polizeibeamten“ informiert werden. Zudem erhalten sie konkrete Verhaltenstipps, wie sie sich und Angehörige schützen können.
Ziel ist es, noch mehr Menschen zu erreichen als im Vorjahr, in dem 763 Teilnehmende gezählt wurden.
Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche:
- 05.05.2025, 15:00 Uhr - Vortrag im Forum Älter-Werden, Neudorf
- 05.05.2025, 15:00 Uhr - Vortrag in der Seniorenresidenz, Malsch
- 06.05.2025, 14:00-16:00 Uhr - Präventionsstand im Foyer der
Sparkasse Karlsruhe-Mühlburg
- 07.05.2025, 08:00-12:00 Uhr - Präventionsstand auf dem
Wochenmarkt am Stephansplatz, Karlsruhe (mit Verbraucherzentrale
BW)
- 07.05.2025, 15:00 Uhr - Vortrag bei der Gewerkschaft Nahrung und
Genuss, Karlsruhe
- 07.05.2025, 18:00 Uhr - Vortrag beim Sozialverband VdK, Sulzfeld
- 08.05.2025, 14:00-16:00 Uhr - Präventionsstand in der
Commerzbank Karlsruhe-Marktplatz
- 08.05.2025, 15:00 Uhr - Vortrag im Altenwerk, Malsch-Völkersbach
- 08.05.2025, 18:00 Uhr - Vortrag "Älter werden in Durlach",
Karlsruhe-Durlach
- 08.05.2025, 14:00 Uhr - Vortrag beim Regionalverband VERDI
- 09.05.2025, 08:00-12:00 Uhr - Präventionsstand auf dem
Wochenmarkt, Karlsruhe-Neureut
- 10.05.2025, 08:00-12:00 Uhr - Präventionsstand auf dem
Wochenmarkt, Bruchsal
- 10.05.2025, 10:00-15:00 Uhr - Präventionsstand im
Globus-Einkaufsmarkt, Waghäusel-Wiesental
- 11.05.2025, 18:00 Uhr - Theaterstück "Der Bädscheler" in der
Badisch Bühn, Karlsruhe (in Kooperation mit dem Förderverein
"Sicheres Karlsruhe e. V." - Alle Gäste erhalten nach
vorhergehender Anmeldung freien Eintritt - siehe gesonderte
Medieninfo - Einlass ist ab 16:00 Uhr)
Die Aktionswoche wird von regelmäßigen Beiträgen über Social Media begleitet. Interessierte Einrichtungen oder Kooperationspartner können sich beim Referat Prävention melden:
E-Mail: karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de
Telefon: 0721 666-1201
Eine Gruppe junger Männer schlug und trat am Dienstagabend wohl auf zwei 20-Jährige ein und verletzte diese teils schwer.
Nach derzeitigem Kenntnisstand trafen sich die beiden späteren Geschädigten gegen 19:30 Uhr in einer Grünanlage des City-Parks in der Südstadt mit einem Bekannten, um vorrangegangene Streitigkeiten auszuräumen. Hierzu erschien der 21-Jährige offenbar in Begleitung weiterer junger Männer und soll den beiden 20-Jährigen wohl unvermittelt mehrfach mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Die Opfer versuchten daraufhin zu flüchten, wurden jedoch von der etwa zehnköpfigen Gruppierung auf Höhe der Philipp-Reis-Straße zu Boden gebracht und wohl weitere Male getreten und geschlagen.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Trotz unmittelbar eingeleiteter Fahndung mit einer Vielzahl an Streifenbesatzungen konnten die Schläger in unbekannte Richtung flüchten. Die beiden 20-Jährigen wurden mit Frakturen im Gesicht und mehreren Prellungen am Oberkörper von einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.
Im Verlaufe des Abends begab sich der 21-jährige Haupttäter eigenständig auf das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach und räumte die Tat ein. Angaben zu den weiteren Tätern machte er bislang nicht.
Bei seinen Mitstreitern soll es sich nach Zeugenaussagen um etwa zehn junge Männer mit arabischem Erscheinungsbild gehandelt haben.
Das Polizeirevier Südweststadt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zur Tat und den weiteren Tätern geben können werden gebeten, sich unter 0721 666-3411 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bargeld und Gold haben Betrüger am Dienstagmittag in der Pforzheimer Nordstadt dreist ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Eine Frau erhielt zur Mittagszeit einen Anruf auf ihrem Festnetz von einem Mann, welcher angab, deren Sohn hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Dieser würde sich nun in Untersuchungshaft befinden, welche nur durch die Zahlung einer sechsstelligen Summe vorerst aufgehoben werden könne. In der Folge kam es seitens der Täterschaft zu einer geschickten Gesprächsführung, welche die Dame schließlich dazu veranlasste, gegen 14:30 Uhr, Bargeld und Gold im höheren fünfstelligen Eurobereich an eine Abholerin auszuhändigen.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
etwa 25-30 Jahre alt, ca. 170cm groß, europäisches Erscheinungsbild, kurze braune Haare, trug einen leichten Wollpullover mit blauen Streifen, eine weiße Jacke und eine Jeanshose
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Hierzu gibt die Polizei folgende Hinweise:
- Denken Sie daran, die Polizei ruft Sie niemals unter der
Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie
unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür
nicht die Rückruftaste.
- Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft
und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
- Rufen Sie den Angehörigen, um den es sich in dem Telefonat
handeln soll, unter der Ihnen bekannten Nummer an.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen! Vereinbarte
Treffpunkte vor Dienst- oder Amtsgebäuden, wie z.B.
Polizeidienststellen, Amtsgericht oder Staatsanwaltschaft,
vermitteln eine trügerische Sicherheit.
- In Deutschland gibt es die von den Betrügern geschilderte
Verfahrensweise "gegen Kaution auf freien Fuß" nicht! Von
Personen, gegen die ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet
wurde, kann durch die Polizei eine Sicherheitsleistung erhoben
werden, wenn diese Personen in Deutschland keinen festen
Wohnsitz haben.
Am Dienstagabend kurz vor 19:00 Uhr geriet auf der Bundesautobahn 8 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und Karlsbad ein mit 20 Paletten Speiseöl beladener Sattelzug aus bislang unbekannter Ursache in Vollbrand. Hierdurch kam es zu erheblicher Rauchentwicklung. Für die Löschmaßnahmen wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart für mehrere Stunden gesperrt. Hierdurch staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehreren Kilometern. Für die anschließenden Bergungs- und Reinigunsgarbeiten bleibt die Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart bis mindestens 03:00 Uhr weiterhin komplett gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 250.000 Euro. Verletzt wurde niemand.