Am frühen Freitagabend kam es auf der K3575 auf Höhe der Einmündung nach Bad Langenbrücken zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Kleinkraftrad und einem PKW.
Der 39-jährige Fahrer des PKW kam aus Richtung Kronau und wollte an der Einmündung nach Langenbrücken von der K3576 nach links abbiegen. Aus bislang unklarer Ursache übersah er den ihm aus Ubstadt-Weiher entgegenkommenden 53 Jahre alten Rollerfahrer. Hierbei kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Rollerfahrer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen werden.
Der PKW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen die ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Es entstand ein Schaden von ca. 60.000 Euro an beiden Fahrzeugen.
Die K3575 musst für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für circa vier Stunden teilweise gesperrt werden.
Corinna Ebert
Polizeipräsidium Karlsruhe
Führungs- und Lagezentrum
Zu einem Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses kam es am Freitagvormittag (30.05.2025) in Mühlhausen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es gegen 11 Uhr zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung im Bereich des Dachstuhls eines Einfamilienhauses in der Bergstraße in Mühlhausen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand im Gebäude.
Trotz umfangreicher Löscharbeiten der Feuerwehr, war das Haus im Anschluss nicht mehr bewohnbar. Eine Unterbringung der Bewohner ist durch die Gemeinde Mühlhausen gewährleistet.
Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.
Während der Löscharbeiten kamen Hinweise auf eine mögliche Postunterschlagung auf, weshalb der Polizeiposten Tiefenbronn die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen hat.
Bei einem Waldspaziergang wurde gestern Nachmittag eine bislang unbekannte tote Person im Waldgebiet von Keltern gefunden. Aufgrund der Gesamtumstände muss von einem Gewaltverbrechen ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Pforzheim hat hierzu eine Sonderkommission eingerichtet. Bis nähere Details veröffentlicht werden können, bitten wir von weiteren Presseanfragen abzusehen.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Alexander Uhr, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
In Untersuchungshaft befindet sich seit Freitag ein 19-jähriger Mann, der im dringenden Verdacht steht, am vergangenen Dienstag in der Pforzheimer Nordstadt gewaltsam die Handtaschen von zwei Frauen geraubt zu haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren am Dienstag kurz vor 5 Uhr zwei Geschädigte fußläufig in der Pfälzerstraße unterwegs, als sich ein männlicher Täter den Frauen schnell von hinten näherte. Zuerst schlug der Mann einer der Frauen auf den Kopf, sodass diese stürzte. Nach weiteren Schlägen entriss er deren Handtasche. Die zweite Frau eilte zur Hilfe, wurde von dem Täter weggestoßen und stürzte ebenfalls zu Boden. Auch deren Tasche bemächtigte sich der Täter und flüchtete in Richtung Hauptbahnhof.
Unmittelbar nach dem Eingang des Notrufs fuhren mehrere Funkstreifenwagen den Tatortbereich an und konnten den 19-jährigen Tatverdächtigen, nachdem sich dieser im Bereich einer nahe gelegenen Baustelle versteckte, vorläufig festnehmen. Er wurde zur Durchführung weitergehender Maßnahmen zum Polizeirevier Pforzheim Nord verbracht. Eine akribische Absuche am Tatortbereich und dem Fluchtweg des Mannes führte zum Auffinden von Raubgut.
Nach Überprüfung seiner Identität wurde der Tatverdächtige am Dienstagmittag zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Als jedoch im Rahmen der weiteren Ermittlungen das große Ausmaß der bei der Tat eingesetzten Gewalt deutlich wurde, erwirkte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim einen Haftbefehl gegen den 19-Jährigen, der irakischer Staatsangehöriger ist.
Am Freitagvormittag wurde der Tatverdächtigte daraufhin durch Kräfte der Kriminalpolizei Pforzheim erneut festgenommen und anschließend dem Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl sodann in Vollzug, der 19-Jähige befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die beiden Geschädigten wurden bei der Tat jeweils leicht verletzt. Eine der Frauen kam vorsorglich in ein Krankenhaus und konnte zwischenzeitlich wieder entlassen werden.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
In der Nacht auf Freitag kam es in der Karlsruher Nordweststadt zu einem Wohnhausbrand, der einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Polizei auslöste.
Nach bisherigem Kenntnisstand bemerkten Anwohner gegen 00:10 Uhr Flammen im ersten Obergeschoss einer Doppelhaushälfte in der Straße Am Rennbuckel und verständigten umgehend die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei hatten sich die Bewohner beider Haushälften bereits selbstständig ins Freie gerettet.
Das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus. Die betroffene Haushälfte ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 200.000 Euro beziffert.
Ein Bewohner des Hauses wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Brandursache aufgenommen.
Bei einem Wohnungsbrand im Karlsruher Stadtteil Durlach ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Person ums Leben gekommen. Das Feuer in einem Mehrfamilienhaus hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei ausgelöst.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen brach gegen 3:20 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Reichenbachstraße aus. Trotz unmittelbar eingeleiteter Löschmaßnahmen konnte der 66-jährige Wohnungsinhaber nur noch tot geborgen werden. Eine Person aus einer darüber liegenden Wohnung wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation dem Rettungsdienst vorgestellt. Weitere Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Das Feuer in der Wohnung konnte von den Einsatzkräften zügig gelöscht und ein Übergreifen auf andere Wohnungen verhindert werden. Die anderen Bewohner des Mehrparteienhauses konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren. Nur die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro beziffert.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Wie berichtet, wurde in der Nacht des 09.05.2025 ein Gebäude des Kraichgau-Centers in Bretten in Brand gesetzt. Hierbei entstand ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich.
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen geriet ein 43-jähriger deutscher Tatverdächtiger in den Fokus der Kriminalpolizei Karlsruhe. Die Festnahme des Beschuldigten erfolgte am Mittwochmittag. Bei der anschließenden richterlichen Vorführung beim Amtsgericht Karlsruhe wurde ihm der erlassene Haftbefehl eröffnet und in Vollzug gesetzt.
Dem Mann wird der Tatbestand der schweren Brandstiftung vorgeworfen.
Die Ursprungsmeldung ist unter
In Ettlingen verschafften sich bislang unbekannte Täter am Donnerstag, in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 19:30 Uhr, offenbar unbemerkt Zutritt in ein Mehrfamilienhaus in der Schillerstraße.
Im Anschluss brachen die Täter eine Wohnungstür im dritten Obergeschoss auf. Ob etwas entwendet wurde, wird derzeit noch ermittelt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Unbekannte Täter sprengten in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag, 29.05.2025, einen Geldausgabeautomaten in einem Wohn- und Geschäftshaus in Knittlingen und konnten unerkannt flüchten.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen begaben sich gg. 03.40 Uhr bislang unbekannte Täter in das im Wohnhaus mit integrierte Bankgebäude, welches in der Stuttgarter Straße liegt. Im weiteren Verlauf wurde ein Geldausgabeautomat gesprengt, was zu nicht unerheblichen Beschädigungen innerhalb des Gebäudes führte. Der Sachschaden am Gebäude wird derzeit auf 700.000 Euro beziffert.
Verletzt wurde niemand, das Haus bleibt bewohnbar.
Aus dem gesprengten Automaten entwendete die Täterschaft eine bislang unbekannte Menge an Scheingeld. Im Anschluss flüchtete sie mit einem Fahrzeug vom Tatort.
Die Schutz- und Kriminalpolizei haben umgehend die Ermittlungen aufgenommen, unterstützt durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg.
Zeugen, welche insbesondere in der Nacht oder auch davor verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Kiosk in Pforzheim verkauft Klimmstängel ohne Steuerbanderole.
Am vergangenen Freitagabend führte der Arbeitsbereich Gewerbe / Umwelt des Polizeipräsidiums Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt aus Karlsruhe eine Kioskkontrolle in der Innenstadt durch. Hierbei wurden mehr als 200 Packungen unversteuerte Vapes und etwa 800 Päckchen unversteuerte Zigaretten aufgefunden. Die illegale Ware wurde unterhalb des Tresenbereichs zum Verkauf vorgehalten. Außerdem wiesen die Vapes einen erhöhten Liquid-Inhalt auf. Ungeachtet der Strafe, die noch nicht feststeht, dürfte die Steuernachzahlung bei etwa 4000 Euro liegen.