Eine Frau ist am Freitag, den 27.09.2024 auf dem Rad- / Fußweg zwischen Singen und Kleinsteinbach von einem mutmaßlichen Exhibitionisten belästigt worden.
Gegen 16:45 Uhr suchte eine 63-Jährig Frau mit ihrem Hund, aufgrund des einsetzenden Regens, bei der Überführung der B10 zum Kappelwiesenweg in Remchingen-Singen, Unterschlupf. Dort fiel der Dame ein Mann auf, der mit ihr zunächst Blickkontakt aufnahm, dann sein Glied entblößte und es vor ihr in sexuell anstößiger Weise zeigte. Darauf angesprochen, entfernte sich der unbekannte Mann auf einem silbernen Damenfahrrad in Richtung B10 – dortiges Waldgebiet.
Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: 20-30 Jahre, ca. 175 cm groß, normale Statur, dunkelhäutiger Teint, bekleidet mit einem schwarzen Hoodie mit einem bordeauxfarbenem Streifen und einer schwarzen Jogginghose, welche ebenfalls einen bordeauxfarbenen Streifen an der Seite aufwies.
Die Kriminalpolizei bittet Personen, die von dem Geschehenen etwas mitbekommen haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Rufnummer 07231
186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Rahmen der fortschreitenden Ermittlungen wurde nun bekannt, dass der 84-jährige Rentner beim Zugriff mehrfach mit einer Schusswaffe auf die Beamten des Spezialeinsatzkommandos geschossen haben soll. Im Zuge der Festnahme erfolgte eine Schussabgabe eines SEK-Beamten. Wie bereits berichtet, wurden hierbei keine Personen verletzt. Ob es sich bei der von dem 84-Jährigen benutzten Waffe um eine scharfe Schusswaffe, eine veränderte oder eine Schreckschusswaffe handelt, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurden zur Spurensicherung herangezogen.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal dauern an.
Eine 17-Jährige wurde nach dem Besuch des Oktoberfests in Ettlingen-Bruchhausen am Samstagabend wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht.
Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge verbrachte die junge Frau den Samstagabend auf dem Volksfest auf dem Festplatz der Franz-Kühn-Halle. Im Laufe des Abends verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 17-Jährigen innerhalb kurzer Zeit offenbar erheblich, sodass sie durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dieses konnte die junge Frau mittlerweile wieder verlassen.
Da sie aufgrund der Gesamtumstände befürchtete, während der Feierlichkeiten eine Substanz verabreicht bekommen zu haben, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Im Laufe der Nacht sollen zudem wohl weitere Festbesucher über gesundheitliche Probleme geklagt haben.
Die Polizei in Ettlingen hat deshalb nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sowie mögliche weitere geschädigte Personen, sich unter der Telefonnummer 07243 3200-0 zu melden.
Am Sonntagabend hat ein noch unbekannter Täter eine Tankstelle in Nagold überfallen und ist mit seiner Beute zu Fuß geflüchtet.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen betrat gegen 21:00 Uhr ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann eine Tankstelle in der Altensteiger Straße und forderte von der Kassiererin die Herausgabe von Geld. Diese packte das Geld aus der Kasse in eine Umhängetasche. Im Anschluss ging der Täter mit der Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro zu Fuß in Richtung Stadtmitte flüchtig.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte die Person bislang nicht angetroffen werden.
Der gesuchte Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
- zwischen 17 und 25 Jahre alt
- etwa 170 cm bis 175 cm groß
- maskiert mit schwarzem Halstuch und schwarzer Sonnenbrille
- bekleidet mit schwarzer Daunenjacke, grauer Mütze und
dunkelblauer Jeans. Er trug schwarze Handschuhe, weiße
Sportschuhe und eine schwarze Umhängetasche.
- sprach fließend Deutsch
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
- Bei akuter Bedrohung, wählen Sie 110! Die Polizei wird alles
Erforderliche tun, um Sie zu schützen.
- Zeigen Sie die Straftat bei der Polizei an. Eine Strafanzeige
können Sie bei jeder Polizeidienststelle erstatten.
- Prägen Sie sich nach Möglichkeit Aussehen und Bekleidung des
Täters oder der Täterin sowie besondere Merkmale ein. Dazu
gehören zum Beispiel Brille, Tätowierung, Frisur oder
Fluchtmittel wie Auto, Fahrrad, Bahn, die Fluchtrichtung,
mögliche Bewaffnung sowie den Ablauf der Tat. So können Sie dazu
beitragen, den Täter oder die Täterin zu fassen.
- Gibt es Zeugen? Bitten Sie Passanten oder andere Beobachter des
Raubes, sich als Zeuge oder Zeugin zur Verfügung zu stellen und
notieren Sie sich deren Personalien.
- Wenn Sie beim Raub verletzt wurden, lassen Sie Ihre Verletzungen
medizinisch behandeln und dokumentieren. Sie sollten sich von
Ihrem Hausarzt, einem Facharzt oder in einem Krankenhaus
behandeln lassen. Hier werden Ihre Verletzungen zugleich
dokumentiert. Dieses Attest kann sowohl im Strafverfahren als
auch für die Durchsetzung Ihrer Interessen (Schmerzensgeld,
Verdienstausfall etc.) als Beweismittel von Bedeutung sein. Die
Kosten für die Behandlung übernimmt in der Regel Ihre
Krankenversicherung.
- Wenn es mit dem Täter oder der Täterin unmittelbaren
Körperkontakt gab, waschen Sie die betroffene Körperstelle bzw.
Ihre Kleidung bitte nicht. Denn nur so können mögliche Spuren
gesichert werden. Haben Sie den Täter oder die Täterin durch
Ihre Gegenwehr verletzt, z.B. durch kratzen? Dann waschen Sie
sich auch hier nicht, sondern lassen Sie die Spuren bei der
Polizei sichern.
Pforzheim Bei einem Verkehrsunfall an der B294 ist der Unfallhergang noch nicht geklärt.
Am Samstagabend wollte ein 32-Jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Land Rover von einem Tankstellengelände, nahe der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Nord, auf die B294 einfahren. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 42-Jährigen BMW-Fahrer, der die Bundesstraße befuhr. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen schien es, dass sich die beiden Beteiligten zunächst über den Unfall und dessen Entstehung verständigen konnten, als der BMW-Fahrer unvermittelt in sein Auto stieg und die Örtlichkeit verließ. Der Rover-Fahrer konnte in der Folge hinter dem Fahrzeug herfahren und die Polizei verständigen. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zwar die Ursache nicht geklärt, aber bei dem BMW-Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen werden. Ein Alkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von etwa 2,3 Promille an. Dies hatte zur Folge, dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde und er mit weiteren führerscheinrechtlichen Maßnahmen zur rechnen hat.
Bei beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von jeweils ca. 3000 EUR.
Ein 38-jähriger Pkw-Lenker ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag alleinbeteiligt von der Kreisstraße 4576 abgekommen und hat sich während des Unfalls überschlagen.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der der 38-Jährige am Sonntag gegen 00:15 Uhr mit seinem Renault die Kreisstraße in Richtung Gräfenhausen als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Hierbei touchierte er einen Leitpfosten und überschlug sich mehrfach. Bei dem Unfall wurde der Mann schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt.
Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahr. Ein im Anschluss durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Der Schaden am Pkw wird mit rund 5.000 Euro beziffert. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde vorläufig einbehalten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
In der Kronenstraße in Bauerbach (Bretten) findet derzeit aufgrund einer verdächtigen Wahrnehmung im innerfamiliären Kontext eine größere polizeiliche Einsatzlage statt.
Ersten Erkenntnissen zufolge, soll sich ein 84-Jähriger, in einer Garage eines dortigen Wohnhauses, in einem psychischen Ausnahmezustand befinden. Ein Zugriff auf eine mutmaßliche Schusswaffe kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei ist mit starken Kräften und dem Spezialeinsatzkommando im Einsatz. Derzeit werden die angrenzenden Wohnhäuser vorsorglich geräumt.
Nach aktuellem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung Unbeteiligter vor.
Vier Autos sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag von unbekannten Tätern in Königsbach-Stein geöffnet worden.
Die Fahrzeuge waren im Bereich des Fliederwegs sowie in der Heinestraße zwischen Donnerstag, 16:30 Uhr und Freitag, 07:45 Uhr, abgestellt.
Entwendet wurden jeweils Geldbörsen samt Inhalt, diverse Wertgegenstände sowie Kleidungsstücke Der Gesamtschaden ist derzeit noch nicht beziffert werden.
Das Polizeiposten Königsbach-Stein hat die Ermittlungen übernommen und bittet weitere Geschädigte, Zeugen und Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.
Simone Unger, Pressestelle
Rund um das Thema Autoaufbrüche und Autodiebstahl gibt das
Polizeipräsidium Pforzheim folgende allgemeine Tipps und Hinweise:
- Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz
weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch
die Wegfahrsperre aktiviert.
- Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
- Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer
(ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug
entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb
das Tanken zum "Nulltarif".
- Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei
gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen
jedes Versteck.
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug
zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
- Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage
ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des
Fahrzeuges aktiviert.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die
Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie
sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt
haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
- Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der
Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem
Fahrzeug.
- Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
- Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut
beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare
Garage.
- Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen
"patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das
kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein.
Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Unter einem Vorwand Zutritt in ein Wohnhaus verschafft hat sich am Samstagmittag eine noch unbekannte männliche Person, nun fehlt Goldschmuck.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen klingelte am Samstag gegen 11:30 Uhr eine männliche Person an der Wohnandresse der Geschädigten in der Bodelschwinghstraße. Die noch unbekannte Person gab an, die in der Wohnung befindlichen Rauchmelder überprüfen zu müssen. Im weiteren Verlauf soll der Täter die Geschädigte in ein Gespräch verwickelt und versucht haben, diese fortwährend abzulenken.
Nachdem die Bewohnerin Verdacht schöpfte, verließ der Unbekannte fluchtartig die Wohnung. Im Nachgang stellte die Frau das Fehlen von etwaigen Schmuck fest. Die Höhe des Diebesguts ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 zu melden.
Beim Versuch einen Container mit einem Winkelschleifer zu öffnen, konnten zwei männliche Personen festgenommen werden.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, machten sich zwei 41-Jährige Männer um kurz nach Mitternacht auf der Baustelle hinter dem Landratsamt Enzkreis in der Güterstraße an einem Baucontainer mit einer „Flex“ zu schaffen. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete das Geschehen und verständigte die Polizei. Hierdurch konnten in der Folge die beiden Tatverdächtigen noch auf dem Baustellengelände festgenommen werden. Ebenfalls wurde das Einbruchswerkzeug sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freiem Fuß entlassen.