Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einem Pkw ist eine 39-jährige Frau am Montagnachmittag schwer verletzt worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 47-jährige VW-Fahrerin gegen 17:20 Uhr die Östliche Karl-Friedrich-Straße stadteinwärts. Auf Höhe der Forststraße wollte die Frau nach rechts in einen Parkplatz einfahren. Da dieser bereits besetzt war, fuhr sie rückwärts, entgegen der Fahrtrichtung, auf die Straße zurück. Dabei übersah sie die Fußgängerin, die gerade hinter ihrem Pkw die Fahrbahn überquerte. Es kam zum Zusammenstoß. Die 39-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Schaden am Fahrzeug wird auf 1.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße vollständig gesperrt werden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim zeigt sich zufrieden mit den Veranstaltungen zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt Pforzheim. Diese verliefen insgesamt friedlich und störungsfrei.
Auf dem Hauptfriedhof fand um 15:00 Uhr anlässlich des Jahrestages die
offizielle Gedenkfeier der Stadt Pforzheim statt. Rund 150 Personen besuchten
die circa einstündige Veranstaltung.
Um 17:00 versammeltet sich die „Initiative gegen Rechts“ (IgR) an den Stelen des Widerstands in der Bahnhofstraße. Die ca. 60 Teilnehmer gedachten dort friedlich bis 17:45 Uhr der Bombardierung.
Bei der Versammlung der Stadt Pforzheim in Form eines „Lichtermeers“ auf dem Marktplatz kamen in der Zeit von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr ca. 400 Personen zusammen, um den Opfern des 23. Februar zu gedenken.
Die von dem „offenen antifaschistischen Treffen“ (OAT) angemeldete Versammlung zog gegen 18:00 Uhr vom Hauptbahnhof über die Nordstadt in Richtung Wartberg. An diesem Aufzug nahmen etwa 130 Personen teil, die sich gegen 19:15 Uhr am Parkplatz des Wartbergfreibades einfanden. Dort protestierten sie gegen die Mahnwache des „Freundeskreises ein Herz für Deutschland“ (FHD). Deren gut 40 Teilnehmer entzündeten auf dem Wartberg um 19:44 Uhr auf dem Plateau ihre Fackeln. Der FHD beendete seine Versammlung gegen 20:15 Uhr.
Während des Glockenläutens um 19:44 Uhr wurde aus umliegenden Grundstücken Pyrotechnik gezündet. Ermittlungen hierzu dauern an. Ansonsten verliefen die beiden Versammlungen auf dem Wartberg ohne Störungen.
Für die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer waren neben der Landes- und
Bundespolizei auch der Rettungsdienst, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk
und Vertreter der Stadt Pforzheim im Einsatz.
„Ein weiteres Mal ist es uns gelungen, einen ordnungsgemäßen und störungsfreien Verlauf für alle Versammlungen und Veranstaltungen zu gewährleisten,“ so die Einsatzleiterin, Leitende Polizeidirektorin Jennifer Lautensack.
In der Brettener Pestalozzi-Schule hat ein 13-Jähriger am Morgen des 23. Februar 2026 einen Mitschüler mit einem Messer angegriffen.
Der Mitschüler wurde dabei oberflächlich verletzt. Der 13-Jährige flüchtete anschließend, konnte aber etwa zwei Stunden später außerhalb von Bretten aufgegriffen und festgenommen werden.
Das LKA BW hat die Aufklärung der Hintergründe des Messerangriffs in der Brettener Pestalozzi-Schule übernommen. Der 13-Jährige war den Ermittlungsbehörden vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit auffälligen Äußerungen im Internet bekannt geworden. Da einige dieser Äußerungen rechtsextremistische Inhalte aufwiesen, war unter anderem das Kompetenzzentrum gegen Extremismus (konex) beim Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum des LKA BW involviert, das bereits Kontakt zur Familie des Jungen sowie zum örtlichen Jugendamt hergestellt hatte.
Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren geführt. Dennoch ist es unser Ziel, die Hintergründe der Tat aufzuklären und das zuständige Jugendamt dabei zu unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.
Weitere Informationen können zum aktuellen Zeitpunkt, auch zum Schutz des Kindes, nicht veröffentlicht werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Bereits am Mittwoch, den 19. Juni 2024 ereignete sich im Karlsruher Stadtteil Waldstadt ein bewaffneter Raubüberfall, bei dem zwei bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Elbinger Straße eindrangen, ein älteres Ehepaar mit einem Messer bedrohten und ausraubten (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5804777). Die Täter erbeuteten u.a. Schmuck und Bargeld in verschiedenen Währungen sowie zwei Mobiltelefone.
Die Polizei ist hierbei auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen und fahndet nun öffentlich in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ nach den Tatverdächtigen.
Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:
- Beide Täter sollen männlich und etwa 170 bis 175 cm groß gewesen
sein.
- Beide seien dunkel gekleidet gewesen und sollen sich mit
Sturmhauben maskiert haben. Zudem sollen sie dunkle Handschuhe
getragen haben.
- Mindestens einer der Täter soll eine Stabtaschenlampe mitgeführt
haben.
- Die Täter sollen Deutsch mit leichtem Dialekt gesprochen haben.
- Mindestens einer der Täter soll mit einem Messer bewaffnet
gewesen sein.
- Einer der Täter soll außerdem eine große grau-schwarze Tasche
bei sich geführt haben, in die das Diebesgut gepackt worden sei.
Über den nachfolgenden LINK auf das Fahndungsportal des Landeskriminalamts Baden-Württemberg können weitere Informationen eingesehen werden:
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat für Hinweise, die zur Identifizierung und/oder Ergreifung der bislang unbekannten Täter führen, eine Belohnung von bis zu 3.000 Euro ausgelobt.
Der Fall wird am Mittwoch, den 25.02.2026 um 20:15 Uhr im ZDF in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ in Form eines Studiofalls präsentiert.
Für die polizeilichen Ermittlungen sind insbesondere folgende Fragen relevant:
- Wer kann Hinweise zum Verbleib der entwendeten Schmuckstücke
geben?
- Sind die Schmuckstücke nach der Tat irgendwo zum Kauf angeboten
worden?
- Wer hat im Nachgang der Tat ein oder beide Mobiltelefone
(schwarzes iPhone 11 und schwarzes Samsung Galaxy S5)
aufgefunden oder kann Hinweise zu deren Verbleib geben?
- Ist Ihnen in Ihrem Umfeld jemand aufgefallen, der plötzlich über
größere Beträge in US-Dollar, Schweizer Franken oder Goldmünzen
verfügt, ohne hierfür eine plausible Erklärung zu haben?
- Haben Personen in Ihrem Umfeld über die Tat gesprochen oder
entsprechende Angaben gemacht?
- Ist Ihnen am Tattag im Stadtgebiet Karlsruhe ein dunkler
Kleinwagen mit Karlsruher Kennzeichen aufgefallen, der mit einer
riskanten Fahrweise auffiel?
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Karlsruhe unter der Tel.: 0721 666-5222 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für die Hinweisübermittlung kann auch die Onlinewache unter www.polizei-bw.de/onlinewache genutzt werden.
Einen Sachschaden von rund 40.000 Euro haben Unbekannte von Freitag auf Samstag nach dem Aufbrechen mehrerer Pkw in Schömberg und Bad Liebenzell hinterlassen.
Nach bisherigem Sachstand schlugen die Täter zwischen 15:30 Uhr und 09:00 Uhr im Fichtenweg und Eibenweg in Schömberg sowie im Ulmenweg und Birkenweg in Bad Liebenzell die Heckscheiben mehrerer Fahrzeuge ein, in welchen sich hochwertige Werkzeuge und Maschinen befanden.
Der Polizeiposten Bad Liebenzell prüft derzeit unter anderem, ob die Aufbrüche in unmittelbarem Tatzusammenhang stehen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-0 zu melden.
In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf Angaben von Zeugen angewiesen.
Verkehrsteilnehmer die Angaben zur Fahrweise der beteiligten Pkw kurz vor dem Unfall machen können, insbesondere die Fahrerin oder der Fahrer eines dunklen Kleinwagens, der zum Unfallzeitpunkt auf gleicher Höhe und in gleiche Richtung wie der Audi fuhr, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim unter 07231 186-3331 zu melden.
Am Sonntagmittag, 22.02.2026, kam es in Pforzheim zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw. Bei dem Unfall wurden vier Insassen verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr gg. 12.45 Uhr eine 26-jährige mit ihrem Audi die Habermehlstraße stadtauswärts. Sie saß allein im Pkw.
Hierbei geriet sie aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Dort stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen, in dem sich drei Insassen befanden.
Alle drei Insassen des Mercedes als auch die Audifahrerin wurden schwerverletzt in Krankenhäuser transportiert. Bei keinen bestehe Lebensgefahr.
An beiden Pkw entstand jeweils Totalschaden. Der am Audi beträgt etwa 30.000 Euro, der am Mercedes ca. 40.000 Euro, wobei beide abgeschleppt werden mussten.
Die Feuerwehr Pforzheim befand sich mit vier Fahrzeugen und 18 Kräften, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdient im Einsatz.
Die Habermehlstraße blieb für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 14.25 in beide Richtungen gesperrt. Darüber hinaus musste der stadteinwärtige Fahrstreifen für die Nassreinigung bis 15.20 Uhr gesperrt bleiben.
Durch den Brand von Elektroschrott kam es am Samstabend in Mühlacker-Enzberg zu einer starke Rauchentwicklung.
Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes geriet gegen 18 Uhr ein Container mit Elektroschrott in Brand. Brandursächlich war vermutlich ein selbstentzündeter Akku. Da sich der Container im Freien befand, konnte ein Gebäudeschaden verhindert werden. Es kam jedoch zu einer starken Rauchentwicklung, sodass durch die ILS Pforzheim/Enzkreis vorsorglich eine Warnung der Bevölkerung veranlasst wurde. Des Weiteren musste die B10 bis 19:50 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr hatte den Brand um 19:30 Uhr gelöscht, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Vor Ort waren starke Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls am Brandort eingesetzt. Personenschaden entstand keiner, der Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden.
Am Freitagmittag ereignete sich auf der Bundesstraße 3 ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr eine 33-jährige Renault-Fahrerin gegen 13:10 Uhr auf der Südtangente in Richtung Durlach. An der Einmündung zur Fiduciastraße wollte sie offenbar nach links abbiegen und übersah wohl das für Linksabbieger geltende Rotlicht.
In der Folge kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Hyundai. Hierbei zogen sich beide Fahrzeugführerinnen leichte Verletzungen zu. Die 51-jährige Fahrerin des Hyundai wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Rheinland-Pfalz bis circa 14:50 Uhr voll gesperrt.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 944840 zu melden.
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich am Leiberg ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Fahrzeuges eines ambulanten Pflegedienstes. Ein 87-jähriger Rollstuhlfahrer erlitt hierbei Verletzungen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 52-jährige Fahrer des Pflegedienstes gegen 17:50 Uhr auf der Straße „Am Leiberg“ in Richtung Mühlhausen. Im Fond des Fahrzeuges wurde zu diesem Zeitpunkt der pflegebedürftige 87-Jährige in seinem Rollstuhl transportiert.
Während der Fahrt bewegte sich der Rollstuhl offenbar in Richtung der Hecktüren. In der Folge öffneten sich die Türen und der Rollstuhlfahrer stürzte rückwärts aus dem Fahrzeug. Hierbei erlitt er eine Kopfverletzung und diverse Hämatome, die später in einem Krankenhaus behandelt wurden.
Ob eine mutmaßlich unzureichende Sicherung des Rollstuhls ursächlich für den Unfallhergang war, ist aktuell bei der Verkehrspolizei Karlsruhe Gegenstand der Ermittlungen.