Im Rahmen eine Kontrollstelle hat die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim am Donnerstagmorgen auf der Westtangente die Verkehrssicherheit überwacht.
In der Zeit zwischen 9 Uhr bis 10:30 Uhr führten Beamte auf der Bundesstraße 463 Verkehrskontrollen durch, insbesondere mit dem Ziel der Überprüfung der Fahrtauglichkeit, dem Güterverkehr etc.
Hierbei wurden mehrere Verstöße, darunter wegen des nicht Anlegens vom Sicherheitsgurt, fehlender Dokumente, Mängeln an der Beleuchtungseinrichtung, Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschriften und weiteres festgestellt. Anzeichen auf eine mögliche Fahruntauglichkeit der über 20 kontrollierten Fahrzeuglenker ergaben sich nicht.
Unbekannte sind in der Zeit von Sonntag bis Donnerstag in ein Vereinsheim in Niefern eingedrungen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand suchten die Täter das Vereinsheim in der Waldstraße zwischen Sonntag, 28.04.2024, 12:30 Uhr und Donnerstag, 02.05.2024, 8:15 Uhr auf. Offenbar verschaffte sich die Täterschaft nach mehreren erfolglosen Hebelversuchen schlussendlich über ein eingeschlagenes Fenster Zugang zum Vereinsheim und entwendete im Inneren Getränke. Bei ihrer Flucht verloren die Täter einen Teil ihrer Beute neben dem Gebäude. Die Höhe des Gesamtschadens liegt schätzungsweise im oberen dreistelligen Bereich.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mühlacker unter der Telefonnummer 07041 9693-0 zu melden.
Am Mittwochabend wurde ein junger Mann in der Pforzheimer Weststadt von einer Personengruppe angegangen und verletzt.
Nach den ersten Erkenntnissen befand sich der Mann gegen 20:30 Uhr im Benckiserpark im Bereich der dortigen Sporthalle, als sich ihm die Gruppe näherte. Offenbar schlug eine Person aus der Gruppe
unvermittelt mit einem Schlagwerkzeug mehrmals auf den Mann ein. Der verletzte Mann ging aufgrund der Schläge zu Boden und wurde dort im Kopfbereich getreten. Als vorbeikommende Passanten auf die Situation aufmerksam wurden und die Angreifer ansprachen, ließen sie von ihm ab. Die unbekannten Täter flüchteten nach dem Angriff in Richtung
Zerrennerstraße. Der angegriffene Mann erlitt bei dem Vorfall derartige Verletzungen, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Der erste Täter wird wie folgt beschrieben: Etwa 20 bis 25 Jahre alt, 185 Zentimeter groß, schlanke Statur und südländisches Erscheinungsbild. Zur Kleidung ist bekannt: kurze Hose, grünes T-shirt, schwarze Basecap und braune Umhängetasche.
Der zweite Täter soll ebenfalls circa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, eine kräftige Figur und ein südländisches Erscheinungsbild gehabt haben. Er soll mit einer kurzen Hose und einem schwarzem T-Shirt bekleidet gewesen sein.
Die beiden Männer waren in Begleitung einer Frau, die wie folgt beschrieben wird: etwa 20-25 Jahre alt und schulterlange schwarze Haare.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger ist am Dienstagmittag nach einem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte am Dienstag gegen 13:30 Uhr im Anschluss an eine Gerichtsverhandlung im Gebäude des Familiengerichts Karlsruhe nach dem Verlassen des Gebäudes einen 41-jährigen Rechtsanwalt unvermittelt angegriffen, zu Boden gestoßen und sodann gewürgt haben, um ihn zu töten. Passanten, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, gelang es schließlich, den Beschuldigten vom Geschädigten wegzuziehen.
Der Geschädigte erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf und kam stationär in ein Krankenhaus.
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen – auch zu den Hintergründen der vorgeworfenen Tat – dauern an.
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, insbesondere einen Mann mit einem gelben T-Shirt, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw am Dienstagmittag auf der Landesstraße 1103 wurden zwei Personen verletzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei Karlsruhe geriet eine 82-jährige Fahrerin eines Renault Twingo gegen 12:15 Uhr von Bretten kommend in Richtung Oberderdingen mit ihrem Pkw aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Ein entgegenkommender Lkw-Fahrer konnte noch ausweichen, jedoch streifte der Lkw den Pkw, sodass sich dieser auf der Fahrbahn drehte und auf der Straße in entgegengesetzte Fahrtrichtung zum Stillstand kam.
Die schwer verletzte Fahrerin des Renault Twingo wurde von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug geborgen. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in das nahegelegene Krankenhaus.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf rund 30.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeugen mussten abgeschleppt werden.
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 83-jährigen Fahrradfahrerin und einem Pkw mit anschließender Unfallflucht ist es am Dienstagabend in Freudenstadt gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 83-Jährige mit ihrem Fahrrad die Alfredstraße in Richtung Badstraße. Als sie gegen 18:29 Uhr die Murgtalstraße überquerte, nahm sie einem von links kommendem bislang unbekannten Pkw-Fahrer, der die Murgtalstraße stadtauswärts in Richtung Baiersbronn befuhr, die Vorfahrt. Hierbei kommt es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Hinterrad des Fahrrads der 83-Jährigen und dem Heck des unbekannten Pkw. Die 83-jährige Fahrradfahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Der bislang unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort und flüchtete von der Unfallstelle.
Das Fahrrad war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden am Fahrrad auf etwa 150 Euro.
Die Polizeirevier Freudenstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, allen voran den bislang unbekannten unfallbeteiligten Pkw-Fahrer, darum, sich unter der Rufnummer 07441- 5360 zu melden.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim haben am Dienstag in der Zeit von 7:30 Uhr bis 12:00 Uhr die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Bundesstraße 10 in Remchingen überwacht.
Von insgesamt 952 gemessenen Fahrzeugen waren 46 zu schnell unterwegs. 10 davon waren Lkw-Lenker, 36 Pkw-Lenker.
Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurden 8 Pkw beanstandet, mit einer Überschreitung von 30 km/h und mehr waren es 2 Pkw. Zwei Fahrzeugführer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Bei den überwachten Lkw-Fahrern wurden insgesamt 10 mit einer Überschreitung von 16 km/h bis 30 km/h beanstandet.
Die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die vorgeschriebene
Geschwindigkeit.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit
fortführen.
In ihrer neuen Funktion als Leiterin der Schutzpolizeidirektion hat das Polizeipräsidium Pforzheim am Donnerstag, 2. Mai 2024, die Leitende Polizeidirektorin Jennifer Lautensack herzlich willkommen heißen dürfen.
Die 42-Jährige, welche seit dem Jahr 2001 im Polizeivollzugsdienst ist, hatte nach ihrem abgeschlossenen Masterstudium an der Deutschen Hochschule für Polizei bereits mehrere Funktionen auch mit Führungsaufgaben im Landeskriminalamt Baden-Württemberg, im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg und im dortigen Landespolizeipräsidium inne. Zuletzt leitete sie dort die Koordinierungsstelle „Präventiv und offensiv gegen Hasskriminalität, Antisemitismus und Extremismus“ und war gleichzeitig mit der stellvertretenden Leitung des Referats 32 (Kriminalitätsbekämpfung, Kriminalprävention, Kriminologie und Internationales“ betraut.
Als Leiterin der Schutzpolizeidirektion ist sie unter anderem für rund 830 Beamtinnen und Beamten des Polizeivollzugsdienstes der Landkreise Calw, Freudenstadt, des Enzkreises und des Stadtkreises zuständig. Zu den Einrichtungen zählen die jeweiligen Polizeireviere und Polizeiposten, die Polizeihundeführerstaffel, Gewerbe und Umwelt sowie die Verkehrspolizeiinspektion. Polizeipräsident Christian Dettweiler wünschte Jennifer Lautensack viel Erfolg für die neue Aufgabe und dankte Polizeidirektor Markus Bauder, welcher in den letzten Monaten die Dienstgeschäfte stellvertretend übernommen hatte.
Am Dienstag kam es im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen zu einem größeren Polizeieinsatz nach einer Bedrohungslage – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich nach 12.30 Uhr ein 35-jähriger Mann zu einem Passanten, welcher kurzzeitig auf einer Parkbank schlief. Als dieser erwachte, bemerkte er unmittelbar vor seinem Körper ein langes Messer, welches von dem Tatverdächtigen in der Hand gehalten wurde. Als der Passant sich der Situation fußläufig entzog, soll der 35-Jährige versucht haben mit dem Messer einmal auf diesen einzuwirken.
Der Tatverdächtige verletzte den Mann hierbei nicht und entfernt sich, ohne den wegrennenden Passanten zu verfolgen.
Im weiteren Verlauf schlug der Tatverdächtige auf die Scheibe eines, in der Nähe stehenden Pkw ein und verletzte sich hierbei offensichtlich an der Hand. Im Anschluss begab sich dieser in ein mehrstöckiges Wohngebäude in der Kaiser-Wilhelm-Straße.
Das Polizeipräsidium Pforzheim traf unverzüglich mit Einsatzkräften der Schutz- und Kriminalpolizei alle erforderlichen Maßnahmen.
Zügig konnte der unmittelbare Aufenthaltsort des 35-Jährigen ermittelt werden. Ersten Kräften gelang es zu dem offenbar alkoholisierten Mann Kontakt aufzunehmen. Er wurde widerstandslos vorläufig festgenommen. Zuvor befand sich der Tatverdächtige berechtigt in einer Wohnung, in welcher sich eine weitere, ihm bekannte Person befand. Diese wurde nach derzeitigem Sachstand nicht gefährdet.
Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahrenlage für weitergehende Personen.
Der Sachschaden am Pkw beträgt ca. 500 Euro. Die Verletzung an der Hand des Mannes wurde in einem Krankenhaus versorgt.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen dauern an.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw am Mittwochmittag auf der Bundesautobahn 5 bei Karlsruhe wurden drei Personen leicht verletzt.
Nach bisherigen Feststellungen wollte ein 18-jähriger Autofahrer mit seinem Renault gegen 12:45 Uhr bei der Auffahrt Ettlingen auf die Autobahn in Richtung Norden auffahren. Aus noch unklarer Ursache verlor er beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet dadurch auf die Durchgangsfahrbahnen. Hierbei kollidierte er mit einer 53-jährigen Skoda-Fahrerin.
Bei dem Zusammenstoß wurden der Fahrer sowie der 18-jährige Beifahrer des Renault leicht verletzt. Die alarmierte Feuerwehr befreite die eingeschlossene Skoda-Fahrerin aus ihrem Fahrzeug, auch sie wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten anschließend in Krankenhäuser.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Beide Fahrzeugen mussten abgeschleppt werden.
Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn für circa 45 Minuten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von bis zu 12 Kilometern Länge.