Gegen eine Verkehrsinsel und anschließend in eine Böschung gefahren ist ein 48-jähriger Pkw-Lenker am frühen Sonntagmorgen in Wildberg.
Der 48-jährige Mercedes-Fahrer befuhr gegen 01:15 Uhr die Landesstraße 358 von Sulz kommend in Richtung Wildberg. Als er an der Einmündung zur Landesstraße 357 beabsichtigte rechts abzubiegen fuhr er zunächst gegen die Verkehrsinsel, touchierte dabei ein Verkehrszeichen, querte die Landesstraße 357 und kam in der angrenzenden Böschung zum Stehen. Ein bei der Unfallaufnahme durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC.
Der 48-Jährige musste im Anschluss eine Blutprobe entnehmen. Der Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden.
Schmuck in noch ungeklärter Höhe haben Betrüger am Samstagabend im Stadtteil Sonnenhof ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ihre Nichte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Die ältere Frau erhielt gegen 11:00 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetz von einer Frau, welche ins Telefon weinte. Die angebliche Nichte berichtete, dass sie einen tödlichen Unfall verursacht habe und nun in Untersuchungshaft sei.
In der Folge sprach sie am Telefon mit verschiedenen vermeintlichen
Polizeibeamten und Gerichtsmitarbeitern, die mitteilten, dass zur Entlassung der Nichte eine Kaution in Höhe im fünfstelligen Bereich fällig werde. Da die Dame kein Bargeld zu Hause hatte, übergab sie letztlich gegen 18:00 Uhr diverse Schmuckstücke an eine unbekannte Frau.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 30 Jahre alt
- schlank und unauffällige Größe
- gepflegtes Äußeres
- grauer Hosenanzug in Form von Blazer und Stoffhose
- kein Akzent
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
– Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei nutzen die Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
– Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf. Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
– Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Aufgrund von Nässe verlor am Sonntag Mittag gegen 15 Uhr ein 61- jähriger Motrorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine und kam zu Fall. Seine 64-jährige Sozia zog sich bei dem Sturz so schwere Verletzungen zu, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von 10.000 EUR. Die Fahrbahn musste zwischen Neudorf und Waghäusel für die Rettungsmaßnahmen teilweise gesperrt werden.
Am Samstagabend kurz vor 21:00 Uhr betrat ein männlicher Täter ein Lebensmittelgeschäft in der Kronauer Straße in Waghäusel-Kirrlach. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er die Tageseinnahmen. Anschließend flüchtete der bislang unbekannte Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen unter Einbeziehung eines Hubschraubers, konnte der Täter bislang nicht gefunden werden.
Die beiden Mitarbeiter, welche sich alleine im Markt befanden blieben unverletzt.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Ca. 175-185 cm, komplett schwarz gekleidet und maskiert mit einer Strumpfhose. Der Täter sprach deutsch mit russischem Akzent.
Zeugen oder Personen, welche Angaben zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminalpolizei Karlsruhe unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.
Am Samstagabend wurde der Polizei Karlsruhe gegen 19:40 Uhr über Notruf eine größere Auseinandersetzung zwischen zwei Familien in der Forsterstraße in Karlsruhe mitgeteilt. Hierbei soll es auch zum Einsatz von einem Reizgas gekommen sein. Zudem wurde mitgeteilt, dass mind. eine Person eine Schusswaffe bei sich getragen haben soll. Da die Stimmung vor Ort sehr emotional und unübersichtlich war und aufgrund von Hinweisen, dass evtl. weitere Person unterwegs sind um sich an der Auseinandersetzung zu beteiligen, wurde die Örtlichkeit mit einem Großaufgebot angefahren.
Die bisherigen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Karlsruhe ergaben, dass eine Person von drei weiteren Personen körperlich angegriffen wurde. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde dieser Person eine Goldkette vom Hals gerissen. Gegen den Angriff wehrte sich die Person mit einem Tierabwehrspray. Ob und in wie weit weitere Personen in diese Auseinandersetzung eingegriffen haben bedarf weiterer Ermittlungen.
Zwei Jugendliche und ein Heranwachsender konnten vor Ort festgenommen werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden alle Beteiligten nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
Eine Schusswaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Haus des Jugendrechts geführt.
Leichte Verletzungen zugezogen hat sich am Freitagnachmittag eine Bewohnerin in Pforzheim, nach dem sich Öl in einer Pfanne entzündete.
Nach derzeitigem Sachstand bemerkte gegen 13.45 Uhr eine Bewohnerin eines Wohnhauses in der Markgrafenstraße einen Brand in der Küche. Offensichtlich hatte sich Öl in einer Pfanne so stark erhitzt, dass dieses Feuer fing. Die Frau konnte das Gebäude nach Brandentdeckung eigenständig verlassen.
Die hinzueilende Feuerwehr löschte den Brand zügig ab. Für die Dauer des Einsatzes musste ein Teilstück der Markgrafenstraße gesperrt werden.
Die leichtverletzte Frau wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Der Gesamtschaden beträgt ca. 50 000 Euro.
Neben einem Löschzug der Berufsfeuerwehr Pforzheim war ein Rettungswagen und zwei Funkstreifen der Polizei im Einsatz.
Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen hat sich am Mittwochmittag auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Ost und Pforzheim-Nord ereignet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 13 Uhr ein 57-jähriger Pkw-Lenker eines Skodas den linken Fahrstreifen der Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Pforzheim-Ost musste dieser im Baustellenbereich verkehrsbedingt anhalten. Der dahinter fahrende 30-jährige BMW-Lenker konnte noch rechtzeitig anhalten. Der hinter ihm fahrende 22-Jährige Audi-Lenker fuhr jedoch offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf den BMW und schob diesen auf den Skoda auf.
Die Beifahrerin des BMW-Lenkers wurde leicht verletzt und wurde vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Es entstand ein Gesamtschaden von geschätzten 93 000 Euro. Der Skoda sowie der BMW mussten abgeschleppt werden.
Ein bislang Unbekannter hat in den frühen Donnerstagmorgenstunden im Ortsteil Bauschlott Ausschau nach unverschlossenen Fahrzeugen und Garagen gehalten.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, ging eine männliche Person, gegen 03:30 Uhr bewusst an geparkte Fahrzeuge heran und prüfte ob diese unverschlossen seien. Bei einem geparkten Fahrzeug in der Leopoldstraße wurde er fündig und entwendete hieraus Bargeld. Nach dem er von einem durch den Lärm aufmerksam gewordenen Mann angesprochen wurde flüchtete er unerkannt.
Zuvor, gegen 01:20 Uhr, versuchte ein Unbekannter, nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei, erfolglos im Meisenweg in einer unverschlossenen Garage sein „Glück“.
Ein möglicher Tatzusammenhang zwischen beiden Vorfällen ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der unbekannte Mann aus dem Meisenweg wird wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt, große und korpulente Figur mit deutlichem Bauchansatz mit osteuropäischem Erscheinungsbild. Auffällig soll zudem sein gekräuselter Kinnbart gewesen sein. Zur Kleidung ist bekannt, dass er eine dunkle Sportjacke sowie eine dunkelblaue, eng geschnittene Jeanshose und schwarze Sneakers an hatte. Er habe noch eine dunkle Basecap getragen.
Weitere Geschädigte oder Zeugen, sowie Hinweisgeber, die Angaben zu den Tätern geben können, werden gebeten sich beim sachbearbeitenden Polizeiposten Kieselbronn, unter der Telefonnummer 07231 1542970 oder beim zuständigen Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231 186-3211, zu melden.
Zur Vorbeugung der Taten, welche in sehr kurzer Zeit verübt werden können, rät die Polizei:
-Vergewissern sie sich immer, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß verschlossen ist. Achten Sie, falls vorhanden, auf optische und akustische Signale. (Funkblocker können das Funksignal der Fernbedienung stören und so das Verriegeln verhindern)
-Schließen Sie die Fenster, Schiebedach oder Faltdach bei Cabrios
-Lassen Sie keine Wertsachen oder Bargeld sichtbar im Auto liegen. (Auch ein mobiles Navigationsgerät sowie die Halterung sollte beim Verlassen des Wagens entfernt werden
-Bewahren sie keine Wertgegenstände im Kofferraum auf. Nehmen Sie bei Übernachtungen sämtliches Gepäck aus dem Kofferraum
-Melden Sie jeden Diebstahl der Polizei. Nehmen Sie nach einem Aufbruch keinerlei Veränderungen am/im Fahrzeug vor.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zerstörten bislang Unbekannte in der Karlsruher Südstadt mehrere Reifen von geparkten Fahrzeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge zerstachen die unbekannten Täter vermutlich mit einem Messer die Autoreifen von zehn Fahrzeugen. Die Tatörtlichkeit erstreckte sich von der Baumeisterstraße kommend über die Rüppurrer Straße, bis hin zum Kreuzungsbereich der Luisenstraße. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe Südweststadt unter der 0721 666-3411 in Verbindung zu setzen.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Bretten öffneten bislang unbekannte Täter in zurückliegenden Nächten mehrere offenbar unverschlossene Fahrzeuge und durchsuchten diese nach Wertgegenständen.
Nach bisherigem Kenntnisstand entwendeten Unbekannte bereits in der Nacht vom 25.04 auf den 26.04.2024 diverse Gegenstände aus unverschlossenen Pkw in Bretten, nachdem zuvor offenbar gezielt die Verschlussverhältnisse geparkter Autos in den Straßen Am Kindergarten und Zum Rechenberg überprüft wurden. Derzeitigen Ermittlungen zufolge wurden die Diebstähle von zwei männlichen Tätern begangen. Einer der beiden öffnete die Pkw, während der andere Schmiere stand.
Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
1. Person: männlich, schlanke Statur, Sportschuhe (Marke Nike), Jogginghose, Kapuzenpullover, Basecap, Herrenhandtasche/Umhängetasche
2. Person: männlich, ca. 180 cm groß, etwas korpulent
Weitere Taten wurden in der Nacht vom 26.04. auf den 27.04.2024 begangen. Hierbei ging ein unbekannter Täter mehrere Pkw, die in Gondelsheim in der Andre-Vasseur-Straße, der Markgrafenstraße, der Ritterstraße sowie Am Schlossbuckel geparkt waren an. Auch hier entwendete der Tatverdächtige diverse Gegenstände.
Gesucht wird eine männliche Person mit leicht korpulenter Statur und einem Drei-Tage-Bart. Bei Tatausführung trug der Tatverdächtige einen Jogginganzug (mutmaßlich der Marke Nike) und eine Basecap, außerdem Turnschuhe.
Das Polizeirevier Bretten hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder möglicherweise verdächtige Personen auf den Bildern ihrer Überwachungskameras festgestellt haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bretten unter der Telefonnummer 07252 50460 zu melden.
Um Ihr Auto und Ihre Wertsachen zu schützen, rät die Polizei:
- Wenn Sie eine Garage besitzen, nutzen Sie diese. Verriegeln Sie
das Fahrzeug und verschließen Sie das Garagentor.
- Ohne Garage: Parken Sie Ihr Fahrzeug an gut einsehbaren,
beleuchteten und wenn möglich belebten Straßen.
- Vergewissern Sie sich immer, dass Ihr Fahrzeug ordnungsgemäß
verschlossen ist. Achten Sie, falls vorhanden, auf optische und
akustische Signale. Funkblocker können das Funksignal Ihrer
Fernbedienung stören und so das Verriegeln verhindern.
- Schließen Sie Fenster, Schiebedach oder Faltdach bei Cabrios.
- Das Auto ist kein Tresor! Lassen Sie keine Wertsachen
(z. B. Handy, Laptop, Kamera) oder Bargeld sichtbar im
Auto liegen. Auch Verstecken ist nicht zu empfehlen, da die
Diebe nahezu jedes Versteck kennen.
- Informieren Sie die Polizei, wenn Personen zu ungewöhnlichen
Tageszeiten Fahrzeuge ableuchten oder sich an Fahrzeugen zu
schaffen machen.