Bislang unbekannte Täter beschmierten vermutlich über die Nachtzeit einen Fußweg im Stadtgarten mit fremdenfeindlichen Schriftzügen und einem Zeichen.
Nach derzeitigem Stand bemerkte ein Zeuge am 17.4.26, gegen 6:45 Uhr Farbschmierereien im Bereich zwischen einem Spielplatz und einem Springbrunnen im Stadtgarten Pforzheim. Mutmaßlich mit Kreide wurde ein größeres Hakenkreuz und zwei fremdenfeindliche Schriftzüge auf den Boden aufgebracht.
Nach Bekanntwerden und der erfolgten Spurensicherung wurden die Aufschriebe zügig mittels Wasser vom Laufweg entfernt.
Die Kriminalpolizeidirektion in Calw hat die Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und Volksverhetzung aufgenommen.
Zeugen werden gebeten sich bei dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 186 4444 zu melden.
Noch flüchtige Täter haben am frühen Freitagmorgen mit einem unbekannten Gegenstand offenbar versucht einen Zigarettenautomaten zu sprengen. An die Beute gelangten sie jedoch nicht.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge versuchten gegen 4 Uhr Unbekannte auf noch nicht abschließend geklärte Weise einen Zigarettenautomaten in der Robert-Bürkle-Straße zu sprengen. Hierbei wurde der untere Teil des Geräts beschädigt. Offenbar machten die Täter jedoch keine Beute.
In diesem Zusammenhang konnte ein Zeuge drei Personen im Umfeld des Tatorts erkennen. Diese flüchteten fußläufig über die Robert-Bürkle-Straße in Richtung Industriegebiet. Alle waren dunkel gekleidet.
Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht genau beziffert werden. Ein angrenzend parkendes Fahrzeug wurde nicht beschädigt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nachdem ein 42-Jähriger am Morgen des 10.04.2026 leblos in einem derzeit unbewohnten Gebäude am Bahnhofplatz in Karlsruhe aufgefunden wurde, nahmen österreichische Beamte am Dienstagabend in Salzburg einen mit europäischem Haftbefehl gesuchten 37-jährigen Tatverdächtigen fest.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass der Festgenommene in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom vergangenen Freitag stehen könnte.
Die Ermittlungen der Sonderkommission dauern weiter an.
Zeugen und Hinweisgeber, die zwischen Montag dem 06.04.2026 und den Morgenstunden des 10.04.2026 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Bahnhofplatzes gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.
Anlässlich der derzeit stattfindenden Geschwindigkeitskontrollwoche haben Beamte der Verkehrspolizeidienstaußenstelle Freudenstadt Geschwindigkeitsmessungen in Freudenstadt und der Umgebung durchgeführt.
Am Dienstag und Mittwoch wurden mittels zivilen Videofahrzeugs Geschwindigkeitsmessungen auf den Hauptverkehrsachsen in Freudenstadt und der Umgebung durchgeführt. Für die spezialisierte Verkehrsüberwachung und im Hinblick auf die Hauptunfallursache Geschwindigkeit wird das VIDISTA-Videofahrzeug zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung im fließenden Verkehr eingesetzt. Die Messung erfolgt während der Hinterherfahrt und wird im Nachgang anhand der aufgezeichneten Daten ausgewertet.
Das Ergebnis der Überwachung waren drei Fahrverbote, fünf Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bußgeldbereich und diverse andere Verkehrsordnungswidrigkeiten.
Zur stetigen Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de
Leicht verletzt worden ist ein Fahrzeuglenker bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1103 zwischen Sternenfels und Leonbronn
Nach derzeitigem Stand befuhr gegen 15:45 Uhr ein 56-jähriger Pkw-Lenker eines Renault die Landesstraße 1103 von Sternenfels kommend in Richtung Leonbronn. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitplanken. Im Anschluss fuhr das Auto eine Böschung hinab in Richtung eines Waldstücks und kam nach mehreren 10 Metern auf der rechten Seite liegend zum Stehen. Der 56-Jährige konnte den Pkw eigenständig verlassen. Er wurde mit eher leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Landesstraße musste nur kurz für die ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte einseitig gesperrt werden.
Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt ca. 20 000 Euro. Der Fremdschaden wird auf mehrere 1000 Euro geschätzt. Zum Berichtszeitpunkt dieser Meldung war das Fahrzeug noch nicht geborgen.
Im Einsatz waren die örtliche Feuerwehr, der Rettungsdienst und eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Mühlacker. Ein vorsorglich angeforderter Rettungshubschrauber wurden nicht mehr benötigt.
Eine leicht verletzte Person und Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmorgen auf der Karlsruher Straße ereignet hat.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen beabsichtigte ein 81-jähriger Audi-Fahrer gegen 10:30 Uhr, von einer Grundstücksausfahrt auf die Karlsruher Straße in Richtung Autobahnanschlussstelle Pforzheim-West einzubiegen. Dabei übersah er offenbar einen von links kommenden vorfahrtberechtigten Lkw, Mercedes-Benz Actros, der mit einem Anhänger auf der Karlsruher Straße unterwegs war.
Im Anschluss kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und dem Anhänger des Lkw-Gespanns, das von einem 51-Jährigen geführt wurde.
Durch den Aufprall wurde der Audi in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert, drehte sich und prallte letztendlich gegen einen geparkten Mercedes-Benz Sprinter.
Durch den Unfall erlitt der Autofahrer nach bisherigen Informationen leichte Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 60.000 Euro.
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat am Dienstag eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Nord durchgeführt.
Im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildung der Polizeihochschule zum Thema „Drogenerkennung im Straßenverkehr“ wurde am Dienstag zwischen 10:30 Uhr und 17:30 Uhr eine Kontrollstelle auf dem Pendlerparkplatz eingerichtet. Ziel des Einsatzes war es, die theoretischen Inhalte des Seminars unter professioneller Anleitung in die Praxis umzusetzen.
Rund 70 Beamte verschiedener Polizeipräsidien kontrollierten hierbei fast 100 Personen und über 50 Fahrzeuge. Der Fokus lag auf der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführer. Aufgrund konkreter Verdachtsmomente hinsichtlich einer Beeinflussung durch berauschende Mittel ordneten die Beamten in 17 Fällen eine Blutentnahme an. Diese konnten direkt vor Ort durch einen ebenso im Einsatz befindlichen Arzt erfolgen.
Nachfolgende Verstöße wurden festgestellt:
Die Beamten leiteten insgesamt 13 Verfahren wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss sowie vier Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr infolge von Rauschmitteln ein. Zudem wurden sechs allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Auch der Konsum von Alkohol führte zu Konsequenzen, als ein Fahrer mit einem Wert von etwa 0,8 Promille gestoppt wurde.
Ein weiterer Verkehrsteilnehmer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Über die Rauschmittelthematik hinaus stellten die Einsatzkräfte weitere Verstöße wie beispielsweise Mängel bei der Ladungssicherung fest. In einem Fall war die Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs erloschen.
Besonders dreist agierte ein kontrollierter Fahrzeugführer: Er versuchte, durch den Einsatz von synthetischem Urin zu täuschen, was jedoch rechtzeitig erkannt wurde.
Diese konsequenten Kontrollen unterstreichen die Notwendigkeit einer stetigen Überwachung des Straßenverkehrs, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und Fahrten unter berauschenden Mitteln effektiv entgegenzuwirken.
Eine 55-jährige Fahrzeugführerin entzog sich am Dienstagmittag einer Verkehrskontrolle, nachdem sie einen Geschwindigkeitsverstoß begangen hatte.
Im Rahmen der europaweiten RoadPol Speed-Week führten Beamte der Verkehrspolizei Karlsruhe im Bereich der Bundesstraße 36 Geschwindigkeitsmessungen durch. Hierbei stellten sie gegen 12:00 Uhr einen roten Ford fest, der offenbar mehr als 30 km/h zu schnell unterwegs war.
Anschließend sollte die Fahrzeugführerin einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Sie missachtete jedoch die Anhaltesignale und flüchtete in Richtung Eggenstein auf die Kreisstraße 3580. Hierbei drängte sie im Bereich einer Fahrbahnverengung ein ordnungsgemäß fahrendes Fahrzeug ab, sodass die beiden Pkws beinahe kollidierten. Nur aufgrund der umsichtigen Reaktion des Autofahrers konnte ein Verkehrsunfall verhindert werden.
Im weiteren Verlauf stellte die Beschuldigte den Ford offenbar auf einem Firmengelände im Junkersring ab und flüchtete mit ihrem 43-jährigen Beifahrer zu Fuß weiter.
Im Rahmen der Fahndung konnten die beiden Flüchtigen schließlich im Bereich des Zeppelinrings in Eggenstein festgestellt werden.
Der 43-jährige Beifahrer war außerdem zur Festnahme ausgeschrieben und wurde in Gewahrsam genommen.
Zeugen und insbesondere der Geschädigte, der von der Fahrzeugführerin abgedrängt wurde, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Im Rahmen der derzeit stattfindenden Geschwindigkeitskontrollwoche haben Beamte des Polizeirevier Pforzheim-Süd am Dienstag Geschwindigkeitsmessungen auf der Tiefenbronner Straße durchgeführt.
Im Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr wurden mittels Handlasermessgerät Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h war der schnellste Pkw-Fahrer mit 120 km/h unterwegs. Dieser muss nun mit einem Fahrverbot und einem Bußgeld rechnen.
Fünf weitere Fahrzeugführer wurden ebenfalls im Bußgeldbereich gemessen.
Zur stetigen Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de
Nach einem Anruf eines angeblichen Polizeibeamten hat ein Mann am Dienstagabend Silber und Bargeld übergeben.
Nach bisherigem Kenntnisstand wurde der Senior von seinem angeblichen Enkel und einem angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Ihm wurde geschildert, dass sein Enkel einen Verkehrsunfall hatte und dabei ein Mensch, ums Leben kam. Unter diesem Vorwand wurde der Mann zu einer Geldübergabe bewegt, die als Kaution für seinen angeblichen Enkel dienen soll. Gegen 18:00 Uhr erschien dann eine Abholerin an der Wohnanschrift. Die Abholerin wurde als kleine, ausländische Frau beschrieben. Durch den Geschädigten wurden Silber und Bargeld im Wert von ca. 30.000 Euro ausgehändigt.
Die Kriminalpolizei Calw hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Höhenstraße gemacht haben oder Hinweise auf die Frau geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Hier unsere Tipps:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu
auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110
an.
- Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie
gegebenenfalls einfach auf!
- Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.
- Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z.B.
Nachbarn oder nahe Verwandte.
- Sind Sie sich unsicher, oder glauben Sie, Opfer eines
Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die Polizei unter der Nummer
110 oder wenden Sie sich an Ihr Polizeirevier.
Wichtig: Suchen Sie die Telefonnummer des Reviers im örtlichen Telefonbuch selbst heraus. Wählen Sie selbst, benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.