Ein Autofahrer ist am Montagmittag aufgrund seiner unsicheren Fahrweise einer Verkehrskontrolle unterzogen worden.
Gegen 13 Uhr teilte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer mit, dass der Fahrer eines Opels auf der Landesstraße 362 mehrmals auf die Gegenfahrbahn gekommen und Schlangenlinien gefahren sei. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle im Bereich der Einmündung zur Uferstraße bemerkten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholvortest vor Ort war nicht möglich und der 51 Jahre alte Fahrer musste eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde ihm vorerst untersagt und er muss mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.
Unbekannte haben am Montagabend in Nußbaum mittels geschickter Gesprächsführung ihr Opfer um einen hohen Bargeldbetrag sowie Schmuck gebracht.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen erhielt die Frau gegen 19:30 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten, welcher ihr eine Vielzahl von Lügen über Einbrüche in der Nachbarschaft erzählte. Für eine angebliche Wiedererkennung ihrer Wertgegenstände sollten diese von der Polizei und einem angeblichen Staatsanwalt vorab präpariert werden. So massiv unter Druck gesetzt gelang es den Betrügern in professioneller Zusammenarbeit mittels überzeugender Kommunikation die Frau dazu zu bringen, ihr Hab und Gut an einen unbekannten Abholer zu übergeben.
Der Abholer, welcher gegen 20:00 Uhr in der Kanalstraße in Erscheinung trat, kann wie folgt beschrieben werden:
- männlich, südländische Erscheinung - ca. 30 Jahre alt - ca. 1,75
- 1,80 cm groß - schlanke Statur, Vollbart - sprach Deutsch ohne
erkennbaren Akzent - bekleidet mit schwarzer, wattierter Jacke mit
Kapuze, blauer Jeans, helle Sportschuhe
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Präventionstipps Ihrer Polizei:
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
- Am Telefon versuchen sie, ihre Opfer unter verschiedenen
Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder
auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei nutzen die
Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf
der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine
andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der
Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher währenddessen vor
der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Eingebrochen worden ist am Montag in ein Einfamilienhaus in
Singen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam gegen 18:15 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Höhenstraße eingedrungen. Im Inneren wurden Räumlichkeiten durchsucht. Dort entwendeten sie Schmuckstücke. Im Anschluss flüchteten die Einbrecher unerkannt.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit Gegenstand
laufender Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet
Zeugen und Hinweisgeber sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim
Kriminaldauerdienst zu melden.
Am Samstag ist es in zwei Erdgeschosswohnungen in Mühlacker-Lomersheim und Illingen zu Einbrüchen in Mehrfamilienhäuser gekommen.
Die Kriminalpolizei schließt aufgrund der räumlichen Nähe und der zeitlichen Umstände einen Tatzusammenhang nicht aus.
Im ersten Fall verschaffte sich unbekannte Täterschaft in Mühlacker Lomersheim, zwischen 11:00 Uhr und 20:00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung, indem eine Balkontür aufgebrochen wurde.
Es wurde Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von etwa 1900 Euro entwendet.
Im zweiten Fall, in Illingen, drangen der oder die Täter gegen 17:15 Uhr durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in die Erdgeschosswohnung ein. Hierbei konnte Schmuck im Wert von rund 2.200 Euro erbeutet werden.
Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen oder Personen nimmt der Kriminaldauerdienst Pforzheim unter 07231 186 4444 entgegen.
Vier Leichtverletzte und ein Sachschaden von rund 100.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am Dienstagvormittag auf der Bundesautobahn 5 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte ereignete.
Nach bisherigen Ermittlungen musste der Fahrer eines VW gegen 08:05 Uhr verkehrsbedingt abbremsen. Die vier nachfolgenden Fahrzeuge konnten offenbar nicht rechtzeitig anhalten und kollidierten miteinander.
Nach derzeitigem Stand wurden vier der insgesamt zehn Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsarbeiten mussten drei der fünf Fahrstreifen der BAB 5 gesperrt werden.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Verkehrspolizei Karlsruhe geführt und dauern an.
Am Freitagnachmittag kam es in der Gartenstraße aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand, bei dem eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus komplett ausbrannte.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kann zu der Ursache noch nichts gesagt werden. Außer, dass der Brand im Wohnbereich der Wohnung seinen Ursprung hatte. Glücklicher Weise wurde durch das Feuer niemand verletzt. Allerdings entstand ein Schaden der sich knapp im sechsstelligen Bereich bewegen dürfte. Die Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit etwa 70 Personen im Einsatz und konnten schlimmeres verhindern.
Polizeibeamten gelang es in der Nacht von Freitag auf Samstag gleich fünf Täter nach einem Einbruch in eine Schule in Östringen auf frischer Tat festzunehmen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen verschafften sich die jungen Männer im Alter zwischen 20 und 21 Jahren gegen 00:45 Uhr am Samstag Zutritt zu dem Gebäude in der Mozartstraße, wobei sie offenbar einen Alarm auslösten.
Alarmierte Polizeikräfte konnten die fünf Einbrecher noch während der Tatbegehung in der Schule beziehungsweise auf dem Schulhof vorläufig festnehmen.
In von den Tätern mitgeführten Rucksäcken fanden die Beamten Diebesgut, das wohl aus der Schule stammte.
Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Polizeiposten Östringen hat in dem Fall die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Samstag ereignete sich in Karlsruhe-Neureut ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht, dem eine Auseinandersetzung zwischen zwei Bekannten vorangegangen ist.
Nach derzeitigen Erkenntnissen gerieten zwei junge Männer wegen angeblichen Geldschulden gegen 20:30 Uhr in der Alten Friedrichstraße in Streit. Als der Streit offenbar zunehmend eskalierte, sei der 21-jährige Beteiligte in sein Auto gestiegen und losgefahren. Anschließend habe er den Pkw gewendet und soll mit überhöhter Geschwindigkeit wieder auf seinen 19-jährigen Kontrahenten zugefahren sein. Hierbei zielte er wohl mit einer Schreckschusswaffe auf seinen Bekannten und gab dabei mehrere Schüsse ab.
In der Folge verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem am Straßenrand geparkten Pkw, der erheblich beschädigt wurde. Daraufhin entfernte sich der 21-Jährige von der Unfallstelle.
Das Polizeirevier Waldstadt nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Dabei stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Der Sachschaden am geparkten Pkw ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Ein Polizeibeamter wurde in der Nacht auf Sonntag bei einem Einsatz in Bad Schönborn-Mingolsheim nach vorausgegangenen Ruhestörungen von einem Mann verletzt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll ein 31-jähriger Mann in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Karl-Millöcker-Straße laute Musik gehört haben, weshalb eine Anwohnerin kurz nach Mitternacht die Polizei verständigte. Nach einer Ansprache von den Polizeibeamten wurde die Musik zunächst leiser gestellt.
Eine Stunde später mussten die Beamten wieder anfahren, da wohl die Lautstärke erneut ein unerträgliches Maß erreichte.
Die von Seiten der Polizei angedrohten Zwangsmaßnahmen zeigten offenbar keine Wirkung, denn gegen 02:30 Uhr wurde erneut die Polizei alarmiert. Als die Situation mit dem Wohnungsinhaber und seinen beiden Gästen zu eskalieren drohte, mussten weitere Polizeistreifen hinzugezogen werden.
Nachdem Platzverweise ausgesprochen und dem 31-Jährigen der Polizeigewahrsam angedroht wurden, ging er unvermittelt einen Beamten tätlich an. Mit vereinten Kräften konnte der Mann zu Boden gebracht und fixiert werden. Im Anschluss wurde er in den Polizeigewahrsam verbracht.
Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter an der Hand verletzt. Im Verlauf der Maßnahmen beleidigte der 31-Jährige auch mehrfach die eingesetzten Polizisten.
Der Ruhestörer wird sich nun wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.
Die seit dem 25. Mai 2024 aus Bretten vermisste Pia H. wurde am Samstagnachmittag in einem Waldstück in Bretten von einem Passanten tot aufgefunden. Den bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge liegen keine Hinweise auf eine Straftat vor.
Die Polizei bittet darum, eventuell veröffentlichte Bilder der Jugendlichen zu löschen.