Zum Ziel von Einbrechern geworden ist ein Pforzheimer Schmuckhersteller in den frühen Morgenstunden des Montags.
Die noch unbekannten Täter verschafften sich möglicherweise über ein Fenster, durch Einschlagen der Scheibe, Zugang in die Betriebsräumlichkeiten in der Reutlinger Straße.
Dort durchwühlten sie mehrere Abteilungen des Unternehmens und entwendeten Schmuck.
Die Höhe des entstandenen Diebstahlschadens ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Einbrechern um vier Personen handeln könnte, die unter anderem eine Kapuze getragen haben sollen. Außerdem sollen die Tatverdächtigen mit zwei Fahrzeugen unterwegs gewesen sein.
Zeugen oder Hinweisgeber werden darum gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Auf der Bundesautobahn 5 fuhren am Sonntagnachmittag vier hochmotorisierte Pkw von der Schweizer Grenze in Richtung Karlsruhe, die aufgrund ihrer riskanten und mitunter rücksichtslosen Fahrweise anderen Verkehrsteilnehmern negativ auffielen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens.
Erste Meldungen über das Fahrverhalten der Sportwägen erreichten die Polizei gegen 17:30 Uhr. Demnach sollen die Raser auf der BAB 5 zwischen den Anschlussstellen Achern und Bühl mehrfach andere Verkehrsteilnehmer rechts überholt und hintereinanderfahrend ohne Rücksicht auf den übrigen Verkehr die Fahrspuren gewechselt haben. Diese gefährlichen und rücksichtlosen Fahrmanöver sollen sich auch im Bereich zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord / Karlsruhe-Süd wiederholt haben.
Bei den Fahrzeugen mit schweizerischen Kennzeichen (Kanton Aargau „AG“) soll es sich um einen Ford Mustang, einen Audi RS 6, einen VW Golf R sowie um einen BMW M5 gehandelt haben. Alle Fahrzeuge seien schwarz bzw. dunkel lackiert gewesen.
Im Rahmen der Fahndung nach den Rasern gelang es Beamten der Verkehrspolizei Karlsruhe den Ford Mustang auf einem Autobahnparkplatz zwischen Karlsruhe-Nord und Bruchsal zu kontrollieren. Besonders auffällig bei diesem war ein angebrachter Heckspoiler sowie goldene Streifenlackierungen, die vom Heck über das Dach des Autos verliefen.
Da die beschriebene Fahrweise der betreffenden Fahrzeugführer einen Renncharakter aufwies, ermitteln die Beamten der Verkehrspolizei nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder den oben genannten Fahrzeugen auf der Strecke zwischen der Schweizer Grenze und Karlsruhe machen können, werden gebeten, sich unter 0721 944840 bei der Verkehrspolizei Karlsruhe zu melden.
Nach einer Anzeige wegen Wohnungseinbruchs am Montagabend in Ispringen ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Ein noch unbekannter Täter soll im Zeitraum zwischen 18:20 und 18:40 Uhr in die im Mahler befindliche Wohnung eingedrungen sein und ein Zimmer teilweise durchwühlt haben. Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge wurden mehrere Hundert Euro Bargeld entwendet.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 31-jähriger Mann steht im Verdacht, am Dienstagnachmittag in Karlsruhe-Knielingen unter Drogeneinfluss einen Verkehrsunfall verursacht zu haben und anschließend vom Unfallort geflüchtet zu sein. Die Polizei nahm den Mann wenig später vorläufig fest.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 31-jährige VW-Fahrer am 02.04.2024 gegen 17:30 Uhr auf der Ferdinand-Keller-Straße in südwestliche Richtung gefahren sein. An der Kreuzung zur Annweiler Straße soll er die Vorfahrt einer von links kommenden Autofahrerin missachtet haben und dadurch mit deren Audi kollidiert sein. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Audi und stieß im weiteren Verlauf mit einem auf der Annweiler Straße fahrenden Mercedes zusammen.
Nachdem der VW des 31-jährigen Verdächtigen in einem Grünstreifen zum Stehen kam, soll der Fahrer zu Fuß in Richtung Gustav-Schönleber-Straße geflüchtet sein. Ein Zeuge nahm die Verfolgung des Mannes auf und verständigte die Polizei. Kurz darauf gelang es einer Polizeistreife den Flüchtigen zu stellen und vorläufig festzunehmen.
Da sich bei der anschließenden Kontrolle des 31-Jährigen Anhaltspunkte für eine Drogenbeeinflussung ergaben, musste der Verdächtige die Beamten auf die Dienststelle begleiten, wo sie eine Blutentnahme durchführen ließen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben zudem, dass der Volkswagen entwendet und der Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der wohnsitzlose Beschuldigte im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.
Bei dem Unfall erlitten alle drei Beteiligten leichte Verletzungen. An den Unfallfahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der mutmaßlich entwendete Volkswagen wurde sichergestellt.
Autoknacker haben sich in der Südweststadt in Pforzheim an zwei geparkten Fahrzeugen zu schaffen gemacht.
Das erste Auto stand in der Postwiesenstraße, als die Unbekannten im Zeitraum zwischen Montagabend und Dienstagmorgen eine Scheibe an dem Fahrzeug einschlugen. Die Täter durchwühlten den Wagen und entwendeten den Tachometer.
Auch in der Vogelsangstraße wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Fahrzeug zum Ziel von Autoknackern. Wie bereits zuvor schlugen die Täter eine Scheibe ein und durchwühlten das Auto. Letztlich stahlen sie mehrere neuwertige Kleidungsstücke.
Der Diebstahlschaden in beiden Fällen beträgt nach ersten Schätzungen insgesamt rund 1.500 Euro.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 zu melden.
Rund um das Thema Autoaufbrüche und Autodiebstahl gibt das Polizeipräsidium Pforzheim folgende allgemeine Tipps und Hinweise:
- Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz
weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch
die Wegfahrsperre aktiviert.
- Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
- Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer
(ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug
entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb
das Tanken zum "Nulltarif".
- Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei
gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen
jedes Versteck.
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug
zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
- Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage
ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des
Fahrzeuges aktiviert.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die
Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie
sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt
haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
- Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der
Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem
Fahrzeug.
- Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
- Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut
beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare
Garage.
- Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen
"patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das
kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein.
Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag an einer Fußgängerfurt an der Kreuzung Kriegsstraße/Zeppelinstraße/Südtangente, bei dem ein 11-jähriges Kind beim Überqueren einer Fußgängerampel offenbar von einem Pkw angefahren wurde, sucht die Polizei nach Zeugen.
Bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer gegen 12:30 Uhr von Osten kommend auf Höhe des „Kühlen Krug“ von der Südtangente ab und reihte sich auf der Linksabbiegerspur ein. Da die Ampel an der Kreuzung rot anzeigte, hielt das Fahrzeug zunächst an. Als ein 11-jähriger Junge die Straße mit seinem Tretroller beinahe passiert hatte, fuhr der silberne Opel an und kollidierte offenbar mit dem Kind. Der 11-Jährige kam zu Fall und verletzte sich am Knie und der Hüfte. Der Autofahrer stieg nach dem Zusammenstoß wohl aus, setzte dann jedoch seine Fahrt fort.
Der leicht verletzte Junge wurde mit einem Krankenwagen in die Kinderklinik gebracht, die er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte.
Bei dem vermeintlichen Unfallverursacher soll es sich um einen Mann im Alter von etwa 55 bis 60 Jahren mit weißen Haaren und einer Brille handeln.
Zeugen des Unfalls oder Personen, die Angaben zu dem geflüchteten Fahrer oder dessen Fahrzeug machen können, werde gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 944840 mit der Verkehrspolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Am Dienstagvormittag hat der Leitende Kriminaldirektor Uwe Carl in Pforzheim 25 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte begrüßt, die zum 1. April ihren Dienst im Polizeipräsidium Pforzheim angetreten haben.
Die Begrüßungsveranstaltung fand in Anwesenheit hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter des Polizeipräsidiums statt. Alle Führungskräfte wünschten den Neuzugängen viel Erfolg für ihren Start in ihren künftigen Aufgabenbereichen und eine schnelle Eingewöhnungszeit an ihrem neuen Dienstort.
Das Polizeipräsidium Pforzheim freut sich über die neue tatkräftige Unterstützung.
Bei einem Unglücksfall am Bahnhof Wilferdingen-Singen zog sich am Ostermontag ein Jugendlicher durch einen Lichtbogen tödliche Verletzungen zu.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestieg kurz vor 23:30 Uhr ein 16-Jähriger aus noch unbekannter Ursache einen auf dem Nebengleis stehenden Güterwagon. Als dieser am Ende der dort befestigten Leiter auf den Wagon stieg kam es zu einem Lichtbogen. Der Jugendliche verstarb noch am Unfallort.
Ein ebenso anwesender 16-Jähriger wollte nach derzeitigem Sachstand den Kletternden vom Besteigen des Wagons abhalten. Dieser fiel von der Leiter und zog sich nicht lebensgefährliche und sturzbedingte Verletzungen zu. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Einsatzkräfte der Feuerwehr, Bundespolizei, Notfallmanager der Deutschen Bahn, Seelsorger und Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei des Präsidiums Pforzheim waren am Ereignisort.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe- Zweigstelle Pforzheim und dem Kriminalkommissariat Pforzheim geführt.
Kurzzeitig wurde der Bahnhof und die Hauptgleise in Fahrtrichtung Karlsruhe für die erforderlichen Maßnahmen gesperrt.
Diesen tragischen Unfall nehmen wir zum Anlass, auf die tödlichen Gefahren des Bahnstroms hinzuweisen: Für einen Stromschlag ist kein direkter Kontakt zur Fahrleitung nötig. Eine Unterschreitung von einem Mindestabstand von 1,5 Meter kann ausreichen, um durch einen Stromschlag lebensgefährlich oder tödlich verletzt zur werden. Die Bundespolizei gibt auf deren Homepage www.bundespolizei.de Präventionstipps unter „Sicher auf Bahnanlagen“.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass am Samstagabend ein 69-jähriger Fahrer eines Lkws gegen ein geparktes Fahrzeug gefahren und im Anschluss geflüchtet ist.
Der 69-jährige LKW-Fahrer befuhr gegen 19:40 Uhr die Höhenstraße in Richtung Ortsmitte, als er gegen einen ordnungsgemäß geparkten Lkw fuhr und im Anschluss flüchtete ohne sich um den Schaden zu kümmern. Durch eine aufmerksame Zeugin konnte der Unfall beobachtet und die Polizei verständigt werden. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Unfallverursacher angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Der hierbei durchgeführte Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,3 Promille.
Der 69-Jährige musste im Anschluss eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Insgesamt entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass eine 23-jährige VW-Lenkerin am Sonntagmorgen mit ihrem Pkw einen Unfall verursacht hat.
Die 23-Jährige befuhr gegen 06.45 Uhr die Carl-Schurz-Straße in Fahrtrichtung Büchenbronn, als sie auf Höhe der Ludwig Windhorst-Straße über eine Verkehrsinsel fuhr, in Schleudern geriet und im Anschluss mit einem ordnungsgemäß geparkten Pkw kollidierte. Ein bei der Unfallaufnahme durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Die 23-Jährige musste in der Folge eine Blutprobe abgeben.
Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 9.000 Euro. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe musste die Fahrbahn in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.