Am Mittwoch zwischen 11:50 Uhr und 23:50 Uhr hebelten unbekannte Täter eine Terrassentür mit brachialer Gewalt auf, um sich Zutritt in ein Reihenhaus in der Kremnitzer Straße zu verschaffen.
Auf der Suche nach Wertgegenständen durchwühlten die Einbrecher Schränke und entwendeten diverse Schmuckstücke sowie Bargeld. Die Höhe des entstandenen Sach- und Diebstahlschaden ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Waldbronn-Busenbach:
Nach derzeitigem Kenntnisstand gelangten Einbrecher ebenfalls am Mittwoch in der Zeit zwischen 08:30 Uhr und 21:40 Uhr über eine gewaltsam geöffnete Balkontür in eine Wohnung im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Wettachstraße.
Die Diebe durchsuchten sämtliche Räumlichkeiten und nahmen auf ihrem Beutezug Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro an sich. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Wer Hinweise zu den beiden Einbrüchen geben kann oder verdächtige Beobachtungen machte, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe teilt mit, dass der Polizeiposten Ubstadt-Weiher nach vorübergehender Schließung ab nächster Woche wieder besetzt sein wird.
Das Polizeirevier Bad Schönborn hatte seit dem 01. Dezember 2023 die Betreuung des Zuständigkeitsbereichs des Polizeipostens sowie die Koordination des Einsatzgeschehens übernommen. Ab Dienstag den 2. April können sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten an den Polizeiposten Ubstadt-Weiher in der Bruchsaler Straße 5 wenden.
In dringenden Fällen und Notlagen wird weiterhin um unmittelbare Kontaktaufnahme mit dem polizeilichen Notruf unter der Rufnummer 110 gebeten.
Leichte Verletzungen hat sich am Mittwochvormittag ein Kleinkraftradfahrer zugezogen, nachdem er einem Lkw ausweichen mussten, um eine Kollision zu verhindern.
Der 66-Jährige befuhr mit seinem Piaggio Roller, gegen 9:30 Uhr, den Allmendring in Königsbach, um dann nach rechts in die Singener Straße einzubiegen. Zeitgleich fuhr ein zuvor am rechten Fahrbahnrand parkender Lkw mit Kastenaufbau unvermittelt los. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Rollerfahrer nach links aus und stürzte hierbei zu Boden. Der Fahrer begab sich im Anschluss in ärztliche Behandlung. Am Kleinkraftrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro.
Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachten konnten und insbesondere weitere Angaben zu weißen Lkw mit einem Kennzeichen aus dem Stadt-/Landkreis Pforzheim gemacht haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-3111 zu melden.
Eine verletzte Person und zwei beschädigte Lastwagen auf der Bundesautobahn 8 bei Pforzheim sind das Ergebnis eines Auffahrunfalls am Mittwochmittag.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr gegen 13:00 Uhr der 24-jährige Fahrer einer Mercedes-Sattelzugmaschine die rechte Fahrspur der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Pforzheim West und Nord in Fahrtrichtung Stuttgart. In der Folge fuhr dieser einem am Stauende stehenden Lkw auf.
Der 24-Jährige wurde durch den Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Sattelzugmaschine des verletzten Fahrers war nicht mehr fahrbereit. Für die Zeit der Unfallaufnahme und die entsprechende Bergungsmaßnahme, wurden die rechte Fahrspur sowie der Seitenstreifen gesperrt.
Zu einem Verkehrsunfall ist es am späten Dienstagabend auf der Bundesstraße 28 zwischen Freudenstadt und Kniebis gekommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 23:00 Uhr der 18-jährige Fahrer eines Volkswagens die Bundesstraße von Freudenstadt kommend in Richtung Kniebis, als er aus vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam und mit der Begrenzungsmauer der dortigen Brücke kollidierte. In der Folge überschlug sich der VW mehrfach und kam auf dem Dach zum Liegen.
Hierbei verletzten sich der Fahrer sowie zwei weitere Mitfahrer leicht und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Pkw erlitt einen Totalschaden. Der Gesamtsachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Während der Dauer der Unfallaufnahme musste die Bundesstaße kurzzeitig gesperrt werden.
Wie in der ursprünglichen Pressemitteilung berichtet, kam es am vergangenen Freitag zu einem Einsatz im Zusammenhang mit verdächtigen Transportern in Maulbronn und Remchingen.
Zwischenzeitlich konnte der besagte Sachverhalt in Remchingen aufgeklärt werden. Hierbei handelt es sich um eine Verwechslung, weshalb hier kein verdächtiger Sachverhalt zu Grunde liegt. Der betreffende Fahrer des in Remchingen gesuchten Transporters meldete sich infolge der veröffentlichten Pressemitteilung bei der Polizei. Die darauf folgenden Überprüfungen konnten den zunächst vorliegenden Verdacht ausräumen.
Was den Sachverhalt in Maulbronn betrifft, werden weiterhin Zeugen gebeten, sich beim Polizeirevier Mühlacker unter Rufnummer 07041 96930, zu melden.
Letztes Jahr ist bei jedem zehnten Verkehrsunfall mindestens eine Person verletzt worden. Dies ist eine der Kernaussagen der Unfallbilanz des Polizeipräsidiums Pforzheim für 2023.
1. Entwicklung des Unfallgeschehens im Allgemeinen
Insgesamt wurden im Jahr 2023 16.984 (2022: 16.261) Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim polizeilich aufgenommen. Dies bedeutet einen Anstieg von 4,4 Prozent zum Vorjahr.
Was Verkehrsunfälle mit Personenschaden betrifft, ist positiv zu erkennen, dass diese mit einem Anstieg von 0,5 Prozent nicht im selben Maße zugenommen haben, wie die Gesamtzahl der Unfälle. „Trotzdem ist jeder einzelne dieser Unfälle einer zu viel und wir haben Maßnahmen getroffen, diese Anzahl wieder zu verringern.“, so der stellvertretende Leiter des Führungs- und Einsatzstabes, Polizeidirektor Oliver Hiller.
Insgesamt wurden 1.708 Unfälle mit Personenschaden polizeilich aufgenommen, wobei die Gesamtzahl der dadurch verunglückten Menschen bei 2.306 (2022: 2.221) liegt – ein Anstieg von 3,8 Prozent.
Nach einem historischen Tiefstand hinsichtlich bei Verkehrsunfällen verstorbener Menschen im Jahr 2022 sind es in 2023 mit 26 Todesopfern bei gleichfalls 26 Verkehrsunfällen fünf Menschen mehr, die ihr Leben bei einem Verkehrsunfall verloren. Auch im landesweiten Trend ist eine Zunahme festzustellen. Insgesamt liegt die Zahl dennoch deutlich unter dem Dreijahresschnitt (2019 – 2021) mit 36 Unfalltoten pro Jahr.
Knapp über die Hälfte der Getöteten stammen aus den sogenannten „sensibleren Verkehrsbeteiligungen“. Dazu gehören Fußgänger, der Radverkehr sowie Motorradfahrer. Erstmalig verlor in Pforzheim in diesem Zusammenhang auch der Fahrer eines Elektrotretrollers (Elektrokleinstfahrzeug) sein Leben.
Rund dreiviertel der Unfalltoten verursachten den Verkehrsunfall selbst, die Hälfte aller tödlichen Unfälle wurden durch ältere Menschen (9) oder junge Erwachsene (4) verursacht. Mit einem Anteil von 24 Prozent war nicht angepasste Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache tödlicher Verkehrsunfälle.
Im Zusammenhang mit Unfällen auf der Bundesautobahn 8 liegt der Anteil von solchen mit Personenschaden an allen Autobahnunfällen bei 11 Prozent. Dabei wurden 78 Prozent der Unfälle mit Personenschaden durch Autofahrer verursacht, 17 Prozent von Lastwagenfahrern. Ein Lkw-Fahrer verlor auf der Autobahn sein Leben. Ein Großteil der Unfälle mit Verletzten ereignete sich in den Rückstaubereichen vor Baustellen.
2. Verkehrsunfälle – aufgeschlüsselt nach Verkehrsbeteiligungen
Während Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fußgängern im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums durchschnittlich um 10,2 Prozent zugenommen haben (2023: 195 Unfälle, 2022: 177), liegt der Anstieg im Stadtkreis Pforzheim mit 19,4 Prozent noch etwas höher. Als Hauptverursacher bei Fußgängerunfällen haben im Stadtkreis Pforzheim Autofahrer einen Anteil von 62 Prozent, Fußgänger selbst einen Anteil von 18 Prozent (Lkw-Fahrer: 7 Prozent, Radfahrer: 6 Prozent, Fahrer von Elektrotretrollern: 4 Prozent).
Ebenfalls zugenommen haben mit einem Anstieg von 326 Unfällen im Jahr 2022 auf 357 Verkehrsunfälle in 2023 – unter Beteiligung von Fahrradfahrern, was einem Unterschied von 9,5 Prozent für den gesamten Bereich des Polizeipräsidiums entspricht. Zwei Drittel der Fahrradfahrer verursachten den Verkehrsunfall selbst, davon war die Hälfte alleinbeteiligt, und 80 Prozent der Fahrradunfälle ereigneten sich innerorts. Drei tödliche Unfälle hat es im Jahr 2023 gegeben, bei denen jeweils ein Fahrradfahrer verstarb.
42,3 Prozent ist der Anteil der Elektrofahrradunfälle (Pedelec-Unfälle) an den gesamten Radunfällen, wobei im Jahr 2023 kein Pedelec-Fahrer ums Leben kam. 60 Prozent der verunglückten Elektrofahrradfahrer waren 50 Jahre alt oder älter. Mit einem Plus von 54,2 Prozent ist für den Stadtkreis Pforzheim ein deutlicher Anstieg von Unfällen mit Pedelecs zu verzeichnen.
Großteils deutlich jünger als die betreffenden Pedelec-Fahrer waren die im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim verunglückten Fahrer elektrischer Tretroller: 70 Prozent von ihnen waren 14 bis 40 Jahre alt. In 80 Prozent der Unfälle, waren die Tretrollerfahrer selbst auch die Unfallverursacher. Im Jahr 2023 verlor in Pforzheim erstmalig der Fahrer eines E-Scooters sein Leben.
Unfälle von Motorradfahrern bewegen sich mit einer Anzahl von 302 Unfällen unterhalb des Durchschnitts im Dreijahresvergleich (2019 – 2021) von 306 Unfällen. Die Häufigkeit von Motorradunfällen ist in allen drei Landkreisen leicht rückläufig, in Pforzheim ist eine Zunahme von 38 Unfällen im Jahr 2022 auf 59 in 2023 zu verzeichnen, was für den Bereich des Polizeipräsidiums insgesamt zu einer Zunahme von 2,7 Prozent führt. Die Anzahl bei Motorradunfällen tödlich verunglückter Menschen ist von 5 im Jahr 2022 auf 6 in 2023 gestiegen.
3. Verkehrsunfälle – aufgeschlüsselt nach Risikogruppen
Bei Schulwegunfällen ist eine Zunahme von 11 Unfällen im Jahr 2022 auf 18 Unfälle in 2023 zu verzeichnen. Die betroffenen Schüler waren zu einem Drittel mit dem Fahrrad und zu zwei Dritteln zu Fuß unterwegs und wurden in der Mehrzahl leicht verletzt. Zu einem tödlichen Schulwegunfall kam es nicht. Ein Drittel der Schulwegunfälle verursachten die Schüler selbst beziehungsweise waren ursächlich am Unfall beteiligt.
Glücklicherweise wurde auch bei Verkehrsunfällen jenseits des Schulwegs im Jahr 2023 kein Kind tödlich verletzt.
Was Unfälle mit jungen Fahrern (18 – 24 Jahre) betrifft, ist ein Anstieg um 5,8 Prozent festzustellen. In der Hälfte der Unfälle verursachten die Angehörigen dieser Risikogruppe den Unfall selbst. 15 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden durch junge Fahrer verursacht.
Auch bei Unfällen mit älteren Menschen ist mit 10 Prozent Zunahme ein Anstieg zu verzeichnen. Hier sind es gleichfalls 15 Prozent der Unfälle mit Personenschaden, in denen ältere Menschen (ab 65 Jahren) den Unfall verursacht hatten. 11 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden von Personen verursacht, die 75 Jahre oder älter waren.
4. Alkohol und Drogen
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle unter Alkohol hat sich – mit exakt 269 Unfällen sowohl im Jahr 2022 als auch in 2023 – nicht verändert, allerdings ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in diesem Zusammenhang um 14,1 Prozent gestiegen. Die Anzahl dabei Schwerverletzter oder Getöteter ist hingegen rückläufig. 6,3 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden durch alkoholisierte Personen verursacht.
Ein Anstieg von 12,5 Prozent ist bei Unfällen unter Drogen oder Medikamenten festzustellen. In der Mehrzahl der insgesamt 36 Unfälle war eine Cannabisbeeinflussung mit gleichzeitigem Konsum von Alkohol (Mischkonsum) festzustellen.
5. Aktionen der Polizei zu Bekämpfung von Verkehrsunfällen
„Die Verkehrssicherheitsarbeit stellt einen wichtigen Schwerpunkt unserer polizeilichen Tätigkeit dar.“, so Oliver Hiller. „Umso bedeutsamer ist es, dass wir weiterhin überall dort, wo sich Ansatzpunkte ergeben, mit zielgerichteten Maßnahmen aktiv sind, nicht zuletzt auch aufgrund der jüngst beschlossenen Teillegalisierung des Cannabiskonsums – bekifft ein Kraftfahrzeug oder ein Fahrzeug führen, bleibt weiterhin verboten; also Hände weg vom Steuer oder Lenker!“, sagt Hiller weiter.
Das Polizeipräsidium Pforzheim setzt bei seiner Verkehrssicherheitsarbeit auf eine Kombination aus Aufklärung, Prävention und Kontrollen. So wurden im Jahr 2023 beispielsweise die Motorradkontrollaktionen von 28 auf 51 Aktionen gesteigert – ein Plus von 82 Prozent.
Verkehrsprävention fängt bereits bei Kindern an. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden zwei Bereiche diesbezüglich genauer erläutert:
Details zur Radfahrausbildung:
- In der praktischen Radfahrausbildung wurden innerhalb des
Polizeipräsidiums Pforzheim im Jahr 2023 insgesamt 269 Schulklassen
(insgesamt 5.057 Kinder) beschult.
- Jede Schulklasse, und damit jeder Schüler, besucht hierbei je
viermal die Jugendverkehrsschule.
- Von den beschulten Kindern bestanden 4.175 (Quote 83 Prozent)
den sogenannten Fahrradführerschein.
- Im Vorjahr 2022 lag die Quote bei 81 Prozent (von 5.389 Kindern
hatten 4.381 den Fahrradführerschein bestanden).
Details zur Schulwegsicherheit:
- Die Schulwegsicherheit ist neben der Fahrradausbildung eine der
wichtigsten Aufgaben in der polizeilichen Verkehrsunfallprävention.
- Jede Kindertagesstätte kann für Vorschüler bzw. die Grundschule
für Schüler der Klassenstufe 1 ein praktisches Schulwegtraining beim
Referat Prävention des Polizeipräsidiums Pforzheim beantragen. Das
Training dauert circa 60 bis 90 Minuten (Theorie und Praxisteil).
- Im Jahr 2023 wurden im Polizeipräsidium Pforzheim insgesamt 496
Trainings durchgeführt (2022: 385 Trainings).
- Neben der Polizei sind noch zahlreiche andere Partner (z.B. die
Verkehrswachten, Schulen, Kommunen) vor allem zum Schuljahresbeginn
im September in der Schulwegsicherheit engagiert, hier gibt es mit
dem Erlass "Sicherer Schulweg" ein ganzes Maßnahmenpaket.
In diesem Zusammenhang warnt der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, Kriminaldirektor Udo Buchholz, vor sogenannten Elterntaxis für den Weg in die Schule: „Der zusätzliche Verkehr vor der Schule durch Elterntaxis stellt insbesondere für zu Fuß gehende Kinder eine Gefahr dar. Außerdem besteht die Gefahr, dass Kinder im Elterntaxi nicht das selbständige Verhalten im Straßenverkehr beziehungsweise erforderliche Verkehrsregeln lernen. Wir sollten daher gemeinsam darauf achten, dass unsere Kinder sicher und eigenständig zur Schule gelangen.“, so Buchholz.
Auch zur Bekämpfung der steigenden Anzahl von Unfällen unter Beteiligung von Fahrradfahrern hat das Polizeipräsidium Pforzheim im Frühjahr 2023 eine Fahrradgruppe gegründet, die schwerpunktmäßig Anliegen von Radfahrern auffasst. Durch die Beamten der Fahrradgruppe wird seit 2023 auch der Überholabstand zu Radfahrern überwacht.
Unfällen unter Alkohol oder Drogen wirkt das Polizeipräsidium Pforzheim neben einer Vielzahl von entsprechenden Kontrollaktionen auch mit dem Projekt „Schutzengel Pforzheim-Enzkreis-Calw“ entgegen. Hierbei werden junge Fahrer über die Gefahren im Straßenverkehr präventiv aufgeklärt und sensibilisiert.
Hinweis:
Weitere Zahlen und Fakten, auch speziell zu den Landkreisen und dem Stadtkreis Pforzheim, können der auf der Netzseite des Polizeipräsidiums Pforzheim veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik 2023 entnommen werden.
Zu einem Brand eines Wohnanwesen ist es am frühen Mittwochmorgen im Ortsteil Bieselsberg gekommen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war, gegen 08:40 Uhr, in einem Zimmer der in der Friedenstraße befindlichen Doppelhaushälfte eine starke Rauchentwicklung bemerkt worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren schnell am Brandort und begannen mit den Löscharbeiten. Alle Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Aufgrund der aufwendigen Löscharbeiten ist das Haus derzeit unbewohnbar. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren sechsstelligen Bereich.
Grund für den Brandausbruch steht eine technische Ursache im Raum.
Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch der Bürgermeister von Schömberg vor Ort. Mit einem Großaufgebot mehrerer Fahrzeuge und rund 55 Feuerwehrleuten war die Freiwillige Feuerwehr Schömberg im Einsatz.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Ein 17-jähriger Tatverdächtiger wurde am Dienstagnachmittag nach einem Pkw-Aufbruch in Hambrücken vorläufig festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Mittwochnachmittag dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der junge Mann mit dem Lenker seines mitgeführten Fahrrads die Seitenscheibe eines Pkws eingeschlagen haben, um aus dem Pkw Wertsachen zu entwenden. Hierbei wurde er von dem geschädigten Pkw-Besitzer auf frischer Tat ertappt und ergriff die Flucht. Der Fluchtversuch des Verdächtigen auf einem Fahrrad und weiter zu Fuß blieb letztlich erfolglos, da er durch den Geschädigten eingeholt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden konnte.
Die Polizei prüft, ob der 17-Jährige für weitere Pkw-Aufbrüche in jüngster Vergangenheit im nördlichen Landkreis Karlsruhe verantwortlich ist.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Naciye Koca, Dennis Krull, Polizeipräsidium Karlsruhe
Karlsruhe Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein mutmaßlicher Drogenhändler ist am Mittwochmorgen nach vorangegangenen langwierigen Ermittlungen des Rauschgiftdezernats der Kriminalpolizei Karlsruhe festgenommen worden. Er befindet sich mittlerweile auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft.
Der 55-jährige Mann aus Karlsruhe war im Rahmen eines gesondert geführten Ermittlungsverfahrens in den Fokus der Beamten des Drogendezernats geraten. Obwohl die an den Straftaten Beteiligten ihre Identität durch sogenannte Kryptodienste zu verschleiern versuchten, gelang es den Ermittlern, den mutmaßlichen Drogendealer zu identifizieren. Der 55-Jährige steht im dringenden Verdacht, mit Kokain im Kilobereich gehandelt zu haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Mittwochmorgen stellten die Ermittler kleinere Mengen Betäubungsmittel sicher.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie möglichen weiteren Verdächtigen dauern derzeit noch an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe