26.07.2021 – 14:35
Nagold (ots)
Betrüger erbeuteten am vergangenen Freitag in der Straße Am Talblick gegen 19.30 Uhr über 70.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen Unbekannte mit dem 73-jährigen Opfer telefonisch Kontakt auf. Die Täter meldeten sich und gaben sich als Polizeibeamter mit Namen „Stefan Gehrig“ und als Staatsanwalt „Markus Seidel“ aus. Sie gaukelten dem 73-Jährigen vor, dass in seiner Nachbarschaft eingebrochen wurde und Hinweise darauf vorliegen würden, dass er ausgeraubt werden solle. Daher forderten die Täter den 73-Jährigen auf, sämtliches Bargeld und Wertgegenstände zur Abholung bereitzulegen. Außerdem wurde der Mann aufgefordert, sämtliche Fenster und Vorhänge zu schließen.
Die Täter überzeugten und verunsicherten den Mann so, dass er Bargeld von über 70.000 Euro und Schmuck an einem vereinbarten Depot hinterlegte. Ein weiterer unbekannter Täter holte die Beute schließlich ab.
Durch einen aufmerksamen Zeugen konnte der abholende Betrüger beobachtet werden. Er wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 190 cm groß, schlank, schmales Gesicht, gebräunter Hauttyp, kurze glänzende gestylte Haare, Vollbart. Der Täter war an beiden Armen und beiden Beinen tätowiert. An einem Bein war ein schlangenähnliches Motiv tätowiert.
Weitere Hinweise liegen derzeit nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel. 07231 186-4444, in Verbindung zu setzen.
Tipps der Polizei:
- Die echte Polizei ruft niemals mit der Nummer des Notrufs 110
an!
- Die Polizei holt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände ab!
- Sprechen Sie mit ihren Verwandten, Bekannten oder
Vertrauenspersonen über solche Anrufe!
- Rufen Sie die echte Polizei unter dem Notruf 110 an! Wir sind
rund um die Uhr für Sie da!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Legen Sie einfach auf!
- Geben Sie Betrügern keine Chance
Weitere Infos der Polizei-Beratung:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Dirk Wagner, Pressestelle
Rückfragen bitte an:
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