POL-Pforzheim: (FDS) Kreis Freudenstadt – Angeblicher Bankberater bringt Geschädigten fast um Tausende von Euro – Geldüberweisungen durch Bank im letzten Moment verhindert – Präventionshinweise der Polizei

05.05.2021 – 17:03

Polizeipräsidium Pforzheim

Kreis Freudenstadt (ots)

Ein angeblicher Bankberater hat in den vergangenen Tagen einen Bürger aus dem Kreis Freudenstadt fast um Tausende Euro betrogen. Mehrere Geldüberweisungen wurden von der betreffenden Bank im letzten Moment verhindert.

Zunächst hatte der Geschädigte eine gefälschte E-Mail erhalten und war einem darin enthaltenen Link zur angeblichen Aktualisierung seines Online-Bankings gefolgt. Hierdurch erlangte eine mutmaßlich als Bande operierende Tätergruppierung Informationen zum Konto des Mannes. In der Folge meldete sich dann der angebliche Bankberater telefonisch beim Geschädigten, wobei anzumerken ist, dass sich der Betrüger aufgrund der erlangten Kontoinformationen sogar mit dem Namen eines tatsächlich existierenden Beraters der betreffenden Bank gemeldet hat. Außerdem zeigte es durch technische Manipulation seitens der Betrüger (sogenanntes „Spoofing“) auf dem Telefon des Geschädigten die echte Telefonnummer seiner Bank an. Auf diesem Weg gelang es dem Anrufer, das Vertrauen des Geschädigten zu gewinnen und ihn dazu zu bewegen, ihm per Fernwartung Zugriff auf seinen Rechner zu gewähren. Anschließend führten die Betrüger mehrere Überweisungen in Höhe von einigen Tausend Euro vom Konto des Geschädigten aus. Der Bank des Geschädigten gelang es glücklicherweise, die Überweisungen im letzten Moment rückgängig zu machen, sodass ihm ein großer Vermögensverlust erspart blieb.

Tipps und Hinweise der Polizei:

   -	Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten 
E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen 
Seiten über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen (ohne diese in die
Adresszeile einzutippen). 
   -	Folgen Sie keinen Links, die Ihnen per E-Mail zugeschickt 
werden, z.B. "Klicken Sie hier um Ihr Bankkonto zu verifizieren!" 
   -	Seriöse Geldinstitute fragen Sie nie nach Ihren vertraulichen 
Daten oder fordern Sie auf, Ihre Daten zu aktualisieren. 
   -	Gewähren Sie grundsätzlich keinen Fernzugriff auf Ihren 
Computer. 
   -	Geben Sie nie Ihre PIN oder andere Zugangsdaten zu Ihrem 
Online-Banking am Telefon weiter. 
   -	Legen Sie auf und kontaktieren Sie selbst ihre Bank oder ihren 
zuständigen Bankberater. 
   -	Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
einfach auf! 
   -	Melden Sie den Vorgang der Polizei. 

Frank Weber, Pressestelle

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E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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