POL-Pforzheim: (FDS/CW/Enzkreis/PF) Freudenstadt/Alpirsbach – Weitere Betrugsfälle durch falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon – Tipps und Hinweise Ihrer Polizei

17.02.2021 – 14:12

Polizeipräsidium Pforzheim

Freudenstadt/Alpirsbach (ots)

Angebliche Mitarbeiter der Firma Microsoft haben am Montag weitere Male ihr Unwesen getrieben und dabei eine dreistellige Summe erbeutet.

Einer der Betrüger rief in Freudenstadt bei einer Frau an und gab sich als Microsoft-Mitarbeiter aus. Der Anrufer behauptete, er wolle Schadprogramme von ihrem Rechner beseitigen und die Abwicklung ihrer elektronischen Bankgeschäfte sicherer machen. Daraufhin gewährte die Geschädigte dem Täter Fernzugriff auf ihren Rechner und teilte ihm auch mehrere Transaktionsnummern (TAN) für ihre elektronischen Bankgeschäfte mit. Letztlich erleichterte sie der Betrüger auf diesem Wege um mehrere Hundert Euro.

In Alpirsbach ereignete sich ein weiterer Fall. Da der Angerufene hier jedoch bereits über die Betrugsmasche informiert war, fiel er nicht auf die Behauptungen des falschen Microsoft-Mitarbeiters herein und legte auf. Zu einem finanziellen Schaden kam es nicht.

Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:

So schützen Sie sich:

   -	Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert 
Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei 
Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach 
den Hörer auf. 
   -	Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder 
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) 
heraus. 
   -	Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
Rechner beispielsweise mit der Installation einer 
Fernwartungssoftware. 

Wenn Sie Opfer wurden:

   -	Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn 
runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich 
betroffene Passwörter. 
   -	Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
auf Ihrem Rechner löschen. 
   -	Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, 
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. 
   -	Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits 
getätigte Zahlungen zurückholen können. 
   -	Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. 
   -	Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden: 
www.microsoft.com/de-DE/concern/scam 

Frank Weber, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

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