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POL-KA: (KA)Karlsruhe – Schwerpunktkontrolle von VBK und Polizei in der Adventszeit

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

In der vorweihnachtlichen Zeit, wenn die Weihnachtsmärkte viele Besucherinnen und Besucher nach Karlsruhe locken, nutzen deutlich mehr Menschen den ÖPNV. Um die Sicherheit in Tram und Stadtbahn zu gewährleisten, haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) am Freitag, 19. Dezember, gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt.

Ziel der regelmäßigen Kontrollaktionen ist es, das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste sowie der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Straftaten zu verhindern. Bei der Aktion waren 33 Fahrscheinprüferinnen und -prüfer sowie 32 Polizeibeamte im Einsatz. Der räumliche Schwerpunkt der rund siebenstündigen Kontrolle lag im Innenstadtbereich zwischen Durlacher Tor, Entenfang und Hauptbahnhof.
Gegen 13 Uhr hatten die Teams von VBK und Polizei mit ihrem gemeinsamen Einsatz begonnen, der bis kurz nach 20 Uhr andauerte.

„Der Schwerpunkt der polizeilichen Kontrollen richtete sich insbesondere auf präventive Maßnahmen, um das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Nahverkehr nachhaltig zu stärken aber auch um potenzielle Störungen frühzeitig zu unterbinden. Gleichzeitig haben wir bei festgestellten strafrechtlich relevanten Verstößen konsequent und mit der gebotenen Entschlossenheit reagiert. Wir werden derartige Kontrollen auch künftig fortführen, um einen sicheren und verlässlichen Nahverkehr zu gewährleisten“, sagt Karim Chergui, Einsatzleiter der Polizei.

Mit der gestrigen Kontrolle setzten die VBK und Polizei ihre bewährte Zusammenarbeit fort. Schon in den vergangenen Jahren hatten sie gemeinsam zahlreiche solcher Aktionen erfolgreich durchgeführt. Neben der Kontrolle von Fahrscheinen legen die VBK bei ihrem Prüfdienst den Fokus vor allem auf den Service am Fahrgast. „Unsere Prüfdienst-Mitarbeitenden sind nicht nur für Fahrscheinkontrollen zuständig, sondern auch ein wichtiger Teil unseres Sicherheits- und Servicekonzepts. Sie helfen bei Fragen zu Fahrplänen, Tarifen und unserem ÖPNV-Angebot und sind im Ernstfall als Ersthelfer geschult – ob in der Bahn oder an der Haltestelle. Damit vermitteln sie unseren Fahrgästen nicht nur Informationen, sondern auch ein spürbares Gefühl von Sicherheit, gerade in der Adventszeit, wenn viele Besucherinnen und Besucher nach Karlsruhe kommen“, sagt Akmaljon Aliev vom Fahrausweisprüfdienst der VBK, der die Aktion am Freitag leitete.

Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe überprüften insbesondere die Einhaltung des im Juli 2025 in Kraft getretenen Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Das Mitführen von Waffen und Messern in Bussen, Regional-, S- und Stadt-Bahnen ist grundsätzlich verboten. Aber auch andere Straftaten wie das Erschleichen von Leistungen, Diebstahl sowie Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Jugendschutzgesetz wurden konsequent geahndet.

Die Bilanz des Tages belegte einmal mehr den bewährten Konzept-Ansatz und die Wirksamkeit der planungs- und personalintensiven Schwerpunktkontrolle:

Die VBK führten während der siebenstündigen Aktion 6800 Fahrscheinkontrollen durch. Hierbei wurden 3,3 Prozent der Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein festgestellt. Gegen die Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt verhängt.
Die Polizei leitete in sieben Fällen Strafverfahren und in acht Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Schirin Maier, Verkehrsbetriebe Karlsruhe

Anna Breite-Diehl, Polizeipräsidium Karlsruhe

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Remchingen – PKW kollidiert mit Polizeifahrzeug bei einer Unfallaufnahme

Polizeipräsidium Pforzheim

Remchingen (ots)

In den Morgenstunden ist es zwischen Karlsbad und Remchingen zu einem Wildunfall gekommen. Ein Polizeifahrzeug hat die Unfallstelle abgesichert, bis ein weiteres Fahrzeug in die Absicherung fuhr.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es gegen 6:16 Uhr zu einem Wildunfall auf der K4535 zwischen Karlsbad und Remchingen. Das Polizeirevier Ettlingen sicherte die Unfallstelle und das dort verendete Tier mit einem Streifenwagen. Blaulicht und Warnblinker waren eingeschaltet. Während einer der Polizeibeamten das tote Reh von der Fahrbahn ziehen möchte, näherte sich eine 30-jährige Ford-Fahrerin der Unfallstelle von Karlsbad-Langensteinbach. Sie erkannte den absichernden Streifenwagen auf ihrer Fahrbahnseite mutmaßlich zu spät und kollidierte mit dem Polizeiauto. Die Ford-Fahrerin selbst und der Beifahrer des Polizeifahrzeugs werden hierbei leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Fabian Ottburg, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Remchingen – Geteilte Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Pforzheim: PKW kollidiert mit Polizeifahrzeug bei einer Unfallaufnahme

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

In den Morgenstunden ist es zwischen Karlsbad und Remchingen zu einem Wildunfall gekommen. Ein Polizeifahrzeug hat die Unfallstelle abgesichert, bis ein weiteres Fahrzeug in die Absicherung fuhr.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es gegen 6:16 Uhr zu einem Wildunfall auf der K4535 zwischen Karlsbad und Remchingen. Das Polizeirevier Ettlingen sicherte die Unfallstelle und das dort verendete Tier mit einem Streifenwagen. Blaulicht und Warnblinker waren eingeschaltet. Während einer der Polizeibeamten das tote Reh von der Fahrbahn ziehen möchte, näherte sich eine 30-jährige Ford-Fahrerin der Unfallstelle von Karlsbad-Langensteinbach. Sie erkannte den absichernden Streifenwagen auf ihrer Fahrbahnseite mutmaßlich zu spät und kollidierte mit dem Polizeiauto. Die Ford-Fahrerin selbst und der Beifahrer des Polizeifahrzeugs werden hierbei leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Fabian Ottburg, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Polizeibeamter bei Festnahme verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bei der Festnahme eines 19-Jährigen in der Karlsruher Innenstadt wurde am Donnerstagmittag ein Polizeibeamter dienstunfähig verletzt.

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge sollte der 19-Jährige gegen 13:45 Uhr aufgrund eines vorangegangenen Körperverletzungsdeliktes in der Kaiserstraße vorläufig festgenommen werden. Der Festnahme widersetzte er sich jedoch derart, dass sich ein Polizeibeamter bei den Widerstandhandlungen am Arm verletzte.
Den eingesetzten Beamten gelang es letztlich, dem jungen Mann Handschließen anzulegen und ihn auf ein Polizeirevier zu verbringen.

Aufgrund der Verletzung war für den Beamten die Fortsetzung seines Dienstes nicht mehr möglich.
Der 19-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Julian Scharer, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Wildberg – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Pforzheim – 19-Jähriger nach Tötungsdelikt festgenommen und in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Pforzheim

Wildberg (ots)

Wildberg – Tot aufgefunden wurde am Montagvormittag ein Mann in dessen Wohnung im Stadtteil Effringen. Umfangreiche Ermittlungen führten zur Festnahme des mutmaßlichen Tatverdächtigen, welcher sich nun in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde am Vormittag des 15.12.2025 eine Wohnungstüre in einem Mehrfamilienhaus im Wildberger Stadtteil Effringen geöffnet, nachdem man anhand von Zeugenangaben zunächst von einer möglichen hilflosen Lage des 65-jährigen Bewohners ausgehen musste.
Aufgrund verschiedener Feststellungen am Ereignisort ergaben sich Anhaltspunkte für ein mögliches Fremdverschulden. Die Kriminalpolizeidirektion Calw und die Staatsanwaltschaft Tübingen haben umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die beauftragte Rechtsmedizin stellte Verletzungen durch scharfe Gewalt bei dem 65-jährigen Opfer fest, welche todesursächlich gewesen sein dürften.
Die Kriminalpolizeidirektion Calw hat daher zur Klärung des Tötungsdelikts die Ermittlungsgruppe „Backhaus“ eingerichtet. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 19- jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Zwischen diesem und dem Opfer bestand eine Vorbeziehung.
Die intensiven Fahndungsmaßnahmen führten schließlich dazu, dass sich der 19-jährige deutsche Staatsangehörige am Nachmittag des 18.12.2025 stellte und widerstandslos festgenommen werden konnte. Der dringend Tatverdächtige wurde am 19.12.2025 dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Tübingen vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Tübinger Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags und setzte diesen in Vollzug.

Die Ermittlungen, insbesondere zu dem Tatablauf und Motiv dauern an.

Lukas Bleier, Pressestelle der Staatsanwaltschaft Tübingen

Benjamin Koch, Pressestelle des Polizeipräsidium Pforzheim

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Betrug in sechsstelliger Höhe – Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Beamte der Kriminalpolizei Karlsruhe durchsuchten am Donnerstagmorgen im Rahmen eines Betrugsverfahrens mehrere Objekte in der Stadt und im Großraum Karlsruhe und nahmen in diesem Zusammenhang zwei Tatverdächtige fest. Der 34-jährige Mann und die 33-jährige Frau befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen betrieben die beiden Beschuldigten ein Unternehmen, das Tresorfächer zur anonymen Aufbewahrung von Wertgegenständen bereitstellte. Mindestens fünf Geschädigte mieteten die vermeintlich sicheren Fächer an und deponierten darin wertvolle Besitztümer. Als die Geschädigten keinen Zugriff mehr auf die Fächer hatten, erstatteten sie Strafanzeige. Die beiden Betrüger leerten offenbar die Schließfächer und brachten die Gegenstände in ihren Besitz. Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen richtete sich der Verdacht schließlich gegen die 33-Jährige und den 34-Jährigen. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten zahlreiche elektronische Geräte, Bargeld und weitere mutmaßliche Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden soll sich nach aktuellen Schätzungen im oberen sechsstelligen Bereich bewegen.

Die zwei vorläufig festgenommenen Täter wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Donnerstagmittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der jeweils Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.

Bürgerinnen und Bürger, die ebenfalls Opfer dieser Betrugsmasche wurden oder Angaben zu den Sachverhalten machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Presseauskünfte:

Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Pressestelle

Erster Staatsanwalt Graulich

E-Mail: pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de

Telefon: 0721 72661-140

Polizeipräsidium Karlsruhe

Pressestelle

Anna Breite-Diehl

E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de

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POL-KA: (KA) Bad Mingolsheim – 12-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein Pkw erfasste am Freitagmittag an einem Fußgängerüberweg im Ortsteil Bad Mingolsheim ein Kind und verletzte dieses schwer.

Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr eine 75-Jährige gegen 11:00 Uhr auf der Heidelbergerstraße (Bundesstraße 3) in Bad Mingolsheim in Fahrtrichtung Malsch. An einem Fußgängerweg auf Höhe des Vogelgartenweges übersah sie offenbar ein den Zebrastreifen überquerendes Mädchen und erfasste sie mit ihrem weißen Hyundai frontal. Aufgrund des Zusammenstoßes prallte die 12-Jährige nach vorne ab und zog sich schwere Verletzungen zu.

Ein umgehend alarmierter Rettungswagen transportierte die Verletzte zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Zum Zwecke der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten sperrten die Beamten die B3 bis etwa 13:00 Uhr in beide Richtungen ab.

Franz Henke, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (CW) Calw: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Pforzheim – Flucht vor Polizeikontrolle endet in Haft

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr kam es zu einem gefährlichen Fluchtversuch eines Autofahrers vor dem Busbahnhof (ZOB) in Calw.
Der Fahrer eines Renault Clio fuhr auf eine Kontrollstelle des Polizeireviers Calw zu. Weil er mutmaßlich bei der Fahrt am Handy war und den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte, sollte er einer Kontrolle unterzogen werden. Anstatt aber in die vor ihm befindliche Kontrollstelle einzufahren, nutzte er die Gelegenheit und wendete an der roten Ampel plötzlich sein Fahrzeug auf der Fahrbahn und fuhr über die Brücke in Richtung Fußgängerzone davon. Dabei soll er direkt auf einen Polizeibeamten zugefahren sein, welcher dem Fahrzeug noch durch einen Sprung auf die Seite ausweichen konnte und sich hierbei leicht verletzte. Zudem gefährdete er nach derzeitigem Sachstand einen Passanten im Bereich der Marktstraße. Weitere Personen wurden nicht gefährdet.
Der flüchtige Fahrer, ein 29-jähriger Mann, konnte kurze Zeit später zu Fuß in der Nähe der Altburger Straße vorläufig festgenommen werden. Sein Fahrzeug konnte ebenfalls im Bereich der Innenstadt aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen und Folgen des Fluchtversuchs aufgenommen.
Der dringend Tatverdächtige mit kroatischer Staatsbürgerschaft wurde im Laufe des gestrigen Tages dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Tübingen vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Tübinger Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, einen Haftbefehl, der umgehend in Vollzug gesetzt wurde.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.

Lukas Bleier, Staatsanwaltschaft Tübingen

Fabian Ottburg, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-Pforzheim: (FDS) Baiersbronn – Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 500

Polizeipräsidium Pforzheim

Baiersbronn (ots)

Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim – Außenstelle Freudenstadt – haben am Donnerstag Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 500 bei Baiersbronn durchgeführt.

In der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr wurden auf der Höhe der Fischerhütte ca. 500 Fahrzeuge gemessen. Hiervon boten mehr als 50 Grund zur Beanstandung. Ein Pkw-Lenker fuhr statt der erlaubten 70 km/h mit 95 km/h. Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurden elf Pkws beanstandet. Bei den überwachten Lkw-Fahrern wurden insgesamt sieben mit einer Überschreitung von mehr als 10 km/h bis 30 km/h beanstandet.

Zur weiteren Steigerung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de

Vanessa Reidinger, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW/Enzkreis/FDS/PF) Polenböller: Gefahr für Mensch und Tier – Polizeipräsidium Pforzheim appelliert an verantwortungsbewussten Umgang mit Feuerwerkskörpern

Polizeipräsidium Pforzheim

CW/Enzkreis/FDS/PF (ots)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit auch die Zeit der Feuerwerke und Knallkörper. Doch in den letzten Wochen häufen sich Vorfälle, bei denen der vermeintliche Spaß mit Feuerwerkskörpern schnell zu einer ernsthaften Gefahr wurde. Besonders im Fokus stehen dabei die sogenannten „Polenböller“, die in Deutschland nicht nur illegal, sondern auch extrem gefährlich sind.
Das Polizeipräsidium Pforzheim verzeichnet bereits mehr als ein Dutzend Einsätze seit Anfang Dezember, die auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zurückzuführen sind. Die gemeldeten Vorfälle reichen von „grobem Unfug“ bis hin zu strafrechtlich relevanten Delikten wie Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung.
Der jüngste Vorfall ereignete sich am Mittwoch auf dem Schulhof einer Schule in Altensteig, als anscheinend während der großen Pause ein sogenannter Polenböller gezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich mehrere Hundert Schüler auf dem Schulgelände befunden haben. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei sicherte die Überreste des vermeintlichen Feuerwerkskörpers.

Polenböller: Ein Knall, der Leben verändern kann

Der Besitz und das Abbrennen von Polenböllern ist in Deutschland illegal und stellt einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz dar. Diese Feuerwerkskörper sind aufgrund ihres fehlenden Prüfzeichens extrem gefährlich. Sie entsprechen nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsstandards und wurden häufig ohne die nötige Qualitätssicherung oder Zulassung auf den Markt gebracht. Das Fehlen eines Prüfzeichens bedeutet, dass keine Sicherheitsüberprüfung auf Gefährdungspotenziale wie Explosionskraft, Stabilität und Zündverhalten stattgefunden hat.

Das Zünden von Polenböllern kann zu schweren Verletzungen führen, darunter abgetrennte Gliedmaßen, Knalltrauma oder Verbrennungen. Besonders in belebten Bereichen wie Schulen oder auf öffentlichen Plätzen kann das Zünden dieser Feuerwerkskörper Panik auslösen, was das Risiko von weiteren Unfällen oder Verletzungen erheblich erhöht. Auch Tiere sind vor den Gefahren von Feuerwerkskörpern im Allgemeinen nicht geschützt. Wildtiere und Haustiere reagieren häufig mit extremem Stress, der zu Fluchtverhalten, schweren Verletzungen oder langfristigen Verhaltensstörungen führen kann.
Appell der Polizei:
– Vermeiden Sie das Abbrennen illegaler Feuerwerkskörper, wie zum Beispiel Polenböller, die nicht den deutschen Sicherheitsstandards entsprechen.
– Zünden Sie Feuerwerkskörper nur an sicheren Orten, weit entfernt von Menschenmengen, Gebäuden oder Tieren.
– In Deutschland dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie F2 (für den privaten Gebrauch) nur am 31. Dezember ab 18:00 Uhr bis zum 1. Januar um 1:00 Uhr abgebrannt werden. An allen anderen Tagen des Jahres ist das Abbrennen von Feuerwerk grundsätzlich verboten und bedarf einer Genehmigung der zuständigen Behörde.
Simone Unger, Pressestelle

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