Bei einer Auseinandersetzung in Pforzheim ist in der Nacht auf Sonntag, den 18.01.2026 ein 48-Jähriger schwer verletzt worden.
Um 02:55 Uhr alarmierte ein Passant in der Nordstadt wegen einer blutenden Person mit Schnittverletzungen Polizei und Rettungsdienst.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verließ der 48-Jährige eine Bar in der Nordstadt. Im Bereich der Hohenstaufenstraße wurde er durch einen anderen Mann attackiert. Mit einem scharfen Gegenstand fügte dieser dem 48-Jährigen mehrere blutende Wunden zu, die in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden mussten.
Umgehend eingeleitete Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur eines 36-jährigen Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim erließ der Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim am Donnerstag einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und bestehender Fluchtgefahr. Nach der erfolgten Festnahme des Tatverdächtigen am Freitagmorgen wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Seither befindet sich der 36-jährige Tatverdächtige mit rumänischer Staatsangehörigkeit in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim, insbesondere zu den näheren Umständen sowie zu den Hintergründen der Tat, dauern an.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 33-jähriger Mann soll am Mittwochabend mehrere Parfums in einer Drogerie entwendet und anschließend erheblichen Widerstand geleistet haben. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen befand sich der Täter gegen 18:20 Uhr in einer Drogerie in der Kaiserstraße und soll dort mehrere Parfums aus einem Regal entwendet haben. Beim Verlassen des Geschäfts hinderten Zeugen ihn an der Flucht und hielten ihn bis zum Eintreffen
der alarmierten Polizei fest. Hierbei soll sich der 33-Jährige mit Leibeskräften gewehrt und nach einem mitgeführten Messer an seinem Hosenbund gegriffen haben.
Dies konnte durch einen der Zeugen verhindert werden.
Bei Eintreffen der Streifenbesatzungen soll der Mann fortwährend
Widerstand geleistet, Beleidigungen und Bedrohungen ausgesprochen sowie versucht haben, die eingesetzten Beamten zu treten.
Die Zeugen und Polizeibeamten blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Der Täter erlitt im Rahmen der Maßnahmen leichte Verletzungen im Gesicht.
Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der
Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
Am Mittwochabend kam es auf der Kreisstraße 4308 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 59-jähriger Mercedes-Fahrer leicht verletzt wurde und ein hoher Sachschaden entstand.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Mercedes-Fahrer gegen 18:40 Uhr die Kreisstraße von Hirsau in Richtung Althengstett. In Höhe des Mädigwegs beabsichtigte er, nach links abzubiegen. Der hinter ihm fahrende 36-jährige BMW-Fahrer übersah jedoch den Abbiegevorgang und kollidierte mit dem Mercedes. Der Aufprall war so heftig, dass der Mercedes durch den Zusammenstoß gegen einen Baum neben der Fahrbahn geschleudert wurde.
Der Fahrer des Mercedes wurde durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt und musste zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 45.000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Es wird geprüft, ob weitere Faktoren zum Unfall beigetragen haben.
Unbekannte Täter brachen zwischen Donnerstag, 19:25 Uhr und Freitag, 02:00 Uhr in ein Einfamilienhaus in Spöck ein.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen drangen die Einbrecher auf bislang unbekannter Weise in das Wohnhaus im Pappelweg ein und durchwühlten mehrere Zimmer.
Die Höhe des entstandenen Diebstahl- und Sachschadens ist derzeitig Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
Zusammen mit zwei bislang unbekannten Personen soll ein 17-Jähriger am Montagnachmittag in Ispringen einen 25-jährigen Mann überfallen und ihm seinen Schlüsselbund geraubt haben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen traf der Geschädigte gegen 16:40 Uhr in der Nähe des Dorfplatzes auf drei Personen und wurde von der Gruppe körperlich angegriffen. Unter Androhung von Gewalt forderten die jungen Männer zunächst Bargeld. Da der Geschädigte kein Geld bei sich hatte, nahmen die drei Personen den Schlüsselbund des 25-Jährigen an sich. Anschließend wurde der Geschädigte mit Pfefferspray attackiert und geschlagen. Dabei wurde der Mann am Kopf verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein Tatverdächtiger konnte kurz nach der Tatausführung vorläufig festgenommen werden.
Der dringend tatverdächtige 17-Jährige wurde am Dienstagmittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Pforzheimer Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie bestehender Fluchtgefahr und setzte diesen in Vollzug.
Der jugendliche Tatverdächtige befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den Mittätern, welche bei der Tat vermummt waren, dauern derzeit noch an.
Die Mittäter werden wie folgt beschrieben:
- Tatverdächtiger 1: ca. 170 cm groß, komplett schwarz gekleidet,
Pufferjacke, schwarze Skimaske und Mütze
- Tatverdächtiger 2: ebenfalls komplett schwarz gekleidet,
glänzende Pufferjacke
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die zwei Mittäter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Mit zahlreichen Prunksitzungen, Faschingsveranstaltungen und Umzügen erreicht die „fünfte Jahreszeit“ bald ihren Höhepunkt. Die Polizei informiert aus diesem Anlass erneut über wichtige Aspekte der Verkehrsunfall- und Kriminalprävention, damit alle sicher durch die Faschingszeit kommen.
Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und Alkohol konsumiert wird, steigt erfahrungsgemäß das Risiko für Konflikte, Unfälle und Straftaten deutlich. Mit Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme kann jedoch jeder dazu beitragen, dass die Feierlichkeiten friedlich verlaufen.
Konflikte vermeiden – Gewalt und Belästigungen keine Chance geben:
Übermäßiger Alkoholkonsum enthemmt und senkt die Aggressionsschwelle. Bereits geringfügige Anlässe können dann schnell eskalieren. Wenn es die Situation zulässt, verhalten Sie sich deeskalierend. Wer sich bedroht oder belästigt fühlt, sollte gezielt andere Personen ansprechen und lautstark um Hilfe bitten. Wenden Sie sich an das Sicherheitspersonal oder wählen Sie im Ernstfall den Notruf unter 110.
Achten Sie aufeinander und zeigen Sie Zivilcourage, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Hinweise zum richtigen Verhalten finden Sie unter www.aktion-tu-was.de.
Schutz vor K.-O.-Tropfen:
Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an. Bestellen Sie Getränke selbst und behalten Sie diese im Blick. Hatten Sie Ihr Getränk dennoch länger nicht im Blick, sollten Sie dies im Zweifelsfall nicht mehr trinken. Sind Sie in einer Gruppe unterwegs, dann passen Sie aufeinander auf! K.-O.-Tropfen sind geruchs- und farblos und können bereits nach kurzer Zeit zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Betroffene sollten umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und die Polizei informieren.
Taschen- und Gelegenheitsdiebe feiern mit:
Im dichten Gedränge haben Diebe leichtes Spiel. Tragen Sie Ihre Wertgegenstände wie Geldbörse, Schlüssel und Smartphone eng am Körper in verschlossenen Innentaschen. Deponieren Sie keine Wertsachen in Jacken an der Garderobe oder im Auto.
Rufen Sie bei Verlust von Zahlungskarten sofort den Sperr-Notruf 116 116 an. Für die Sperrung Ihrer Karten im elektronischen Lastschriftverfahren mit Unterschrift (KUNO-Sperrung) ist eine Meldung bei der Polizei nötig.
Weitere Informationen zum Thema Taschendiebstahl finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht!
Bereits geringe Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen. Dies gilt für Autos, Motorräder, Fahrräder und ausdrücklich auch für E-Scooter. Planen Sie Ihren Heimweg frühzeitig und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder bestimmen Sie eine nüchtern bleibende Fahrerin oder einen nüchtern bleibenden Fahrer. Die Polizei weist darauf hin, dass bei alkoholbedingten Fahrten mit konsequenten Kontrollen sowie empfindlichen straf- und führerscheinrechtlichen Konsequenzen zu rechnen ist.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 / 666-1201 zur Verfügung. Weiterführende Tipps zum sicheren Feiern finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Das Referat Prävention wünscht allen Närrinnen und Narren eine fröhliche und sichere Faschingszeit!
Am Mittwochmittag, gegen 11:55 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 8 ein schwerer Verkehrsunfall kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd in Fahrtrichtung Karlsruhe.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 28-jähriger Sprinter-Fahrer auf dem rechten von drei Fahrstreifen, als er vermutlich einen am Stauende stehenden Lkw übersah. Trotz eines Ausweichversuchs auf den mittleren Fahrstreifen kollidierte er mit dem linken Heck des 40-Tonners. Ein weiterer Sprinter-Fahrer, ein 20-Jähriger, reagierte ebenfalls zu spät und prallte frontal auf den stehenden Lkw. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt. Der 20-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, während der 28-Jährige schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert werden musste.
Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Während des Rettungseinsatzes und der Räumung der Unfallstelle kam es zu einem erheblichen Stau, der sich auf eine Länge von bis zu 12 Kilometern ausdehnte. Bedauerlicherweise war die Rettungsgasse zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht ausreichend freigehalten, was die Arbeit der Rettungskräfte erschwerte. Die Strecke in Richtung Karlsruhe war für etwa eine Stunden komplett gesperrt.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Für den Einsatz war die Polizei Pforzheim im Einsatz. Zudem waren Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Verletzten zu versorgen.
Am Montagnachmittag kollidierten auf der Bundesautobahn 5 in Richtung Basel auf Höhe der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte gleich mehrere Fahrzeuge miteinander.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr eine 32-jährige KIA-Fahrerin gegen 16:10 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der A5 in südliche Richtung. Hier nahm sie eigenen Angaben zufolge etwas, von rechts kommend, wahr. In Folge dessen führte die 32-Jährige eine Gefahrenbremsung bis zum Stillstand ihres Autos durch.
Der 25-jährige Fahrer eines VW konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand abbremsen und kollidierte mit dem KIA. Im weiteren Verlauf fuhr ein 34-Jähriger Mercedes-Benz-Fahrer auf den VW auf.
Der 34-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Nach jetzigem Kenntnisstand wird der Gesamtschaden auf über 50.000 Euro geschätzt.
Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten auf den drei linken Fahrstreifen dauerten bis etwa 18:15 Uhr an. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Zeugen, die durch die Fahrweise der Beschuldigten gefährdet wurden oder Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich unter 0721 94484-0 bei der Verkehrspolizei Karlsruhe zu melden.
Bislang unbekannte Betrüger erbeuteten am Montagmittag eine fünfstellige Summe bei einer 76-jährigen Frau aus Bruchhausen.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen erhielt die Geschädigte gegen 14:00 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten des Polizeireviers Ettlingen. Im Gesprächsverlauf teilte er ihr mit, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Inhaftierung der Tochter zu verhindern solle die 76-Jährige eine Kaution in Höhe von 120.000 Euro zahlen.
Schließlich hielt das Opfer Bargeld in fünfstelliger Höhe bereit und übergab es gegen 16:00 Uhr einem ihr unbekannten Mann. Das in einer Stofftasche verstaute Geld nahm der Täter vor dem Anwesen der Geschädigten im Felchenweg entgegen.
Er war wohl zu Fuß unterwegs und kam aus Richtung des Aalwegs. Nach der Geldübergabe entfernte er sich in Richtung Badstraße.
Den Mann beschrieb die 76-Jährige wie folgt:
- männlich
- helle Hautfarbe
- circa 30 Jahre alt
- etwa 165 cm groß
- schlanke Figur
- schwarze, mittellange Haare
- trug eine schwarze Stoffhose, schwarze Schuhe und einen
schwarzen Mantel
Der Mann am Telefon soll eine rauchige Stimme gehabt und gebrochen Deutsch gesprochen haben.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter 0721 666 5555 zu melden.
Aus bislang unbekannter Ursache entstand gegen 23.35 in einem Lackierbetrieb in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße Ecke Germaniastraße ein Gebäudebrand. Zwei Mitarbeiter trugen dabei Rauchgasvergiftungen davon und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie wurden leichtverletzt.
Zur Brandbekämpfung war die Feuerwehr Pforzheim mit etwa 70 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen vor Ort. Hierdurch konnte ein Übergreifen auf ein direkt angrenzendes Wohngebäude vermieden werden.
Die Nachlöscharbeiten dauern aktuell noch an.
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von ca. 100.000 Euro.
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch das Polizeirevier Pforzheim-Süd aufgenommen.