Aus noch ungeklärter Ursache stürzte ein Ultraleichtflugzeug nahe des Baggersee Rohrköpfle bei Linkenheim-Hochstetten ab. Durch den Einsatz eines Hubschraubers konnte die Absturzstelle am 21.05.2023 um 22:42 Uhr ausgemacht werden. Die beiden Piloten im Alter von 44 und 58 Jahren kamen durch den Absturz ums Leben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet. Die weiteren Ermittlungen zum Unglück werden von der Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen.
Dafür wurden auch die Trümmerteile des Flugzeugs beschlagnahmt.
Am Sonntag, gegen 15.20 Uhr, wurde zunächst eine brennende Hecke in der Industriestraße, in Horb gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr hatte das Feuer bereits auf die angrenzende Lagerhalle eines Kfz-Betriebs übergegriffen. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle, so dass ein kompletter Gebäudebrand verhindert werden konnte. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 200.000 Euro. Eine Gefährdungslage für Unbeteiligte bestand nicht. Derzeit wird seitens der Polizei wegen einer fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Die vermutliche Brandursache könnte ein Gasbrenner gewesen sein. Ein noch Unbekannter hatte kurz vor Brandausbruch an der Hecke mit einem Gasbrenner Unkraut beseitigt.
Am heutigen Sonntag fand das sogenannte Südwest-Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern in Karlsruhe statt.
Im Vorfeld wurde diese Begegnung als Hochrisikospiel eingestuft. Die Polizei war mit einer angemessenen Anzahl an Einsatzkräften und Mitteln im Einsatz um die Spielbegegnung abzusichern.
Durch das frühzeitige und konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte konnte ein direktes Aufeinandertreffen der gegnerischen Fangruppierungen vor dem Fußballspiel verhindert und potenzielle Straftäter von dem Stadion zumeist ferngehalten werden.
Die Bundespolizei stellte am Hauptbahnhof Karlsruhe bei der Anreise die Identität mehrerer Gästefans fest, nachdem dort Böller und ein Rauchtopf gezündet und Gegenstände auf Einsatzkräfte geworfen wurden. Platzverweise sowie Ermittlungsverfahren waren die Folge.
Bei dem Fanmarsch zum Stadion, an dem rund 3.000 KSC-Anhänger teilnahmen, waren verstärkt Verunreinigungen sowie das Abbrennen von Pyrotechnik festzustellen. Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden aufgenommen.
Die Anreise der restlichen Fußballfans lief vornehmlich ohne besondere Vorkommnisse ab.
Abgesehen von dem massiven Abbrand von pyrotechnischer Gegenständen im Gästeblock verlief die Spielphase überwiegend ohne Besonderheiten.
Auch nach dem Spiel war die Abwanderung beider Fangemeinden überwiegend ruhig, was nicht zuletzt auf den Kräfteansatz der Polizei und der damit verbundenen Trennung beider Vereinsanhänger zurückzuführen war.
Jedoch waren Ermittlungsverfahren einzuleiten, nachdem KSC Anhänger mehrere Busse von Kaiserslautern-Fans angriffen und es in der Folge zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Personen beider Fanlager kam. Die Polizeikräfte konnten eine weitere Eskalation verhindern.
Im Gesamten kann jedoch aus polizeilicher Sicht eine überwiegend positive Bilanz gezogen werden.
Offenbar rücksichtslos waren am Samstagabend zwei BMW-Fahrer auf der BAB 5 unterwegs.
Zeugen berichteten der Polizei um 19.12 Uhr, dass sich zwei BMW zwischen den Autobahnanschlussstellen Rastatt Nord und Karlsruhe Süd offenbar ein Rennen lieferten. Die Fahrzeuge mit Schweizer Kennzeichen überholten wohl andere Verkehrsteilnehmer rechts und fuhren im „Zickzack-Kurs“ in Fahrtrichtung Norden. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß mit einem der beiden BMW verhindern indem er stark bremste.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Lebensgefährliche Verletzungen hat am Freitagmittag ein 56-jähriger Radfahrer davongetragen, nachdem er wohl alleinbeteiligt verunfallt war.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der Radfahrer gegen 13:15 Uhr bergabwärts auf der Straße „Alte Badstraße“ in Fahrtrichtung Wildbader Straße unterwegs.
Hierbei verunfallte er kurz vor der Einmündung „In den Ziegeläckern“ aufgrund bislang unbekannter Ursache.
Neben einem Rettungswagen und einem Notarztwagen war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort, welcher den verunfallten Radfahrer versorgte und in ein Krankenhaus brachte. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der 56-Jährige lebensgefährlich verletzt. Während des Einsatzes des Rettungshubschraubers musste die Wildbader Straße kurzzeitig gesperrt werden.
Das Polizeirevier Calw hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07051 161-0 beim Polizeirevier in Calw zu melden.
Polizeibeamte wollten am frühen Mittwochabend in der Karlsruher Innenstadt einen 18-jährigen Rollerfahrer kontrollieren. Nachdem dieser zunächst vor den Ordnungshütern flüchtete, klickten am Ende dennoch die Handschellen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 18-Jährige gegen 18:35 Uhr auf der Kaiserstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Durlacher Tor. Der mit zwei Personen besetzte Roller fiel aus diesem Grund einer Polizeistreife auf, die den Fahrer einer Kontrolle unterziehen wollte. Der Jugendliche hielt zunächst an, fuhr dann jedoch weiter und flüchtete trotz gezeigter Anhaltesignale vor dem Streifenwagen. Bei seiner Flucht über die Kapellenstraße, Ludwig-Erhard-Allee und Gottesauer Straße fuhr der Rollerfahrer offenbar über mindestens eine rote Ampel und missachtete auch sonst diverse Verkehrsregeln. Nachdem die verfolgenden Beamten den Roller kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, konnten sie den 18-Jährigen und dessen 15-jährige Mitfahrerin zu Fuß in einem nahegelegenen Park sichten. Auch hier versuchten die beiden Jugendlichen zunächst zu flüchten, konnten jedoch schließlich von den Beamten gestellt und vorläufig festgenommen werden.
Wie sich herausstellte, hatte der 18-Jährige keine entsprechende Fahrerlaubnis. Außerdem war das Versicherungskennzeichen des Rollers zuvor als gestohlen gemeldet worden.
Die 15-Jährige wurde schließlich ihren Eltern überstellt und der 18-Jährige auf freien Fuß entlassen. Ihn erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung. Die ermittelnden Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz bitten Zeugen oder mögliche Geschädigte sich unter 0721 666-3311 zu melden.
Nach einem Verkehrsvorgang verletzt worden sind drei Fahrgäste eines Linienbusses am Mittwochmittag in der Pforzheimer Innenstadt.
Eine Busfahrerin der Linie 1 befuhr gegen 12.30 Uhr stadtauswärts die Straße „Am Waisenhausplatz“ auf dem rechten Fahrstreifen. Nach derzeitigem Sachstand fuhr eine vermutlich weibliche Pkw-Lenkerin die gleiche Örtlichkeit neben dem Linienbus auf dem linken Fahrstreifen.
Kurz vor einer Tiefgarageneinfahrt zog offenbar unvermittelt ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu nutzen die Autofahrerin von links vor den Linienbus. Aufgrund des ruckartigen Fahrstreifenwechsels musste die Busfahrerin eine Gefahrenbremsung durchführen. Durch diese kamen in dem Linienbus drei Fahrgäste zu Fall und verletzten sich leicht. Im Anschluss daran entfernte sich der Fahrzeugführerin mit ihrem Fahrzeug in unbekannter Richtung.
Die Fahrerin wird als weiblich mit langen blonden Haaren und weißem Teint beschrieben. Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein weißes oder silbernes Cabrio gehandelt haben.
Die Verkehrspolizei in Pforzheim ist mit der Unfallaufnahme betraut und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer 07231/186-3111, zu melden.
Am gestrigen Donnerstag haben Beamte des Polizeireviers Neuenbürg Geschwindigkeitsmessungen auf der Landstraße 340, mit Augenmerk auf den Verkehr in Fahrtrichtung Dobel, durchgeführt.
Zwischen 13:45 Uhr und 15:15 Uhr wurden insgesamt 57 Fahrzeuge mit einem Lasermessgerät gemessen und hierbei 13 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Die höchst gemessene Geschwindigkeit eines Fahrers betrug 135 km/h bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 80 km/h. Den Autofahrer erwartet nun eine Geldbuße im dreistelligen Eurobereich, ein Fahrverbot sowie Punkte im Verkehrszentralregister.
Neben dem Fahrer, welchen ein Fahrverbot erwartet, überschritten 11 weitere Fahrzeugführer die zulässige Geschwindigkeit um bis zu 20 km/h sowie ein Fahrer um bis zu 40 km/h.
Hinweis:
Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln sowie weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit beziehungsweise für ein sicheres Miteinander auf den Straßen, fortführen, auch deshalb, da zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de
Unter Alkoholeinfluss im Bereich Empfingen unterwegs gewesen ist am Mittwochmorgen ein Piaggio-Fahrer.
Nach einem Hinweis kurz vor 7 Uhr auf eine verunfallte beziehungsweise umgekippte Ape auf der Kreisstraße 4768 bei Wiesenstetten nahmen die Einsatzkräfte Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer wahr. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholvortest ergab bei ihm einen Wert von etwa 1,8 Promille. Der Mann musste daraufhin eine Blutprobe abgeben und er hat nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu rechnen.
Hinweis Ihrer Polizei:
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille steigt das Unfallrisiko um das 12-fache.
(Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Unbekannte brachen in der Nacht auf Freitag in ein Fahrradgeschäft in der Karlsruher Nordweststadt ein und entwendeten ein hochwertiges Fahrrad.
Nach bisherigen Feststellungen schlugen die bislang unbekannten Täter gegen 23:05 Uhr eine Fensterscheibe der in der Wattstraße gelegenen Filiale ein und verschafften sich so Zutritt zu den Verkaufsräumlichkeiten. Dort nahmen sie ein Ausstellungsfahrrad im Wert von mehreren tausend Euro an sich und stießen offenbar ein weiteres Rad von einem Podest.
Trotz intensiver Fahndung der Polizei mit Unterstützung eines Hubschraubers gelang den Einbrechern die Flucht.
Der Polizeiposten Mühlburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer 0721 666-3611 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-West in Verbindung zu setzen.