Bei einem Zusammenstoß mit einer S-Bahn am Donnerstagvormittag nahe der Haltestelle Kühler Krug zog sich ein 63-jähriger Radfahrer leichte Verletzungen zu.
Ersten Erkenntnissen zufolge bog der Fahrradfahrer gegen 11:10 Uhr vom Vorplatz der Haltestelle kommend auf den in Richtung der Südtangente führenden Fuß-und Radweg der Kriegsstraße ein. Dabei missachtete der 63-Jährige offenbar das Rotlicht der Ampel und kollidierte in der Folge mit einer stadtauswärts fahrenden S-Bahn. Durch die Berührung kam der Zweiradfahrer zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
An der Straßenbahn entstand ein geringer Sachschaden, das Fahrrad des 63-jährigen Unfallverursachers wurde nicht beschädigt.
Mehrere Sicherheitsbehörden beteiligten sich an einem länderübergreifenden Sicherheitstag mit umfangreichen Präventions-, Fahndungs-, Aufklärungs- und Kontrolleinsätzen. Neben Baden-Württemberg beteiligten sich die Bundesländer Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland an dieser Aktion.
In enger Kooperation zwischen dem Polizeipräsidium Karlsruhe, der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei, dem Hauptzollamt, den Kommunalen Ordnungsdiensten der Stadt Karlsruhe, dem Eichamt des Landkreis Karlsruhe und weiteren Behörden und Stellen fanden von Mittwoch, 08.00 Uhr bis Donnerstag, 06.00 Uhr bei insgesamt 26 Einsatzmaßnahmen eine große Anzahl von Kontrollen statt.
Die Schwerpunkte lagen auf Mehrfach- und Intensivtäter, Bekämpfung von Geldautomaten-Sprengungen, Aufklärung des Rotlichtmilieus, Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität, Betrugsdelikte sowie auf Kontrollen von Gaststätten und Shisha-Bars. Auch die Verkehrssicherheit mit Kontrollen des Schwerlastverkehrs sowie Alkohol- und Drogenkontrollen standen im Focus.
Die Bilanz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Nahezu 300 Einsatzkräfte führten etwa 3.400 Kontrollen von Personen, Fahrzeugen und Objekten durch. Darunter gingen den Beamten zwölf Personen ins Netz, die zur Aufenthaltsermittlung oder Festnahme ausgeschrieben waren.
Vier Verkehrsteilnehmer mussten eine Blutprobe abgegeben, da sie im Verdacht eines Verkehrsdeliktes standen. Bei zwei Ereignissen erfolgte eine Einziehung der Fahrerlaubnis.
Darüber hinaus beschlagnahmte die Polizei kleinere Mengen Marihuana und Haschisch, mehrere Tabletten eines Steroides, ein verbotenes Einhandmesser sowie zwei Schreckschusswaffen.
Bei den Gaststättenkontrollen waren Verstöße in den Bereichen illegale Arbeitsaufnahme, Arbeitsschutz, Gaststätten-, Gewerbe- und Spielverordnung zu beanstanden. Alleine 150 Verstöße gegen das Mess- und Eichgesetz wurden geahndet.
Am Ende des Sicherheitstages waren 26 Ermittlungsverfahren und etwa 600 Ordnungswidrigkeiten zu bilanzieren.
Mit einer kuriosen Geschichte konnten zwei Betrügerinnen am Dienstagmorgen eine 66-Jährige dazu bringen, ihnen letztlich Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro auszuhändigen.
Nach derzeitigem Sachstand wurde die Frau, gegen 10:00 Uhr, von zwei ihr unbekannten Frauen in der Turmstraße auf Russisch angesprochen. In einer Art „Wahrsagermanier“ überzeugten die Täterinnen ihr Opfer davon, dass sie nach einem Ritual und mehrfachem Beten Reichtum und Gesundheit erlangen würde. Für dieses Ritual würden Eier benötigt, die die 66-Jährige im Beisein der Täterinnen auch in einem nahegelegenen Supermarkt einkaufte. Schließlich wurde ein Ei in ein Tuch gelegt und zerdrückt, wodurch sich das Tuch schwarz verfärbte. Dann nahm eine Täterin Geldscheine, die sie in ein weiteres Tuch wickelte und einsteckte. Nach mehrfachem Bekreuzigen und beten war das Opfer offenbar derart beeindruckt, dass es dem Ritual, dies mit ihrem Geld gleichzutun, zustimmte und mit den Täterinnen zu ihrer Wohnung nach Ebhausen fuhr. Dort packte die 66-Jährige ihre Wertsachen ein und man fuhr wieder gemeinsam mit dem Bus zurück nach Nagold. Dort übergab die Frau den Unbekannten Geld, Ketten und Ringe, um ihr Hab und Gut ebenfalls in ein Tuch wickeln zu lassen. Augenscheinlich bekam sie dann ihr Tuch wieder gefüllt zurück, während sie mehrfach bekreuzigt wurde. So fuhr die Frau wieder nach Hause zurück und bemerkte dort letztlich, dass sich ihre Wertgenstände nicht mehr in dem Tuch befanden, sondern dass dieses stattdessen mit zerknülltem Papier befüllt war.
Die unbekannten Täterinnen sprachen beide nur russisch und sollen wie folgt ausgesehen haben:
Täterin 1:
Zwischen 40 und 45 Jahre alt, längere blonde Haare, welche hochgesteckt waren. Sie hatte braune Augen und trug eine helle Jacke sowie eine braune Hose. Weiterhin führte sie eine beige Handtasche mit sich.
Täterin 2:
Zwischen 30 und 40 Jahre alt; lange, braune Haare, die zu einem Zopf geflochten waren. Sie hatte grüne Augen und war mit dunkler Jacke und dunkler Hose bekleidet. Auch sie trug eine helle Handtasche bei sich.
Wer ebenfalls angesprochen wurde oder Hinweise zu den gesuchten Frauen geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 zu melden.
Präventionstipps Ihrer Polizei:
- Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen
preis.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Menschen, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
Ein Feuer in der Nacht auf Donnerstag in der Pforzheimer Oststadt sorgte für einen Einsatz der Feuerwehr.
Ein Anwohner hatte den Brand in der Oranierstraße um Mitternacht bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Der Brand brach nach ersten Ermittlungen im Dachgeschoß des Gebäudes aus. Das Feuer konnte zügig durch die Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt nach einer ersten Schätzung über 50.000 EUR.
Eine kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes wurde durchgeführt.
Die genaue Brandursache ist momentan noch Gegenstand der Ermittlungen. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann ausgeschlossen werden.
An der Einsatzstelle war neben der Berufsfeuerwehr Pforzheim und der Freiwilligen Feuerwehr Eutingen, das Polizeirevier Pforzheim-Nord mit mehreren Streifenwagenbesatzungen vor Ort.
Leicht verletzt wurde eine 59-jährige Motorradfahrerin bei einem Unfall mit einem Pkw am Mittwochmittag in Ettlingen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr die 59-Jährige mit ihrem Motorrad gegen 13:20 Uhr auf der Augustin-Kast-Straße. An der Kreuzung mit der Adolf-Kolping-Straße missachtete die Motorradfahrerin mutmaßlich die Vorfahrt einer von rechts kommenden 73-jährigen Pkw-Fahrerin. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge kam die Kradfahrerin zu Fall und zog sich dabei ersten Erhebungen zufolge leichte Verletzungen zu. Zur weiteren Abklärung wurde die 59-Jährige vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt.
Am Mittwoch hat der sechste länderübergreifende Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum stattgefunden.
Beim insgesamt sechsten länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag beteiligten sich die Polizeien der Länder Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg.
Angehörige des Polizeipräsidiums Pforzheim waren ebenfalls in verschiedensten Einsätzen involviert und wurden durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Insgesamt waren über 130 uniformierte und zivile Kräfte während des Zeitraums von 6 bis 22 Uhr im Einsatz. Hinzu kamen Mitarbeiter des Gewerbe- und Eichamtes sowie der Steuerfahndung und der Stadt Calw.
Hauptziel war, die Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken sowie Straftaten auch durch Kontroll- und Fahndungsaktionen effektiv zu bekämpfen.
Durch die Schwerpunktkontrollen und Präventionseinsätze wurde starke Präsenz im gesamten Präsidiumsbereich gezeigt.
Hauptaugenmerk, neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls, lag auf der Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität, Kontrollen im Straßenverkehr sowie im Bereich des Jugendschutzes.
Bei den Präventionsmaßnahmen konnten etwa 150 Personen angesprochen und zu den verschiedenen Themenfeldern erreicht werden.
Im Rahmen der knapp 2000 polizeilichen Kontrollmaßnahmen wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim rund 550 Personen und circa 500 Fahrzeuge überprüft. Es wurden über 150 Straftaten / Ordnungswidrigkeiten festgestellt und zur Anzeige gebracht. Hierunter befanden sich unter anderem Verstöße gegen das Gaststättengesetz und die Gewerbeordnung sowie dem Betäubungsmittelgesetz. Die Ordnungswidrigkeiten ergaben sich hauptsächlich im Verkehrsbereich.
An sieben Fahrzeugen führten Verstöße zur Erlöschung der Betriebserlaubnis.
Zwei Fahrzeuglenker waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Im Rahmen des Sicherheitstages wurden ebenso vier Haft- / Vorführungsbefehle vollstreckt, ferner waren zwei kontrollierte Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Es konnten kleinere Mengen Betäubungsmittel sowie illegale Glücksspielgeräte sichergestellt werden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim möchte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre aktive Unterstützung und ihre wertvolle Zusammenarbeit bedanken. Durch das gemeinsame Engagement konnte der 6. länderübergreifende Sicherheitstag erfolgreich dazu beitragen, die öffentliche Sicherheit zu verbessern und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken.
Die Polizei wird ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum fortsetzen und setzt auch auf die fortwährende Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, um unsere Städte und Gemeinden sicherer zu machen.
Im Kampf gegen Fahrraddiebstahl hat das Polizeipräsidium Pforzheim eine Plakataktion gestartet.
Ziel der Aktion ist es, Fahrradbesitzer für die Notwendigkeit eines wirkungsvollen Diebstahlschutzes zu sensibilisieren. So heißt es auf den Plakaten: „Schützen Sie Ihr Fahrrad. Schließen Sie es immer wirkungsvoll ab!“. Polizeibeamte des Referats Prävention haben die Plakate am Mittwoch und Donnerstag an mehreren Stellen im Pforzheimer Stadtgebiet aufhängt, darunter auch im Bereich des Hauptbahnhofs. Auf den Plakaten befindet sich am unteren Rand auch ein QR-Code, über den per Mobiltelefon weitere Informationen zum Thema abrufbar sind.
Fälle von geklauten Fahrrädern waren im Stadtkreis Pforzheim zuletzt angestiegen: Einfache Fahrraddiebstähle von 49 im Jahr 2021 auf 57 im Jahr 2022. Bei schweren Diebstählen von Fahrrädern stieg die Anzahl von 71 auf 94 Fälle.
Neben Kontrollen während der Streifenfahrt sowie polizeilichen Ermittlungen soll die aktuelle Plakataktion dabei helfen, derartige Fälle von Fahrraddiebstählen zu bekämpfen.
Bislang Unbekannte sind in der Zeit von Dienstag auf Mittwoch in die Büroräumlichkeiten des Wertstoffhofes im Pforzheimer Stadtteil Eutingen eingebrochen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen sind die bislang noch unbekannten Einbrecher gewaltsam in das Büro des Wertstoffhofes in der Julius-Heydegger-Straße eingedrungen. Die Eindringlinge entwendeten aus dem Inneren Lebensmittel und Bargeld im unteren dreistelligen Bereich.
Der Polizeiposten Kieselbronn hat die weitere Sachbearbeitung übernommen. Zeugen, sowie Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231 186-3211 in Verbindung zu setzen.
Vier junge Männer sind am Mittwochabend mit ihrem VW von der Straße abgekommen und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.
Nach derzeitigem Sachstand geriet der Pkw auf der Gündringer Straße, gegen 20:45 Uhr, offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit im Bereich einer Kurve ins Schlingern, kam dann von der Fahrbahn ab und prallte im weiteren Verlauf gegen einen Schuppen. Hierdurch wurde das Fahrzeug wieder zurück auf die Straße geschleudert, wo es letztlich stehen blieb. Zwei 18-Jährige wurden bei dem Unfall schwer, ein weiterer 18-Jähriger und ein 16-Jähriger leicht verletzt. Derzeit laufen die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Fahrereigenschaft. Am nicht mehr fahrbereiten Pkw entstand Sachschaden von geschätzten 1.500 Uhr, an der Scheune dürfte sich der Schaden auf rund 15.000 Euro belaufen.
Eine 50-Jährige ist am Mittwochmorgen in Brötzingen von einem Mann zunächst angesprochen und dann unvermittelt ins Gesicht geschlagen worden.
Mit derzeitigem Sachstand schob die Frau ihr Fahrrad, gegen 09:50 Uhr, auf dem Fuß-/Radweg am Enzufer entlang, als sie kurz nach dem Übergang auf den Gehweg der Fritz-Ungerer-Straße von einem unbekannten Fahrradfahrer überholt wurde. Wenige Meter weiter hielt dieser an, stellte sein Fahrrad ab und geht zu Fuß auf die 50-Jährige zu. In einer ihr unbekannten Sprache sprach er im Anschluss die Frau an, gestikulierte hierbei und schlug ihr unvermittelt mit der Hand ins Gesicht. Im Anschluss ging er zurück zu seinem Fahrrad und fuhr davon.
Offenbar gab es nach dem Vorfall im Bereich der Straße „Am Mühlkanal“ noch einen Wortwechsel zwischen dem Täter und einem unbekannten Fahrzeugführer, welche ein weißes Fahrzeug mit Pforzheimer Kennzeichen fuhr. Im Anschluss fuhr der Täter mit seinem Fahrrad in Richtung Stadt davon.
Der Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:
Er war etwa 30 Jahre alt, 170 cm groß und dunkelhäutig mit krausem Haar, welches er in der Mitte etwas länger war. Bekleidet war er mit einem langärmeligen, rot-grau karierten Hemd. Sein Gefährt war ein älteres Fahrrad mit einem Fahrradkorb auf dem Gepäckträger.
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können und insbesondere der Fahrzeugführer des weißen Pkw, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.