Von Mittwoch auf Donnerstag sind unbekannte Täter in das Freibad von Rüppurr in der Heidelberger Straße eingedrungen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hebelten die Einbrecher die Eingangstür zum Schwimmbad-Kiosk auf und entwendeten diverses Bargeld sowie zwei Flaschen Sekt.
Die Höhe des entstandenen Diebstahls- und Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.
Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter 0721 666 3411 in Verbindung zu setzen.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich zwischen Mittwochabend, 20:00 Uhr und Donnerstagmorgen, 09:00 Uhr Zutritt auf das Gelände einer Firma in der Neureuter Straße in Karlsruhe.
Im Anschluss daran hebelten die Einbrecher eine Personaleingangstür auf und gelangten so in das Innere der Firma. Im Verkaufsraum entwendeten die Diebe zwei hochwertige E-Bikes sowie Wechselgeld aus einer Kasse. Auf der Suche nach weiterer Beute brachen die Täter eine Bürotür im oberen Stockwerk auf und nahmen weiteres Wechselgeld aus einer Schublade an sich.
Der Diebstahls- und Sachschaden liegt im geschätzten fünfstelligen Bereich.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Rufnummer 0721 666 3611 in Verbindung zu setzen.
Bei 11 von insgesamt 14 kontrollierten Fahrzeugen stellten Polizeibeamte der Verkehrsgruppe Bundesautobahn am Donnerstag, zwischen 08:45 Uhr und 13:00 Uhr, im Rahmen einer Kontrollstelle an der Tank- und Rastanlage Bruchsal Ost, zum Teil gravierende Verstöße fest.
Im Fokus der Verkehrskontrolle stand die Überprüfung der Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Hierzu wurden 10 Sattelzüge sowie ein Kraftomnibus kontrolliert.
Unter anderem hatte der Fahrer eines Sattelzuges die wöchentliche Ruhezeit um knapp 40 Stunden überschritten. Ein weiterer Fahrer wies eine durchgehende Arbeitszeit von 23 Stunden ohne entsprechende Pausen auf. Bei einer Fahrerin konnte festgestellt werden, dass sie die Lenkzeit zwar nur um wenige Minuten überzogen hatte, dies wohl jedoch nahezu täglich.
Insgesamt wurden 20 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Verkehrspolizei erhob Sicherheitsleistungen von über 2.800 Euro.
Bei einem Wohnungsbrand in der Karlsruher Südstadt sind am Mittwochnachmittag drei Katzen umgekommen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen gingen bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe gegen 14:40 Uhr Anrufe ein, wonach es in der Luisenstraße aus einer Wohnung qualmen solle. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte konnten Rauch feststellen, der aus den Fenstern einer im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses befindlichen Wohnung drang. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr evakuierten das Gebäude umgehend. In der Brandwohnung selbst befanden sich keine Personen. Allerdings stellten Feuerwehrkräfte bei den Löscharbeiten in der Wohnung vier Katzen fest, welche geborgen wurden. Drei der Tiere verendeten trotz umgehender Versorgung mit Sauerstoff durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr, das vierte wurde an eine Tierrettung übergeben.
Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar, der entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Wohneinheiten des Mehrfamilienhauses konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.
Die Ermittlungen zur Brandursache werden beim Polizeiposten Südstadt geführt.
Nach einer Kollision mit einem Fahrzeug ist am Donnerstagmorgen bei Wildberg ein Radfahrer verletzt worden; der Autofahrer fuhr einfach weiter.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 07:10 Uhr ein Radfahrer die Kreisstraße 4300 von Gechingen kommend in Fahrtrichtung Gültlingen. Als sich der Mann im Kreisverkehr „Siebentannen“ befand, fuhr aus Richtung Calw kommend ein dunkler Pkw in den Kreisverkehr ein. Das Auto touchierte offenbar das Hinterrad des Radfahrers, wodurch dieser zu Fall kam und sich Verletzungen im Bereich der Arme und Hände zuzog. Der Fahrzeuglenker setzte seine Fahrt in Richtung Deckenpfronn unbeirrt fort.
Zu weiteren Untersuchungen wurde der Radfahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Das Polizeirevier Nagold hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallverursacher machen können, sich unter der Rufnummer 07452 93050 beim Polizeirevier in Nagold zu melden.
Am Mittwoch gegen 14:30 Uhr geriet eine 60-jährige VW-Fahrerin auf der Landesstraße 618, zwischen Heidelsheim und Kraichtal, aus bislang unklarer Ursache in den Gegenverkehr, so dass es zu einer schweren Kollision mit einer 65-jährigen Citroen-Fahrerin kam. Die Citroen-Fahrerin musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrerinnen zogen sich schwere Verletzungen zu und mussten in ein Krankenhaus verbracht werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Für die komplette Dauer der Unfallaufnahme musste die Landesstraße gesperrt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Schwere Verletzungen erlitt eine 49-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall mit einem Wohnanhänger am Mittwochnachmittag auf der B36 bei Dettenheim.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 37-Jähriger gegen 15:30 Uhr mit seinem Pkw-Wohnwagengespann auf der B36 in Richtung Graben-Neudorf. Kurz nach der Abfahrt Dettenheim löste sich aus bislang ungeklärter Ursache der Wohnwagen von der Kupplung des Pkws und gelangte in den Gegenverkehr. Eine entgegenkommende 49-Jährige kollidierte in der Folge mit dem Anhänger und kam mit ihrem Pkw im Grünstreifen zum Stehen. Die Autofahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Die verunfallten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Fahrbahn in beide Richtungen gesperrt.
Warum sich der Wohnwagen von der Anhängerkupplung löste ist nun Bestandteil der weiteren Ermittlungen.
Erneut haben Betrüger am Mittwoch im Laufe des Vormittages versucht je eine Person aus Wildberg und Horb finanziell zu erleichtern.
In beiden Fällen nahmen die Täter per Kurznachricht Kontakt auf und gaben sich als nahes Familienmitglied aus. Beide kontaktierte Personen, ein 59-Jähriger sowie eine 42-Jährige, erkannten den Betrugsversuch, weshalb es in keinem der beiden Fällen zu einem finanziellen Schaden kam.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Ein Autofahrer gefährdete am Mittwochabend auf der Landesstraße 607 zwischen Rüppurr und Ettlingen zahlreiche Fahrzeuglenker sowie einen Fußgänger.
Gegen 19:50 Uhr befuhr ein 37-jähriger Pkw-Lenker die Rastatter Straße in Rüppurr. Dabei überholte er offenbar in Fahrtrichtung Ettlingen trotz erkennbarem Überholverbots zwei Fahrzeuge. Im weiteren Verlauf fuhr er die Karlsruher Straße in Ettlingen entlang und brachte offensichtlich auf Höhe des Schillerkreisels einen Fußgänger in Gefahr. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung nach hinten vor einem Zusammenstoß retten. Gleich im Anschluss soll der BMW-Fahrer nahe der Haltestelle Erbprinz einen Fahrradfahrer gefährdet haben, welcher ein Ausweichmanöver einleiten musste, um einer Kollision zu entgehen. Im Bereich der Rüppurrer Battstraße soll der Verdächtige einen weiteren Radfahrer gefährdet haben.
Der BMW-Lenker konnte hierauf durch eine Polizeistreife an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Durch einen vor Ort durchgeführten Alkoholtest wurde der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt ausgeschlossen.
Ob weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden und ob die gefährdeten Personen körperliche Verletzungen davontrugen, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der 37-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Zum oben genannten Zeitpunkt fuhr der beschuldigte Mann einen weißen BMW X3.
Mögliche Geschädigte oder Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter 07243 3200-0 in Verbindung zu setzen.
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Bruchsal-Untergrombach wurde ein Autofahrer schwer verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verlor ein 19-jähriger Fahranfänger in Höhe eines Einkaufsmarktes in der Joß-Fritz-Straße gegen 20:30 Uhr die Kontrolle über seinen Mercedes und kam ins Schleudern. Anschließend kollidierte er mit einem am Fahrbahnrand parkenden VW Golf.
Während der Erstversorgung vom DRK klagte der junge Mann über Schmerzen und Lähmungserscheinungen, weshalb er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wurde.
Die hinzugerufene Freiwillige Feuerwehr Untergrombach musste für die Landung des Hubschraubers auf einem nahegelegenen Sportplatz ein Tor mittels Bolzenschneider öffnen und leuchtete den Platz für die Dauer der Rettungsmaßnahmen aus.
Die beiden Mitinsassen des Unfallverursachers blieben bei der Kollision nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt.
Der entstandene Sachschaden an beiden Autos wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.