Bei der Tatausführung gestört worden sind am frühen Freitagmorgen mehrere Personen, die einen Pkw aufgebrochen hatten.
Durch einen Zeugen wurde die Polizei am Freitagmorgen gegen 03:15 Uhr über einen Aufbruch eines in der Horber Straße abgestellten Autos informiert. Als die Beamten eilig an dem Tatort eintrafen konnten sie noch drei Personen erkennen, welche sich von dem Pkw entfernten. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die Personen nicht mehr angetroffen werden.
An dem Auto selbst standen mehrere Türen offen und der Innenraum war durchwühlt. Zu etwaigem Diebesgut können momentan noch keine Angaben gemacht werden.
Das Polizeirevier in Nagold hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07720 3090 zu melden.
Eine der flüchtenden Personen wird wie nachfolgend beschrieben: Männlich, etwa 170 Zentimeter groß, dunkle Haare und war zum Tatzeitpunkt ohne Oberbekleidung unterwegs. Zu den beiden anderen Personen konnten keine weiteren Beschreibungen erlangt werden.
Eine 27-jährige Autofahrerin verlor am Samstag gegen 2:00 Uhr auf der Bundesautobahn 5 die Kontrolle über ihr Fahrzeug, so dass sie einen Verkehrsunfall verursachte. Die Frau zog sich hierbei leichte Verletzungen zu und an ihrem Auto entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Die 27-Jährige war auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Norden unterwegs, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte mit der seitlichen Betonschutzwand kollidierte. Im Anschluss überschlug sich ihr Auto zweifach und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Endstand. Auf der Autobahn verteilten sich diverse Fahrzeugteile und Glassplitter, so dass an einem weiteren Fahrzeug geringer Sachschaden entstand.
Nicht nur aufgrund des Verkehrsunfalls muss sich die Frau nun verantworten, auch war sie aufgrund ihrer alkoholischen Beeinflussung offenbar nicht in der Lage ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Bei einem vor Ort durchgeführten Alkoholtest wies die 27-Jährige rund 1,6 Promille auf.
Unbekannte Täter brachen in der Nacht auf Samstag in zwei Vereinsheime im Stutenseer Ortsteil Blankenloch ein.
Ersten Erkenntnissen zufolge verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter gegen 01:15 Uhr Zutritt zu einem Vereinsheim in der Eggensteiner Straße. Der Einbrecher beschädigte offenbar zunächst mehrere Überwachungskameras und machte sich dann an einer Kasse zu schaffen. Ob etwas entwendet wurde, ist bislang nicht bekannt.
Der mutmaßliche Dieb ist ersten Erhebungen zufolge circa 30 Jahre alt, etwa 180 bis 190 cm groß und von osteuropäischer Erscheinung. Er hat schwarze kurze Haare, einen Dreitagebart und trug schwarze Turnschuhe sowie weiße Handschuhe. Zudem führte er einen Rucksack und eine Taschenlampe mit sich.
In der gleichen Straße hebelten Unbekannte in der Zeit zwischen Freitagabend, 23:00 Uhr und Samstagmorgen, 07:45 Uhr die Tür zur Garage eines weiteren Vereinsheims auf und drangen anschließend gewaltsam in das Vereinsgebäude ein.
Die Höhe des entstandenen Sach-und Diebstahlschadens ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 967180 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt in Verbindung zu setzen.
Deutlich alkoholisiert mit dem Fahrrad unterwegs gewesen ist am Samstagmittag ein Mann im Ortsteil Dietlingen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 42-jähriger Mann gegen 11:40 Uhr auf einem Fahrrad die Straße „Hofäcker“ in Fahrtrichtung Ortsmitte. Polizeibeamte des Reviers Neuenbürg wurden auf den Mann aufmerksam und unterzogen ihn einer Kontrolle. Hierbei stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mann fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille. Den Radfahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Ein Nachbarschaftsstreit rief am Samstagabend die Polizei in Sulzfeld auf den Plan. Nach ersten Erkenntnissen ist nicht auszuschließen, dass bei diesem Streit auch ein sechs Monate altes Kind leicht am Arm verletzt wurde. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen fiel ein erster Tatverdacht auf einen 56-jährigen Nachbarn.
Gegen 20:30 Uhr teilte die Mutter des Säuglings über den Polizeinotruf mit, dass ihr Kind im heimischen Garten von einem Nachbarn angeschossen worden sei. Zum Hintergrund für diese Verdächtigung verwies die Anruferin auf einen bereits länger anhaltenden Streit zwischen ihrer Familie und dem 56 Jahre alten Bewohner des Nachbaranwesens.
Mit diesem Hinweis fuhr die Polizei mit einem erhöhten Kräfteansatz zu dem vermeintlichen Tatort. Die Beamten des Polizeireviers Bretten wurden dabei von der Polizeihundeführerstaffel sowie einer Einsatzgruppe der Bereitschaftspolizei unterstützt. Am Anwesen eingetroffen konnte der gemeldete Nachbar auf offener Straße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er zeigte deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung, was ein späterer Alkoholtest mit einem Wert von knapp zwei Promille bestätigte.
Wie der Vater des Säuglings vom Nachbargrundstück berichtete, habe sein Junge vorausgegangen plötzlich und ohne Grund zu schreien angefangen, als dieser gerade im Garten spielte. Kurz zuvor hätte der Vater ein zischendes Geräusch wahrgenommen. Das Kind habe nun am Oberarm eine frische, blutende Wunde sowie einen blauen Fleck. Daraus zog er die Schlussfolgerung, dass man auf sein Kind geschossen haben könnte.
Der Säugling wurde zur ambulanten Versorgung seiner Wunde in ein Krankenhaus gebracht, welches er wenig später wieder verlassen konnte. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.
Noch am Abend durchsuchte die Polizei auf Anordnung des Bereitschaftsdienstes der Staatsanwaltschaft Karlsruhe das Wohnanwesen des Nachbarn. Dabei wurden mehrere Gewehre aufgefunden, für die der 56-jährige Hausbewohner eine Besitzerlaubnis nachweisen konnte. Für eine weitere aufgefundene Schusswaffe fehlte ein entsprechender Nachweis. Keine dieser Waffen kommt nach einer ersten Einschätzung für die Verletzung des Nachbarkindes in Betracht. Zudem fanden die Beamten in einer Scheune Munition für eine Luftdruckwaffe.
Der 56-jährige Verdächtige wurde nach Abschluss der ersten Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die polizeilichen Ermittlungen unter anderem wegen Verdachtslagen auf gefährliche Körperverletzung und waffenrechtliche Verstöße aufgenommen. Die Ermittler gehen dabei auch den Hintergründen des jüngsten Streits vom Samstagabend sowie der Frage nach, inwieweit der Verdächtige strafrechtlich für die Verletzung des Nachbarkindes verantwortlich sein könnte.
Eine leicht verletzte Person und 5000 EUR Sachschaden sind die Bilanz eines um 04.54 Uhr ausgebrochenen Zimmerbrands in einem Hotel in der Zerrennerstraße. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde der 58-jährige alleinige Bewohner des Hotelzimmers im 4. Stockwerk durch einen Brandgeruch wach. Im Anschluss stellte er fest, dass seine Bettmatratze in Brand geraten war. Da es ihm nicht gelang das Feuer zu löschen, verbrachte er die Matratze auf den Balkon seines Zimmers. Hierbei zog er sich neben einer Rauchgasintoxikation auch leichte Brandverletzungen im Brustbereich und an den Beinen zu. Die durch ihn selbst verständigte Feuerwehr konnte den Brand mit starken Kräften rasch löschen. Aufgrund der Brandverletzungen musste der 58-jährige im Krankenhaus behandelt werden. Die übrigen 33 Bewohner des Hotels konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten sie bereits wieder in ihre Zimmer zurückkehren.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die abschließende Feststellung der Brandursache bedarf weiterer Ermittlungen.
Weitergeleitete Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt:
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Schwarzwaldkreuz keine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, für die eine frühere Sondierung Verdachtsmomente ergeben hatte. Stattdessen waren die Experten auf einen mit Stabbrandbomben gefüllten Schüttbehälter gestoßen. Der Fund kann ohne weitere Maßnahmen abtransportiert werden. Es besteht keine Gefahr.
Im Vorfeld waren die von einer eventuellen Evakuierung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner informiert worden. Die in Aussicht gestellte Räumung des Gebietes am frühen Morgen des 1. Juli findet nicht statt. Einsatzkräfte im Evakuierungsgebiet geben per Lautsprecherdurchsage sowie über Warn-Apps Entwarnung.
Vollsperrung der Südtangente noch bis 3. Juli:
Die Südtangente bleibt für Sicherheitsüberprüfungen bis 5 Uhr am Montag, 3. Juli, zwischen den Ausfahrten 1 (Oststadt) und 4 (Bulach) in beide Richtungen voll gesperrt. Die Umleitungen werden bereits auf den Autobahnen A5 und A8 ausgeschildert. In Karlsruhe wird der der Verkehr über die B10 (Kriegsstraße) und Brauerstraße umgeleitet. Eine weitere Umleitung ist die B3, Ortsumfahrung Wolfartsweier und weiter über die L605.
Weitergeleitet durch: Kai Lampe, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe
Rückfragen bitte an:
Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt E-Mail: presse@karlsruhe.de Internet: information.karlsruhe.de
Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell
Am Sonntag, 16.07.2023 ab 11:00 Uhr, gastiert das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg unter der Leitung von Professor Stefan R. Halder mit seinem Big Band Programm auf der Burgruine Hohennagold.
Die Einnahmen des Benefizkonzerts werden dem WEISSEN RING e.V., Landesbüro Baden-Württemberg, gespendet.
Im Bereich der Burgruine gibt es keine Parkmöglichkeiten. Ein kostenloser Shuttle-Bus verkehrt ab dem Parkplatz am Neuwiesenweg und nach dem Konzert wieder dorthin zurück.
Bislang unbekannte Täter nutzten offenbar eine mehrtägige Urlaubsabwesenheit der Bewohner aus und brachen in ein Einfamilienhaus im Querfurter Weg in Eggenstein ein. Die Tat wurde am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr von einer Bekannten der Familie entdeckt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hebelten die Einbrecher ein Fenster im Erdgeschoss auf und gelangten so in das Haus. Dort durchwühlten sie mehrere Räume im Obergeschoss, bevor sie vermutlich über eine Terrassentür verschwanden. Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch nicht bekannt.
Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen
Eine Schwerverletzte und ein Leichtverletzter sind die Bilanz eines Frontalzusammenstoßes zweier Radfahrer am Donnerstagabend in der Karlsruher Innenstadt.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war eine 24-jährige Fahrradfahrerin gegen 18:15 Uhr auf der Kaiserstraße in Richtung Osten unterwegs. Ein 27-Jähriger Radfahrer befuhr zur gleichen Zeit zunächst den Gehweg der Kaiserstraße. Als der 27-Jährige an der Einmündung der Fasanenstraße jedoch auf die Fahrbahn wechselte und anschließend offenbar entgegen der freigegebenen Richtung auf der Kaiserstraße in Richtung Westen fuhr, stieß er frontal mit der entgegenkommenden Radfahrerin zusammen. Aufgrund der Kollision stürzten beide Zweiradfahrer zu Boden. Hierbei zog sich die 24-Jährige schwere Verletzungen zu, die in einer Klinik behandelt werden mussten. Der mutmaßliche Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.
An den Fahrrädern entstanden jeweils Sachschäden in Höhe von wenigen hundert Euro.