Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 19 Jahre alter Mann steht im dringenden Verdacht, am Montagnachmittag in der Karlsruher Innenstadt versucht zu haben, einen Jugendlichen auszurauben.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge sprach der Tatverdächtige den 17-jährigen Geschädigten und dessen Begleiterin gegen 14:40 Uhr im Bereich des Schlossgartens an und forderte die beiden zunächst auf, ihn zu einer öffentlichen Toilette am Karlsruher Marktplatz zu begleiten. In den Toilettenräumen soll der 19-Jährige sein Opfer dann unter Vorhalt eines Klappmessers dazu aufgefordert haben, ihm persönliche Gegenstände auszuhändigen.
Der Begleiterin des jungen Mannes gelang es jedoch, einen Notruf abzusetzen und die Polizei zu alarmieren. Als der mutmaßliche Angreifer dies bemerkte, soll er ohne Beute die Flucht ergriffen haben.
Wenig später nahmen Polizeibeamte den 19-Jährigen im Bereich einer U-Bahn-Station am Marktplatz vorläufig fest.
Der Festgenommene wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung Haftbefehl und ordnete den Vollzug der
Untersuchungshaft gegen den jungen Mann an.
Unbekannte machten sich zwischen Mittwoch und Sonntag an mehr als zwanzig Pkw im Karlsruher Stadtteil Durlach zu schaffen und entwendeten Bargeld und Wertgegenstände.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die bislang noch unbekannten Täter wohl zwischen Mittwochabend, 18:30 Uhr und Donnerstagmorgen, 04:30 Uhr an mehreren geparkten Autos das Keyless-Go-System überwanden und sich so Zugang zum Fahrzeuginneren verschafften.
Die betroffenen Fahrzeuge waren in der Pfinzstraße, der Kleinbachstraße, der Eichelgasse, der Lörracherstraße, der Gymnasiumstraße, der Zunftstraße, der Bergbahnstraße sowie in der Alten Weingartener Straße und der Straße An der Fayence entlang der Straße oder auf Anwohnerparkplätzen nahe der Wohnanwesen der Fahrzeughalter abgestellt.
Offenbar die gleichen Täter drangen in der Nacht auf Sonntag zwischen 00:20 Uhr und 09:00 Uhr wohl auf die gleiche Weise in mehrere in der Fechtstraße, der Paula-Modersohn-Straße, der Geigersbergstraße sowie der Straße Am Steinbruch geparkte Autos ein, durchwühlten den Innenraum und nahmen Wertgegenstände an sich.
Der entstandene Diebstahlschaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden.
Das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach hat nun die Ermittlungen übernommen. Wer Hinweise zu den noch unbekannten Tätern geben kann, verdächtige Beobachtungen gemacht oder verdächtige Personen auf den Bildern seiner Überwachungskamera festgestellt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 49070 zu melden.
Um sich besser zu schützen gibt die Polizei im Zusammenhang mit den sogenannten Keyless-Go-Systemen folgende Hinweise und Verhaltenstipps:
- Legen Sie den Schlüssel nie in der Nähe der Haus- oder
Wohnungstür ab.
- Schirmen Sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen ab (z.B.
Aluminiumhüllen, evtl. Blechdose). Machen Sie dazu den Test am
Fahrzeug. Erst wenn der abgeschirmte Schlüssel direkt am
Fahrzeug nicht funktioniert, haben Sie ausreichend Sicherheit.
- Achten Sie darauf, ob sich beim Verlassen des Fahrzeugs Personen
mit Aktenkoffer in Ihrer Nähe auffällig verhalten. Dabei könnte
es sich um professionelle Autodiebe handeln.
- Fragen Sie bei dem Hersteller Ihres Fahrzeuges, ob für Ihr
Fahrzeug der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann.
Manche Hersteller bieten am Schlüssel die Funktion, durch
zweimaliges Drücken auf die Verriegelungs-Taste am Schlüssel,
die Keyless Funktion ganz auszuschalten. Fragen Sie bei Ihrer
Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für Ihr
Fahrzeug gibt.
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in der Pforzheimer Innenstadt zu mehreren Diebstählen aus Pkw.
Bislang unbekannte Täter öffneten auf noch ungeklärte Weise mindestens vier Fahrzeuge und durchwühlten diese nach Wertsachen.
Die Taten ereigneten sich in der Gustav-Rau-Straße, der Morsestraße, der Schwarzwaldstraße und der Jörg-Rathgeb-Straße. Aus den Fahrzeugen entwendeten die Täter Bargeld, ein iPhone, Bekleidung, persönliche Gegenstände und einen E-Scooter. Der Gesamtschaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt, wobei die Ermittlungen noch andauern.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 07231 4238000 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Kupferdiebe haben kilometerweise Kupferkabel aus einem Solarpark im Wiernsheimer Ortsteil Iptingen entwendet.
Auf gewaltsame Art und Weise drangen im Zeitraum zwischen Sonntag 20:30 Uhr und Montag 06:00 Uhr bislang unbekannte Täter an mehreren Stellen auf das Gelände eines Solarparks ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendeten sie mehrere Kilometer Kupferkabel. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf ca. 200.000 bis 300.000 Euro. Der Wert der entwendeten Kupferkabel beläuft sich auf ca. 70.000 Euro.
Das Polizeirevier Mühlacker bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, um Meldung unter der Rufnummer 07041 9693-0.
In den vergangenen Monaten hat bislang unbekannte Täterschaft aus einem früheren Hotel mehrere Haushaltsgeräte, Liegestühle und Schränke entwendet.
Nach bisherigem Kenntnisstand drangen der oder die Täter zwischen Februar und Mitte April in das Gebäude im Teilort Mitteltal ein, brachen verschlossene Räume auf und verwüsteten mehrere Zimmer. Neben Inventar und elektronischen Kleingeräten wurden auch Kaffeemaschinen, Fernseher, Waschmaschinen und Trockner gestohlen.
Die Höhe des Diebesgutes ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441 536-310 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Am Montagnachmittag ist es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße in Mühlacker gekommen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 50-jähriger Busfahrer, gegen 12:20 Uhr, die Bahnhofstraße, als ein Fußgänger aus noch unbekannter Ursache auf die Fahrbahn trat. Die Umstände, wie und warum der Fußgänger auf die Fahrbahn gelangte, sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. In der Folge kam es zum Kontakt mit dem Linienbus, wodurch der Fußgänger erfasst wurde und so schwere Verletzungen erlitt, dass er an der Unfallstelle verstarb.
Zur Rekonstruktion der genauen Umstände des Unfalls wurde ein Sachverständiger zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens hinzugezogen.
Für die Unfallaufnahme bleibt die Fahrbahn voll gesperrt.
Am Einsatzort waren mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei eingesetzt.
Die Verkehrspolizei Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche den Unfallhergang beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07231 186-3111 zu melden.
In ein Wohnanwesen in Pforzheim eingedrungen sind noch unbekannte Einbrecher vermutlich am Samstag im Zeitraum zwischen 01:00 Uhr und 08:00 Uhr.
Nach derzeitigen Erkenntnissen gelangten die bislang unbekannten Täter auf das in der Schellingstraße gelegene Grundstück und drangen auf bislang unbekannte Art und Weise in das Innere des Wohnhauses ein.
Im Gebäude entwendeten die Unbekannten eine Metallbox mit mehreren Wertgegenständen sowie Bargeld.
Bei der Flucht über den Gartenzaun verloren der oder die Täter mehrere Münzen der Beute.
Der Wert des Diebesgutes beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein noch nicht zweifelsfrei identifizierter Mann erlitt am Sonntagabend in Karlsruhe-Durlach auf offener Straße tödliche Brandverletzungen.
Passanten meldeten gegen 22:40 Uhr eine offenbar vollständig in Flammen stehende Person, die zunächst auf der Straße Am dm-Platz unterhalb der Durlacher Allee lief und kurz darauf wohl zusammenbrach. Trotz sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen starb der Mann aufgrund seiner schweren Verbrennungen noch vor Ort. Ob es sich bei dem Geschehen um einen Unglücksfall oder eine vorsätzliche Selbstverbrennung handelt, ist noch nicht vollständig geklärt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach aktuellen Erkenntnissen nicht vor.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die auch bereits im Vorfeld des Geschehens verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Im Rahmen unserer Aktionswoche „Bekämpfung der Kriminalität zum Nachteil älterer Menschen“ informieren wir heute zum Thema „Betrug am Telefon“.
Telefonbetrug ist ein seit vielen Jahren weit verbreitetes Kriminalitätsphänomen. Die Bandbreite der Betrugsdelikte am Telefon ist groß: Sie reicht von falschen Gewinnversprechen, angeblichen Support- oder Bankmitarbeitern, über den Enkeltrick bis hin zu falschen Polizeibeamten oder Schockanrufen. Hinzu kommt der Messengerbetrug über SMS oder Nachrichtendienste, bei denen sich Täter als Angehörige oder Paketdienstleister ausgeben.
Die Täter richten sich häufig gegen ältere Menschen. Mit psychologisch geschickter Gesprächsführung täuschen sie ihre Opfer und nutzen gezielt deren Sorge, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit aus. Den professionell agierenden Tätern gelingt es immer wieder, Betroffene um hohe Geldbeträge zu bringen. Häufig werden die Opfer zur Verschwiegenheit gegenüber Angehörigen oder Bankmitarbeitern gedrängt.
Die folgenden Beispiele zeigen wiederkehrende Varianten auf. Da Täter ihre Vorgehensweise stetig anpassen, können diese Phänomene auch in abgewandelter Form auftreten.
Die Phänomene im Überblick:
Der Schockanruf: Die Täter schockieren am Telefon mit dramatischen Szenen. Zum Beispiel habe ein nahestehender Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Um eine lange Haftstrafe abzuwenden, müsse eine hohe Kaution gezahlt werden. Eine andere Variante ist, dass der Angehörige selbst lebensgefährlich verletzt wurde und nun dringend Medikamente benötigt, die angeblich viel Geld kosten.
Falsche Polizeibeamte: Die Täter warnen beispielsweise vor einem geplanten Einbruch. Sie bieten an, Bargeld und Wertsachen an einen sicheren Ort bringen zu lassen. Nach der akuten Gefahr würden sie alles zurückbringen. Manchmal warnen die Anrufer auch vor Falschgeld, das im Umlauf sei, oder vor Kriminellen, die das Konto der Angerufenen plündern wollen. Auch Bankangestellte seien angeblich an den kriminellen Vorgängen beteiligt. Die Täter fordern ihre Opfer deshalb auf, ihr Geld vom Konto abzuheben und in ein Bankschließfach zu bringen. Später sollen sie es dann von dort abholen.
Der klassische Enkeltrick: Das Gespräch beginnt meist mit der Frage: „Rate mal, wer dran ist?“. Sobald das Opfer einen Namen nennt, nehmen die Betrüger diese Identität an und täuschen eine finanzielle Notlage vor, für die sofort Bargeld benötigt wird. Zur Abholung des Geldes wird meist ein angeblicher Freund geschickt, da der „Angehörige“ vorgibt, selbst verhindert zu sein.
Messengerbetrug: Nachrichten wie „Hallo Mama, das ist meine neue Nummer“ mittels Messenger oder SMS leiten den Betrug ein. Kurz darauf folgt die Bitte, eine dringende Überweisung zu übernehmen, da man wegen des neuen Mobiltelefons noch keinen Zugriff auf das Online-Banking habe. Die Täter spielen hierbei mit der Hilfsbereitschaft innerhalb der Familie und erzeugen eine künstliche Dringlichkeit für die Zahlung.
So können Sie sich vor Telefonbetrug schützen:
- Vertrauen Sie niemals Ihrem Telefon-Display. Die angezeigte
Nummer kann manipuliert sein.
- Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Legen Sie auf, um in Ruhe
nachzudenken und die Situation zu bewerten.
- Holen Sie sich Unterstützung von einer Vertrauensperson aus
Ihrem Umfeld.
- Suchen Sie die Rufnummer der angeblich anrufenden Institution
selbst heraus und fragen Sie nach, ob die geschilderte Situation
stimmt.
- Versuchen Sie, die verwandte Person unter einer Ihnen bisher
bekannten Nummer persönlich zu erreichen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse. Geben Sie keine Zugangsdaten preis.
- Lassen Sie Ihre Adresse und Ihren Vornamen aus dem Telefonbuch
löschen.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
- Verständigen Sie bei einem verdächtigen Anruf die echte Polizei
unter der Notrufnummer 110.
Auch Angehörige und das soziale Umfeld können dazu beitragen, ältere Menschen vor Betrug zu schützen. Werden die verschiedenen Maschen regelmäßig thematisiert, schafft dies Sicherheit im Ernstfall. Ein offenes Gespräch in der Familie oder im Freundeskreis ist oft die beste Vorsorge, damit Betroffene nicht allein entscheiden müssen, sondern besonnen reagieren können. Legen Sie hierfür gemeinsam klare Verhaltensregeln fest.
Eine schwerverletzte Frau war am Freitagnachmittag die Folge eines Verkehrsunfalls.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr eine 46-jährige Hyundai-Fahrerin gegen 16:40 Uhr auf der Durlacher Allee vom Adenauerring kommend in Richtung Bundesautobahn 8. An der Einmündung zur Straße „Am Großmarkt“ missachtete sie offenbar das für sie geltende Rotlicht und kollidierte mit einer querenden Fahrradfahrerin.
In der Folge stürzte die 49-jährige Radfahrerin und erlitt schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 2.500 Euro geschätzt.