Am Sonntag gegen 21:30 Uhr ist eine Streitigkeit unter Bekannten in der Moningerstraße in Karlsruhe eskaliert, so dass es zu einem Polizeieinsatz kam. Offenbar erfolgte auch ein Schuss mit einer Schreckschusswaffe im Bereich der Nottingham-Anlage. Nachbarn vernahmen ein lautes Knallgeräusch. Beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen vor Ort war die Streitigkeit schnell unter Kontrolle. Durch den Hinweis eines aufmerksamen Anwohners konnte ein Tatverdächtiger schnell festgenommen werden.
Schwere Verletzungen erlitten hat am Donnerstagmorgen eine Radfahrerin nachdem sie auf der Bundesstraße 463 bei Bad Liebenzell von einem Auto überholt worden ist.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr die 57-jährige Fahrerin eines E-Bikes gegen 06:45 Uhr die Pforzheimer Straße zwischen dem Campingplatz und dem Freibad als sie von einem dunkelfarbenen Kleinwagen mit Pforzheimer Zulassung überholt wurde.
Beim Wiedereinscheren streifte das Fahrzeug den Lenker des Pedelecs, wodurch die Frau zu Fall kam und sich schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zuzog.
Das Fahrzeug setzte seine Fahrt indes unbeirrt fort.
Der Polizeiposten in Bad Wildbad hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07051 1610 beim Polizeirevier in Calw zu melden.
In einem Wartehäuschen einer Bushaltestelle in der Pforzheimer Oststadt ist am Sonntagabend ein Autofahrer gelandet.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der 68-jährige Fahrer eines Renault am Sonntag gegen 20:10 Uhr die Östliche-Karl-Friedrich-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Kurz vor der Einmündung in die Ostendstraße fuhr der Mann aus bislang unbekannter Ursache geradeaus und kollidierte mit einem dortigen Wartehäuschen einer Bushaltestelle, wodurch die Glasscheiben und auch der Metallrahmen zerstört wurden.
Personen befanden sich zu dieser Zeit glücklicher Weise nicht im Bereich der Haltestelle.
Hiernach durchschlug das Fahrzeug noch einen Grundstückszaun und kam schließlich an einem dortigen Baum zum Stillstand.
Wie Zeugen beobachten konnten, entfernte sich der Fahrzeugführer zunächst zu Fuß von der Unfallstelle, konnte jedoch durch eilig anfahrende Einsatzkräfte in unmittelbarer Nähe mit leichteren Verletzungen angetroffen werden.
Die Unfallursache ist momentan Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Einen Führerschein konnte der 68-Jährige nicht vorweisen.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.
Nach einem mutmaßlichen Tankbetrug und einer Körperverletzung flüchtete ein Pkw-Fahrer in der Nacht auf Sonntag in Karlsdorf-Neuthard vor einer Polizeikontrolle. Auf seiner Flucht beging der Mann offenbar mehrere Verkehrsverstöße und gefährdete mehrere Verkehrsteilnehmer.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge betrat der Mann gegen 23:45 Uhr eine Tankstelle in der Neuwiesenstraße in Karlsdorf-Neuthard. Als ein Tankstellen-Mitarbeiter den Kunden als mutmaßlichen Täter eines Tankbetrugs wiedererkannte, versuchte er den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei an der Weiterfahrt zu hindern. Dagegen wehrte sich der Mann jedoch, indem er den Angestellten in den Schwitzkasten nahm und zu Boden brachte.
Kurz vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreife flüchtete der Pkw-Fahrer mit vom Tankstellen-Gelände auf die Bundesstraße 35 in Richtung Bruchsal. An der Anschlussstelle Bruchsal wechselte der Renault-Fahrer offenbar unvermittelt vom linken Fahrstreifen auf die Abbiegespur und fuhr auf die Bundesautobahn 5 in Richtung Karlsruhe auf. Ein Autofahrer, der sich bereits auf der Abbiegespur befand, konnte eine Kollision wohl gerade noch rechtzeitig durch eine starke Bremsung verhindern.
Auf der Autobahn überholte der flüchtige Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge und bremste sowohl ein Polizeifahrzeug als auch andere Verkehrsteilnehmer durch abruptes Abbremsen aus.
An der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord fuhr der Mann von der Autobahn ab und setzte seine Flucht auf der Bundesstraße 10 und der Elfmorgenbruchstraße in das Gewerbegebiet „Am Storrenacker“ fort.
Trotz intensiver Fahndung der Polizei mit Unterstützung eines Hubschraubers gelang dem Pkw-Fahrer die Flucht.
Den mutmaßlichen Fahrzeugführer und dessen Fahrzeug konnte die Polizei ermitteln. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Renault Clio mit Karlsruher Zulassung.
Das Polizeirevier Bruchsal hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die durch die riskante Fahrweise des Mannes gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 07251 726-0 zu melden.
Unbekannte griffen in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 31-Jährigen im Bereich des Schlossplatzes an und raubten dessen Rucksack.
Ersten Erkenntnissen zufolge ging der 31-jährige Geschädigte am frühen Sonntagmorgen gegen 04:44 Uhr mit seinem Rennrad durch den östlichen Bereich des Schlossplatzes, als er von zwei unbekannten Männern angesprochen wurde. Unvermittelt hätten die beiden Tatverdächtigen das Opfer zu Boden geschlagen und danach weiter auf ihn eingetreten. Anschließend entrissen die beiden mutmaßlichen Täter seinen Rucksack und flüchteten in Richtung des Brunnens am Schlossplatz.
Der durch die Tat schwer verletzte Geschädigte konnte noch selbstständig einen Notruf absetzen und musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei den Tatverdächtigen soll es sich laut Angaben des Geschädigten um zwei schwarz gekleidete junge Männer mit südländischem Erscheinungsbild gehandelt haben. Beide sollen zwischen 175 und 180 Zentimeter groß gewesen sein.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.
Nach einem schweren Raub auf einen 35-jährigen Mann in der Nacht auf Samstag in der Karlsruher Innenstadt sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen.
Ersten Feststellungen zufolge hielt sich der 35-Jährige am frühen Samstagmorgen gegen 02:30 Uhr in der Adlerstraße auf, als er offenbar unvermittelt von zwei bislang unbekannten Täter angegriffen wurde. Die Männer setzten zunächst Pfefferspray gegen den Geschädigten ein und forderten ihn dann zur Herausgabe von Bargeld sowie seines Mobiltelefons auf. Da der 35-Jährige nicht auf die Forderung einging, griffen die Angreifer in die Taschen des Mannes und nahmen einen dreistelligen Bargeldbetrag sowie das Mobiltelefon des Tatopfers an sich. Als der Geschädigte sich daraufhin zur Wehr setzte, schlug einer der Täter ihm mit einer Metallstange gegen die rechte Körperseite und verletzte ihn dadurch leicht. Anschließend ergriffen die Räuber die Flucht.
Der Geschädigte begab sich nach der Tat zunächst zu einem Bekannten und erstattete im Nachgang Anzeige bei der Polizei.
Bei den Tatverdächtigen soll es sich laut dem Beraubten um zwei junge Männer im Alter von 25 bis 30 Jahre und nordafrikanischem Erscheinungsbild handeln, die beide mit einem Fahrrad unterwegs waren.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.
Am Samstag, 19.08.2023, wurde kurz nach 20 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Pforzheim-Eutingen gemeldet. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte Rauchentwicklung aus dem Bereich des Daches des betroffenen Mehrparteienhauses feststellen. Die Bewohner des Gebäudes konnten sich unverletzt aus dem Gebäude begeben, der Feuerwehr gelang es gegen 21 Uhr das Feuer vollständig zu löschen. Durch den Brand wurde die Dachgeschosswohnung unbewohnbar, deren Bewohner fanden anderweitige Unterkunft. Die Bewohner der anderen Wohnungen im Haus konnten in ihre Wohneinheiten zurückkehren. Nach bisherigem Erkenntnisstand war es in der Dachgeschosswohnung des Hauses vermutlich durch einen technischen Defekt der Deckenbeleuchtung zu einem Brand gekommen der sich in der Zwischendecke rasch ausbreitete. Der durch den Brand entstandene Schaden wird derzeit auf ca. 300.000 Euro geschätzt.
Zu einem schweren Unfall zwischen zwei Krafträdern kam es am Samstag, kurz nach 11.00 Uhr, auf der Bundesstraße 294. Der 55-jährige Fahrer eines Motorrades (Marke KTM), wollte von der Straße Kleinenzhof nach rechts auf die Bundesstraße 294, in Richtung Freudenstadt abbiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 54-jährigen Mannes, der mit einem Roller (Marke Piaggio) ebenfalls in Richtung Freudenstadt unterwegs war. Es kam zu einer Kollision. Beide Krafträder stürzten zu Boden. Während der 55-jährige KTM-Fahrer nur leicht verletzt wurde, erlitten der Roller-Fahrer und seine 43-jährige Sozia schwere Verletzungen. Die 43-jährige Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 4500 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 294 war während der Unfallaufnahme gesperrt. Die Sperrung wurde gegen 12.45 Uhr aufgehoben
Am heutigen Abend, vor 20.00 Uhr, kam es in der Salierstraße in Pforzheim zu einem Einsatz der Polizei, der Berufsfeuerwehr Pforzheim und Rettungskräften. Im Zuge der Maßnahmen wurde bekannt, dass sich in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses eine Substanz befinden könnte, welche eine Gefahr für Dritte darstellen kann.
Das Wohngebäude wurde kontrolliert geräumt. Ebenso erfolgte die Festlegung eines Sicherheitsradius von ca. 50 Metern um das Gebäude. Anwohner wurde gebeten in den Häusern zu bleiben.
Die Berufsfeuerwehr führte im gesamten Gebäude, unter Einbindung eines Chemikers, Messungen durch. Es ergaben sich in der Folge keine Messergebnisse die eine Gefahr für Dritte bekräftigen könnten.
In der betreffenden Wohnung wurde eine verstorbene Person festgestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Zwei Personen die in der betreffenden Wohnung mit der Substanz möglicherweise in Berührung kamen, wurde vorsorglich dekontaminiert und in ein Krankenhaus verbracht. Weitere Personen oder eingesetzte Rettungskräfte wurden mit jetzigem Stand nicht verletzt.
Für die Durchführung der erforderlichen Einsatzmaßnahmen wurde die Absperrung des betreffenden Bereichs bis ca. 22.30 Uhr aufrechterhalten. Ebenso werden sukzessive die weiteren Wohnungen im betreffenden Gebäude freigegeben.
Für die umliegende Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Die Berufsfeuerwehr Pforzheim war mit 10 Fahrzeuge und 25 Kräften am Einsatzort.
Einbruch in Einfamilienhaus – Kriminalpolizei ermittelt-
Ein Tatverdächtiger wurde am frühen Freitagmorgen gegen 00.30 Uhr festgenommen, nachdem sich der Verdacht ergeben hatte, er sei in ein Einfamilienhaus in Eisingen eingebrochen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gelang ein Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Einfamilienhaus in der Kniebisstraße. Dort durchwühlte alle Räume des oberen Stockwerks und nahm diverse Wertgegenstände an sich. Der Hauseigentümer wurde durch den Lärm geweckt und begab sich ebenfalls in das Obergeschoss.
Daraufhin flüchtete der Täter unerkannt.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers konnte ein 54-jähriger mutmaßlicher Tatverdächtige in Tatortnähe festgestellt und durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden.
Der 54-Jährige wurde nach Personalienfeststellung und Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.