Bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in Karlsruhe-Daxlanden verletzte sich eine Fahrradfahrerin am Mittwochmittag schwer.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 24-jährige Radfahrerin gegen 12:00 Uhr auf dem Radweg entlang der Thomas-Mann-Straße parallel zur ebenfalls dort stadtauswärts fahrenden Straßenbahn. An der Kreuzung Lindenallee/Thomas-Mann-Straße wollte sie offenbar noch vor der Tram den Kreuzungsbereich queren. Hierbei kollidierte sie mit der Bahn und stürzte in das Gleisbett.
Über das Ausmaß der Verletzungen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Die junge Frau war nach dem Unfall ansprechbar und wurde mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus gefahren.
Ein schleuderndes Fahrzeug ist am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 294 zwischen Neuenbürg und Birkenfeld mit einem Auto im Gegenverkehr zusammengestoßen. Eine Frau wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 38-jährige Mann gegen 07:45 Uhr mit seinem Skoda die Bundesstraße 294 von Neuenbürg kommend in Richtung Birkenfeld. Aus bislang ungeklärten Gründen kam er hierbei mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr, riss sein Lenkrad nach rechts so das sein Fahrzeug ins Schleudern und dadurch wieder in den Gegenverkehr geriet. Hier prallte er mit dem Heck seines Fahrzeugs gegen einen entgegenkommenden BMW.
Die 31- jährige BMW-Fahrerin wurden leicht verletzt in Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Im Rahmen der Rettungs- und Unfallmaßnahmen musste auf der Bundesstraße 294 zeitweise eine Vollsperrung eingerichtet werden. Eine Nassreinigung wurde durchgeführt.
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben“, der einen Beitrag zur nachhaltigen Bekämpfung der schwersten Verkehrsunfälle unter Beteiligung von schwächeren Verkehrsteilnehmern leisten soll, führte auch das Polizeipräsidium Karlsruhe am Dienstag zahlreiche Kontrollmaßnahmen durch.
Zum diesjährigen Schwerpunktthema „Rücksicht im Blick“ fanden im Zeitraum zwischen 06.00 Uhr und 24:00 Uhr im Stadt-und Landkreis Karlsruhe 30 Kontrollaktionen statt, bei denen 86 Polizeibeamtinnen und -beamte eingesetzt waren.
Am Aktionstag kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 552 Verkehrsteilnehmer, darunter 320 Pkw-Fahrer, 142 Radfahrer, 44 Lkw-Fahrer, 238 E-Scooter-Fahrer und 7 Fußgänger und stellten dabei 324 Verstöße fest.
In 76 Fällen nutzten Kraftfahrzeugführer, Radfahrer und E-Scooter-Fahrer verbotswidrig ein Mobiltelefon während der Fahrt. 36 Kontrollierte gingen oder fuhren bei Rotlicht über eine Ampel oder missachteten die Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmer. Bei 62 Fahrradfahrern, 12 E-Scooter-Fahrern und 3 Kraftfahrzeugführern war die verbotswidrige Nutzung von Verkehrsflächen, die nicht für die jeweilige Verkehrsart vorgesehen sind, Grund der Kontrolle.
91 Fahrer und Mitfahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt und bei 6 Fahrzeugen wurde der technische Zustand bemängelt. Darüber hinaus müssen 4 Personen mit einer Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.
Flankiert wurden die Kontrollmaßnahmen durch einen Informationsstand des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf dem Karlsruhe Marktplatz, an dem sich Bürgerinnen und Bürger zwischen 11:00 Uhr und 16:30 Uhr über die Themen gegenseitige Rücksichtnahme und regelkonformes Verhalten im Verkehr zur Reduzierung von Verkehrsunfällen informieren konnten.
Einem Betrüger auf den Leim gegangen ist am vergangenen Sonntag eine im Landkreis Freudenstadt wohnende Person.
Nach bisherigen Erkenntnissen kontaktierte bislang unbekannte Täterschaft das spätere Opfer per SMS und gab sich als Tochter aus.
In der Folge gelang es dem Täter durch geschickte Kommunikation via eines Messenger Dienstes, die betrogene Person zu einer Überweisung in vierstelliger Höhe zu bewegen.
Erst als man um eine erneute Überweisung aufgrund eines falschen Empfängernamens bat, wurde das Opfer misstrauisch.
Die Polizei warnt in dem Zusammenhang vor Betrügern, die gezielt über Messenger Dienste und SMS an ihre Opfer herantreten.
Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einer fremden Nummer angeschrieben und schon nach kurzer Zeit um Geld gebeten werden.
Vertrauen ist gut. Nachfragen schützt vor Betrug!
Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag versucht mehrere Garagen in Eggenstein aufzubrechen.
Ersten Feststellungen zufolge versuchten die Täter sich in der Zeit von Montagabend, 21:30 Uhr bis Dienstagmorgen, 08:20 in der Straße Neue Krautgärten zu insgesamt fünf Garagen gewaltsam Zutritt zu verschaffen. In zwei Fällen gelang es den Tätern offenbar ins Innere zu gelangen und dort Reifen, Fahrradzubehör sowie ein Rennrad zu entwenden.
Die Höhe des an den Garagentoren entstandenen Sachschadens sowie des Diebstahlschadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 96718-0 beim Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt zu melden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat sich am Dienstag an dem nun zum vierten Mal stattgefundenen bundesweiten Aktionstag für mehr Verkehrssicherheit „sicher.mobil.leben“ beteiligt.
Der Fokus lag dieses Jahr, unter dem Motto „Rücksicht im Blick“, auf den schwächeren Verkehrsteilnehmern.
Rund 80 Beamte führten am Dienstag an 23 Örtlichkeiten Kontrollen sowie Präventionsmaßnahmen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums durch.
Insgesamt sind rund 900 Verkehrsteilnehmer kontrolliert worden. Hierbei wurden 482 Verstöße gegen geltende Verkehrsregeln gezählt und entsprechend sanktioniert.
Unter anderem gelangten insgesamt 30 Verkehrsteilnehmer, welche durch das benutzen ihres Mobiltelefons im Straßenverkehr abgelenkt waren, zur Anzeige.
Des Weiteren konnten die eingesetzten Beamten während ihrer Kontrollen 50 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht feststellen. 19 Kinder waren nicht ordnungsgemäß gesichert.
Beanstandet wurden auch 154 Verstöße im ruhenden Verkehr.
Mitarbeiter eines holzverarbeitenden Betriebs in der Industriestraße in Horb/N. nahmen am Dienstag, kurz nach 17:30 Uhr, in der Werkhalle Brandgeruch wahr.
Die Arbeiter stellten kurz darauf fest, dass eine Maschine brannte.
Die Flammen griffen auf große Teile der Halle über – der entstandene Gebäudeschaden wird auf rund 1,5 Mio Euro geschätzt.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an.
Das Polizeirevier Horb hat die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache aufgenommen.
Am Montag haben Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 35 im Bereich Mühlacker-Lienzingen, Fahrtrichtung Bretten, durchgeführt.
Zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr wurden rund 1620 Fahrzeuge gemessen und hierbei 70 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
54 Autofahrer fielen mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Die höchst gemessene Geschwindigkeit eines Pkw-Fahrers betrug 117 km/h bei erlaubten 70 km/h. Dieser Fahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Insgesamt 16 Lkw-Fahrer überschritten die zulässigen 60 km/h, so dass auf sie ebenfalls ein Verwarnungs-/Bußgeldverfahren zukommt.
Hinweis:
Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln sowie weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit beziehungsweise für ein sicheres Miteinander auf den Straßen, fortführen, auch deshalb, da zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de
Am frühen Montagmorgen drangen Einbrecher in das Kassenhaus eines Waschparks ein und entnahmen zielgerichtet Bargeld.
Nach derzeitigem Stand hebelten die Unbekannten kurz nach Mitternacht zunächst eine Tür auf, um so ins Innere des in der Straße „Schleifmühle“ gelegenen Kassenhauses zu gelangen. Im Anschluss gingen sie das Kassenmünzfach an und entnahmen Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Weiterhin hinterließen die Täter Sachschaden von rund 500 Euro.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen hat, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 1613511 zu melden.
Gleich in zwei Fällen ist ein Trickdieb in Bankfilialen an ältere Menschen herangetreten, hat die PIN ausgespäht und im Anschluss Abhebungen getätigt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war der erste Tatort in Neuhausen, in der Filiale eines Kreditinstituts in der Pforzheimer Straße. Dort wollte ein Senior, gegen 12:00 Uhr, Bargeld am Automaten abheben. Währenddessen befand sich ein Mann sehr dicht hinter ihm und sprach den Senior letztlich auch an. Offenbar, um sein Opfer zunächst abzulenken und ihm zeitgleich die Bankkarte zu entwenden. In der Folge wurden mehrfach unberechtigt Abbuchungen getätigt. Der entstandene Schaden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der gesuchte Mann soll etwa 180 cm bis 185 cm groß gewesen sein und ein südländisches Aussehen haben. Er hatte dunkle Haare und sprach Deutsch mit Akzent.
Der zweite Tatort war rund eine halbe Stunde später, in einer Filiale in Tiefenbronn, in der Franz-Josef-Gall-Straße. Gegen 12:30 Uhr war ebenfalls ein Senior gerade dabei, am Automaten seine Bankgeschäfte zu erledigen, als er von einem Unbekannten darauf hingewiesen wurde, dass der Automat defekt sei und er es an einem anderen Automaten probieren solle. Durch ein Ablenkungsmanöver hat auch hier der Trickdieb zunächst die PIN ausgespäht und dann die dazugehörige Karte entwendet (sog. „Shoulder surfer“). Auch in diesem Fall wurden wenige Minuten später Abhebungen noch an derselben Örtlichkeit getätigt. Der Schaden liegt hier im mittleren vierstelligen Bereich.
Ob es sich hierbei um denselben Täter handelt ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Telefonnummer 07231 186-3311 zu melden.
Sabine Maag, Pressestelle
Tipps der Polizei:
- Achten Sie darauf, dass Sie beim Eingeben der PIN nicht von
anderen beobachtet werden. Sorgen Sie für einen ausreichenden
Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden. Bitten Sie aufdringliche
Personen oder angebliche Helfer höflich aber bestimmt, auf
Distanz zu bleiben.
- Decken Sie das Tastaturfeld während der PIN-Eingabe vollständig
ab, z.B. mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (Geldbörse
etc.).
- Nutzen Sie keinen Bankautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich
erscheint. Verständigen Sie bei Verdacht auf Manipulation die
Polizei.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Wenden Sie sich
bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.
- Haben Sie den Verdacht, dass jemand Ihre Kartendaten ausgelesen
hat, lassen Sie die Karte umgehend über Ihre Bank bzw. den
bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren. Erstatten Sie
Anzeige bei der Polizei.
Weitere Informationen zum Thema („Shoulder Surfer“) finden Sie unter folgendem Link: