Am vergangenen Wochenende ist es im Bereich des Bahnhofs Nagold zu einer Körperverletzung gekommen, bei welcher ein 20-Jähriger körperlich angegangen worden war.
Nach derzeitigem Sachstand kam es am Samstagabend, kurz 20:30 Uhr, zwischen vier unbekannten Männern und einem jungen Mann zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im Zuge derer warfen die Täter sein Mobiltelefon auf den Boden und einer der Täter schlug ihn gegen den Kopf. Als sich aus Richtung einer nahegelegenen Gaststätte weitere Personen näherten, flüchteten die Männer über die Gleise. Die Personen wurden als dunkel gekleidet und maskiert beschrieben.
Zeugen, die die Situation beobachten konnten oder Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Drei Männer im Alter von 20, 24 und 26 Jahre stehen im Verdacht, in der Nacht auf Mittwoch einen 23-Jährigen in Karlsruhe-Mühlburg ausgeraubt zu haben.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge verließ der Geschädigte am frühen Mittwochmorgen gegen 01:40 Uhr einen Nachtclub in der Rheinstraße und machte sich zu Fuß auf den Weg zu einer weiteren Diskothek. Als er bemerkte, dass er offenbar von drei Männern verfolgt wurde, flüchtete er in die Fabrikstraße. Dort soll er von seinen Verfolgern zu Boden gestoßen und mehrmals getreten worden sein. Anschließend sollen die Angreifer ihm eine Tasche entrissen und daraus Bargeld sowie eine kleine Umhängetasche entwendet haben. Anschließend seien die Männer zu Fuß in Richtung Rheinstraße geflüchtet.
Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung nahm eine Polizeistreife an der Haltestelle Entenfang die drei Tatverdächtigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung der Beschuldigten sowie der näheren Umgebung fanden die Polizeibeamten das mutmaßliche Raubgut.
Die drei Festgenommenen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, der jeweils Haftbefehl erließ. Der gegen den 20-Jährigen erlassene Haftbefehl wurde dabei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721-666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen. Insbesondere ist die Polizei auf der Suche nach einer Frau, die zur Tatzeit die Fabrikstraße passiert haben soll.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Eine Fußgängertreppe hinuntergefahren ist ein Autofahrer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Ostelsheim.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht im Bereich der Jahnstraße. Ein 29-Jähriger steht im Verdacht, in betrunkenem Zustand mit seinem Auto die Fußgängertreppe neben der Gemeindehalle hinuntergefahren zu sein. Dabei entstand nicht nur Sachschaden an Treppe und Fahrzeug in Höhe von etwa 20.000 Euro, sondern es musste offenbar auch mindestens eine Person ausweichen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden. Der Autofahrer machte sich trotz seines stark beschädigten Fahrzeugs zunächst aus dem Staub. Den hinzugeeilten Polizeibeamten gelang es allerdings während einer sofort eingeleiteten Fahndung, den 29-Jährigen ausfindig zu machen. Ein mit ihm durchgeführter Alkoholvortest hatte einen Wert von über einem Promille zum Ergebnis. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Bei einer körperlichen Auseinandersetzung vor einer Bar in Langensteinbach wurden am frühen Mittwochmorgen ein 28-Jähriger und ein 30-Jähriger verletzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand trafen die beiden Geschädigten gegen 03:00 Uhr vor einem Lokal in der Hauptstraße auf eine Gruppe Jugendlicher beziehungsweise junger Erwachsener. Nach einem kurzen Gespräch wurden die Geschädigten offenbar unvermittelt von mehreren Personen aus der Gruppe heraus körperlich angegriffen. Bei den Übergriffen sollen auch ein Schlagstock und ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Beide Opfer trugen Platzwunden und Hämatome davon. Der 28-jährige Geschädigte wurde außerdem durch zwei Messerstiche verletzt, welche eine Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich machten. Lebensgefahr bestand dabei zu keinem Zeitpunkt.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.
Ein zunächst unbekannter Täter brach in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Karlsruher Nordweststadt in eine Tankstelle ein. Den ermittelnden Polizeibeamten gelang es schon kurze Zeit nach der Tat den mutmaßlichen Einbrecher festzunehmen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand drang der Einbrecher zwischen 03:55 Uhr und 04:20 Uhr über das Dach in ein Tankstellengebäude in der Wilhelm-Hausenstein-Allee ein. Dort durchsuchte er offenbar diverse Schränke und entwendete mehrere Zigarettenpackungen aus dem Verkaufsraum. Anschließend ergriff der Täter die Flucht. Im Rahmen der Fahndung konnte zunächst kein Tatverdächtiger festgestellt werden.
Bei den umgehend eingeleiteten Ermittlungen ergaben sich jedoch Hinweise auf einen 16-jährigen Tatverdächtigen, der noch in der Nacht von einer Polizeistreife vorläufig festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung des Jugendlichen fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut auf.
Nach Abschluss der ersten strafprozessualen Maßnahmen auf dem Polizeirevier wurde der Beschuldigte auf freien Fuß entlassen.
Die Höhe des Diebstahl-und Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Karlsruhe-West dauern an.
Im Laufe des Donnerstagvormittags ist es Bereich der Stadt Nagold vermehrt zu Betrugsversuchen gekommen. Bitte beachten sie die Verhaltenstipps Ihrer Polizei!
Über zwei Duzend Anrufe gingen beim Polizeipräsidium Pforzheim ein, bei welchen überwiegend dieselbe Masche geschildert wurde: Die Betrüger rufen mit unterdrückter Rufnummer an und geben sich als Polizeibeamte aus. Angeblich wäre in der Gegend eingebrochen worden und man selbst könnte ebenfalls zum Opfer werden. Auf diese Art und Weise wollen die Unbekannten die Angerufenen dazu bringen, Wertgegenstände an diese zu übergeben.
Bitte beachten sie die Hinweise Ihrer Polizei:
- Am Telefon versuchen die Täter, ihre Opfer unter verschiedenen
Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus
oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei
nutzen die Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei
einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die
Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer
erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Dem beherzten Eingreifen mehrerer Passanten ist es offenbar zu verdanken, dass ein Motorradfahrer nach einem schweren Verkehrsunfall am Dienstagabend in Pforzheim nicht einfach davonfahren konnte.
Laut aktuellem Stand der Ermittlungen war der 17-jährige Motorradfahrer gegen 18:15 Uhr in der Fußgängerzone vom Leopoldplatz aus in westliche Richtung unterwegs, als er auf Höhe der Museumstraße mit einer Fußgängerin kollidierte. Sowohl der 17-Jährige als auch die ebenfalls minderjährige Fußgängerin kamen in der Folge zu Sturz. Die Jugendliche wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 17-Jährige, welcher seinerseits leicht verletzt wurde, fuhr jedoch weiter, ohne sich zu kümmern. Mehrere Passanten, die den Unfall beobachtet hatten, folgten dem Motorradfahrer und konnten ihn im Bereich der Kiehnlestraße aufhalten. Die hinzugeeilten Polizeibeamten entdeckten, dass der Motorradfahrer nicht die erforderliche Fahrerlaubnis hat und außerdem das Motorrad nicht versichert ist. Eine Strafanzeige ist die Folge und die Polizisten beschlagnahmten das Motorrad.
Einen Müllcontainer in Brand gesteckt haben noch Unbekannte am Dienstagabend in der Pforzheimer Nordstadt. Die Wand eines Wohnhauses ist dabei beschädigt worden.
Den derzeitigen Ermittlungen zufolge brach das Feuer gegen 21 Uhr in der Sachsenstraße aus. Der Müllcontainer stand neben dem betroffenen Gebäude, infolge dessen die Flammen auf einen Teil der Außenwand übergriffen und nach ersten Schätzungen einen Schaden von rund 10.000 Euro an dem Haus verursachten. Personen kamen laut bisherigen Informationen nicht zu Schaden. Den hinzugeeilten Kräften der Feuerwehr gelang es, den Brand rasch zu löschen. An einer mehrere Meter von der Örtlichkeit entfernten Stelle lag eine verbrannte Plastiktüte, die von Zeugen gelöscht worden war.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet weitere Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Bislang noch unbekannte Jugendliche haben am Dienstagabend offenbar einen 14-Jährigen auf dem Karlsruher Messplatz bedroht und ausgeraubt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 14-Jährige gemeinsam mit Freunden auf der Herbstmesse unterwegs. Gegen 19:30 Uhr sprachen mehrere Jugendliche die Gruppe an und fragten nach Kleingeld. Als der 14-Jährige die Herausgabe von Geld an die Unbekannten verneinte, packten die Jugendlichen den Geschädigten und gingen mit ihm hinter ein Zelt an den Rand des Messegeländes. Dort bauten sich zwei Täter vor dem Geschädigten auf und forderten ihn offenbar unter Vorhalt eines Messers und eines Schlagstocks erneut dazu auf, ihnen Geld auszuhändigen. Nachdem sich der 14-Jährige weiterhin weigerte, griff einer der Angreifer in die Hosentasche des Geschädigten und entwendete Bargeld aus dessen Geldbeutel. Anschließend zog einer der Unbekannten dem Geschädigten die Kappe vom Kopf und nahm diese an sich. Dann flüchtete die Gruppe zu Fuß zur Haltestelle Tullastraße, wo die Jugendlichen wohl in eine S-Bahn in Richtung Germersheim einstiegen.
Der 14-Jährige wurde bei der Tat nicht verletzt uns verständigte umgehend die Polizei.
Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Tatverdächtigen nicht mehr angetroffen werden.
Die beiden Haupttäter beschrieb das Tatopfer als jugendliche Männer im Alter von 16 bis 17 Jahren mit arabischem Aussehen.
Einer der Täter sei etwa 190 cm groß gewesen und habe schwarze zur Seite gegelte Haare gehabt. Er habe eine lange weiße Steppjacke mit Kapuze, eine Kappe mit Emblem sowie eine goldene Kette getragen.
Der Zweite sei rund 180 cm groß gewesen und habe einen schwarzen Oberlippen-und Ziegenbart gehabt. Er sei mit einer schwarzen Jacke mit braunem Fellbesatz an der Kapuze bekleidet gewesen und habe ebenfalls eine Kappe getragen.
Die Polizei im Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Seit Montagmittag fahndet die Polizei nach Herrn Aleksandr Perepelenko. Der 43-Jährige war im Jahr 2012 durch das Landgericht Karlsruhe – Schwurgericht – auf Grundlage einer Anklage der Pforzheimer Staatsanwaltschaft u.a. wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Am Montag gegen 13:00 Uhr gelang es dem Verurteilten im Rahmen einer geplanten Ausführung im Bereich eines Baggersees im rheinland-pfälzischen Germersheim-Sondernheim trotz Begleitung von zwei Justizbediensteten der JVA, in ein angrenzendes Waldstück zu flüchten. Die vom Häftling anfänglich getragene Fußfessel wurde kurze Zeit später im Stadtgebiet von Germersheim aufgefunden und sichergestellt.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz fahndete unmittelbar nach Bekanntwerden des Sachverhalts mit einem Großaufgebot von Polizeikräften nach dem 43-Jährigen. Hierbei wurden auch ein Polizeihubschrauber sowie Kräfte der Diensthundestaffel eingesetzt.
Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
männlich, 1,85 m groß, kräftige/sportliche Statur, Glatze. Er war zuletzt bekleidet mit einem schwarzen T-Shirt, blauen Jeans und grau/roten Sportschuhen.
Mögliche Hinwendungsorte werden derzeit überprüft.
Hinweisgeber werden gebeten, sich bei Erkennen des Mannes über den Notruf 110 bei der Polizei zu melden oder telefonisch mit dem Kriminaldauerdienst in Pforzheim, 07231 186-4444, Kontakt aufzunehmen und nicht eigeninitiativ zu handeln.