Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen kam es am Samstag gegen 21:40 Uhr in Niefern. Die 20 jährige Fahrerin eines Citroen missachtete von Niefern-Vorort kommend das Rotlicht der Lichtzeichenanlage für den Geradeausverkehr und kollidierte hierdurch mit einem aus Richtung Pforzheim kommenden Range Rover.
Während der 60 jährige Fahrer des Range Rover unverletzt blieb, wurde die Unfallverursacherin mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich aus etwa 90000EUR.
Die B10 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis 22:55 Uhr zeitweise voll gesperrt.
Am Freitagvormittag kam es auf der Kreisstraße 4501 zwischen Wurmberg und Öschelbronn zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin lebensgefährlich verletzt wurde.
Gegen 09:50 Uhr fuhr eine 35-jährige Mitsubishi-Fahrerin die Öschelbronner Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine Fußgängerin die Fahrbahn überqueren und wurde dabei von der Pkw-Lenkerin erfasst. Die Fußgängerin zog sich dabei so schwere, lebensgefährliche Verletzungen zu, dass sie von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste, wo sie derzeit intensivmedizinisch versorgt wird.
Zur Klärung des Unfallhergangs setzte die Polizei eine Drohne und einen Gutachter ein. Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Die Kreisstraße 4501 musste bis zum Abschluss der Unfallaufnahme gesperrt werden. (dies kann noch bis ca. 14 Uhr andauern)
Ein 47-Jähriger gefährdete am frühen Donnerstagmorgen mit seiner Fahrweise offenbar gleich mehrere Verkehrsteilnehmer.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte gegen 06:00 Uhr zunächst am Ortseingang Oberhausen durch eine Verengung in der Marienstraße gefahren sein. Der entgegenkommende Verkehr konnte eine Kollision offenbar nur mittels Vollbremsung vermeiden. Bei der anschließenden Fahrt in Richtung Rheinhausen soll der 47-Jährige zum Teil in den Gegenverkehr gekommen sein und hielt zudem auf der Kreisstraße 3578 offenbar ohne äußerliche Einwirkungen mehrfach bis zum Stillstand an. Auch hier soll er mit seinem Mercedes in den Gegenverkehr gekommen sein, sodass Frontalzusammenstöße offenbar nur aufgrund Ausweichmanöver der entgegenkommenden Fahrzeuge vermieden werden konnten.
Eine Streifenbesatzung unterzog den 47-Jährigen zwischen Rheinhausen und Altlußheim schließlich einer Verkehrskontrolle. Durchgeführte Schnelltests lieferten keine Hinweise auf die Einnahme berauschender Substanzen seitens des Beschuldigten.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs übernommen und sucht nun nach Zeugen, die im Rahmen der Fahrt seitens des Mercedes-Fahrer gefährdet oder gar geschädigt wurden.
Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 07256 9329-0 mit dem Polizeirevier Philippsburg in Verbindung zu setzen.
Seit dem 10.01.2026 wird der 31-jährige Shannon F. aus Eggenstein-Leopoldshafen vermisst. Familienangehörige des Vermissten versuchten seit genanntem Tag ihn mehrfach anzutreffen und zu kontaktieren, jedoch ohne Erfolg.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei führten zu keinen weiteren Erkenntnissen. Auch die Überprüfung möglicher Hinwendungsorte blieben bislang ohne Erfolg.
Die Vermisste ist ca. 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraunes, kurzes Haar mit Geheimratsecken und trägt einen kurzen dunklen Bart. Über die Kleidung des Vermissten liegen keine Erkenntnisse vor.
Ein 34-jähriger Passant wurde am Donnerstagabend in der Südweststadt von zwei Männern mit Messer bedroht und ausgeraubt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand lief der 34-Jährige gegen 19:00 Uhr auf der Tiergartenbrücke über den Stadtgarten in Richtung Ettlinger Straße. Hier kamen ihm offenbar zwei Unbekannte entgegen und beleidigten ihn scheinbar grundlos. Im weiteren Verlauf griff wohl ein Täter dem Opfer an den Hals. Als sich der Geschädigte dagegen wehrte, zog der zweite Täter offenbar ein Messer und soll damit Schnittbewegungen ausgeführt haben. Beim anschließenden Gerangel versuchten die Unbekannten mutmaßlich, das Mobiltelefon des 34-Jährigen aus der Hosentasche zu entwenden, was ihnen aber aufgrund der Gegenwehr misslang. Im Anschluss ließen die Räuber von ihrem Opfer ab und liefen in Richtung Ettlinger Straße davon. Im Nachhinein stellte der Geschädigte fest, dass ihm bei der Auseinandersetzung eine am Hals getragene Goldkette gewaltsam entrissen und geraubt wurde.
Der 34-Jährige erlitt bei der Tat eine oberflächliche Schnittverletzung am Handrücken. Zudem zog er sich Schürfwunden an Händen und Beinen zu, da er bei der Abwehr des Angriffs kurzzeitig auf den Boden gestürzt war.
Die beiden Täter werden von dem Geschädigten auf etwa 30 bis 35 Jahre geschätzt. Sie sollen etwa 180 cm groß sein und eine dunkle Hautfarbe haben. Beide trugen schwarze, nach hinten gegelte Haare.
Ein Täter habe eine schlanke Statur und war mit einer weißen Jacke der Marke Wellensteyn und einer blauen Jeans bekleidet.
Der zweite Unbekannte hatte eine etwas dickere Statur und trug einen Ziegenbart. Bekleidet war dieser Täter mit einer schwarzen Alpha-Jacke und ebenfalls blauen Jeans.
Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten oder der Tat geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0721 666 – 5555 in Verbindung zu setzen.
In der Nacht auf Freitag fuhr ein 15-Jähriger mit dem Pkw seines Vaters durch ein Wohngebiet der Karlsruher Nordweststadt und kollidierte hierbei mit einem Audi.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand nahm der Jugendliche gegen 01:30 Uhr unbefugt den Pkw seines Vaters in Gebrauch, ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Eine Streifenbesatzung beabsichtigte den Audi samt Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Beim Erkennen der Polizeibeamten beschleunigte der 15-Jährige sein Gefährt abrupt und flüchtete mit offenbar deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen des Wohngebiets.
Zur selben Zeit parkte ein 25-Jähriger seinen mit zwei weiteren Insassen besetzten Audi rückwärts in die Hofeinfahrt seiner Wohnanschrift in der Wiesbadener Straße ein. Der offenbar mit hoher Geschwindigkeit ebenfalls die Wiesbadener Straße befahrende 15-Jährige erkannte das parkende Auto wohl zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem parkenden Audi zusammen.
Sowohl der Jugendliche, als auch die drei weiteren Unfallbeteiligten blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.
Der an den beiden Audis entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 16.000 Euro.
Die Beamten beschlagnahmten den Audi und überstellten den 15-Jährigen im Anschluss an seinen Vater. Der Jugendliche muss nun unter anderem mit einer Anzeige aufgrund Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim haben am Mittwoch in der Zeit von 09:30 bis 15:15 Uhr auf dem Parkplatz „Am Waisenrain“ eine Kontrollstelle auf der Autobahn 8 durchgeführt.
Im Zentrum der Maßnahmen standen insbesondere die Überprüfung der Ladungssicherung, der technische Zustand der Fahrzeuge sowie die Einhaltung der Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten).
Bei 28 kontrollierten Fahrzeugen wurden 24 Verstöße festgestellt.
In neun Fällen waren die festgestellten Mängel so gravierend, dass für die betroffenen Fahrzeuge die Weiterfahrt bis zur Behebung der Mängel untersagt wurde.
Unfälle im gewerblichen Verkehr haben oft schwerwiegende Folgen.
Durch gezielte Kontrollen und präventive Maßnahmen sorgen wir dafür, dass gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Unser Ziel: Mehr Sicherheit auf unseren Straßen.
Am Mittwochabend verursachte ein Opel-Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol einen Verkehrsunfall und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 60-Jährige gegen 20:15 Uhr auf der Grenzstraße in Richtung der Straße Am Wall. An der Kreuzung zur Rudolf-Diesel-Straße missachtete er offenbar die Vorfahrt eines von rechts kommenden Audis.
In der Folge kollidierte er mit der Fahrerseite des Pkws.
Anschließend entfernte sich der 60-Jährige unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde bei dem Unfall niemand verletzt.
Im Rahmen der anschließenden Fahndung konnte der mutmaßliche Unfallverursacher an seiner Meldeanschrift festgestellt werden. Im weiteren Verlauf ergaben sich Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung des Beschuldigten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von rund 1,6 Promille.
Der 60-Jährige muss nun unter anderem mit einer Anzeige aufgrund Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 31-jähriger Mann steht im Verdacht, am Montagabend einen gewerbsmäßigen Ladendiebstahl begangen zu haben. Bei seiner anschließenden Flucht verursachte er außerdem einen Verkehrsunfall. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der Tatverdächtige gegen 19:00 Uhr mehrere Parfümartikel aus einer Drogerie in der Pforzheimer Straße in Bretten entwendet haben. Nachdem er anschließend mit seinem Fahrzeug, einem Honda, in Richtung Pforzheim flüchtete, alarmierten Zeugen umgehend die Polizei.
Im Rahmen der Fahndung sichteten die eingesetzten Beamten das Fahrzeug und der Fahrer sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Der Beschuldigte missachtete jedoch die Anhaltesignale und setzte seine Flucht in den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim weiter fort. Auf der Landesstraße 611 verlor der 31-Jährige zwischen Stein und Neulingen offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und des Einflusses zuvor konsumierter Betäubungsmittel die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Verkehrszeichen. Im weiteren Verlauf streifte er einen entgegenkommenden Mercedes an der linken Heckseite und fuhr im Anschluss eine Böschung hinauf, wo er gegen einen Baum prallte.
Die eingesetzten Beamten nahmen den unverletzten Honda-Fahrer schließlich vorläufig fest.
Die 70-jährige Mercedesfahrerin blieb ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fluchtfahrzeuges fanden die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Parfümartikeln, bei denen es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Diebesgut handelt.
Der beschuldigte 31-Jährige wurde daraufhin am Dienstag einem Haftrichter des Amtsgerichts Bruchsal vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
Zeugen, die im Rahmen des Fluchtversuchs und des Fahrverhaltens des Beschuldigten gefährdet wurden, werden gebeten sich mit der Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Pforzheim unter 07231 125810 in Verbindung setzen.