Infolge der Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Dieb konnte ein Tatverdächtiger anhand des vorhandenen Bildmaterials ermittelt werden. Der Tatverdächtige befindet sich aktuell aufgrund gleichgelagerter Fälle in Haft.
Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.
Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen. Medienvertreter werden gebeten, das zur Verfügung gestellte Bildmaterial aus dem Bestand zu nehmen und nicht weiter zu verbreiten. Wir bedanken uns für die Mithilfe.
Aufgrund eines Hinweises auf eine verdächtige Person mit einer mutmaßlichen Pistole vor einer Schule in der Adlerstraße in Karlsruhe waren am Donnerstagmorgen ab 09:30 Uhr verstärkt Polizeieinsatzkräfte im Einsatz.
Eine verdächtige weibliche 18-jährige Frau ist inzwischen identifiziert und konnte aufgrund der Täterbeschreibung am Hauptbahnhof Karlsruhe von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen werden. Bei ihr wurde eine Spielzeugpistole aufgefunden.
Eine Gefährdungslage ist mittlerweile auszuschließen.
Die fünfte Jahreszeit steuert gerade ihrem Höhepunkt entgegen. Ob beim Straßen-fasching oder bei Veranstaltungen in der Halle, viele Menschen schlüpfen derzeit in eine andere Rolle, indem sie sich verkleiden und ausgelassen feiern. Nicht selten verhalten sie sich dann auch vollkommen anders als sonst. Dabei wird oftmals auch über die Stränge geschlagen. Regeln, die normalerweise eingehalten werden, gera-ten in Vergessenheit oder werden in dieser Zeit einfach außer Acht gelassen. Für viele gehören Alkohol und Zigaretten zum Feiern einfach dazu. Oftmals gibt es beim Konsum dann auch keine festgelegte Grenze.
Aber Achtung:
Für Kinder und Jugendliche gelten auch und gerade während der fünften Jahreszeit die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Veranstalter von Festen und Umzü-gen, Zünfte, Vereine und besonders auch Eltern tragen die Verantwortung dafür, dass die Vorgaben des Jugenschutzgesetzes bei den verschiedenen Faschingsver-anstaltungen eingehalten werden.
Zudem wird eine Checkliste zum Thema Jugendschutz auf der genannten Internet-seite zur Verfügung gestellt.
Hier einige praktische Tipps für den Veranstalter:
- Farbige Stempel oder Bänder am Handgelenk für die
unterschiedlichen Alters-gruppen erleichtern die Kontrolle beim
Einlass sowie bei der Getränkeausgabe.
- Keine Jugendlichen beim Getränkeverkauf oder an der Theke
einsetzen.
- Beim Einlass auf mitgebrachte Alkoholika achten.
- Bei Umzügen keinen Alkohol verteilen.
Weitere Tipps rund um das Thema Jugendschutz sowie Hinweise zu verschiedenen Programmen und Bezugsquellen von Medien (z.B. Flyer, Plakate) finden sie auf folgenden Internetseiten:
Jugendschutzteams der Stadt Karlsruhe sowie des Landratsamt Karlsruhe werden bei verschiedenen Veranstaltungen in der Region zum Einsatz kommen. Diese greifen ein, wenn erkennbar alkoholisierte Jugendliche an den Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem werden Jugendliche gezielt und präventiv auf den Konsum von Al-kohol angesprochen. Die Jugendschutzteams bestehen aus Vertretern der Jugend- und Sozialbehörden, Rettungskräften sowie der Polizei.
Ihre Polizei wünscht Ihnen eine schöne fünfte Jahreszeit!!!!
Und immer daran denken: Maßvoller und vernünftiger Umgang mit Alkohol zahlt sich aus.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim haben am Dienstagmittag, eine Autofahrerin kontrolliert, die während der Fahrt offensichtlich Mobiltelefon benutzte.
Die 45-jährige Autofahrerin befuhr gegen 12:00 Uhr die Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost, als Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim auf sie aufmerksam wurde. Die Frau telefonierte offenbar während der Fahrt mit einem Mobiltelefon am Ohr und überholte hierbei noch verbotswidrig ein links neben ihr fahrendes Fahrzeug.
Die Fahrerin muss sich nun wegen beider Verstöße verantworten.
Die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet.
Appell der Polizei:
Immer noch unterschätzen viele Fahrzeugführer die Gefahr der Handynutzung am Steuer, obwohl Unaufmerksamkeit regelmäßig einer der Hauptunfallursachen darstellt.
Lassen Sie während der Fahrt ihr Handy liegen und schalten Sie den Ton aus. Keine Nachricht ist es wert, sich selbst oder andere zu gefährden oder zu schädigen.
Am Mittwoch hat die Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 294 im Bereich Simmersfeld insgesamt 431 Fahrzeuge überprüft.
Die Kontrolle fand zwischen 9:00 Uhr und 16:30 Uhr statt. Dabei stellten die Einsatzkräfte 33 Verstöße fest. 21 Autofahrer fielen mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Die höchst gemessene Geschwindigkeit eines Pkw-Fahrers betrug 141 km/h bei erlaubten 100 km/h. Neben einem Bußgeldverfahren hat dieser Autofahrer mit einem Fahrverbot zu rechnen.
Insgesamt zwölf Lkw-Fahrer überschritten die zulässigen 60 km/h, so dass auf sie ebenfalls ein Verwarnungs-/Bußgeldverfahren zukommt. Die höchste Geschwindigkeit betrug hier 83 km/h.
Nach wie vor ist Geschwindigkeit die Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit tödlichen Folgen.
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden die Verkehrskontrollen fortgeführt.
Tipps rund um die Verkehrssicherheit erhalten Sie unter folgendem Link: www.gib-acht-im-Verkehr.de
Das Polizeipräsidium Karlsruhe wart aktuell vor betrügerischen Anrufen, bei denen falsche Bankmitarbeiter den Angerufenen unter einem Vorwand persönliche Daten und deren PIN entlocken und sie dann zur Herausgabe ihrer Bankkarte bringen. In Waldbronn gelang es den Betrügern eine 82-Jährige zu täuschen und mit deren Karte Bargeld abzuheben.
Mehrere Bürgerinnen und Bürger aus Waldbronn wurden im Laufe des Mittwochs von einem angeblichen Mitarbeiter ihrer Bank kontaktiert. Der Anrufer, der sich als vermeintlicher Filialleiter ausgab, informierte die Geschädigten über eine bevorstehende Buchung auf ihren Konten in Höhe von mehreren tausend Euro. Nachdem die Angerufenen angaben, eine solche Abbuchung nicht autorisiert zu haben, bot der Betrüger eine Stornierung der Buchung und vorsorgliche Sperrung des Bankkontos an. Um die Sperrung des Kontos und der Karte in die Wege leiten zu können, gab er schließlich vor, neben diversen persönlichen Daten auch die PIN seiner angeblichen Kunden zu benötigen. Anschließend sicherte er den Geschädigten zu, dass diese in den kommenden Tagen eine neue Karte erhalten und er für die Abholung der „alten“ und vermeintlich gesperrten Karte einen Mitarbeiter vorbeischicken würde.
In einem Fall gelang es dem Täter durch geschickte Gesprächsführung eine 82-jährige Seniorin aus Waldbronn-Busenbach zur Preisgabe sensibler Daten und ihrer PIN zu bringen. Im guten Glauben tatsächlich mit dem Filialleiter ihrer Bank gesprochen zu haben und eine fehlerhafte Buchung gerade noch abgewendet zu haben, übergab die Frau gegen 12:00 Uhr ihre Bankkarte an einen unbekannten Abholer. Noch bevor die Seniorin den Betrug bemerkte und ihre Bank kontaktieren konnte, hatten die Betrüger bereits eine vierstellige Summe vom Konto der Geschädigten abgehoben.
Den vermeintlichen Bankmitarbeiter und Abholer beschrieb die Geschädigte als etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann mit nordafrikanischem Aussehen. Er sei rund 175 cm groß gewesen, habe schwarze zu einem Pferdeschwanz gebundene Haare gehabt hochdeutsch gesprochen und ein dunkles Sakko getragen.
Der Mann, der sich später das Geld auszahlen ließ, soll ca. 18 bis 25 Jahre alt und zwischen 160 und 170 cm groß sein und eine schmächtige Figur haben. Er soll eine dunkelblaue Jogginghose, eine schwarze Steppjacke sowie eine weiße Strickmütze getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche weitere Geschädigte sowie Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse. Geben Sie auf keinen Fall private
Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten
heraus.
- Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie
sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie
die jeweilige Person unter der Ihnen bekannten Nummer an und
lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
- Werden Sie misstrauisch, wenn sie aufgefordert werden zu Fremden
Kontakt aufzunehmen, z.B. einem Boten, der ihr Geld, ihre
Bankkarte oder ihre Wertsachen mitnehmen will.
- Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
Der 32-jährige Polizeirat Julian Walch tritt zum Februar seinen Dienst als Leiter des für die West- und Südstadt zuständigen Polizeireviers mit seinen Polizeiposten Tiefenbronn, Dillweißenstein, Büchenbronn, Buckenberg und Brötzingen an.
Der in Remchingen lebende Polizeirat wird damit Nachfolger von Polizeioberrat Karlheinz Lachstädter, welcher zukünftig an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, Institutsbereich Ausbildung Herrenberg, die stellvertretende Leitung übernimmt. Dieser hatte das Polizeirevier seit April 2019 geleitet.
Die Dienstgeschäfte des Polizeireviers in Mühlacker führt nun der 53-jährige Erster Polizeihauptkommissar Achim Strobel. Er verrichtet seit 2020 seinen Dienst auf dem Revier und hatte zuvor verschiedene berufliche Stationen in Pforzheim, Karlsruhe und Stuttgart ausgeübt.
Julian Walch wurde 2010 als Anwärter für den gehobenen Dienst bei der Polizei eingestellt. Nach Abschluss des Bachelorstudiums durchlief er mehrere Stationen bei den Polizeipräsidien Pforzheim und Karlsruhe sowie dem Innenministerium.
Nach Abschluss seines Masterstudiums an der Deutschen Hochschule für Polizei in Münster-Hiltrup kehrte er 2023 zum Polizeipräsidium Pforzheim zurück und freut sich ganz besonders auf die bevorstehende Aufgabe:
„Mit meiner Rückkehr zum Polizeirevier Pforzheim-Süd schließt sich für mich ein Kreis. Dort habe ich im Dezember 2010 meine ersten praktischen polizeilichen Berufserfahrungen sammeln dürfen. Auch im Anschluss an das Bachelorstudium war ich beim Revier Süd für dreieinhalb Jahre im Schichtdienst tätig. Mir sind daher die Organisationsabläufe, der Dienstbezirk und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht gänzlich unbekannt. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, den einhergehenden neuen Herausforderungen sowie die vielen interessanten Begegnungen.“
Erster Polizeihauptkommissar Achim Strobel ist als „Maulbronner“ in der Region verwurzelt und mit dem Revierbereich in und um Mühlacker bestens vertraut. Er wechselte aus einer Beschäftigung in der Industrie 1993 zur Polizei und absolvierte zunächst eine Ausbildung im mittleren Dienst. Der hierauf folgenden Verwendung im Streifendienst schloss sich von 1999 bis 2002 ein Studium für den gehobenen Polizeidienst an.
„Die übertragene Führungsaufgabe und das in mich gesetzte Vertrauen stellen für mich einen Höhepunkt in meiner polizeilichen Laufbahn dar. Bereits in meiner Diplomarbeit habe ich auf dieses Ziel hingearbeitet. Mein Ansporn ist es, mit motivierten Kolleginnen und Kollegen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Mühlacker und Umgebung Sorge zu tragen“.
Der Brand eines Lkw hat am Dienstagabend zu einer Vollsperrung der Bundesautobahn 8 zwischen Karlsbad und Pforzheim-West geführt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen geriet gegen 22:10 Uhr eine Sattelzugmaschine vermutlich aufgrund eines technischen Defektes auf dem Standstreifen in Vollbrand.
Die beiden Fahrzeuginsassen des Lkw konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug retten, wurden im Verlauf mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation zur Behandlung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert.
Durch gezielte Löschmaßnahmen der Feuerwehr konnte der Brand gegen 23:30 Uhr gelöscht werden.
Die Sattelzugmaschine brannte vollständig aus, der vordere Teil des Sattelaufliegers wurde durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Der mit chemischem Material beladene Lkw war als Gefahrguttransport gekennzeichnet. Eine Gefahr für die Einsatzkräfte und die Umwelt bestand nicht.
Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Stuttgart bis 2:10 Uhr aufgrund von Lösch- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von maximal sieben Kilometern.
Die ebenfalls voll gesperrten Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe wurden gegen Mitternacht wieder freigegeben. Hier entstand ein Rückstau von maximal vier Kilometern.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 135.000 Euro.
Am Dienstagabend hat sich auf der Landesstraße 574 bei Neuhausen ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 43-jähriger Fahrradfahrer ist hierbei noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der 43-Jährige gegen 19.20 Uhr die Pforzheimer Straße von Neuhausen kommend in Richtung Schellbronn.
Hinter ihm fuhr ein 77-jähriger Citroen-Fahrer. Aus noch unbekannter Ursache kollidierte der Citroen-Fahrer mit dem vorausfahrenden Mountainbikefahrer. Der 43-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall schwerste Verletzungen und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Landesstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen bis gegen 23:30 Uhr gesperrt.
Ein 23-Jähriger steht im Verdacht, am frühen Dienstagmorgen bei Neuweiler mit einem VW-Transporter auf einen Polizeibeamten zugefahren zu sein, sodass er zur Seite springen musste. Der Tatverdächtige ist nach einem Hubschraubereinsatz gefasst worden.
Die Einsatzkräfte hatten gegen 0:30 Uhr auf der Bundesstraße 294 wegen eines Verkehrsunfalls den Verkehr geregelt, als der VW-Transporter auf einen Beamten zugefahren kam. Trotz Anhaltezeichen des Polizisten fuhr der Fahrer des Transporters weiter und ihn zu. Letztlich musste der Ordnungshüter sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, der VW-Fahrer fuhr weiter. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und entdeckten den Transporter, wie er in Agenbach in der Blumenstraße abgestellt war. Vom Fahrer fehlte jede Spur und auch eine Fahndung verlief zunächst erfolglos. Der Besatzung eines in der der Folge hinzugezogenen Polizeihubschraubers gelang es dann jedoch, den 23-Jährigen ausfindig zu machen, als letzterer sich auf dem Friedhof in einem Gebüsch offensichtlich versteckte. Nach seiner vorläufigen Festnahme stellte sich heraus, dass der 23-Jährige alkoholisiert ist, den Fahrzeugschlüssel für den Transporter hatte er noch in der Tasche. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von rund anderthalb Promille. Der Tatverdächtige musste daraufhin eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Da der 23-Jährige, ein rumänischer Staatsangehöriger, keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet hat, musste er zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Weiterhin erwarten ihn nun gleich zwei Strafanzeigen.
Zeugen oder Personen, die beispielsweise von der Fahrweise des VW-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07051 161-3511 beim Polizeirevier Calw zu melden.