Am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr kam es in Bruchsal auf der Werner-von-Siemens-Straße zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Motorroller, dessen Fahrer schwer verletzt wurde.
Der 44-Jährige Opel-Fahrer bog nach jetzigem Kenntnisstand nach links in ein Grundstück ab, wobei er den entgegenkommenden Roller offensichtlich übersah und ihn erfasste. Der 52-jährige Rollerfahrer und sein 9-jähriger Sohn wurden in der Folge auf die Fahrbahn geschleudert. Der Sohn erlitt durch den Sturz leichte Schürfwunden, während sein Vater von Rettungskräften mit schweren Verletzungen ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht wurde. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind Unbekannte in eine Firma in der Industriestraße in Ispringen eingedrungen.
Nach bisherigem Kenntnisstand gelangten die Täter im Zeitraum zwischen 19:30 Uhr und 01:00 Uhr zunächst auf den Firmenhof und hebelten dort gewaltsam einen Baucontainer auf, aus dem sie hochwertige Werkzeuge entwendeten. Im weiteren Verlauf verschafften sich die Diebe ebenfalls gewaltsam Zutritt in das auf dem Hof befindliche Firmengebäude und durchsuchten sämtliche Räumlichkeiten nach weiterem Diebesgut. Im Anschluss flüchteten die Eindringlinge unerkannt aus dem Gebäude.
Nach derzeitigem Stand wird der Gesamtschaden auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Ein noch unbekannter Mann beging am Dienstagnachmittag innerhalb kurzer Zeit mehrere Straftaten in Graben-Neudorf und flüchtete anschließend mit einem geraubten Pkw in Richtung Karlsruhe. Die groß angelegte Fahndung unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers verlief bislang ohne Erfolg.
Nach derzeitigem Kenntnisstand griff der unbekannte Mann gegen 15:00 Uhr zunächst in einer Straßenbahn grundlos eine 57-jährige Zugbegleiterin an und verletzte sie hierbei durch Schläge, Tritte und Würgen. Im Anschluss entriss er der Frau eine Gürteltasche und verließ die Bahn an der Haltestelle Graben-Neudorf. Die 57-Jährige wurde durch den massiven Angriff verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Noch am Bahnsteig beleidigte er zwei junge Frauen und ging eine 26-Jährige kurzfristig körperlich an, indem er sie an ihrer Jacke festhielt und schüttelte. Die Frau wurde hierbei jedoch nicht verletzt. Kurze Zeit später betrat der offensichtlich selbe Tatverdächtige einen Einkaufsmarkt in der Heidelberger Straße. Dort schrie er einen Angestellten an, bewarf eine Verkäuferin des Backshops mit einem Kuchenteller und schlug einer wartenden Kundin an der Kasse unvermittelt mit der Hand auf das Gesäß. Anschließend verließ der Unbekannte den Markt und raubte noch auf dem dortigen Parkplatz unter Drohung mit einer abgeschlagenen Glasflasche den Autoschlüssel eines 23-jährigen Mannes. Bei der sich anschließenden körperlichen Auseinandersetzung wurde der 23-Jährige leicht verletzt. Der Angreifer fuhr dann mit dem geraubten VW T-Cross mit Karlsruher Kennzeichen, Farbe grau in Richtung Karlsruhe davon. Im Rahmen der Fahndung konnte der Flüchtende letztmals auf der Bundesstraße 36 im Bereich der Sudetenstraße gesichtet werden, bevor er in unbekannte Richtung entkam.
Nach bisherigen Erkenntnissen verursachte der noch unbekannte Mann auf seiner Flucht mehrere Unfälle und Straßenverkehrsgefährdungen. In diesem Zusammenhang werden weitere mögliche Zeugen und Geschädigte gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Hintergründe der Taten sowie die Identität des gesuchten Mannes sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der Täter soll laut Aussagen von Zeugen zwischen 30 und 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er habe dunkle kurze Haare, trug einen Vollbart und sei mutmaßlich von südländischer Erscheinung, jedoch mit heller Haut. Bekleidet war er mit einer dunklen Jeans, einem dunklen Oberteil mit Kapuze und einer dunklen Schildkappe. Möglicherweise trug er schwarze Schuhe mit weißen Elementen.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefon 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 340 gekommen.
Gegen 07.30 Uhr befuhr ein 43-jähriger Audi-Fahrer die Landesstraße 340 von Dobel kommend in Richtung Bundesstraße 294, als er beabsichtigte eine vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne zu überholen. Nach derzeitigem Kenntnisstand scherte während Überholvorgangs ebenfalls ein in der Kolonne befindlicher Pkw-Fahrer aus und es kam zur Berührung der beiden Fahrzeuge. Der 43-Jährige kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in der Folge den dortigen Hang hinauf. Hier wurde er abgewiesen und landete anschließend mit seinem Pkw auf dem Fahrzeugdach im Straßengraben. Der Audi-Fahrer wurde bei diesem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der nicht mehr fahrbereite Audi wurde abgeschleppt. Ein entstandener Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden.
Durch den Unfall wurde ein größerer Stein auf die Straße geschleudert, der durch die Straßenmeisterei entfernt werden musste.
Die Landesstraße 340 war für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.
Zwei Kreditinstitute sind am frühen Mittwochmorgen in Alpirsbach zum Ziel von noch unbekannten Automatenknackern geworden.
Dem bisherigen Stand der Ermittlungen zufolge drangen die Täter im Zeitraum zwischen 4:15 und 4:30 Uhr in die jeweiligen Vorräume der beiden in benachbarten Gebäuden in der Hauptstraße befindlichen Kreditinstitute ein und machten sich danach an den dortigen Geldautomaten zu schaffen. Nach aktuellen Informationen ist es den Unbekannten nicht gelungen, Geld zu erbeuten, der Sachschaden an den betroffenen Automaten liegt ersten Schätzungen zufolge insgesamt im fünfstelligen Eurobereich. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen oder Hinweisgeber, denen etwas verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen nach den Faschingsumzügen in Durlach und Karlsruhe eine positive Bilanz. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.
Nach Schätzungen des Veranstalters nahmen am vergangenen Sonntag rund 40.000 Besucherinnen und Besucher am Durlacher Fastnachtsumzug teil. In Karlsruhe fanden sich trotz des Streiks bei den Verkehrsbetrieben am Dienstag schätzungsweise 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Umzugsstrecke ein.
Größere Ausschreitungen sowie schwerwiegende Straftaten im Zusammenhang mit den Fastnachtsumzügen registrierte die Polizei nicht.
Gänzlich störungsfrei blieben die Veranstaltungen jedoch nicht.
Neben der Schlichtung von Streitigkeiten und Entschärfung von Konfliktsituationen musste die Polizei wegen Körperverletzungen, Beleidigungen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und randalierender Personen einschreiten, mehrere Platzverweise aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.
Im Zusammenhang mit dem Karlsruher Umzug erhielten zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche einen Platzverweis, da sie Passanten vor einem Schnellrestaurant in der Kaiserstraße angepöbelt hatten. Als sie aufgrund der Missachtung des Verweises an ihre Eltern überstellt werden sollten, griff der 16-Jährige die Polizeibeamten an und beleidigte diese. Der 17-Jährige versuchte daraufhin seinen Begleiter zu befreien und leistete ebenfalls Widerstand. Ein Polizeibeamter erlitt hierdurch leichte Verletzungen.
An der Ecke Kaiserstraße/Ritterstraße leistete ein 20-Jähriger bei einer Personenkontrolle Widerstand und verletzte einen Beamten beim anschließenden Transport zur Dienststelle durch einen Kopfstoß leicht.
Größere Ausschreitungen waren im Umfeld der Veranstaltungen jedoch ebenso wenig zu verzeichnen wie die Begehung schwerwiegender Straftaten.
Die Zahl der polizeilichen Einsätze sowie der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bewegte sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren.
Bei den Fastnachtsveranstaltungen fielen jedoch zahlreiche Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum auf.
Mit über 300 Ansprachen am Sonntag in Durlach und rund 550 Ansprachen am Dienstag in der Karlsruher Innenstadt hatten die gemeinsamen Jugendschutzteams von Polizei und der Sozial- und Jugendbehörde alle Hände voll zu tun.
In Karlsruhe mussten 13 Jugendliche in die Obhut ihrer Eltern und drei Minderjährige an den Sanitätsdienst übergeben werden. Beim Durlacher Umzug überstellten die Jugendschutzteams drei Jugendliche an ihre Erziehungsberechtigten.
Traurige Spitzenreiterin war in Karlsruhe eine Jugendliche, deren Alkoholwert rund 2,4 Promille betrug. In Durlach kontrollierte ein Jugendschutzteam einen Jugendlichen mit etwa 1,7 Promille.
Eine 54-jährige Frau wurde am Dienstagabend in Karlsruhe-Durlach nahe der Bushaltestelle Zündhütle Opfer eines Raubes. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr die 54-Jährige mit dem Bus der Linie 107 vom Bahnhof Durlach in Richtung Ettlingen. Als sie gegen 20:10 Uhr an der Haltestelle Zündhütle ausstieg, stiegen zwei bislang unbekannte Männer mit ihr aus dem Bus aus. Nachdem die Geschädigte sich bei den beiden Unbekannten nach dem Weg erkundigt hatte, lief sie den Schindweg in Richtung Durlach-Aue entlang. Einer der Männer folgte der Geschädigten und schlug ihr offenbar mit einem Motorradhelm seitlich gegen den Kopf, sodass die 54-Jährige zu Boden fiel. In der Folge entwendete der Tatverdächtige die Umhängetasche, die das Tatopfer über der Schulter trug und rannte in Richtung Zündhütle davon.
Bei dem Tatverdächtigen soll es sich laut der 54-Jährigen um einen etwa 25-jährigen Mann mit schlanker Figur handeln. Er sei etwa 170 cm groß gewesen und habe einen kurzen blonden Bart gehabt und einen dunklen Kapuzenpullover getragen, dessen Kapuze er über den Kopf gezogen hatte. Zudem führte er einen Motorradhelm mit sich.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Am Montag gegen 18:15 Uhr kam es an einer Kreuzung in Karlsruhe-Durlach zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer zu Fall kam und schwer verletzt wurde. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete unerlaubt von der Unfallstelle.
Der 15-jähriger Fahrradfahrer fuhr bisherigen Erkenntnissen zufolge auf der Amalienbadstraße in südwestliche Richtung. An der Kreuzung zur Rommelstraße/ Auer Straße wollte der Jugendliche diese geradeaus überqueren und seinen Weg auf der Auer Straße fortsetzen.
Ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer, der auf der Rommelstraße in Richtung nordwestliche Richtung fuhr, missachtete offenbar das Rotlicht der Ampel und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Um eine Kollision mit dem Auto zu verhindern, musste der 15-Jährige stark abbremsen, sodass er über den Lenker seines Rades auf die Straße stürzte. Der Autofahrer setzte seine Fahrt indessen fort.
Bei dem Sturz zog sich der Jugendliche schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Bei dem geflüchteten Fahrzeug soll es sich um schwarzen Pkw handeln.
Zeugen des Unfallgeschehens oder Personen, die Hinweise auf den geflüchteten Fahrer oder dessen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Ein 17-Jähriger ist bei einer gefährlichen Körperverletzung am Montagabend im Bereich der Erich-Kästner-Schule in Neudorf mit einem Messer verletzt worden. Eine Lebensgefahr kann derzeitigen Erkenntnissen zufolge ausgeschlossen werden.
Nach bisherigen Ermittlungen hielt sich der 17-Jährige mit Freunden im Rahmen einer Faschingsveranstaltung gegen 19:45 Uhr auf dem Gelände der Schule auf, als es wohl mit einer Gruppe aus drei Männern zu einem Streit kam. Im Laufe der handfesten Auseinandersetzung zog einer der drei Männer ein Messer und verletzte den 17-Jährigen am Oberkörper, als dieser seinem Freund zu Hilfe kam.
Im Rahmen der Fahndung konnte ein 22-jähriger mutmaßlicher Tatverdächtiger von den Polizeikräften noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Die zwei weiteren Verdächtigen flüchteten in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde zur Versorgung der Wunde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Der Geschädigte und die Zeugen beschreiben einen der noch unbekannten Tatverdächtigen als einen ca. 25-jährigen Mann mit mutmaßlich südländischem Erscheinungsbild, Vollbart, kurzen Haaren und von kräftiger Statur. Dieser soll etwa 170 cm groß sein. Der zweite Mann wird auf etwa 20 Jahre geschätzt und sprach wohl mit einem osteuropäischen Akzent. Er habe dunkelblonde kurze Haare und einen kurz getrimmten Vollbart. Seine Statur wird bei einer Körpergröße von etwa 175 cm als muskulös beschrieben. Zur Tatzeit hatte er wohl ein schwarz angemaltes Gesicht.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen nach den weiteren Tatverdächtigen und die Tatumstände aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich telefonisch unter 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Niemand verletzt worden ist bei einem Brand in einem Wohnhaus am Sonntagmorgen in Wildberg.
Der offensichtliche Schwelbrand war in dem im Bereich der Marktstraße befindlichen Gebäude gegen 8:30 Uhr ausgebrochen. Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Wildberg gelang es, den Brand zu löschen. Die Bewohner des Anwesens wurden vorübergehend durch die Stadt Wildberg untergebracht. Als Grund für den Brandausbruch steht eine technische Ursache im Raum. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.