Bei einer Kollision mit einem Pkw in Karlsruhe-Mühlburg wurde eine 72-jährige Pedelec-Fahrerin am Dienstagnachmittag schwer verletzt.
Ersten Erkenntnissen der Verkehrsunfallaufnahme zufolge fuhr die 72-Jährige gegen 16:50 Uhr auf dem Radfahrschutzstreifen auf der Hardtstraße von der Moltkestraße kommend in Richtung Lindenplatz. Eine vor ihr fahrende Pkw-Fahrerin, die zunächst an einer roten Bedarfsampel wartete, fuhr nach dem Erlöschen des Signals an und bog nach rechts in die Neugrabenstraße ein. Dabei übersah sie offenbar die parallel zu ihr fahrende Pedelec-Fahrerin und erfasste diese. Die 72-jährige Radfahrerin stürzte daraufhin zu Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Nachdem die Verletzte zunächst vor Ort erstversorgt wurde, brachten Rettungskräfte sie mit einem Krankenwagen in eine Klinik. Am Pkw sowie an dem Pedelec entstand ein Sachschaden von rund 150 Euro.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Polizeibeamte nahmen am Montagabend in der Karlsruher Innenstadt einen 22 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest, der u.a. im Verdacht steht, einen 34-jährigen Geschädigten mit einer Eisenstange angegriffen und verletzt sowie anschließend einen Fußgänger mit einem Messer bedroht zu haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Mann gegen 19:00 Uhr zu einem Imbiss in der Kaiserstraße gefahren sein und dort mit einer Eisenstange mehrfach auf einen Geschädigten eingeschlagen haben. Beim Bemühen, die Schläge gegen seinen Kopf abzuwehren und dem Tatverdächtigen die Stange abzunehmen, zog sich der Angegriffene leichte Verletzungen an einer Hand zu. In der Folge soll der Beschuldigte mit einer weiteren Eisenstange auf den Pkw des Geschädigten eingeschlagen und mehrere Scheiben des Fahrzeugs beschädigt haben.
Anschließend soll der Aggressor mit einem Fahrrad auf der Kaiserstraße in Richtung Karlstraße geflüchtet sein. Dort soll er einen Passanten zunächst wegen eines Feuerzeugs angesprochen und sodann unvermittelt mit einem Messer bedroht haben. Der 53-jährige Geschädigte konnte den Verdächtigen indes mit seinem Rucksack auf Distanz halten und blieb daher unverletzt.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung nahm eine Polizeistreife den Tatverdächtigen wenig später im Zirkelhof widerstandslos vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der 22-Jährige, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, im Laufe des Dienstags dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Der 24-jährige Fahrer eines Ford-Kleinwagens gefährdete am Montagmittag auf der Bundesautobahn 5 zwischen Kronau und Karlsruhe bei riskanten Überholmanövern offenbar andere Fahrzeuglenker. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und möglichen weiteren geschädigten Verkehrsteilnehmern.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollte gegen 14:15 Uhr der Lenker eines aus nördlicher Richtung fahrenden grauen Ford Fiesta mit TUT-Kennzeichen in Höhe der Ausfahrt Kronau von einem Zivilfahrzeug der Autobahnpolizei kontrolliert werden. Trotz eindeutiger Anhaltezeichen beschleunigte der 24-jährige Fahrer den Kleinwagen und fuhr ohne anzuhalten mit hoher Geschwindigkeit in südliche Richtung davon. Bei der folgenden Flucht soll der Tatverdächtige mehrfach in grob rücksichtloser und verkehrswidriger Weise alle drei Fahrstreifen benutzt und hierbei mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.
In Höhe Karlsdorf-Neuthard stoppte der Ford-Fahrer sein Fahrzeug auf dem Standstreifen und flüchtete anschließend zu Fuß über ein Feld.
Eine weitere Polizeistreife stellte den Flüchtigen wenig später in einer Gartenanlage.
Bei der anschließenden Kontrolle des 24-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser offenbar weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch eines gültigen Aufenthaltstitels war.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen u. a. wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgenommen und sucht nach Zeugen. Insbesondere Verkehrsteilnehmer, welche durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Am Montagmorgen ist bei einem Unfall in der Hohlohstraße der Fahrer eines Ford schwer verletzt worden.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Ford-Lenker gegen 07:15 Uhr vom Buchberg in Richtung Marxzeller Straße unterwegs, als dieser beim Erkennen des entgegenkommenden Verkehrs nach rechts zieht und einem ordnungsgemäß geparkten Bus auffährt. Bei dem Unfall wurde der Unfallverursacher so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Ob ein medizinischer Notfall unfallursächlich gewesen sein könnte, ist Gegenstand derzeit laufender Ermittlungen. Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsmaßnahmen war die Hohlohstraße beidseitig gesperrt. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden.
Während der Bergungsmaßnahmen wurde bekannt, dass mehrere Fahrzeuge im Bereich Buchberg frische Schäden aufwiesen. Ob ein Zusammenhang besteht, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
Das Polizeirevier Neuenbürg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Einen Bauzaun haben Unbekannte durchbrochen und Stromkabel von einem Lagerplatz gestohlen.
Wie gestern der Polizei bekannt wurde, verschafften sich unbekannten Täter zwischen dem 02.02.2024 und dem 05.02.2024 gewaltsam Zutritt zu einem Lagerplatz in der Marktstraße in Remchingen. Anschließend stahlen sie ein rund 50 Meter langes Stromkabel vom Gelände. Der Diebstahlsschaden beläuft sich in etwa auf 1.000 Euro.
Das Polizeirevier Neuenbürg bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Eine Vielzahl von Fahrzeugen ist von Donnerstag auf Freitag in Pforzheim einem noch unbekannten Vandalen zum Opfer gefallen.
Der Täter beschädigte bislang mindestens 46 Fahrzeuge, indem er sie an der Seite zerkratzte. Die Autos waren im Bereich der Luisen-, Grenz-, Grün-, Wimpfener- und Tunnelstraße sowie in der Durlacher Straße geparkt. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten groben Schätzung auf insgesamt etwa 50.000 Euro.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sowie etwaige weitere Geschädigte, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Autoknacker haben sich in Egenhausen an zwei geparkten Fahrzeugen zu schaffen gemacht.
Das erste Auto stand auf einem Wanderparkplatz an der Walddorfer Straße, als die Unbekannten im Zeitraum zwischen Donnerstag, 11:30, und Samstag, 8:45 Uhr, eine Scheibe an dem Fahrzeug einschlugen. Die Täter durchwühlten den Wagen, entwendeten letztlich jedoch nichts.
Auf demselben Parkplatz befand sich auch das zweite Auto, als die Unbekannten sich im Zeitraum zwischen Donnerstag, 18:30, und Samstag, 9:45 Uhr, daran zu schaffen machten. Wie im ersten Fall auch, schlugen die Täter eine Scheibe ein und durchwühlten das Auto. Letztlich stahlen sie eine Sporttasche mit Kleidung und einen leeren Rucksack.
Das Polizeirevier Nagold bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07452 93050 zu melden.
Rund um das Thema Autoaufbrüche und Autodiebstahl gibt das Polizeipräsidium Pforzheim folgende allgemeine Tipps und Hinweise:
- Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz
weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch
die Wegfahrsperre aktiviert.
- Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
- Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer
(ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug
entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb
das Tanken zum "Nulltarif".
- Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei
gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen
jedes Versteck.
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug
zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
- Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage
ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des
Fahrzeuges aktiviert.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die
Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie
sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt
haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
- Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der
Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem
Fahrzeug.
- Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
- Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut
beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare
Garage.
- Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen
"patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das
kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein.
Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Ein 42-Jähriger steht im Verdacht, am Freitagabend unter Alkoholeinfluss zwei Unfälle verursacht und sich hierbei leicht verletzt zu haben.
Drei geparkte Autos sollen in der Stuttgarter Straße am Freitagabend von dem 42-jährigen Pkw-Lenker bei zwei Unfällen beschädigt worden sein. Hierbei kam der Fahrer anscheinend zuerst nach rechts von der Fahrbahn ab und schrammte den ersten Pkw. Bei der Weiterfahrt soll er mit zwei weiteren Fahrzeugen, die am linken Fahrbahnrand geparkt waren, zusammengestoßen sein. An den geparkten Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt über 25.000 Euro.
Der 42-Jährige wurde leicht verletzt.
Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mühlacker stellten bei der Unfallaufnahme vor Ort Alkoholgeruch bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher fest. Ein vor Ort mit ihm durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von rund 2 Promille.
Daraufhin wurde der 42-Jährige zu einer Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht, hier wurde auch der Führerschein von den Polizeibeamten einbehalten.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat am Sonntag, zwischen 14:00 und 19:15 Uhr, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn 8 bei Karlsbad in Fahrtrichtung Stuttgart überwacht.
Von etwa 8500 gemessenen Fahrzeugen waren rund 200 bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h zu schnell unterwegs.
Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurden 27 Pkw-Fahrer gemessen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 170 km/h. Dieser Pkw-Führer hat nun mit einem Fahrverbot zu rechnen.
Weiter überschritten zwei Lkw-Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 15 km/h und ein weiterer bis zu 30 km/h.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit fortführen.
Allgemeiner Hinweis:
Die Polizei weist darauf hin, dass zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de .
Am vergangenen Freitag kam es im Bereich Karlsruhe-Oststadt und Karlsruhe-Durlach zu zwei Wohnungseinbrüchen.
Zwischen 8:10 Uhr und 16:45 Uhr verschafften sich bislang Unbekannte Zutritt in eine Drei-Zimmerwohnung in der Zamenhofstraße in der Karlsruher Oststadt. Die Täter hebelten offenbar die Wohnungstüre auf und durchwühlten mehrere Schränke. Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten sie Schmuck im Wert von 2000 Euro.
Bislang unbekannte Täter gelangten in Karlsruhe-Durlach in der Blotterstraße in die Dachgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 16:20 Uhr hebelten die Diebe wohl die Wohnungstüre auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Nach bisherigem Kenntnisstand entwendeten sie Schmuck und Küchengeräte. Die genaue Höhe des Diebstahl- sowie Sachschadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Rufnummer 0721 4907 0 in Verbindung zu setzen.