Von einem bislang Unbekannten sind am Donnerstagabend mehrere Radmuttern an einem Pkw gelöst worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befand sich ein geparkter Toyota im Zeitraum zwischen 19:10 Uhr und etwa 20:00 Uhr auf einem Parkdeck in der Haiterbacher Straße in Nagold. Als der Fahrer des Fahrzeugs in der Folge wegfuhr, nahm er zunächst Unregelmäßigkeiten an seinem Fahrzeug wahr. Im weiteren Verlauf löste sich einer der Reifen. Im Rahmen der polizeilichen Aufnahme konnten insgesamt fünf Radmuttern des verlorenen Reifens unweit entfernt auf der Straße liegend aufgefunden werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.
Das Polizeirevier Nagold hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07452 93050 zu melden.
Am Donnerstag haben Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim in der Zeit von 10 bis 15 Uhr auf dem Parkplatz „Am Waisenrain“ eine Kontrollstelle auf der Autobahn 8 durchgeführt.
Unterstützt durch speziell im Bereich Gefahrgut geschulte Beamte anderer Polizeipräsidien wurden insgesamt 23 Gefahrguttransporter einer genaueren Überprüfung unterzogen. Bei diesen Kontrollen wurden insgesamt 23 Verstöße festgestellt. In sechs Fällen waren die festgestellten Mängel so gravierend, dass für die betroffenen Fahrzeuge die Weiterfahrt bis zur Behebung der Mängel untersagt wurde.
Zusatz der Polizei:
Unfälle in Zusammenhang mit dem Schwerlastverkehr, insbesondere mit Transporten von Gefahrgütern können schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt haben. Deshalb setzen wir verstärkt auf präventive Maßnahmen, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.
Der Aktionstag, der im Jahr 1991 vom WEISSEN RING ins Leben gerufen wurde, soll auf Menschen aufmerksam machen, die durch Kriminalität und Gewalt geschädigt wurden. Oftmals liegt bei Straftaten vor allem der Täter im Fokus. Aber gerade die Opfer und ihre Angehörigen dürfen in solchen Fällen nicht alleingelassen werden. Denn neben körperlichen und materiellen Schäden entstehen oftmals auch seelische Wunden, die ohne Hilfe nur schwer oder gar nicht verheilen. Hier gilt es zeitnah zu reagieren.
Deshalb soll der Aktionstag das Bewusstsein für Opferbelange in Deutschland stärken und Informationen zu Prävention, Schutz und praktischen Hilfen geben.
Opfern von Straftaten sind der Verfahrensablauf bei der Polizei und der Justiz sowie die Hilfs-, Unterstützungs- und Beratungsangebote meist nicht bekannt. Die Zeit des Ermittlungsverfahrens bis hin zu einer Gerichtsverhandlung kann für sie äußerst belastend oder gar retraumatisierend sein – Vernehmungen, Aussagen vor Gericht und letztlich der Kontakt zum Täter lassen das Erlebte oftmals wieder hochkommen.
Die Polizei lässt Kriminalitätsopfer jedoch nicht alleine. Durch einen professionellen und emphatischen Umgang sowie größtmögliche Transparenz versuchen wir die Tatfolgen für sie so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört auch, dass wir die Opfer über ihre Rechte aufklären und hinsichtlich bestehender Beratungs- und Hilfsangebote informieren. Dabei sind wir bei Bedarf auch ganz konkret bei der Auswahl einer geeigneten Kontaktadresse und Anlaufstelle behilflich.
Neben der Anbindung an externe Hilfseinrichtungen und Beratungsstellen geht
das Polizeipräsidium Karlsruhe in Sachen Opferschutz mit dem landesweit einzigartigen Projekt „Opfereinsatz auch im Ruhestand“ noch einen Schritt weiter. Seit nunmehr 20 Jahren begleiten pensionierte Polizeibeamtinnen und -beamte ehrenamtlich, professionell, unbürokratisch und kostenlos Opfer von Straftaten.
Unsere Pensionärinnen und Pensionäre geben ihnen hierbei mit ihrem reichen Erfahrungsschatz in persönlichen Gesprächen wertvolle Tipps und Hilfestellung für die nächsten Schritte. Auf Wunsch begleiten und unterstützen sie Opfer bei Behördengängen, stellen Kontakte zu Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen her, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und begleiten sie auch zu Polizei oder Gericht.
Damit leisten wir vom Polizeipräsidium Karlsruhe gemeinsam mit unseren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen proaktiven Opferschutz und können dazu beitragen, dass Opfer sowohl handlungssicher als auch psychisch so stabilisiert werden, dass sie wieder in den Alltag zurückfinden und die belastende Situation besser verarbeiten können. Ziel ist es, dass sie im besten Falle, ihr Leben wie vor dem belastenden Ereignis weiterführen können.
Weitere Informationen zu den Themen Opferschutz und -rechte, Ablauf eines Strafverfahrens, Hilfsangebote und zum Entschädigungsrecht erhalten Sie unter:
Die untergehenden Sonnen könnte der Grund dafür gewesen sein, dass sich
am Mittwochnachmittag auf der Kreisstraße 4565 ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet hat.
Gegen 17:00 Uhr befuhr ein 57-Jähriger VW-Fahrer die Kreisstraße 4564 in Wimsheim stadtauswärts und beabsichtigte nach links in die Maybachstraße abzubiegen. Offenbar übersah er hierbei aufgrund der stark blendenden Sonne den auf der K 4565 stadteinwärts fahrenden 37-jährigen Motorradfahrer.
Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge wodurch der Motorradfahrer schwer verletzt und stationär in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.
Die Kreisstraße musste im Bereich der Unfallstelle während der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.
Ein betrunkener 57-Jähriger ist am Donnerstagmittag in Horb am Neckar von der Polizei gestoppt worden.
Gegen 18:30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Kleinkraftrad auf der Hohenberger Straße, wo er durch Beamte des Polizeireviers Nagold kontrolliert wurde. Ein hierbei durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Promillewert von mehr als zwei Promille. Der Mann musste die Beamten zwecks einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten.
Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Am Donnerstagabend ist in Pforzheim ein Dachstuhl in Brand geraten.
Nach derzeitigem Stand brach das Feuer kurz vor 19:00 Uhr aus bislang noch unbekannter Ursache im Dachstuhl einer Doppelhaushälfte in der Paracelsusstraße aus. Die Gefahr des Übergreifens auf umliegende Gebäude bestand zu keinem Zeitpunkt. Alle Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht endgültig beziffert werden, dürfte aber im sechsstelligen Bereich liegen.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Paracelsusstraße sowie die Ersinger Straße gesperrt werden. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen ist es nicht gekommen.
Die Polizei war mit bis zu fünf Streifenwägen im Einsatz. Da die Löscharbeiten zum Zeitpunkt der Pressemeldung noch im Gange sind, kann über die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch keine Angabe gemacht werden.
Zu einem Unfall mit unklarem Hergang ist es am Mittwochmittag in der Südweststadt gekommen. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen sollen der Lenker eines Kraftrads sowie eine Autofahrerin gegen etwa 13:00 Uhr an der Kreuzung Dillsteiner Straße und Jahnstraße aufgrund Rotlichts der Lichtzeichenanlage gewartet haben, wobei die Pkw-Fahrerin aus der Dillsteiner Straße und der Motorradfahrer aus der Jahnstraße kam.
Im weiteren Verlauf soll es zum Ausfall der Lichtzeichenanlage gekommen sei, weshalb beide schließlich losfuhren und es zum Zusammenstoß kam. Der entstandene Sachschaden ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich ein unklarer Unfallhergang dar, weshalb die Polizei nun nach Zeugen sucht.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186 – 3111 zu melden.
Einen finanziellen Schaden von 1850 Euro hat eine Frau in der Weststadt erlitten, nachdem sie am Dienstag Opfer eines Romance-Scamming Betrugs geworden ist.
Über eine Messenger-Plattform nahm der spätere Täter Kontakt zu der Mittfünfzigerin auf und gaukelte ihr über mehrere Wochen hinweg die große Liebe vor. Um eine gewisse Dynamik in die Konversation zu bringen, dramatisierte der angebliche Kapitän eines Schiffes und berichtete von einem „Schiffsunglück“, bei welchem er Bargeld und Dokumente retten müsste. Die Angeschriebene würde die Wertsachen in einem Paket von ihm alsbald erhalten, sie müsse nur die Versandkosten vorstrecken und auf ein Konto mit einer deutschen IBAN überweisen, was sie auch letztlich tat. Als im Nachgang weitere Geldforderungen für angebliche Zollgebühren eingingen, erstattete die Frau Strafanzeige bei der Polizei.
- Hinweise zum Vorgehen der Scammer - Romance- oder Love-Scammer
erkennen - So überprüfen Sie Ihre Online-Bekanntschaft - Was tun,
wenn ich gescammt wurde? - Folgen für Opfer und Strafverfolgung der
Täter - Niemals Geld an Unbekannte
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Rettungswagen am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 3 in Bruchsal wurden drei Personen leicht verletzt.
Ersten Feststellungen bei der Unfallaufnahme zufolge fuhren die Fahrzeuge
gegen 09:30 Uhr auf der B3 stadteinwärts.
Als der Autofahrer an einer Einmündung nach links in die Ernst-Blickle-Straße abbog, kollidierte er mit einem Rettungswagen, der ihn mit eingeschaltetem Sondersignal links überholte.
In der Folge kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und stießen mit einem Verkehrsschild und einem Baum zusammen.
Beim Zusammenstoß wurde der Pkw-Fahrer sowie die Rettungswagenbesatzung leicht verletzt. Die im Rettungswagen liegende Patientin wurde durch die Kollision nicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf rund 50.000 Euro. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Seit Montag, den 18.03.2024, wird der 17-jährige Falk T. aus einem Krankenhaus im Stadtgebiet Karlsruhe vermisst. Der in Gaggenau wohnhafte 17-Jährige verließ das Krankenhaus gegen 8:45 Uhr ist seither unbekannten Aufenthalts.
Bisherige Fahndungsmaßnahmen und Überprüfungen möglicher Aufenthaltsorte verliefen ohne Erfolg. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.
Falk T. ist 179 cm groß, von schlanker Statur und trägt aktuell sehr kurz geschnittenes dunkles Haar. Beim Verlassen des Klinikums soll er eine kurze Hose mit Seitentaschen und ein schwarzes T-Shirt getragen haben. Nach bisherigen Erkenntnisse könnte der 17-Jährige zudem barfuß unterwegs sein.
Ein Foto des gesuchten 17-Jährigen ist unter folgendem Link zu finden: