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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Maulbronn – Unfall mit Personen- und Sachschaden

Polizeipräsidium Pforzheim

Maulbronn (ots)

Zwei verletzte Personen und ein hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Samstagabend auf der Frankfurter Straße.

Nach derzeitigem Sachstand befuhr ein 37-jähriger Pkw-Lenker mit seinem BMW den Friedhofweg und bog nach rechts in die Frankfurter Straße ein. Nach einer kürzeren Strecke kam er aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte mit einem parkenden VW. Weiter schleuderte das Fahrzeug gegen einen ebenso parkenden Opel, wird abgewiesen und prallt gegen einen Baum.

Der Fahrzeuglenker des BMW zog sich mittelschwere Verletzungen zu und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der Beifahrer verletzte sich leicht.

Sowohl der BMW als auch der Opel waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden an den drei Fahrzeuge und am Baum beträgt geschätzt 35.000 Euro. Die Frankfurter Straße war kurzzeitig zur Unfallaufnahme gesperrt.

Benjamin Koch, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Polizei nimmt Tatverdächtigen nach Autoaufbruch fest

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach einem Pkw-Aufbruch in der Karlsruher Innenstadt nahmen Polizeibeamte in der Nacht auf Samstag einen 32-jährigen Tatverdächtigen fest.

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge beobachtete eine Zeugin gegen 00:45 Uhr in der Karlstraße einen Mann, der offenbar die Scheibe eines geparkten Audi einschlug, in den Innenraum des Autos griff und anschließend zu Fuß flüchtete. Die Zeugin nahm daraufhin die Verfolgung des Mannes auf und verständigte die Polizei. Die alarmierte Streife unterzog den Tatverdächtigen schließlich an der Kreuzung Sophienstraße/ Hirschstraße einer Kontrolle und nahm in vorläufig fest. Bei der anschließenden Absuche des Fluchtwegs und der Durchsuchung des Beschuldigten fanden die Beamten vermeintliches Diebesgut aus dem aufgebrochenen Pkw auf.
Der 32-Jährige Tatverdächtige musste die Polizeibeamten zum Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz begleiten und wurde nach deren Abschluss der ersten strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Larissa Bollinger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Rheinstetten – Bewaffneter Überfall auf Tankstelle – Zeugen gesucht

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Sonntagnachmittag gegen 15:10 Uhr betrat ein männlicher Täter eine Tankstelle in der Hauptstraße in Rheinstetten-Forchheim. Unter Vorhalt einer schwarzen Waffe erzwang er die Herausgabe von mehreren hundert Euro Bargeld. Danach verließ der Täter die Tankstelle zu Fuß und flüchtete in der Folge mit einem auffälligen neon-orangefarbenen sportlichen Fahrrad in Richtung B36. Der in der Tankstelle befindliche Angestellte blieb unverletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Ca. 180 cm, 20-30 Jahre alt, braun-blonder 3-Tage-Bart, braune Augen. Der Täter trug eine schwarze Jacke mit Kapuze der Marke Nike, eine schwarze Sturmhaube, weißes T-Shirt, grüner Rucksack der Marke Puma, blau weiße Sportschuhe mit Streifen, eine schwarze Hose und schwarze Handschuhe. Er sprach deutsch ohne erkennbaren Dialekt.
Zeugen oder Personen, welche Angaben zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminalpolizei Karlsruhe unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.

Günther Quernhorst, Führungs- und Lagezentrum

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – 75-jährige Frau tödlich verletzt – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Eine 75-jährige Frau wurde am Samstagnachmittag vor einem Hochhaus in der Kaiserallee von einem Gegenstand getroffen und schwer verletzt. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb die Frau an den Folgen der Verletzungen noch am Ereignisort.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand lief die Frau gegen 17:45 Uhr vor dem Anwesen beim Mühlburger Tor, als sie von einer Gaskartusche am Kopf getroffen wurde, die mutmaßlich aus einem oberen Stockwerk des Gebäudes herabfiel. Zeugen gaben Hinweise auf mehrere Kinder oder Jugendliche, die sich in verdächtiger Weise in dem Hochhaus aufgehalten haben sollen.
Aktuell ist ein Unglücksfall nicht auszuschließen. Die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.

Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Ralf Eisenlohr, Polizeipräsidium Karlsruhe

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Birkenfeld – Pkw prallt gegen Baum: Vier Personen verletzt

Polizeipräsidium Pforzheim

Birkenfeld (ots)

Am Freitagabend gegen 21 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 4576 ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen, darunter zwei Kinder schwer verletzt wurden.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen des Polizeireviers Neuenbürg befuhr der 38-jährige Fahrer eines Mercedes die Strecke von Birkenfeld nach Gräfenhausen. In einer langgezogenen Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Mercedes prallte frontal gegen einen Baum und wurde erheblich beschädigt.
Aufgrund der Deformationen am Fahrzeug konnten die Insassen dieses nicht selbstständig verlassen, sondern mussten durch die Feuerwehr befreit werden.

Der Fahrer, seine 36-jährige Beifahrerin sowie die Kinder im Alter von drei und fünf Jahren erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Strecke war bis 23:40 Uhr zur Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs, an dem Totalschaden entstand, gesperrt.

Verena Hummel, Führungs- und Lagezentrum

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POL-Pforzheim: (PF/Enzkreis/CW/FDS) Region Nordschwarzwald – Pforzheim sicherste Großstadt in Baden-Württemberg – Enzkreis, Landkreise Calw und Freudenstadt im vorderen Drittel

Polizeipräsidium Pforzheim

Region Nordschwarzwald (ots)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 des Polizeipräsidiums Pforzheim

Pforzheim ist die sicherste kreisfreie Großstadt in Baden-Württemberg. Dies zeigt die aktuell veröffentlichte Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Pforzheim für das Jahr 2023. Die Goldstadt liegt mit einer Häufigkeitszahl von 7.904 in puncto objektiver Sicherheit auf Platz 1 vor Ulm und Heilbronn.
Bei den 35 Landkreisen rangieren der Enzkreis und der Landkreis Calw auf den Plätzen 2 und 3 (2.650 / 2.944). Der Landkreis Freudenstadt (3.524) liegt mit Rang 9 ebenso im vorderen Drittel. Die Häufigkeitszahl bringt die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner zum Ausdruck.

Die landesweite Häufigkeitszahl beträgt 5.272. Das Polizeipräsidium Pforzheim liegt mit einer Häufigkeitszahl von 3.994 deutlich unter dem Landesschnitt und im Vergleich der regionalen Polizeipräsidien knapp hinter den Polizeipräsidien Ludwigsburg (3.824), Ulm (3.868) und Aalen (3.991) auf Rang 4.

„Das sind erfreuliche Zahlen und sie widersprechen auch den Negativaussagen mancher sogenannter Experten“ so Polizeipräsident Christian Dettweiler. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die objektive Sicherheitslage gerade in der Stadt Pforzheim nicht mit einem entsprechenden Sicherheitsgefühl einhergeht. Hier eine Annäherung an die realen Gegebenheiten zu erreichen, kann die Polizei jedoch nicht alleine leisten. Das Sicherheitsgefühl wird von vielen Faktoren beeinflusst – neben der objektiven Lage und eigenem Erleben spielen das Alter, das Geschlecht, das Bildungsniveau, die finanzielle Situation, die Sozialkontrolle im Wohnumfeld und vieles anderes mehr eine Rolle. Die Polizei kann vor allem an entsprechenden Orten präsent sein, konsequent einschreiten und gute Präventionsarbeit leisten. Zu einem besseren oder sagen wir realistischeren Sicherheitsgefühl müssen aber auch andere gesellschaftliche Kräfte, Politik, Kommunen, Justiz, Verbände und nicht zuletzt die Medien ihren Beitrag leisten.“

Dem landesweiten Trend entsprechend ist jedoch auch im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim die Anzahl der registrierten Straftaten auf 24.537 Fälle gestiegen (2022: 22.616). Die Aufklärungsquote konnte zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 63,6 % gesteigert werden.

Etwas mehr als drei Viertel der Tatverdächtigen sind männlich. Der Anteil der deutschen Tatverdächtigen liegt bei 57 %, der Nichtdeutschen entsprechend bei rund 43 %. Dies stellt den höchsten Stand nichtdeutscher Tatverdächtiger im Zehnjahresvergleich dar.

Die Straftaten gegen das Leben liegen mit 21 Fällen deutlich unter dem Vorjahresniveau (28). Die Aufklärungsquote befindet sich hier weiterhin auf einem hohen Niveau (85,7 %).

Eine nicht unwesentliche Rolle beim Anstieg der Straftaten insgesamt spielen die Körperverletzungsdelikte. Hier ist der höchste Stand im Zehnjahresvergleich zu verzeichnen. Der Schwerpunkt liegt mit etwa zwei Dritteln bei den leichten Körperverletzungen. Mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen war bereits polizeilich bekannt. Viele Körperverletzungsdelikte spielen sich im öffentlichen Raum ab, weshalb auch die Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum einen Zehnjahreshöchststand aufweisen.

Im Bereich der Straßenkriminalität machen Sachbeschädigungen und Diebstähle knapp 90 % der Straftaten aus.

Die Sachbeschädigungen bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau, während die Diebstahlsdelikte deutlich anstiegen (rund 18 %). Dies ist insbesondere auf Ladendiebstähle und Diebstähle an/aus Kraftfahrzeugen zurückzuführen. Häufig handelt es sich hierbei um Serientäter.

Um diesen Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Aggressions- und Diebstahlsdelikte entgegenzuwirken, hat das Polizeipräsidium Pforzheim zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum die Konzeption #SicherLeben entwickelt. Sie soll nachhaltig zur Verringerung der Fallzahlen und gleichzeitig zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung beitragen.

Auch die Helfer wurden in den letzten Jahren zunehmend zu Opfern. Allerdings kann bei den Gewaltdelikten gegen Polizeibeamte im Polizeipräsidium Pforzheim erneut ein Rückgang verzeichnet werden. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die Verbesserung der persönlichen Ausstattung der Einsatzkräfte (beispielsweise mit Bodycams) zurückzuführen. Weiterhin legt das Polizeipräsidium Pforzheim großen Wert auf das spezifische Training seiner Beschäftigten. „Von einer Trendumkehr zu sprechen, wäre zu früh“, so Christian Dettweiler.

Einen Deliktsbereich, der das Sicherheitsgefühl stark beeinträchtigt, stellen Wohnungseinbrüche dar. Erfreulicherweise ist hier ein Rückgang von 17,6 % festzustellen. Rund 39 % der registrierten Wohnungseinbrüche blieben im Versuchsstadium. Diese Zahlen sind auch ein Ergebnis intensiver Kontroll- und Streifentätigkeit sowie von Präventionsmaßnahmen mit über 250 Veranstaltungen bzw. Beratungen.

Ein weiterer Deliktsbereich, der stark in das subjektive Sicherheitsempfinden eingreift, sich aber hinter verschlossenen Türen abspielt, ist die „Häusliche Gewalt“, bei der ein Anstieg von über 40 % festgestellt werden muss. Bei rund 80 % der Opfer handelt es sich um Frauen. Dieser Anstieg dürfte aber kein realer sein; vielmehr werden durch Maßnahmen der Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt des Präsidiums sowie ein geändertes Anzeigeverhalten der Opfer Delikte aus dem Dunkelfeld gezogen, die bislang gar nicht in der Statistik Niederschlag gefunden haben.

Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind die Fallzahlen um 58 auf 840 gestiegen. Delikte im Internet beziehungsweise den sozialen Medien spielen hierbei eine wesentliche Rolle, beispielsweise das Versenden von Nacktbildern. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich konnte im Vergleich zum Vorjahr auf rund 90 % leicht gesteigert werden.

Im Bereich Cybercrime ist ein Vergleich zu den Vorjahren aufgrund geänderter Erfassungskriterien nur schwer möglich. Zum Vorjahr sind die Fallzahlen um 257 Fälle gestiegen. Das Polizeipräsidium Pforzheim hat zum 1. März 2024 ein Online-Team zur Bekämpfung der Internetbetrugskriminalität eingeführt. Einen Schwerpunkt stellt die Bearbeitung von Waren- und Warenkreditbetrug über Onlineplattformen dar.

„Angeblicher Polizeibeamter“, „Enkeltrick“, „Schockanruf“ – mit unterschiedlichen, perfiden Maschen setzen Betrüger ihre Opfer, bevorzugt ältere Menschen, unter Druck und bewegen sie zu unüberlegten Handlungen. Erfreulich ist, dass viele Taten im Versuchsstadium stecken bleiben. Hier haben die polizeilichen Präventionsmaßnahmen und durch sie sensibilisierte Angehörige und Bankangestellte viele Taten verhindert. Dennoch ist ein hoher Vermögensschaden von insgesamt rund 700.000 Euro festzustellen und die Schadenssummen der Einzeltaten liegen zumeist im fünf- und sechsstelligen Bereich.
Uwe Carl, Leiter der Kriminalpolizeidirektion, rät „Bleiben Sie misstrauisch. Niemals befragt Sie die Polizei zu Ihren Vermögensverhältnissen am Telefon. Lassen Sie sich niemals zur Herausgabe von Geld oder Vermögenswerten überreden. Die Polizei tut so etwas nicht. Legen Sie in solchen Fällen auf und melden sich bei der Polizei. Hier werden Sie rund um die Uhr mit Rat und Tat unterstützt.“

Bei der Rauschgiftkriminalität waren die Fallzahlen im dritten Folgejahr rückläufig. Die Aufklärungsquote liegt über Jahre hinweg bei über 90 %. Das kürzlich in Kraft getretene Cannabisgesetz dürfte sich zukünftig auf die Fallzahlen auswirken.

Unter nachfolgendem Link ist der Analysebericht der Polizeilichen Kriminalstatistik abrufbar:

https://pppforzheim.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/24/2024/04/Polizeiliche-Kriminalstatistik_2023_2.pdf

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Knittlingen – Während Person schlief – Täter drang in Wohnhaus ein

Polizeipräsidium Pforzheim

Knittlingen (ots)

In der Nacht auf Donnerstag, zwischen 23:15 Uhr und 05:15 Uhr, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Wohnhaus in der Brettener Straße eingedrungen.
Wischen 23:15 Uhr und 05:15 Uhr verschaffte sich der bislang Unbekannt gewaltsam Zutritt in das Wohnanwesen und durchsuchte mehrere Räume nach Diebesgut.
Trotz der Anwesenheit einer schlafenden Person entwendete der Unbekannte aus den Räumlichkeiten des Anwesens Diebesgut im Wert von mehreren Hundert Euro.
Zeugen, die Sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231/186-4444, zu melden.

Simone Unger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Mofa-Fahrer gestürzt und lebensgefährlich verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 29-jähriger Mofa-Fahrer stürzte am Donnerstagabend in der Karlsruher Innenstadt offenbar alleinbeteiligt und zog sich lebensgefährlich Verletzungen zu.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr der 29-Jährige gegen 21:00 Uhr mit seinem Motorisierten Fahrrad auf dem Radweg des Adenauerrings von Osten kommend in Richtung Nordstadt. Aus bislang noch unbekannter Ursache stieß er offenbar auf Höhe der Linkenheimer Allee mit einem Pedal seines Mofas gegen einen Laternenmast und kam zu Fall. Nach einer ersten notärztlichen Versorgung vor Ort wurde der lebensgefährlich verletzte Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Larissa Bollinger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Polizeiliche Kriminalstatistik 2023: Polizeipräsidium Karlsruhe stellt Sicherheitsbilanz aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2023 vor

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach einem mehrjährigen Rückgang der polizeilich bekannt gewordenen Straftaten, insbesondere während der Corona-Pandemie und einem Anstieg der Fallzahlen im Jahr 2022, stieg die registrierte Kriminalität im Stadt- und Landkreis Karlsruhe im Jahr 2023 erneut leicht um 4,6% an. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 bedeutet das im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe eine Zunahme um 1.967 auf 44.425 Straftaten.
Diese Entwicklung folgt dem Landestrend, der mit einer Zunahme der Fallzahlen von +8,1% allerdings deutlich höher ausfällt.

Erfreulicherweise stieg allerdings auch die Aufklärungsquote, die das Verhältnis von aufgeklärten zu bekannt gewordenen Fällen ausdrückt, sowohl im Stadt- als auch im Landkreis Karlsruhe im Jahr 2023 an. Die Zunahme von 58,9% auf 61,5% lag mit 2,6% etwas über dem landesweiten Trend.

Im landesweiten Vergleich der Polizeipräsidien im Land Baden-Württemberg blieb Karlsruhe mit einer Häufigkeitszahl von 5.820 registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner wie im Vorjahr auf dem neunten Platz.
Im Landkreis Karlsruhe ist ein leichter Anstieg der Häufigkeitszahl um 42 Straftaten pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen, damit rangiert der Landkreis auf Platz 13 unter den 35 Landkreisen.

Bei der Kriminalitätsverteilung gab es im Vergleich zur Vorjahresstatistik nur wenige Veränderungen. Die Anteile der einzelnen Deliktsgruppen an der Gesamtkriminalität entsprachen prozentual in etwa den Vorjahreswerten.

Den größten Anteil an der Gesamtkriminalität nahmen mit 14.725 Fällen die Diebstahlsdelikte ein, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut um 1.135 Fälle anstieg und somit das Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie erreichte. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten erreichte hingegen mit 33,7% ein Zehnjahreshoch.

Bei knapp jedem zehnten Delikt im öffentlichen Raum handelte es sich 2023 um ein Aggressionsdelikt. Hierzu zählen neben den Straftaten der Gewaltkriminalität einfache Körperverletzungen und der Tätliche Angriff. Die Fallzahlen in dieser Deliktsgruppe erreichten mit +15,4% im Landkreis und +1,0% im Stadtkreis Karlsruhe im vergangenen Jahr den höchsten Stand im Zehnjahresvergleich.
Die Straßenkriminalität, also Straftaten, die in ihrer Tatphase ausschließlich oder überwiegend auf Straßen, Plätzen oder Wegen begangen wurden, verstetigten sich 2023 mit einem minimalen Anstieg (+0,3%) auf dem Niveau der Jahre vor der Pandemie.

Darstellung ausgewählter Deliktsgruppen:

+++ Wohnungseinbrüche +++

Wohnungseinbruchdiebstahl stellt nach wie vor einen bedeutsamen Teil der Eigentumskriminalität mit erheblichen Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dar. Dementsprechend bekämpft die Polizei weiterhin intensiv und zielgerichtet den Wohnungseinbruchdiebstahl sowohl mit präventiven als auch repressiven Ansätzen.
Erfreulicherweise gingen die Fallzahlen im Polizeipräsidium Karlsruhe, entgegen dem landesweiten Trend, um knapp 15% auf 430 Fälle zurück. Der stärkste Rückgang war hierbei im Stadtkreis Karlsruhe mit -20% zu verzeichnen.
Sowohl eine verstärkte Aufmerksamkeit der Bevölkerung als auch die Bereitschaft zur technischen Einbruchsprävention nach polizeilicher Beratung dürften dazu beigetragen haben, dass es in knapp der Hälfte aller Fälle beim Versuch blieb.

In den meisten Fällen hebelten die häufig organisiert und bandenmäßig vorgehenden Täter oder Tätergruppen aus dem ost-und südosteuropäischen Raum Fenster und Türen auf. Im Inneren hatten die Tatverdächtigen es dann, wie auch in den Vorjahren, auf bewegliche Gegenstände, wie z.B. Bargeld, Schmuck, Uhren sowie elektronische Kleingeräte abgesehen.

+++ Betrügerische Anrufstraftaten +++

Die Fallzahlen der Betrugsdelikte mit den Phänomenen „Angeblicher Polizeibeamter“, „Enkeltrick“ und „Schockanruf“ waren insgesamt weiter rückläufig und im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand der vergangenen vier Jahre. Bedauerlicherweise stieg aber im Gegensatz dazu der Vermögensschaden von etwas mehr als 1,3 Millionen Euro auf knapp 2,6 Millionen Euro.

Der überwiegende Teil der 88 Inlandsstraftaten blieb im Versuchsstadium. In 20 Fällen wurde die Tathandlung vollendet. 58 Fälle konnten aufgeklärt werden. Von den 591 sogenannter Auslandsstraftaten, bei denen das Handeln der Täter in Deutschland nicht hinreichend konkret nachweisbar ist, wurden 15 Tathandlungen vollendet.

Kriminelle Banden nutzten bei diesen Straftaten die Hilfsbereitschaft innerhalb von Familien gezielt aus und passen ihre Betrugsmasche kontinuierlich an. Mit den ständig wechselnden Begehungsformen stellen die Täter die Ermittlungen und die Aufklärungsarbeit der Kriminalprävention immer wieder vor neue Herausforderungen.

Der Leiter der Kriminalpolizeidirektion Karlsruhe, Leitender Kriminaldirektor Ralf Krämer, führt die sinkenden Fallzahlen u.a. auf einen Mix aus Prävention und Strafverfolgung zurück. „Die Kolleginnen und Kollegen zeigen hier hochmotiviert ein großes Engagement. Insbesondere das konspirative Verhalten der Täter macht die Aufklärung dieser Straftaten sehr komplex. Wichtig für die Ermittlungen ist insbesondere die nationale und internationale Vernetzung der kriminalpolizeilichen Erkenntnisse.“
„Für die Geschädigten, die nicht nur in finanzieller Hinsicht Schaden erlitten haben, sondern teils massiv an den psychischen Folgen der Tat leiden, ist es wichtig, dass Täter ermittelt werden. Insofern hat die Aufklärung nicht nur Verhinderungscharakter für künftige Straftaten, sondern auch Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Menschen.“, so Krämer weiter.

+++ Körperverletzungen +++

Bei den Körperverletzungsdelikten stiegen im Polizeipräsidium Karlsruhe die Fallzahlen auf ein Zehnjahreshoch von 4.025 Fällen. Während im Landkreis Karlsruhe ein deutlicher Anstieg (+19,8%) festzustellen war, blieben die Fallzahlen im Stadtkreis nahezu konstant (+1,1%).

Vorsätzliche leichte Körperverletzungen machten mehr als zwei Drittel aller Körperverletzungsdelikte aus und verzeichneten 2023 ein Zehnjahreshoch. Die gefährlichen/schweren Körperverletzungsdelikte lagen auf dem dritthöchsten Stand der letzten 10 Jahre. Auch hier war besonders im Landkreis Karlsruhe mit +25,5% eine deutliche Steigerung zu verzeichnen.
Wenngleich die Fallzahlen bei Körperverletzungen erneut eine Zunahme verzeichneten, gelang es den Ermittlern, die Aufklärungsquote (90,7%) auf den dritthöchsten Stand im Zehnjahresvergleich zu steigern.

„Wir müssen feststellen, dass Konflikte leider immer häufiger gewaltsam ausgetragen werden. Die Bereitschaft, in eine körperliche Auseinandersetzung zu gehen, nimmt stetig zu.“ erklärt die kommissarische Leiterin der Schutzpolizeidirektion Karlsruhe Polizeidirektorin Claudia Rohde. „Dieses Phänomen hat sicherlich vielfältige Ursachen. Repressive Maßnahmen und unsere polizeiliche Präventionsarbeit allein werden aber für eine Umkehr dieses negativen Trends nicht ausreichen. Nur im intensiven Zusammenwirken auf allen gesellschaftlichen Ebenen kann uns dies gelingen.“

Besonders genau beobachtet die Polizei bei Körperverletzungen und anderen Straftaten die Fälle, bei denen ein Messer als Tatmittel verwendet wurde. War dies 2022 noch bei 97 Körperverletzungsdelikten der Fall, wurde im Jahr 2023 in 109 Fällen ein Messer als Tatmittel eingesetzt.

+++ Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung +++

Die Fallzahlen bei diesen Delikten stiegen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe deutlich an (+24,7%). Der größte Anstieg war mit 61,3% bei der „Verbreitung pornografischer Schriften“ zu verzeichnen.
Dies dürfte erneut u.a. auf die intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit und den überregionalen sowie auch internationalen Austausch der Ermittlungsbehörden zurückzuführen sein, was mit einer deutlich höheren Entdeckungswahrscheinlichkeit von Sexualstraftaten im digitalen Raum einhergeht.

Rund ein Drittel der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ereigneten sich im öffentlichen Raum. Hier handelte es sich neben der Verbreitung pornografischer Schriften (137 Taten) hauptsächlich um sexuelle Belästigungen (71 Taten) und Exhibitionistische Handlungen bzw. Erregung öffentlichen Ärgernisses (71 Taten).
Von den insgesamt 79 angezeigten Vergewaltigungen (-9,2%) ereigneten sich 20 Fälle im öffentlichen Raum. Insgesamt war bei den Sexualstraftaten im öffentlichen Raum im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 49 auf 352 Fälle festzustellen.

+++ Straftaten gegen das Leben +++

Bei den Straftaten gegen das Leben war ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Zahl der Fälle sank um 6 Fälle auf insgesamt 19 und erreichte somit den niedrigsten Wert seit 2020 und den viertniedrigsten Wert in den letzten 10 Jahren. Straftaten gegen das Leben, die im Versuchsstadium blieben, machen fast zwei Drittel der erfassten Fälle aus.

+++ Rauschgiftkriminalität +++

Die Rauschgiftkriminalität sank im dritten Jahr in Folge. Mit einem Rückgang von knapp 10% befand sie sich damit leicht unter dem Durchschnittswert der vergangenen 10 Jahre. Schwerpunkte stellten im Jahr vor der Cannabis-Teillegalisierung erneut der Besitz und Erwerb von Cannabis dar.

Der Schwerpunkt der Rauschgiftkriminalität lag mit über 63% der Fallzahlen (1.619) im Stadtkreis Karlsruhe.
Im Berichtsjahr wurden im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe, wie auch im Vorjahr, neun Rauschgifttodesfälle registriert.

+++ Gewalt gegen Polizeibeamte +++

Die „Gewalt gegen Polizeibeamte“ bewegt sich seit Jahren auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Häufig werden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte nicht nur bei der Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen oder bei besonderen Einsatzlagen angegriffen, sondern auch zunehmend bei alltäglichen Standardmaßnahmen wie z.B. häuslichen Auseinandersetzungen oder Fahrzeugkontrollen.
Im Gegensatz zu den teils deutlichen Anstiegen der Gewaltkriminalität, der Aggressions- und Körperverletzungsdelikte waren die Fallzahlen von Gewalt gegen Polizeibeamte im Berichtsjahr minimal rückläufig. Bei den insgesamt 374 Angriffen, davon 264 im Stadtkreis und 110 im Landkreis Karlsruhe, gab es in den Reihen des Polizeipräsidiums Karlsruhe 781 Geschädigte, 202 davon wurden leicht verletzt, vier erlitten schwere Verletzungen.
Etwas über Dreiviertel der zumeist männlichen Tatverdächtigen (ca. 82%) waren zuvor bereits kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten. Fast die Hälfte der Verdächtigen stand unter Alkoholeinfluss.

„Die noch immer hohe Fallzahl von Gewalt, der Kolleginnen und Kollegen ausgesetzt sind, betrachte ich weiterhin mit großer Sorge“, so Polizeipräsidentin Caren Denner. „Wer unsere Demokratie schützt, darf nicht Ziel von Angriffen werden.“ betont sie.

Leider wurden in den letzten Jahren neben Polizeibeamten auch Rettungskräfte zunehmend Opfer von Gewalttaten. Die Fallzahlen bewegten sich mit 14 Fällen auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr bzw. dem Jahr 2019 vor der Corona-Pandemie mit jeweils 13 Fällen. Bei den 18 Rettungskräften, die Ziel einer Gewalttat wurden, erlitten fünf leichte Verletzungen. Schwer verletzte Rettungskräfte waren zum Glück nicht zu beklagen.

„Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sowie Rettungskräfte helfen Menschen in Not, Sie schützen unsere Demokratie sowie die Rechte eines jeden Einzelnen. Hierfür haben sie die gesellschaftliche Anerkennung und Sicherheit bei der Ausübung ihrer Tätigkeit verdient. Jeder Angriff ist einer zu viel und aggressives Verhalten gegen Einsatzkräfte darf nicht einfach hingenommen werden. Wer mit polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden ist, dem steht der Rechtsweg offen. Seinen persönlichen Unmut gegenüber dem Staat, Verärgerung über gesellschaftliche Entwicklungen oder privaten Groll mit Gewalt auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu projizieren, darf von der Gesellschaft nicht toleriert werden. Wer sich so verhält muss mit aller Konsequenz für sein Handeln zur Verantwortung gezogen werden.“

+++ Partnergewalt / häusliche Gewalt +++

In Baden-Württemberg ist die „häusliche Gewalt“ ausschließlich als „Partnergewalt“ definiert. Unter diese Definition fallen Ehepartner, ehemalige Partner/Lebenspartner, Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaften oder eingetragene Lebenspartnerschaft.
Die Fallzahlen der Partnergewalt / häuslichen Gewalt sind im vergangenen Jahr um 205 Fälle weiter auf 1.097 und damit auf ein Zehnjahreshoch angestiegen.
Im Jahr 2021 wurde beim Polizeipräsidium Karlsruhe die Koordinierungsstelle häusliche Gewalt eingerichtet, durch die im Rahmen eines Gefährdungs-managements das Risiko für weitere Gewaltanwendungen reduziert werden soll. Der Anstieg der Fallzahlen ist insbesondere auch darauf zurückzuführen, dass infolge der qualifizierten Bearbeitung Fälle häuslicher Gewalt schneller erkannt werden.

+++ Cyberkriminalität +++

Seit dem Jahr 2021 weist die PKS die klassischen Delikte der Computerkriminalität und des Computerbetruges als Cybercrime aus. Straftaten der Allgemeinkriminalität – beispielsweise Beleidigungen in den sozialen Medien, die mittels des Internets oder IT-Systemen wie Computer, Tablet, Smartphone und Server verübt werden, erfassen die Sicherheitsbehörden seither bundesweit mit einem gesonderten Kenners „Tatmittel Internet und/oder IT-Geräte“.

Die Fallzahlen der sog. Cyberkriminalität nahmen im Polizeipräsidium Karlsruhe, entgegen dem ansteigenden landesweiten Trend, leicht ab. Die Schadenssumme lag mit etwas über zwei Millionen Euro etwa bei zwei Drittel der Schadenssumme aus dem Vorjahr. Hervorzuheben ist, dass die Gruppe der unter 21-Jährigen bei diesen Delikten fast ein Viertel der Tatverdächtigen ausmachte. Hier stieg insbesondere die Anzahl an Jugendlichen und Kindern unter den Tatverdächtigen stark an.

„Während die Pandemie für einen deutlichen Rückgang des Kriminalitätsgeschehens gesorgt hat, gilt es nun wieder besonders wachsam zu sein.“ bewertet Polizeipräsidentin Caren Denner die aktuelle Kriminalitätsstatistik.
„Im Polizeipräsidium Karlsruhe haben die Fallzahlen 2023 wieder das Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie erreicht. Die erneut gestiegene Aufklärungsquote unterstreicht die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen.“

„Gerade dort, wo Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sicherheitsempfinden besonders beeinträchtigt werden, ist es uns gelungen deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr zu erzielen. Den Anstrengungen der polizeilichen Kriminalprävention, der akribischen Tatortarbeit und den beharrlichen Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchsdiebstahl ist es zu verdanken, dass die Zahl der Einbrüche 2023 entgegen dem landesweiten Trend um 15% zurückging und gleichzeitig die Aufklärungsquote anstieg. Auch bei den Straftaten gegen das Leben und den betrügerischen Anrufstraftaten konnten wir 2023 mit Aufklärungs- und Ermittlungsarbeit mehr Sicherheit schaffen.“, fasst die Polizeipräsidentin die positiven Entwicklungen aus dem Vorjahr zusammen.

„Bei anderen Delikten mussten wir allerdings Entwicklungen feststellen, die wir als Polizei so nicht hinnehmen können“ resümiert die Polizeipräsidentin weiter und kündigt insbesondere mit Blick auf die gestiegene Aggressions- und Gewaltkriminalität an: „Wir werden die notwendigen Handlungsfelder ganz genau im Blick behalten, sodass sich die Bürgerinnen und Bürger im Stadt- und Landkreis Karlsruhe auch weiterhin sicher fühlen können.“

Hinweis an die Redaktionen:

Eine detaillierte Darstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des
Polizeipräsidiums Karlsruhe ist auf dem offiziellen Internetauftritt des Präsidiums Karlsruhe unter

https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/

abrufbar.

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POL-Pforzheim: (CW) Altensteig – Geschwindigkeitskontrolle auf der Landstraße 404

Polizeipräsidium Pforzheim

Altensteig (ots)

Beamte der Verkehrspolizei Freudenstadt haben am Donnerstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landstraße 404 in Altensteig überwacht.

Von insgesamt 2476 gemessenen Fahrzeugen waren 74 zu schnell unterwegs.

Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurden 17 Fahrzeuge beanstandet. Zwei Fahrzeugführer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit fortführen.

Simone Unger, Pressestelle

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