Am Freitagmorgen verursachte ein Pkw-Fahrer einen Verkehrsunfall auf der B3 zwischen Grötzingen und Weingarten und entfernte sich anschließend unerkannt.
Gegen 05:45 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer auf der B3 von Grötzingen kommend in Fahrtrichtung Weingarten. Kurz darauf überholte der Unbekannte mit seinem weißen Transporter einen in gleiche Richtung fahrenden Lkw, ohne auf den entgegenkommenden Verkehr zu achten. Ein 50-jähriger Autofahrer, welcher Richtung Grötzingen fuhr, reagierte offenbar gerade noch rechtzeitig, bremste stark ab und wich auf den Grünstreifen aus, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden.
Trotz des Ausweichmanövers streifte der Unbekannte mit seinem weißen Transporter den Pkw des 50-Jährigen. Hierbei wurden die Außenspiegel der Fahrzeuge abgerissen und fielen auf die Fahrbahn. Der Unbekannte setzte indessen seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Laut ersten Erkenntnissen soll es sich bei dem weißen Fahrzeug um einen Ford handeln. Zeugen und der unbekannte Unfallverursacher werden gebeten sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der 0721 94484-0 in Verbindung zu setzen.
Bislang unbekannte Täter sind am frühen Donnerstagmorgen in eine Gaststätte in Remchinger Ortsteil Singen eingedrungen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich die Täter am Donnerstag in der Zeit zwischen 01.30 Uhr und 10.30 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Lokal im Kappelwiesenweg. Im Inneren wurden mehrere Räume betreten und offenbar nach Diebesgut durchsucht.
Weiter konnte festgestellt werden, dass vermutlich durch die gleiche Täterschaft erfolglos versucht wurde einen vor dem Schützenhaus befindlichen Zigarettenautomaten aufzubrechen.
Der entstandene Schaden ist derzeit noch Bestandteil der aktuell laufenden Ermittlungen.
Der Polizeiposten Remchingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sowie Hinweisgeber, sich beim Polizeirevier Neuenbürg unter der Rufnummer 07082
7912-0 zu melden.
Unbekannte haben in der Zeit von Dienstag bis Donnerstag Gartengeräte eines Vereinsheimes entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand drang bislang unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen Dienstag, 23.04.2024, 23:00 Uhr und Donnerstag, 25.04.2024, 16.30 Uhr, gewaltsam in die Garage eines Vereinsheims in der Straße „Zur Samsruhe“ im Ortsteil Ottenhausen ein. In der Folge entwendeten sie zwei Aufsitzrasenmäher und eine Motorsense im Gesamtwert von circa 10.000 Euro.
Hinweise aus der Bevölkerung nimmt hierzu das Polizeirevier Neuenbürg unter 07082 7912-0 entgegen.
Auf einem Parkplatz neben der Bundesstraße 296 Höhe Wildberg ist es am Donnerstag gegen 15:30 Uhr zu einem Unfall gekommen.
Ein 64-Jähriger war unvermittelt mit seinem BMW rückwärts gegen den hinter ihm stehenden VW gefahren.
An beiden Fahrzeuge entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 4.500 Euro.
Da die hinzugerufenen Polizeibeamten Anzeichen von Alkoholkonsum bei dem 64-Jährigen feststellten, führten sie vor Ort einen Atemalkoholtest durch. Dieser verlief mit einem Wert von knapp 0,5 Promille positiv, sodass der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Schmuck, Bargeld und Goldmünzen im unteren fünfstelligen Eurobereich haben Betrüger am Mittwochmittag in Pforzheim ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer zuvor glaubhaft gemacht hatten, ihre Enkelin habe einen tödlichen Unfall verursacht.
Die ältere Frau erhielt gegen 13:35 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Staatsanwalt, in welchem geschildert wurde, dass ihre Enkelin einen Verkehrsunfall verursacht habe, wobei jemand verstorben sei. Um eine Haftstrafe abzuwenden, müsse eine Kaution hinterlegt werden. Über eine Stunde zog sich das fingierte Gespräch, infolgedessen die Frau die Kaution, gegen 14:35 Uhr an einen Mann übergab.
Der Betrüger flüchtete mit der erlangten Kaution zu Fuß in Richtung Brettener Straße.
Der Abholer, welcher nicht gesprochen hat, wird wie folgt beschrieben:
- Circa 170 cm groß,
- 40 - 45 Jahre alt,
- blondes, schütteres Haar ohne Bart,
- rundes Gesicht,
- bekleidet mit einer Jeansjacke.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten oder Staatsanwälte ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
- Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände
im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei
nutzen die Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei einem
Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110
oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der
Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher währenddessen vor
der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf. Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere
Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an
unbekannte Personen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der Netzseite
https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter und teilen Sie
diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über Ihre Kanäle in den
sozialen Medien.
Wegen des Verdachts des Raubes ermittelt das Kriminalkommissariat Freudenstadt nach einem Vorfall am Dienstagabend im Horber Ortsteil Rexingen.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge forderte gegen 18.30 Uhr ein bislang unbekannter Tatverdächtiger zwei Kinder in der Freudenstädter Straße unter Androhung von Gewaltanwendung die Herausgabe ihres Elektrorollers auf.Danach flüchtete er mit dem Elektroroller in Richtung Allmendstraße.
Von dem Täter liegt eine Personenbeschreibung vor. Danach soll der junge Mann circa 16 bis 17 Jahre alt und von muskulöser Statur gewesen sein. Er soll etwa 1,85 Meter groß und den Angaben zufolge von südländischem Erscheinungsbild gewesen sein. Zudem soll er seitlich rasierte dunkle Haare mit Seitenscheitel (Deckhaar), einen Oberlippen- sowie Ziegenbart gehabt haben. Er sprach gutes Deutsch mit Akzent.
Zur Tatzeit soll er mit einer schwarzen Cargohose, einem grauen Kapuzenpullover mit einer Aufschrift „Kenzo“ sowie einem Tigerkopf bekleidet gewesen sein. Zudem habe er schwarze Sportschuhe der Marke „Nike“ Model „Airforce 1“ und eine Bauchtasche getragen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gegen 00:30 Uhr wurde eine Polizeistreife auf eine starke Rauchentwicklung im Bereich eines Veranstaltungsgebäudes in Karlsdorf-Neuthard, Im Ochsenstall, aufmerksam.
Bei einer anschließenden Brandbekämpfung waren mehrere Feuerwehren umliegender Gemeinden mit mehr als 100 Kräften im Einsatz.
Zum Zeitpunkt des Brandes war das Gebäude nicht geöffnet, sodass nach dem aktuellen Sachstand keine Personenschäden zu beklagen sind. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.
Zum Zwecke möglicher Fahndungsmaßnahmen kamen neben mehreren Streifenwagenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Die Kriminaltechnik des Polizeipräsidiums Karlsruhe sicherte Spuren am Brandort. Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
Im Rahmen einer „Aktionswoche zur Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ hat die Polizei Karlsruhe in der Zeit vom 15.04. bis zum 20.04.2024 zahlreiche Präventionsveranstaltungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe durchgeführt.
Vom Ergebnis zeigt sich das Referat Prävention des Polizeipräsidium Karlsruhe positiv gestimmt. Im Rahmen von insgesamt 13 Präventionsveranstaltungen wie beispielsweise Vorträgen bei verschiedenen Seniorenvereinen und -institutionen sowie mehreren Präventionsständen auf Wochenmärkten in der Region konnten im Verlauf der Aktionswoche knapp 1.000 Personen erreicht werden. Gemeinsam mit Beamtinnen und Beamten des Dezernates für Betrugsfälle der Kriminalpolizeidirektion Karlsruhe informierte das Referat Prävention im direkten Kontakt über aktuelle Betrugsmaschen wie den Schockanruf, falsche Polizeibeamte, den Messengerbetrug aber auch den Betrug an der Haustür oder im Internet.
Erfreulicherweise äußerten die Angesprochenen oftmals, dass ihnen die Maschen der Betrüger bereits grundlegend bekannt seien. Im Rahmen der Vorträge und der vielen Einzelgespräche wurde deshalb verstärkt darauf hingewiesen, dass die Vorwände der Betrüger, mit denen beispielsweise Angerufene zur Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen aufgefordert werden, mitunter sehr perfide sind. So versuchen die Betrüger einen zeitlichen und psychischen Druck aufzubauen, um die Angerufenen einem möglichst großen psychischen Stress auszusetzen.
Neuerdings gehen die Anrufbetrüger sogar soweit, die Mobiltelefonnummer der Angerufenen zu erfragen, um die Möglichkeit eines zeitnahen Hilferufs übers Handy durch weitere Anrufe zu unterbinden.
Erstmalig wurde die „Aktionswoche zur Verhinderung von Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen“ im Frühjahr 2023 durchgeführt. Die Anzahl der Präventionsaktivitäten in diesem Segment wurde über das gesamte Jahr 2023 fortwährend hochgehalten, sodass sich die Auswirkungen der Primärprävention auch in der kürzlich veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik erfolgreich niedergeschlagen hat. Während es im Jahr 2022 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe noch zu insgesamt 1.461 betrügerischen Anrufstraftaten kam, die in 46 Fällen zu einem Vermögensschaden führten, sank die Anzahl der betrügerischen Anrufe im Jahr 2023 auf nunmehr 681. Erfreulicherweise kam es lediglich in 35 Fällen zu einer Vollendung der Tat, was einem Rückgang von rund 23 Prozent entspricht.
Eine breit aufgestellte Aufklärung über die verschiedenen Betrugsphänomene mithilfe regionaler und überregionaler Medien begleitend zur polizeilichen Primärprävention trägt hier ebenso zur spürbaren Reduzierung von Betrugsstraftaten bei.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe erhofft sich durch die fortwährende Präventionsarbeit, dass der positive Trend bei Bekämpfung von Betrugsstraftaten beibehalten werden kann und dass es auch 2024 zu einer weiteren Reduzierung von betrügerischen Anrufstraftaten kommen wird. Auch deshalb ist für das Frühjahr 2025 erneut eine „Aktionswoche zur Verhinderung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ geplant.
Die Kriminalpolizei in Pforzheim ermittelt wegen einer Anzeige eines Sexualdelikts. Nun wird nach Zeuginnen und Zeugen gesucht, die diesen Vorfall beobachtet haben könnten.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befand sich ein Kind am Dienstag gegen 11:40 Uhr zu Fuß im Bereich der Hauptstraße im Ortsteil Niefern auf dem Nachhauseweg von der Grundschule, als es von einem Mann aus dem Auto heraus angesprochen wurde. Der Unbekannte stieg aus dem Auto aus, hielt das Mädchen unvermittelt am Handgelenk fest und berührte sie oberhalb ihrer Kleidung unsittlich.
Als das Mädchen lautstark auf sich aufmerksam machte, ließ der Täter von dem Mädchen ab, stieg in sein Fahrzeug und fuhr in Richtung eines Supermarktes im Ortsteil Öschelbronn davon.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- etwa 47 - 50 Jahre alt,
- größer als 170 cm,
- wenige dunkle Haare, fast eine Glatze sowie langer Bart,
- bekleidet mit einer blauen engen Jeans und einem schwarzen
Pullover.
- Der Mann soll eine tiefe Stimme gehabt haben und mit einem
hellen, mittelgroßen Fahrzeug unterwegs gewesen sein.
Hinweisgeber, die Angaben zum geschilderten Vorfall oder zu dem gesuchten Täter machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.
Am Montag haben Beamte des Polizeirevier Calws zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr eine Kontrollstelle in der Stuttgarter Straße durchgeführt. Dabei lag das Augenmerk der Beamten auf Verstöße gegen die Handynutzung am Steuer und das Anlegen des Sicherheitsgurtes.
Insgesamt wurden bei der Kontrolle neun Verstöße gegen die Gurtpflicht und elf Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer festgestellt und geahndet.
Präventionsmaßnahmen wie diese dienen dazu, die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von Ablenkung zu sensibilisieren und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Apell der Polizei Pforzheim
„Handy aus, Gurt an – wenige Sekunden für ihre Sicherheit, die ein Leben retten können.