Durch einen aufmerksamen Zeugen ist die Polizei am Sonntagmittag auf einen möglicherweise betrunkenen Autofahrer auf der Kreisstraße 4531 bei Göbrichen gemacht worden. Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord konnten den Volkswagen samt Fahrer, gegen 16:40 Uhr, in der Straße „Oberer Strietweg“ feststellen und kontrollieren.
Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von knapp über zwei Promille. Der Autofahrer musste seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben, ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Am Montagmorgen brach in einem Doppelhaus in Bruchsal-Untergrombach ein Feuer aus, bei dem ein 71-jähriger Mann ums Leben kam. Die Brandursache ist bislang unbekannt.
Gegen 08:30 Uhr wurde ein Nachbar auf den Brand in der Straße Neue Heimat in Untergrombach aufmerksam und verständigte über Notruf die Rettungskräfte.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Teil des Doppelhauses bereits in Flammen. Im Zuge der Löscharbeiten konnte die Feuerwehr im Haus einen schwer verletzten 71-jährigen Bewohner auffinden, der trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort starb. Trotz intensiver Löscharbeiten konnte das Übergreifen der Flammen auf den zweiten Gebäudeteil nicht verhindert werden. Das gesamte Gebäude ist laut einem Sachverständigen in Teilen einsturzgefährdet und derzeit unbewohnbar.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere hunderttausend Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Freitagmittag hat die Bewohnerin eines Einfamilienhauses eine Diebin auf frischer Tat angetroffen. Als sie sich der Täterin in den Weg stellt, flüchtet die Frau in unbekannte Richtung.
Nach bisherigem Sachstand betrat die Täterin gegen 14:35 Uhr durch eine offenstehende Türe das Einfamilienhaus in der Bergstraße in Althengstett. Sie begab sich offenbar ins Schlafzimmer und entwendete dort eine rote Schmuckschatulle. Anschließend begab sich die bislang unbekannte Frau wieder in den Hausflur und traf dort auf die Hausbewohnerin. Die Täterin stieß die 85-jährige Bewohnerin mutmaßlich aus dem Weg und entfernte sich fußläufig unerkannt in unbekannte Richtung aus der Haustür.
Der Diebstahlsschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.
Die mutmaßliche Diebin wird wie folgt beschrieben:
- weiblich,
- 160 cm bis 170 cm groß,
- dunkle Haare,
- bekleidet mit einem rosafarbenen langärmligen Oberteil und einem
dunklen langen Kleid oder Rock.
Die Täterin trug keine Brille und hatte offenbar ein südosteuropäisches Erscheinungsbild.
Anwohnerinnen und Anwohner, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind oder die Foto- oder Filmaufnahmen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Bei einem Verkehrsunfall und einem Folgeunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen sind am Sonntagnachmittag auf der Landstraße 348 zwischen Wart und Neubulach zwei Personen schwer verletzt worden.
Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen befuhr ein sich im Einsatz befindliches Fahrzeug der Feuerwehr Wildberg gegen kurz nach 17 Uhr die Landesstraße 349 von Wildberg kommend in westliche Richtung und erreichte die Einmündung mit der Landstraße 348. Unter Inanspruchnahme von Blaulicht und Martinshorn bog das Einsatzfahrzeug von der Landesstraße 349 nach rechts in die Landesstraße 348 ab, um die Fahrt in Richtung Neubulach fortzusetzen.
Unmittelbar vor dem Abbiegevorgang des Feuerwehrautos, fuhr auf der Landstraße 348 von Altensteig-Wart kommend ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer in Richtung Neubulach. Dieser erkannte das im Einsatz befindliche Feuerwehrfahrzeug und bremste seinen Pkw bis zum Stillstand ab. Dem unbekannten Pkw folgte eine 48-jährige Motorradfahrerin, die die Verkehrssituation ebenfalls erkannte und hinter dem Pkw bis zum Stillstand abbremste. Die nun nachfolgende 58-jährige Motorradfahrerin, die mit einer Harley unterwegs war, erkannte die Verkehrssituation zu spät. Sie lenkte ihre Harley am stehenden Motorrad der 48-Jährigen links vorbei und touchierte hierbei mit dem rechten Bein das Heck des Motorrads der 48-Jährigen. Die 58-jährige Harley-Fahrerin setzte ihre Fahrt auf dem Gegenfahrstreifen zunächst ungebremst in Richtung Neubulach fort. Dabei überholt sie links den verkehrsbedingt stehenden bislang unbekannten Pkw sowie das Feuerwehrfahrzeug, das mittlerweile seinen Rechtsabbiegevorgang beendet hatte und somit in gleicher Richtung wie die 58-Jährige fuhr.
Nach einer weiteren Fahrstrecke lenkte die Harley-Fahrerin ihr Motorrad in einen dort am Fahrbahnrand befindlichen Parkplatz. Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr passierte die 58-Jährige und setzte seine Einsatzfahrt in Richtung Neubulach fort.
Auf dem Parkplatz zum Stehen gekommen, stürzte die 58-jährige Motorradfahrerin mutmaßlich aufgrund der erlittenen Beinverletzung von ihrer Harley, welche auf die Seite fiel.
Durch den Unfall wurde die 58-jährige Harley-Fahrerin laut bisherigen Informationen schwer verletzt. Sie wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der entstandene Sachschaden an den beiden Motorrädern beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 6.500 Euro.
Kurze Zeit später fuhr ein anderes Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Wildberg nach Einsatzende von Neubulach kommend die Landesstraße 348 in Fahrtrichtung Wart. Als der Lenker des Feuerwehrfahrzeugs die Unfallstelle am Parkplatz mit der schwer verletzten 58-jährigen Motorradfahrerin erreichte, setzte er offenbar den Blinker nach rechts, schaltete das Blaulicht ein, lenkte rechts in Richtung Fahrbahnrand und bremste zur Absicherung der Unfallstelle beziehungsweise zur Hilfeleistung das Einsatzfahrzeug bis zum Stillstand ab.
Ein hinter dem Feuerwehrfahrzeug fahrender 36-jähriger Seat-Fahrer erkannte die Verkehrslage zu spät und prallte in das Heck des Feuerwehrfahrzeugs. Der Seat wurde nach links abgewiesen und kam erheblich beschädigt im Wald zum Stehen.
Durch den Unfall wurde der 23-jährige Beifahrer im Seat laut bisherigen Informationen schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Seat war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der am Seat und am Feuerwehrfahrzeug entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 25.000 Euro.
Die Landstraße war im Bereich der beiden Unfallstellen bis circa 19:26 Uhr komplett gesperrt.
Die Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, allen voran den bislang unbekannten unfallbeteiligten Pkw-Fahrer des ersten Verkehrsunfalls, darum, sich unter der Rufnummer 07441- 5360 zu melden.
Nach Hinweisen auf vermehrt gefährdendes Verhalten durch und für Kraftradfahrer hat das Polizeirevier Mühlacker mit Unterstützung des Verkehrsdienstes Pforzheim am Freitag mehr als drei Dutzend Motorräder und ihre Fahrer überprüft.
In der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 18:00 Uhr wurden insgesamt 37 Fahrer zwischen Illingen und Schützingen Kontrollen unterzogen und hierbei unter anderem auf die Gefährlichkeit bestimmter Fahrmanöver hingewiesen und hinsichtlich ihrer Fahrweise sensibilisiert. Beanstandet wurden unter anderem nicht vorhandene Sicherheitsbestimmungen.
Im genannten Zeitraum stellten die Beamten eine hohe einstellige Zahl an Verstöße fest. In zwei Fällen führte die Kontrolle zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. In einem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt.
Zur Aufrechterhaltung und weiteren Steigerung der Verkehrssicherheit wird das Polizeipräsidium Pforzheim seine Kontrolltätigkeiten auch zukünftig fortsetzen.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagmorgen eine Motorradfahrerin auf der Landesstraße 362 bei Altensteig schwer verletzt worden.
Mit derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 10:45 Uhr ein bislang unbekannter Autofahrer mit einem silbernen Mercedes die Landesstraße 362 von Altensteig kommend in Fahrtrichtung Erzgrube. Im Bereich der Einmündung zur Kreisstraße 4357 soll dieser aus unbekannten Gründen stark abgebremst haben, so dass zwei dahinterfahrende Motorradfahrer ebenfalls stark bremsten. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Krafträder, wobei die 25-jährige Kraftradfahrerin mit ihrer Kawasaki stürzte und sich schwer verletzte. Der 37-Jährige Suzukifahrer verletzte sich hierbei leicht.
Im weiteren Verlauf setzte der Fahrer des Pkw seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Die 25-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kawasaki war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Das Polizeirevier Nagold hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise auf das Fahrzeug oder seine Insassen geben können, sich unter der Rufnummer 07452 93050 zu melden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag zerstörten bislang unbekannte Täter im Zeitraum von zirka 22.00 Uhr bis 02.00 Uhr in der Karlsruher Waldstadt die Reifen von mehreren geparkten Pkw.
Ersten Erkenntnissen zufolge zerstachen die unbekannten Täter mit einem bislang nicht näher bestimmbaren Werkzeug die Autoreifen von acht in der Bertha-von-Suttner-Straße abgestellten Fahrzeugen.
Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter der Telefonnummer 0721 96718-0 in Verbindung zu setzen.
Am Montagmorgen brach in einem Wohnhaus in Ubstadt-Weiher aus bislang noch unbekannter Ursache ein Feuer aus, bei dem eine 50-jährige Frau ums Leben kam.
Gegen 07:15 Uhr wurde ein Zeugen auf den Brand in dem Zweiparteienhaus in der Unteröwisheimer Straße (Erlenhof) aufmerksam und wählte den Notruf.
Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr standen Teile des Erdgeschosses einer Wohnung bereits in Brand. Im Zuge der Löscharbeiten konnten Einsatzkräfte eine 50-jährige Hausbewohnerin nur noch tot aus der betroffenen Wohnung bergen. Ein weiterer Hausbewohner konnten sich offenbar unverletzt ins Freie retten. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile der Brandwohnung sowie die Nachbarwohnung verhinderte die Feuerwehr.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und zur Erforschung der Brandursache die Kriminaltechnik hinzugezogen.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 300.000 Euro.
Für die Dauer der Löscharbeiten war die Landesstraße 554 zwischen Ubstadt und Unteröwisheim bis ca. 08:30 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt.
Drei Bewohner eines Einfamilienhauses in der Tannwaldstraße, im Ortsteil Langenalb, wurden am Sonntag Morgen, gg. 06.00 Uhr, bei einem Brand verletzt. Ein Bewohner musste aufgrund seinen schweren Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Die beiden anderen Bewohner wurden leichter verletzt und mittels Rettungsfahrzeugen in örtliche Krankenhäuser transportiert. Die Löscharbeiten waren gg. 07.00 Uhr beendet. Am Gebäude entstand ein Schaden von ca. 500.000 EURO; das Haus ist unbewohnbar.
Neben zwei Notarztbesatzungen und drei RTW waren auch Helfer vor Ort und die Feuerwehr im Einsatz. Die Feuerwehren aus Straubenhardt, Neuenbürg und Pforzheim entsandten insgesamt 11 Fahrzeuge mit 60 Kräften. Die Polizei Neuenbürg war mit einer Funkstreifebesatzung vor Ort.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Bei einem Verkehrsunfall in Karlsruhe wurden am Samstag vier Personen, darunter ein 8-jähriges Kind, leicht verletzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein LKW-Fahrer gegen 09:20 Uhr mit seinem Fahrzeug die Königsberger Straße. Beim Einfahren auf die Theodor-Heuss-Allee übersah er einen vorfahrtsberechtigten Pkw. Bei der Kollision wurde der Pkw gedreht und kam in den Gegenverkehr. Hier prallte das Fahrzeug auf einen entgegenkommenden Pkw. Insgesamt wurden vier Pkw-Insassen verletzt und in der Folge in eine Klinik eingeliefert.
Die Theodor-Heuss-Allee musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.