Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Nach einem Tötungsdelikt in der Nacht von Montag auf Dienstag in Weingarten nahm die Polizei am Dienstagvormittag einen 25-jährigen Mann vorläufig fest. Der Verdächtige wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ.
Zwischenzeitlich sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Bekannt ist bislang, dass der 25-Jährige sowie die 52-jährige Frau in einer Beziehung zueinanderstanden. Die genauen Umstände des Angriffs, bei dem die Frau mit einem Messer derart schwer verletzt wurde, dass sie daran noch in der Wohnung verstarb, sind Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
In Ettlingen sprühten Unbekannte im Zeitraum von Freitag, den 07. Juni bis Samstag, den 29. Juni 2024 mehrere Graffitis an unterschiedlichen Orten im Stadtbereich.
Die bislang unbekannten Täter brachten einen jeweils gleichlautenden Schriftzug in verschiedenen Farben an unterschiedlichen Objekten in der Stadt an.
Nach derzeitigen Erkenntnissen sind ein Privatanwesen sowie ein Tagungszentrum in der Pforzheimer Straße, außerdem ein Parkhaus im Bereich des Albgaubades und ein Gebäude in der Marktpassage von den Farbschmierereien betroffen.
Mutmaßlich handelt es sich bei allen Taten um dieselben Täter.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243 3200-0 in Verbindung zu setzen.
Nach den letzten Achtelfinalspielen der Fußball-Europameisterschaft am Dienstag waren in mehreren Städten im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe erneut wieder zahlreiche feiernde Fans unterwegs. Die Polizei begleitete die größtenteils friedlich auftretenden Menschenmengen bis in die späten Abend- und Nachtstunden und regelte vor allem den Verkehr zu deren Schutz.
Nach Abpfiff der Begegnung Österreich – Türkei zählte die Polizei in Karlsruhe rund 1.800 Teilnehmer und etwa 400 Fahrzeugen in der Innenstadt rund um den Europaplatz. Hierbei wurden mehrfach Feuerwerkskörper gezündet, wodurch eine Polizeibeamtin am Auge verletzt wurde. Der Bahnverkehr auf der Kaiserstraße wurde vorübergehend eingestellt.
Gut 250 Personen und etwa 50 Fahrzeuge registrierten die Beamten in Bretten, wo die Feiernden ihren Korso ebenfalls unter dem vereinzelten Einsatz von Pyrotechnik vollzogen. Ein Polizeibeamter erlitt hierdurch ein Knalltrauma. Während der Feierlichkeiten kam es rund um die Aufzugsstrecke zu massiven Verkehrsbehinderungen, sodass der Fahrzeugverkehr zeitweise nahezu zum Erliegen kam.
Auch in Bruchsal und Philippsburg begleiten vereinzelt Pyrotechnik und Böller die Jubelarien von etwa 1.000 bzw. 300 Personen.
Seitens der Polizei wurden mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Körperverletzung eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte die Polizei informieren:
Die Wirkung von Pyrotechnik kann, insbesondere in einer Menschenmenge, zu einer nicht kontrollierbaren Situation und damit verbunden, zu einer großen Gefahr werden. Schon schwacher Wind oder das Anrempeln durch andere Personen können sich fatal auswirken.
Bengalisches Feuer kann Temperaturen von bis zu 2000 Grad Celsius erzeugen, die schon ohne direkten Kontakt mit der Fackel zu Verbrennungen führen können. Auch das Einatmen von Rauchgasen ist gesundheitsschädlich. Das gleißende Licht einer Leuchtfackel kann zu einer massiven Blendung der Augen führen.
Zwei schwer verletzte Autofahrerinnen sowie ein Schaden in Höhe von rund 25.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Dienstagnachmittag auf der Landstraße 1132 bei Ötisheim ereignete.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 75-jährige VW-Fahrerin gegen 16:15 Uhr mit ihrem Pkw die Wallgrabenstraße in Fahrtrichtung Landesstraße 1132. Die Fahrerin eines Fiats befuhr die Landesstraße 1132 von Ötisheim in Fahrtrichtung Maulbronn. Die 75-Jährige missachtete die Vorfahrt vom Fiat und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. In der Folge kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurden die Pkw-Lenkerinnen schwer verletzt und mussten in naheliegende Krankenhäuser gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Höhe des entstandenen Gesamtsachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 25.000 Euro.
Bargeld und Schmuck haben Betrüger am Dienstagmittag in Neulingen Ortsteil Göbrichen dreist ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Eine Frau erhielt am Vormittag einen Anruf auf ihrem Festnetz von einem Mann, welcher angab, deren Sohn hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Ihm würden nun mehrere Jahre Haft drohen, welche man nur durch die Zahlung einer fünfstelligen Summe abwenden könnte.
In der Folge kam es seitens der Täterschaft zu einer geschickten Gesprächsführung, darunter auch die eines angeblichen Staatsanwalts. Letztendlich wurde die Frau nach 12 Uhr zu einer Geld- und Schmuckübergabe vor dem Anwesen bewegt.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 165cm
- europäisches Erscheinungsbild
- schulterlange dunkle Haare
- dunkle Kleidung
Der tatsächliche entstandene Schaden ist Gegenstand des laufenden Strafverfahrens.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten, Staatsanwälte oder gar Richter ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
- Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und
Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten
zu übergeben. Dabei nutzen die Täter auch teilweise eine
spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige
der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche
Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Dank des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers haben Polizeibeamte am frühen Dienstagmorgen einen 30-Jährigen in Kämpfelbach-Ersingen festgenommen, welcher Fahrzeuge geöffnet und durchsucht hatte.
Nach bisherigem Sachstand machte sich der Mann, gegen 03:30 Uhr, an mindestens zwei in der Fröbelstraße abgestellten Pkw zu schaffen. Ob hieraus etwas entwendet wurde, ist noch unklar. Zuvor war es, gegen 02:20 Uhr, in der Häldenstraße zum versuchten Diebstahl eines Elektrofahrrads gekommen, welches im Bereich eines Carports abgestellt war. Ein weiterer Zeuge ertappte den Mann hier ebenfalls auf frischer Tat, der Täter konnte jedoch flüchten. Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Festgenommene auch für Pkw-Aufbrüche im Mai und Juni in Remchingen-Wilferdingen in Frage kommt sowie für zurückliegende Diebstahlstaten in Ersingen. Die Gesamtzahl der Straftaten im öffentlichen Raum dürfte sich mit derzeitigem Kenntnisstand auf zwischen zwanzig und dreißig Einzeltaten belaufen. Insgesamt waren neben den Polizeirevieren Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd auch das Polizeirevier Neuenbürg, der Kriminaldauerdienst und die Polizeihundeführerstaffel im Einsatz. Nach der Beendigung der strafprozessualen Maßnahme wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.
Der Polizeiposten Königsbach-Stein hat die weiteren, umfangreichen Ermittlungen übernommen und prüft nun unter anderem, ob der 30-Jährige möglicherweise einen Mittäter hatte.
Der seit Montag, den 24.06.2024 vermisste Ian L. aus Ettlingen wurde am Dienstag in Merzig in Saarland nach einem Hinweis aus der Bevölkerung wohlbehalten von der Polizei angetroffen.
Wir bitten darum, eventuell veröffentlichte Bilder des Jugendlichen zu löschen.
Am Dienstagnachmittag gelang es bislang unbekannten Telefonbetrügern in Durlach, einen mittleren sechsstelligen Geldbetrag zu erbeuten.
Die Anrufer meldeten sich nach ersten Erkenntnissen zum ersten Mal gegen 17:00 Uhr bei einer 70-jährigen Frau. Hierbei gab sich eine weibliche Anruferin als Polizistin aus und erklärte der Frau, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Laut Aussagen der falschen Polizeibeamtin müsse eine Kaution bezahlt werden, sonst drohe der Tochter eine lange Haftstrafe.
Im weiteren Verlauf des Nachmittags gingen erneut Anrufe bei der 70-jährigen Dame ein. Hierbei gaben sich die Betrüger als Ärzte und Richter aus und forderten im gleichen Kontext wie zuvor weitere hohe Geldsummen von der 70-Jährigen.
Im guten Glauben, ihrer Tochter aus der misslichen Lage zu helfen übergab die Frau insgesamt drei Mal eine hohe Bargeldsumme vor ihrer Haustür in der Pfaffstraße an die bislang unbekannten Betrüger.
Die Geschädigte beschreibt die Geldabholerin wie folgt:
Die unbekannte Frau soll zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen sein und eine schlanke Statur gehabt haben. Sie soll etwa 160 cm groß sein und dunkle kurze Haar tragen. Bei der Abholung soll sie eine Regenjacke getragen haben. Ob es sich immer um die gleiche Abholerin gehandelt habe ist derzeit noch unklar.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0721 666-5555 entgegen.
Seit Samstag, 29.06.2024, 13:00 Uhr, wird der 55-jährige Udo D. vermisst. Dieser wurde zuletzt im Wittelsbacherring in Bonn gesehen. Der Vermisste ist möglicherweise mit einem silbernen VW Passat Limousine, Kennzeichen CW-US 128 unterwegs.
Herr D. könnte sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden und Hilfe benötigen.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei verliefen ergebnislos.
Personenbeschreibung:
Der Vermisste ist etwa 1,75 m bis 1,80 m groß, schlank und hat braunes Haar. Bekleidet ist er mit einer olivgrünen Hose und einem grauen Shirt mit der Aufschrift „Chevignon“.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vermissten oder dessen Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
In der Zeit zwischen Sonntagmittag und Montagfrüh ist in ein Firmengebäude in Mühlacker eingebrochen worden. Nach bisherigem Kenntnisstand drangen Unbekannte zwischen 14:00 Uhr und 06:30 Uhr auf bislang unbekannte Weise in die Räume der in der Industriestraße gelegenen Firma ein. Im Inneren hatten es die Diebe offenbar auf einen Tresor abgesehen. Der entstandene Diebstahlschaden wird derzeit im mittleren dreistelligen Bereich angenommen.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.