Bislang unbekannte Täterschaft ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einen Frisörsalon eingebrochen und hat Bargeld und Haarschneidemaschinen mitgenommen.
Bisherigen Ermittlungen zufolge drangen der oder die Täter zwischen Donnerstag, 18:00 Uhr, und Freitag, 8:30 Uhr, durch Aushebeln einer Schiebetüre in das in der Rosenstraße gelegene Geschäft ein. Neben mehreren Haarschneidemaschinen wurde auch die komplette Kassenschublade mit Bargeld entwendet. Der Diebstahlschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07452 9305-0 beim Polizeirevier Nagold zu melden.
Stark alkoholisiert ist ein 28-jähriger VW-Fahrer in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Landesstraße 360 verunfallt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Mann gegen 2:10 Uhr die Landesstraße 360 von Weitingen in Richtung Horb. Dabei kam er mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Verkehrsschild. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen eine Steinwand, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien und wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 28-Jährigen ergab einen Wert von über 1,5 Promille.
Neben einer Blutprobe musste der Fahrer auch seinen Führerschein abgeben.
In der Nacht auf Sonntag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sich fünf Personen verletzten. Eine davon erlitt schwere Verletzungen.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 18-jähriger Peugeot-Fahrer gegen 00:30 Uhr auf der Neureuter Querallee in Richtung Moldaustraße. An der Kreuzung zur Linkenheimer Landstraße übersah er offenbar einen von rechts in Richtung Bundesstraße 36 fahrenden Opel. In der Folge prallte der Opel frontal gegen die Beifahrerseite des Peugeot und schleuderte im weiteren Verlauf gegen ein Verkehrsschild, bevor er stehen blieb.
Die Ampelanlage war zum Unfallzeitpunkt offenbar außer Betrieb.
Von den vier Insassen des Opels erlitten drei Personen leichte Verletzungen. Der Fahrer des Peugeot wurde leichtverletzt und sein Beifahrer schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen.
Vermutlich infolge eines fahrlässigen Umgangs mit Benzin geriet am Freitagmittag in Graben-Neudorf eine Garage in Brand.
Zeugen nahmen gegen 14:00 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Buchenweg in Neudorf wahr und wählten den Notruf. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage eines Einfamilienhauses bereits in Vollbrand.
Die alarmierte Feuerwehr konnte zwar ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern, jedoch entstanden aufgrund der Hitzeentwicklung Schäden an der Fassade des Hauses sowie an einem Nachbargebäude.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verursachten zwei Jugendlichen das Feuer offenbar fahrlässig, als sie im Bereich der Garage an ihren Motorrollern hantierten und hierbei Reinigungsarbeiten mit Benzin durchführten.
Ein Jugendlicher erlitt bei dem Brand leichte Verletzungen und wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere zehntausend Euro.
Ein 34-Jähriger versuchte am Samstagmorgen im Stadtteil Durlach offenbar mehrere geparkte Fahrzeuge zu öffnen.
Zeugen beobachten den Verdächtigen gegen 07:30 Uhr, wie er sich an Autos in der Max-Liebermann-Straße und der Max-Beckmann-Straße zu schaffen machte und informierten die Polizei. Eine Polizeistreife nahm den Mann wenig später vorläufig fest.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gelang es dem 34-Jährigen wohl nicht eines der umliegend geparkten Fahrzeuge zu öffnen und Wertgegenstände zu entwenden. Da die Beamten bei dem Tatverdächtigen jedoch vermeintliches Diebesgut auffanden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er sich zuvor anderweitig unbefugt Zugang zu Fahrzeugen oder Gebäuden verschafft haben könnte.
Das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sowie mögliche Geschädigte sich unter der Telefonnummer 0721 49070 zu melden.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 294 hat sich ein Motorradfahrer am Samstagnachmittag schwer verletzt und ist mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr der 55-Jährige mit seiner Honda auf der Strecke vom Kleinenzhof in Richtung Calmbach. Aus bislang unbekannter Ursache kam er in einer Kurve von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Leitpfosten und stürzte.
Der Fahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde zur Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Straße rund eine Stunde voll gesperrt.
In ein Wohngebäude eingebrochen sind bislang unbekannte Täter in der Zeit vom 8.4.26, 17:30 Uhr bis 11.4.26, 11 Uhr.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gelangten der oder die Täter durch Aufhebeln eines Fensters im Erdgeschoss in ein Wohnhaus in der Hölderlinstraße. Im Anschluss wurden mehrere Räume betreten und Schränke durchwühlt. Was genau entwendet wurde und auf welche Höhe sich der Schaden beläuft, ist derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe legt auch in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung und Verhinderung von Straftaten zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren. Mit mehreren Aktionen informieren wir im Rahmen der bereits 4. Aktionswoche in Folge auch dieses Jahr wieder die Zielgruppe der älteren Menschen zu unterschiedlichen Vorgehensweisen der meist aus dem Ausland agierenden Tätergruppierungen.
Insgesamt erfasste das Polizeipräsidium Karlsruhe im vergangenen Jahr 51 Straftaten im Bereich „Enkeltrick/Falscher Polizeibeamter“, ausgehend von Tätergruppen in Deutschland, von denen 19 vollendet wurden. Im Vergleich zum Kalenderjahr 2024 stieg der Gesamtschaden bei dieser Betrugsform um knapp 600.000 Euro auf über 1,1 Millionen Euro an.
Die Anzahl der Straftaten, ausgehend von Tätergruppierungen oder Einzeltätern aus dem Ausland, nahm zudem deutlich zu. Während im Vorjahr noch 389 Fälle verzeichnet wurden, stieg dieser Wert im Jahr 2025 auf 783 Fälle.
Obwohl die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für das Polizeipräsidium Karlsruhe mit 38.643 erfassten Straftaten den niedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre ausweist, bleibt die Kriminalität gegen ältere Menschen eine zentrale Herausforderung. Besonders im Bereich der Anrufstraftaten, wie dem „falschen Polizeibeamten“ oder dem Schockanruf, ist die Wachsamkeit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin gefordert.
Gefahren lauern jedoch nicht nur am Telefon. Auch unterwegs und an der Haustür werden ältere Menschen gezielt von Kriminellen angesprochen. Mit schauspielerischem Talent schlüpfen die Täterinnen und Täter in verschiedene Rollen, um sich unter falschen Vorwänden Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Dabei gehen sie professionell vor und nutzen bewusst die Verunsicherung ihrer Opfer aus.
Die Folgen dieser Taten sind für die Betroffenen oft tiefgreifend. Über den finanziellen Verlust hinaus wiegt die psychische Belastung schwer. Das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität der Betroffenen werden häufig nachhaltig erschüttert.
Im Rahmen der Aktionswoche zur „Bekämpfung und Verhinderung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“, die vom 20. April bis zum 25. April 2026 andauert, werden die Bürgerinnen und Bürger im Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit verschiedenen Präventionsaktionen, beispielsweise an Infoständen auf Wochenmärkten sowie in Bankfilialen, über Betrugsphänomene in der analogen und digitalen Welt informiert. Zudem führt das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe in zahlreichen Senioreneinrichtungen Vorträge zu den Themen Betrug, Diebstahl und Gefahren im Internet durch. Die Angebote richten sich aber nicht nur an Seniorinnen und Senioren, sondern auch an deren Angehörige und das soziale Umfeld.
Informationen und Termine zu den weiteren Aktionen und Vortragsveranstaltungen erhalten Medienvertreter, interessierte Einrichtungen und Bürger über das Referat Prävention per E-Mail an karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de oder telefonisch unter 0721 666-1201.
Hinweis zu den Vorträgen:
Das Referat Prävention bietet für Seniorinnen und Senioren, Seniorenvereine, Verbände und Institutionen im Stadt- und Landkreis ganzjährig Vortragsveranstaltungen zu den Themen „Betrug und Diebstahl am Telefon, an der Haustür oder unterwegs“ und „Gefahren im Internet“ an.
Interessierte Personen können sich hierfür unter den genannten Kontaktdaten an das Referat Prävention wenden.
Am Samstagnachmittag gegen 15:50 Uhr kam es auf der Hauptstraße (L1125) zwischen den Ortsteilen Niefern und Öschelbronn zu einem Zusammenstoß zweier Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer mit seinem BMW in Richtung Niefern und kam in einer Kurve auf die Gegenfahrspur. Hierbei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Opel. Der Fahrzeugführer des BMW sowie die 34-jährige Fahrzeugführerin des Opel und deren beiden mitfahrenden Kinder wurden durch den Verkehrsunfall leicht verletzt. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Niefern-Öschelbronn war mit 25 Kräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Fahrbahn ist derzeit noch voll gesperrt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein Zeuge fand am Freitagmorgen gegen 08:30 Uhr einen 42-jährigen Mann leblos in einem derzeit unbewohnten Gebäude am Bahnhofplatz in Karlsruhe auf.
Erste Ermittlungen ergaben Hinweise, die auf eine mögliche Straftat hindeuten. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat für die weiteren Ermittlungen eine 28-köpfige Sonderkommission eingerichtet. Eine für Montag angesetzte Obduktion soll nun weitere Informationen zur Todesursache des Mannes ergeben.
Zeugen und Hinweisgeber, die zwischen Mittwoch dem 08.04.2026 und den Morgenstunden des 10.04.2026 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Bahnhofplatzes gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.