Am 19.09. führte die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim eine gezielte Kontrollaktion mit dem Schwerpunkt auf manipulierte Pedelecs, E-Bikes und E-Scooter durch. Die Aktion fand zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr auf dem Enztalradweg auf Höhe der Simmlerstraße statt.
Im Rahmen der Kontrollaktion konnten 22 Fahrzeuge kontrolliert werden. Dabei wurden insgesamt 11 Pedelecs und drei E-Scooter beanstandet.
Ein Pedelec-Fahrer hat sein Rad derart manipuliert, dass es auf dem Rollenprüfstand eine Geschwindigkeit von über 50 km/h ohne Tretunterstützung angezeigt hat. Diesen Fahrer erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren von technischen Manipulationen von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern hin. Durch die bauliche Veränderung und Geschwindigkeitsmanipulation erlischt nicht nur der Versicherungsschutz, hierdurch entstehen auch erhebliche Sicherheitsrisiken.
Das Polizeipräsidium Pforzheim wird auch in Zukunft gezielte Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Verstöße zu ahnden.
Zwischen Mittwochfrüh und Donnerstagmittag sind Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Würm eingebrochen und haben unter anderem Schmuck und Unterhaltungselektronik an sich genommen.
In der Zeit zwischen Mittwoch, 07:00 Uhr und Donnerstag, 13:00 Uhr drang die Täterschaft unerlaubt in das Innere des in der Straße „Auf dem Berg“ gelegenen Hauses ein. Im Anschluss versuchten die Eindringlinge die Wohnungstüre im Erdgeschoss mit brachialer Gewalt zu öffnen. Als dies offensichtlich misslang, verschafften sie sich Zugang zu der Wohnung im oberen Geschoss. Hierzu wurde offenbar die Türe gewaltsam geöffnet. Dort entwendeten die Täter einige Schmuckgegenstände und Elektronikgeräte und verließen unerkannt den Tatort. Der Diebstahlsschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Rufnummer 07231/186-3311 entgegen.
Zur Seite hin umgestürzt ist am Donnerstagnachmittag eine landwirtschaftliche Zugmaschine bei Maulbronn.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 47-jähriger Traktorfahrer, gegen 15:45 Uhr, einen Landwirtschaftsweg Nahe der Deponie Maulbronn-Zaisersweiher, als er aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und seine Zugmaschine daraufhin zur Seite kippte. Hierbei zog sich der 47-Jährige schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden.
Bei dem schweren Unfall am Freitagmorgen gegen 07:20 Uhr auf der Kreisstraße 3565 zwischen Walzbachtal-Wössingern und Königsbach-Stein kollidierte ein Kleintransporter, entgegen der Erstmeldung, mit einem entgegenkommenden Ford.
Der 41-jährige mutmaßliche Unfallverursacher erlitt hierbei leichte, eine 30-jährige Frau, die in dem entgegenkommenden Ford saß, erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Bei dem Verkehrsunfall war zudem ein weiteres Fahrzeug beteiligt. Der 31-jährige BMW-Fahrer blieb hierbei unverletzt.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme sowie der Bergungs-und Reinigungsarbeiten wurde die Strecke gegen 11:20 Uhr wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben.
Aus noch unbekannten Gründen geriet am Freitagmorgen gegen 07.20 Uhr auf der Kreisstraße 3565 zwischen Walzbachtal-Wössingen und Königsbach-Stein ein Kleintransporter in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Pkw.
Der 41-jährige mutmaßliche Unfallverursacher erlitt hierbei leichte, eine 30-jährige Frau die in einem entgegenkommenden BMW saß, erlitt lebensbedrohlich Verletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Bei dem Verkehrsunfall war zudem ein weiteres Fahrzeug beteiligt. Der 31-jährige Ford-Fahrer blieb hierbei unverletzt.
Die K3565 ist derzeit noch in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden.
Die Höhe des Sachschadens ist aktuell noch nicht zu beziffern.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
In der Nacht auf Freitag stand die Lagerhalle eines Fahrradgeschäfts in Bruchsal in Flammen. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einer mutmaßlichen Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge nahmen Anwohner gegen 01:05 Uhr Flammen und Rauch aus dem Geschäftsgebäude in der Kaiserstraße wahr und wählten den Notruf.
Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, standen bereits Teile des Dachs der Lagerhalle in Vollbrand. Zudem war starker Rauch in die Verkaufsräume gedrungen.
Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr gelang es das Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen auf die Geschäftsräume sowie angrenzende Wohngebäude zu verhindern.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 50.000 Euro. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Erste Ermittlungen ergaben, dass das Feuer wohl im Außenbereich des Lagers ausgebrochen war, nachdem sich dort offenbar eine Person aufgehalten hatte.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.
Bei dem Verdächtigen soll es sich um einen etwa 180cm großen und rund 40 Jahre alten Mann mit kurzen Haare handeln. Er soll eine helle Hose und dunkle Oberbekleidung sowie Sneaker getragen und mehrere Gegenstände mit sich geführt haben.
Fahndungsmaßnahmen in der Nacht mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers führten bislang nicht zum Ergreifen des vermeintlichen Brandstifters.
Zur Begutachtung des Brandorts sollen im Laufe des Tages Kriminaltechniker hinzugezogen werden.
Zeugen, die bereits ab 00:00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe zu melden.
Ein 23-jähriger Mann wurde am Mittwochmorgen in der Nähe des Karlsruher Hauptbahnhofs offenbar Opfer eines Raubes. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach möglichen Zeugen des Geschehens.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge saß der 23-Jährige gegen 08:50 Uhr auf einer Parkbank nahe eines Bildungszentrums in der Schwarzwaldstraße, als er offenbar unvermittelt einen Schlag mit einem bislang unbekannten Gegenstand gegen seinen Kopf verspürte.
Nach einem kurzen Moment der Benommenheit stellte der Geschädigte fest, dass wohl ein unbekannter Täter seinen Stoffbeutel mit Unterlagen, den er neben sich auf der Bank abgelegt hatte, entwendet hatte.
Der leicht verletzte 23-Jährige begab sich daraufhin zu einem nahegelegenen Bürogebäude und bat dort um Hilfe. Alarmierte Rettungskräfte brachten den jungen Mann daraufhin in ein Krankenhaus.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe führte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal am Mittwoch zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr am Karl-Wilhelm-Platz, an der Willy-Brandt-Allee und auf der Durlacher Allee in Karlsruhe sowie beim Kreisverkehr am Ortseingang von Eggenstein mehrere Verkehrskontrollen durch.
Im Fokus der Polizei standen die verbotswidrige Nutzung von Smartphones, die Überwachung der Gurtanlegepflichten aber auch Fahrradkontrollen mit Schwerpunkt „unerlaubte Verkehrsflächennutzung“. Insgesamt mussten 60 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.
Traurige Besonderheit war eine 70-jährige Autofahrerin, die mit ihrem Audi gegen 18.10 Uhr in eine Kontrollstelle auf der Durlacher Allee fuhr. In ihrem Fahrzeug entdeckten die Polizeibeamten neben ihrer 13-jährigen Enkelin auf dem Beifahrersitz weitere fünf Enkelkinder im Alter von 11, 9, 4 und 2 Jahren sowie ein einjähriges Kleinkind, die alle ohne jegliche Sicherungsmaßnahmen auf der Rückbank saßen. Auch die Großmutter und die 13-Jährige hatten die Sicherheitsgurte nicht angelegt.
Der trotz aller Belehrungserklärungen uneinsichtigen Frau, musste die Weiterfahrt untersagt werden, bis alle Kinder von einer Verwandten an der Kontrollstelle abgeholt wurden.
Die 70-Jährige muss sich nun gegenüber der Bußgeldstelle, der Führerscheinstelle und dem Jugendamt verantworten.
Aus bislang noch unbekannter Ursache, kam es am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr zu einem Brand in einer Halle eines Autohauses in der Mörscher Straße. Ermittlungen zufolge befand sich eine berechtigte Person in der Halle und führte Arbeiten an einem Fahrzeug durch, als der Brand ausbrach. Im Zuge der Löschversuche zog dieser sich hierbei lebensgefährliche Verletzungen zu und musste in eine Spezialklinik verbracht werden.
Es enstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300.000 EUR.
Teile des betroffenen Gebäudes sind derzeit einsturzgefährdet. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Eine angrenzende Asylunterkunft musste für die Dauer der Löscharbeiten evakuiert werden. Die Bewohner konnten im Anschluss wieder in die Einrichtung zurückkehren.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.
Corinna Ebert
Polizeipräsidium Karlrsuhe,
Führungs- und Lagezentrum
Am Dienstagvormittag ist es in der Maximilianstraße in Pforzheim zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen, bei dem eine Person vorläufig festgenommen wurde.
Hintergrund des Einsatzes war ein Vorfall, der sich am 28.07.2024 in der Innenstadt von Pforzheim zum Nachteil eines 23-jährigen Mannes ereignet haben soll.
Nach den bisherigen Ermittlungen war der Geschädigte damals zur Mittagszeit vor drei ihm folgenden Personen in eine Gaststätte geflüchtet und hatte sich im Anschluss in einen Kellerraum der Lokalität begeben. Hier soll er durch zwei seiner Verfolger massiv attackiert worden sein. Dabei sollen ihm unter anderem mehrere Schläge mit einer Axt gegen das Schienbein versetzt worden sein, sodass er ärztlich in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Im Anschluss an die Tat flohen die Angreifer zunächst unerkannt vom Tatort.
Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen drei Männer im Alter von 25, 26 und 27 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe -Zweigstelle Pforzheim- erwirkte daraufhin Haftbefehle wegen Flucht bzw. Fluchtgefahr gegen den 26-jährigen sowie den 27-jährigen Tatverdächtigen, bei denen es sich jeweils um deutsche Staatsangehörige handelt. Diesen werden die Angriffshandlungen unter Einsatz der Axt im Keller der Gaststätte zur Last gelegt.
Bereits am Montag wurde der 27-jährige Tatverdächtige festgenommen und dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug, der 27-Jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Am Dienstag erfolgte sodann gegen 11:30 Uhr die Durchsuchung einer Wohnung in Pforzheim, in die Spezialeinsatzkräfte mit einbezogen waren. Dabei kam es zur vorläufigen Festnahme des 25 Jahre alten Tatverdächtigen, der nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht bei den Gewalthandlungen im Keller der Gaststätte mitgewirkt hat. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der dritte Tatverdächtige wurde demgegenüber weder in der durchsuchten Wohnung noch in dem umliegenden Gebiet angetroffen.
Eine konkrete Gefährdung Unbeteiligter bestand im Zusammenhang mit den polizeilichen Maßnahmen zu keinem Zeitpunkt.
Die Ermittlungen in Bezug auf den Vorfall vom 28.07.2024, insbesondere zu dem Aufenthalt des dritten Tatverdächtigen und dem Tatmotiv, dauern derzeit an.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe -Zweigstelle Pforzheim-