Auf der Strecke zwischen Büchenbronn und Pforzheim kam es am Montagabend durch ein waghalsiges Überholmanöver zu einer Straßenverkehrsgefährdung.
Nach Aussage eines Verkehrsteilnehmers befuhr dieser gegen 17:15 Uhr die Büchenbronner Straße in Richtung Pforzheim. Hinter ihm soll ein Opel in gleicher Richtung unterwegs gewesen sein. Auf einer langen Geraden sei dann ein grauer 1er BMW hinter dem Opel ausgeschert und startete einen Überholvorgang, obwohl in diesem Moment ein Mercedes von Pforzheim in Richtung Büchenbronn entgegenkam. Laut dem Zeugen mussten sowohl er, als auch der Mercedes-Fahrer in der Folge eine Notbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Durch die schnelle Reaktionen der beiden Autofahrer konnte ein Unfall vermieden werden.
Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Die Polizei bittet, Personen die von dem Überholvorgang etwas mitbekommen haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07231 / 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 38-jähriger syrischer Staatsangehöriger ist am frühen Sonntagmorgen nach mehreren mutmaßlichen sexuell motivierten Übergriffen gegen unterschiedliche Frauen vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einem Haftrichter des Amtsgerichts vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte zunächst am Sonntagmorgen gegen 04:15 Uhr bei der Wohnung einer 56-Jährigen im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Sommerstraße geklingelt haben. Als die Frau die Tür öffnete, habe der Unbekannte sie in die Wohnung gedrängt. Hier soll er sie gegen ihren Willen geküsst sowie an den Brüsten und im Intimbereich berührt haben. Der Frau gelang es wohl unter heftiger Gegenwehr, den Mann von sich zu stoßen. Als der ebenfalls in der Wohnung anwesende Vater der Geschädigten auf die Situation aufmerksam wurde und durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machte, flüchtete der Verdächtige. Die 56-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Fahndung der Polizei nach dem Unbekannten verlief ergebnislos.
Der mutmaßlich gleiche Täter klingelte gegen kurz vor 07:00 Uhr an einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Sebastian-Kneipp-Straße, nachdem er sich auf noch unbekannte Weise Zugang zum Treppenhaus des Wohnhauses verschafft haben soll. Nachdem die Geschädigte schlaftrunken die Wohnungstür öffnete, verwickelte er diese wohl in ein Gespräch, wobei der Verdächtige versucht haben soll, sich plötzlich und unerwartet gewaltsam Zutritt zu der Wohnung der Geschädigten zu verschaffen. Dabei soll der Beschuldigte die Geschädigte unter anderem mit beiden Händen am Oberkörper ergriffen, ihr in den Oberarm gebissen und ihr den Mund zugehalten haben. Erst nachdem sich die Geschädigte heftig zur Wehr setzte, ließ der Verdächtige von ihr ab und flüchtete.
Gegen 08:20 Uhr meldete sodann eine 21-jährige Frau per Notruf, dass sie kurz zuvor am Karlsruher Bahnhof von einem Unbekannten gegen ihren Willen am Gesäß angefasst worden sei. Der Mann, bei dem die gleiche Täterbeschreibung wie in den ersten beiden Taten vorlag, sei anschließend geflüchtet. Verletzt wurde die 21-Jährige bei dem Übergriff nicht.
Der tatverdächtige Syrer wurde wenig später durch die Polizei in der Nähe des Bahnhofs vorläufig festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Aus bislang noch unbekannter Ursache brach am Montagabend in der Keltenhalle in Rheinstetten-Mörsch ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand.
Zeugen wurden gegen 19:30 Uhr im Inneren der Sport-und Veranstaltungshalle durch Rauch und Brandgeruch auf das Feuer aufmerksam und informierten die Feuerwehr.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand wohl in einem Lagerraum für Sportgeräte ausgebrochen war. Dank der in der Halle vorhandenen Sprinkleranlage sowie dem raschen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Teile der Halle verhindert werden.
Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Halle anwesenden Sportgruppen konnten die Halle rechtzeitig selbstständig verlassen. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 30.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Laufe des Tages sollen Kriminaltechniker den Brandort begutachten.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Eine Frau ist am Freitag, den 27.09.2024 auf dem Rad- / Fußweg zwischen Singen und Kleinsteinbach von einem mutmaßlichen Exhibitionisten belästigt worden.
Gegen 16:45 Uhr suchte eine 63-Jährig Frau mit ihrem Hund, aufgrund des einsetzenden Regens, bei der Überführung der B10 zum Kappelwiesenweg in Remchingen-Singen, Unterschlupf. Dort fiel der Dame ein Mann auf, der mit ihr zunächst Blickkontakt aufnahm, dann sein Glied entblößte und es vor ihr in sexuell anstößiger Weise zeigte. Darauf angesprochen, entfernte sich der unbekannte Mann auf einem silbernen Damenfahrrad in Richtung B10 – dortiges Waldgebiet.
Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: 20-30 Jahre, ca. 175 cm groß, normale Statur, dunkelhäutiger Teint, bekleidet mit einem schwarzen Hoodie mit einem bordeauxfarbenem Streifen und einer schwarzen Jogginghose, welche ebenfalls einen bordeauxfarbenen Streifen an der Seite aufwies.
Die Kriminalpolizei bittet Personen, die von dem Geschehenen etwas mitbekommen haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Rufnummer 07231
186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Rahmen der fortschreitenden Ermittlungen wurde nun bekannt, dass der 84-jährige Rentner beim Zugriff mehrfach mit einer Schusswaffe auf die Beamten des Spezialeinsatzkommandos geschossen haben soll. Im Zuge der Festnahme erfolgte eine Schussabgabe eines SEK-Beamten. Wie bereits berichtet, wurden hierbei keine Personen verletzt. Ob es sich bei der von dem 84-Jährigen benutzten Waffe um eine scharfe Schusswaffe, eine veränderte oder eine Schreckschusswaffe handelt, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurden zur Spurensicherung herangezogen.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal dauern an.
Eine 17-Jährige wurde nach dem Besuch des Oktoberfests in Ettlingen-Bruchhausen am Samstagabend wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht.
Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge verbrachte die junge Frau den Samstagabend auf dem Volksfest auf dem Festplatz der Franz-Kühn-Halle. Im Laufe des Abends verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 17-Jährigen innerhalb kurzer Zeit offenbar erheblich, sodass sie durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dieses konnte die junge Frau mittlerweile wieder verlassen.
Da sie aufgrund der Gesamtumstände befürchtete, während der Feierlichkeiten eine Substanz verabreicht bekommen zu haben, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Im Laufe der Nacht sollen zudem wohl weitere Festbesucher über gesundheitliche Probleme geklagt haben.
Die Polizei in Ettlingen hat deshalb nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sowie mögliche weitere geschädigte Personen, sich unter der Telefonnummer 07243 3200-0 zu melden.
Am Sonntagabend hat ein noch unbekannter Täter eine Tankstelle in Nagold überfallen und ist mit seiner Beute zu Fuß geflüchtet.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen betrat gegen 21:00 Uhr ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann eine Tankstelle in der Altensteiger Straße und forderte von der Kassiererin die Herausgabe von Geld. Diese packte das Geld aus der Kasse in eine Umhängetasche. Im Anschluss ging der Täter mit der Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro zu Fuß in Richtung Stadtmitte flüchtig.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte die Person bislang nicht angetroffen werden.
Der gesuchte Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
- zwischen 17 und 25 Jahre alt
- etwa 170 cm bis 175 cm groß
- maskiert mit schwarzem Halstuch und schwarzer Sonnenbrille
- bekleidet mit schwarzer Daunenjacke, grauer Mütze und
dunkelblauer Jeans. Er trug schwarze Handschuhe, weiße
Sportschuhe und eine schwarze Umhängetasche.
- sprach fließend Deutsch
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
- Bei akuter Bedrohung, wählen Sie 110! Die Polizei wird alles
Erforderliche tun, um Sie zu schützen.
- Zeigen Sie die Straftat bei der Polizei an. Eine Strafanzeige
können Sie bei jeder Polizeidienststelle erstatten.
- Prägen Sie sich nach Möglichkeit Aussehen und Bekleidung des
Täters oder der Täterin sowie besondere Merkmale ein. Dazu
gehören zum Beispiel Brille, Tätowierung, Frisur oder
Fluchtmittel wie Auto, Fahrrad, Bahn, die Fluchtrichtung,
mögliche Bewaffnung sowie den Ablauf der Tat. So können Sie dazu
beitragen, den Täter oder die Täterin zu fassen.
- Gibt es Zeugen? Bitten Sie Passanten oder andere Beobachter des
Raubes, sich als Zeuge oder Zeugin zur Verfügung zu stellen und
notieren Sie sich deren Personalien.
- Wenn Sie beim Raub verletzt wurden, lassen Sie Ihre Verletzungen
medizinisch behandeln und dokumentieren. Sie sollten sich von
Ihrem Hausarzt, einem Facharzt oder in einem Krankenhaus
behandeln lassen. Hier werden Ihre Verletzungen zugleich
dokumentiert. Dieses Attest kann sowohl im Strafverfahren als
auch für die Durchsetzung Ihrer Interessen (Schmerzensgeld,
Verdienstausfall etc.) als Beweismittel von Bedeutung sein. Die
Kosten für die Behandlung übernimmt in der Regel Ihre
Krankenversicherung.
- Wenn es mit dem Täter oder der Täterin unmittelbaren
Körperkontakt gab, waschen Sie die betroffene Körperstelle bzw.
Ihre Kleidung bitte nicht. Denn nur so können mögliche Spuren
gesichert werden. Haben Sie den Täter oder die Täterin durch
Ihre Gegenwehr verletzt, z.B. durch kratzen? Dann waschen Sie
sich auch hier nicht, sondern lassen Sie die Spuren bei der
Polizei sichern.
Pforzheim Bei einem Verkehrsunfall an der B294 ist der Unfallhergang noch nicht geklärt.
Am Samstagabend wollte ein 32-Jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Land Rover von einem Tankstellengelände, nahe der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Nord, auf die B294 einfahren. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 42-Jährigen BMW-Fahrer, der die Bundesstraße befuhr. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen schien es, dass sich die beiden Beteiligten zunächst über den Unfall und dessen Entstehung verständigen konnten, als der BMW-Fahrer unvermittelt in sein Auto stieg und die Örtlichkeit verließ. Der Rover-Fahrer konnte in der Folge hinter dem Fahrzeug herfahren und die Polizei verständigen. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zwar die Ursache nicht geklärt, aber bei dem BMW-Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen werden. Ein Alkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von etwa 2,3 Promille an. Dies hatte zur Folge, dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde und er mit weiteren führerscheinrechtlichen Maßnahmen zur rechnen hat.
Bei beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von jeweils ca. 3000 EUR.
Ein 38-jähriger Pkw-Lenker ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag alleinbeteiligt von der Kreisstraße 4576 abgekommen und hat sich während des Unfalls überschlagen.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der der 38-Jährige am Sonntag gegen 00:15 Uhr mit seinem Renault die Kreisstraße in Richtung Gräfenhausen als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Hierbei touchierte er einen Leitpfosten und überschlug sich mehrfach. Bei dem Unfall wurde der Mann schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt.
Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahr. Ein im Anschluss durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Der Schaden am Pkw wird mit rund 5.000 Euro beziffert. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde vorläufig einbehalten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
In der Kronenstraße in Bauerbach (Bretten) findet derzeit aufgrund einer verdächtigen Wahrnehmung im innerfamiliären Kontext eine größere polizeiliche Einsatzlage statt.
Ersten Erkenntnissen zufolge, soll sich ein 84-Jähriger, in einer Garage eines dortigen Wohnhauses, in einem psychischen Ausnahmezustand befinden. Ein Zugriff auf eine mutmaßliche Schusswaffe kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei ist mit starken Kräften und dem Spezialeinsatzkommando im Einsatz. Derzeit werden die angrenzenden Wohnhäuser vorsorglich geräumt.
Nach aktuellem Kenntnisstand liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung Unbeteiligter vor.