Seit Mittwoch, 22. April, wird der in der Karlsruher Nordstadt wohnhafte Lars S. vermisst. Er hat an jenem Tag in den frühen Abendstunden die Wohnung in der Karlsruher Nordstadt verlassen
und ist seither unbekannten Aufenthalts.
Bisherige Fahndungsmaßnahmen führten zu keinen weiteren Erkenntnissen.
Der Vermisste ist 24 Jahre alt, 177 cm groß, schlank, hat eine Glatze und trägt Vollbart. Vermutlich benutzt er ein weißes Mountainbike der Marke „Centurion“, Modell „no pogo“.
Bislang unbekannte Täter legten am Donnerstagmittag mutmaßlich einen Brand in einer Garage eines Bürokomplexes in der Ritterstraße. Am Abend brach dort erneut ein Feuer aus. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen gerieten gegen 14:30 Uhr mehrere Gegenstände in einer Nische der Garage in Brand und es entstand eine starke Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und die Mitarbeitenden der im Objekt ansässigen Firmen konnten unverletzt evakuiert werden.
Der hierbei entstandene Schaden in der Garage wird derzeit auf etwa 500 Euro geschätzt.
Gegen 20:50 Uhr erreichten Feuerwehr und Polizei abermals Notrufe wegen offener Flammen in der Garage des Bürokomplexes.
Auch hier konnte das Feuer glücklicherweise schnell gelöscht werden und es wurden keine Personen verletzt.
Das Gebäude wurde hierbei ersten Erkenntnissen zufolge nicht beschädigt.
Ob die zwei Brände im Zusammenhang stehen ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen, die Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt übernommen haben.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter 0721 666 3411 zu melden.
Am Donnerstagabend ist es in Bad Herrenalb, in der Kurpromenade Ecke Rehteichweg, in einem Mehrfamilienhaus, zu einem Gebäudebrand gekommen, bei dem niemand verletzt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach gegen 21.40 Uhr auf dem Balkon im 2. Obergeschoss ein Feuer aus.
Das Feuer breitete sich in Folge weiter auf den darüberliegenden Balkon aus.
Zudem wurde die Wohnung im 2. Obergeschoss auf dessen Balkon das Feuer entstand, derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie unbewohnbar geworden ist.
Durch die Feuerwehr wurden alle vor Ort befindlichen Bewohner des Brandobjekts zeitweise im Kurhaus untergebracht.
Sie konnten nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von geschätzt 300.000 Euro.
Als Brandursache wird derzeit der unsachgemäße Umgang mit einer Zigarette in Betracht gezogen. Hinweise für ein vorsätzliches Delikt sind nicht zu erkennen, obgleich die Ermittlungen zur genauen Brandursache andauern.
Die Ortsdurchfahrt (Kurpromenade) war für die Einsatzmaßnahmen bis 00.40 Uhr voll gesperrt.
Die Feuerwehr befand sich mit neun Fahrzeugen und 70 Kräften, der Rettungsdienst mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.
Vom Polizeirevier Calw waren zwei Funkstreifenbesatzungen vor Ort.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Bundesstraße 462 zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen gekommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 10:00 Uhr ein 25-jähriger Opel-Fahrer die B 462 (Murgtalstraße) von Freudenstadt in Richtung Gernsbach. Zwischen Klosterreichenbach und Röt geriet er aus bislang ungeklärter Ursache im Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Opel eines 78-Jährigen.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der 25-Jährige wurde leicht verletzt. Der 78-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin im Fahrzeug des 78-Jährigen wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in beide Richtungen gesperrt werden.
Ein langer Stau und drei Leichtverletzte waren am Mittwochnachmittag die Folge eines Verkehrsunfalls auf der Bundesautobahn 5, an dem insgesamt sechs Pkws beteiligt waren.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge fuhr ein Mercedes-Fahrer gegen 15:30 Uhr auf der A 5 in Fahrtrichtung Norden. Kurz vor der Autobahnabfahrt Karlsruhe-Durlach musste der Fahrzeugführer wohl aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark abbremsen. Die zwei unmittelbar hinter ihm befindlichen Fahrzeugführer eines Audis und eines VW konnten ebenfalls rechtzeitig bremsen. Ein folgender Renault-Fahrer nahm die Bremsvorgänge aber offenbar zu spät wahr und fuhr zunächst auf den VW auf, der wiederum auf den Audi geschoben wurde und letztlich gegen den Mercedes prallte.
Eine hinter dem Renault fahrende VW-Fahrerin erkannte den Verkehrsunfall offenbar rechtzeitig und leitete unmittelbar eine Gefahrenbremsung ein, die jedoch der hinter ihr befindliche Fahrer eines Kias offensichtlich zu spät bemerkte und schließlich auf den VW auffuhr.
Bei den beiden Unfällen erlitten drei Personen leichte Verletzungen.
Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme musste der linke und mittlere Fahrstreifen der Bundesautobahn für etwa drei Stunden gesperrt werden.
Fünf der sechs Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Bei einem tätlichen Angriff am Mittwochabend wurde ein Polizeibeamter dienstunfähig verletzt.
Ersten Erkenntnissen zufolge war der 28-jährige Beschuldigte zur Vollstreckung zweier Vorführbefehle ausgeschrieben. Als Polizeibeamte den Mann gegen 19:50 Uhr an seiner Wohnanschrift in Neureut kontrollierten, leistete er unmittelbar Widerstand und weigerte sich, den Aufforderungen der Beamten Folge zu leisten.
Im weiteren Verlauf mussten die eingesetzten Kräfte des Polizeireviers Waldstadt den 28-Jährigen zu Boden bringen und ihm die Handschließen anlegen. Beim Einsteigen in den Streifenwagen versetzte der Beschuldigte einem der Beamten plötzlich einen Kopfstoß. Hierbei erlitt der Geschädigte Kopfverletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortführen.
Auch später in der Justizvollzugsanstalt leistete der Mann weiterhin Widerstand und versuchte offensichtlich, die Justizvollzugsbeamten anzugreifen.
Den 28-Jährigen erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.
Bereits am Montag ging eine 47-jährige Hundebesitzerin mit ihrer 11-jährigen Hündin auf einem Feldweg im Bereich der Kreuzstraße in Birkenfeld auf einem Feldweg spazieren. Sie bemerkte wie ihr Hund etwas vom Boden aufnahm und reagierte sofort. Bei näherer Betrachtung konnte ein Wurst- beziehungsweise Brät-Stück mit einer Rasierklinge darin festgestellt werden.
Die Hundehalterin fuhr umgehend zu einem Tierarzt, da nicht auszuschließen war, dass ihre Hündin bereits weitere Köder aufgenommen hatte. Eine Untersuchung konnte Entwarnung geben.
Erst im Juni vergangenen Jahres wurde an gleicher Örtlichkeit sowie in unmittelbarer Nähe mehrfach Köder in gleicher Zusammensetzung ausgelegt. Damals kam es zu einer konkreten Schädigung eines Hundes. Leider gelang es damals nicht eine Täterschaft zu ermitteln.
Die polizeiliche Facheinheit für Gewerbe und Umwelt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Im Rahmen der Aktionswoche „Bekämpfung und Verhinderung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ informiert die Polizei Karlsruhe zum Thema „Betrug und Diebstahl an der Haustür“.
Kriminelle verfolgen an der Haustür meist ein Ziel: Sie wollen in die Wohnung ihrer Opfer gelangen, um dort Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen zu stehlen. Besonders Seniorinnen und Senioren stehen im Fokus der Täter, da sie tagsüber häufiger erreichbar sind. Die Folgen wiegen meist schwer, da die Straftat den privaten Rückzugsort verletzt. Wie bei betrügerischen Telefonanrufen nutzen die Täter gezielt die Sorge, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit ihrer Opfer aus. Dabei agieren sie oft mit beachtlichem schauspielerischem Geschick und nutzen vielfältige Maschen.
Gängige Methoden im Überblick:
Falsche Amtspersonen: Betrüger geben sich als Polizisten, Behördenvertreter oder Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen aus. Mit gefälschten Dienstausweisen täuschen sie eine offizielle Funktion vor, um Einlass zu erhalten.
Vortäuschen einer Notlage: Kriminelle bitten um ein Glas Wasser, einen Stift oder die Nutzung der Toilette. Teilweise geben sie sich auch als Paketbote oder Handwerker aus und weisen auf einen angeblichen Wasserrohrbruch im Haus hin, der schnellstmöglich behoben werden muss. Wird die Tür geöffnet und danach nicht vollständig geschlossen, kann eine zweite Person unbemerkt die Wohnung betreten und die Räume nach Wertsachen durchsuchen.
Haustürgeschäfte: Hier treten Täter als Firmenmitarbeiter auf und drängen zum Abschluss von Zeitungsabonnements, Energie- oder Telefonverträgen. Sie versprechen Gewinne oder geben vor, für soziale Projekte zu arbeiten. Auch spontane Handwerkerleistungen wie Dach- oder Pflasterarbeiten werden angeboten, die später gar nicht oder nur minderwertig ausgeführt werden.
Präventionstipps der Polizei:
Türspion und Sperrbügel nutzen: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel oder sprechen Sie durch die geschlossene Tür.
Keine Fremden einlassen: Sie sind nicht verpflichtet, unangemeldete Personen hereinzulassen. Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin.
Ausweise sorgfältig prüfen: Verlangen Sie von Amtspersonen oder Handwerkern immer den Dienst- oder Firmenausweis. Rufen Sie bei geringsten Zweifeln die entsprechende Behörde oder Stelle an. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus und lassen Sie den Besucher währenddessen vor der verschlossenen Tür warten.
Nur bestellte Handwerker empfangen: Gewähren Sie nur Personen Einlass, die Sie selbst beauftragt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
Mut zur Deutlichkeit: Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie diese laut an oder rufen Sie laut um Hilfe.
Nachbarschaftshilfe: Vereinbaren Sie mit Ihren Nachbarn, sich bei unbekannten Besuchern gegenseitig zu unterstützen.
Besonderheiten bei Haustürgeschäften:
Kein Zutritt für Unbekannte: Lassen Sie Vertreter nur herein, wenn Sie sich absolut sicher über deren Seriosität sind (zum Beispiel durch Gewerbeschein oder Empfehlung).
Keine Unterschrift unter Zeitdruck: Tätigen Sie keine Spontankäufe. Lassen Sie sich nicht drängen und prüfen Sie das Angebot in aller Ruhe. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht vollständig verstanden haben. Ziehen Sie gegebenenfalls Nachbarn oder Bekannte als Zeugen dazu.
Keine Barzahlung oder Vorkasse: Leisten Sie niemals Barzahlungen an der Haustür und zahlen Sie nicht im Voraus. Gesetzlich sind Sofortzahlungen über 50 Euro bei Haustürgeschäften verboten.
Vertragsdaten prüfen: Achten Sie auf das korrekte Datum und verlangen Sie eine lesbare Kopie des Vertrages mit Namen und Anschrift des Vertragspartners. Dies ist für Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht entscheidend.
In allen Fällen gilt: Bei einem schlechten Bauchgefühl oder aufdringlichem Verhalten sollten Betroffene die Tür sofort schließen und die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigen.
Angehörige und das soziale Umfeld können einen entscheidenden Beitrag zum Schutz älterer Menschen leisten. Die Polizei rät, die Kriminalitätsphänomene am Telefon, an der Haustür und unterwegs regelmäßig in der Familie, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft zu thematisieren. Ein offener Austausch schafft Sicherheit und bereitet auf den Ernstfall vor.
Am späten Mittwochabend gerieten zwei auf einem Autotransporter befindliche Mercedes Vito in Brand. Es entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein Passant gegen 23:15 Uhr auf den in der Hornisgrindestraße/Ecke Joachim-Kurzaj-Weg abgestellten und zu dieser Zeit brennenden Transporter aufmerksam und wählte den Notruf. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei standen die beiden Pkw in Vollbrand und das Feuer hatte bereits den Anhänger des Autotransporters stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte in der Folge das Übergreifen der Flammen auf zwei weitere Fahrzeuge und das Zugfahrzeug verhindern.
Bei einem der vollständig zerstörten Vitos handelte es sich wohl um ein bereits abgemeldetes Streifenfahrzeug der Polizei. Der entstandene Sachschaden an den Pkw und dem Anhänger wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.
Beamte der Kriminalpolizei haben mit Unterstützung der Kriminaltechnik die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit wird von einer Brandstiftung ausgegangen. Hinweise auf mögliche Täter liegen aktuell nicht vor.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Ostelsheim – Am Dienstagabend ist es auf der Landstraße 183 zwischen Dätzingen und Ostelsheim zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 18:25 Uhr ein 40-jähriger Fahrzeugführer mit seinem BMW die L 183 von Dätzingen in Richtung Ostelsheim. Bei regennasser Fahrbahn verlangsamter er seine Geschwindigkeit vor einer Linkskurve. Im weiteren Verlauf brach ihm sein Fahrzeugheck aus und sein Fahrzeug wurde von der Fahrbahn geschleudert. Dort prallte es gegen einen Baumstumpf und wurde wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo das Fahrzeug quer zum Stillstand kam.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 7.000 Euro.