Nach einer mutmaßlich gefährlichen Situation im Straßenverkehr am Donnerstagabend im Bereich des Weihnachtsmarktes in Bretten sucht die Polizei Zeugen.
Nach derzeitigen Ermittlungen informierte eine Zeugin gegen 21:00 Uhr die Polizei über einen silberfarbenen Mini Cooper, der wohl mit Schrittgeschwindigkeit und ständig aufheulendem Motor durch den Weihnachtsmarkt auf dem Brettener Marktplatz fuhr.
Trotz umgehender Fahndung im Stadtgebiet, konnte der verdächtige Pkw von der Polizei nicht mehr festgestellt werden. Auch die Überprüfung der Halteranschrift des abgelesenen Autokennzeichens blieb zunächst ergebnislos.
Weitere Zeugen berichteten später, dass sich der offensichtlich betrunkene Fahrer des Mini bereits Stunden zuvor auffällig gegenüber Teilnehmern einer Eisstockveranstaltung beim Alten Rathaus verhalten habe.
Aufgrund weiterer Erkenntnisse, soll der Fahrer des Mini Coopers gegen 23:30 Uhr in der Karlsruher Innenstadt aufgefallen sein. Auch hier konnte er bei den umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen von der Polizei nicht mehr angetroffen werden.
Die Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und Trunkenheit im Verkehr dauern an.
Die Polizei sucht nun Zeugen und mögliche Geschädigte die im Zusammenhang mit dem Mini Cooper mit dem Teilkennzeichen PF- … sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 07252 5046-0 an das Polizeirevier Bretten geben können.
Unbekannter entwendet die Abdeckungen der Straßenlaternen, dadurch entsteht hoher Schaden
Nach bisherigen Ermittlungen wurde im Zeitraum vom 6.11.2024 bis gestern von bislang unbekannter Täterschaft an mehr als 50 Laternen die Abdeckungen gestohlen und teilweise die innenliegenden Kabelstränge manipuliert. Selbst besonders gesicherte Abdeckungen wurden mit geeigneten Werkzeugen entfernt. Der entstandene Sachschaden, welcher sich über das gesamte Stadtgebiet Nagold erstreckt, liegt mittlerweile im mittleren vierstelligen Bereich.
Wer Hinweise zu den Taten geben kann, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier in Nagold unter der Rufnummer 07452 / 9305-0 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) haben am Donnerstag zusammen mit Beamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle im Tram- und Stadtbahnverkehr durchgeführt. Ziel der regelmäßigen Kontrollaktion war auch dieses Mal das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste sowie der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Straftaten zu verhindern. Bei der Aktion waren 35 Fahrscheinprüferinnen und -prüfer sowie rund 30 Polizeibeamte im Einsatz. Räumlicher Schwerpunkt der Kontrolle, die rund acht Stunden dauerte, war der Innenstadtbereich zwischen Durlacher Tor, Entenfang und Hauptbahnhof.
Gegen 12 Uhr hatten die Teams von VBK und Polizei mit ihrem gemeinsamen Einsatz begonnen, der bis kurz nach 20 Uhr andauerte. „Wir sind mit dem Verlauf der Kontrolle auch dieses Mal zufrieden. Der präventive und repressive Konzeptansatz hat sich bewährt. Zahlreiche Straftaten konnten durch das schnelle und besonnene Einschreitend er uniformierten Kräfte verhindert bzw. mehrere Straftäter festgenommen werden“, sagt Marcel Unser, Einsatzleiter Polizei.
Mit der gestrigen Schwerpunktkontrolle setzten die VBK und Polizei ihre bewährte Zusammenarbeit fort. Schon in den vergangenen Jahren hatten sie gemeinsam zahlreiche solcher Aktionen erfolgreich durchgeführt. Neben der Kontrolle von Fahrscheinen legen die VBK bei ihrem Prüfdienst den Fokus vor allem auf den Service am Fahrgast. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Prüfdienst sind viel mehr als nur reine Fahrscheinkontrolleure. Sie sind vor allem auch wichtige Ansprechpartner für unsere Fahrgäste und stehen diesen bei Fragen rund um unserer ÖPNV-Angebot gerne zur Verfügung, etwa zum Fahrplan oder zu Tarifen. Gerade in der Weihnachtszeit kommen ja auch viele auswärtige Besucher nach Karlsruhe und schätzen diesen Service sehr“, sagt Akmaljon Aliev vom Fahrausweisprüfdienst der VBK, der die Aktion am Donnerstag leitete. „Außerdem sind die Prüfdienst-Mitarbeitenden auch wichtige Ersthelfer, falls es zu Notfällen kommt, sei es in der Bahn oder im Haltestellen-Bereich. Und auch sie vermitteln ein Gefühlvon Sicherheit. Das bekommen wir immer wieder durch viele positive Rückmeldungen von unseren Fahrgästen gespiegelt“, sagt Aliev.
Die Bilanz des Tages belegte einmal mehr den bewährten Konzept-Ansatz und die Wirksamkeit der planungs- und personalintensiven Schwerpunktkontrolle: Die VBK führten während der achtstündigen Aktion 7.400 Fahrscheinkontrollen durch. Hierbei wurden 252 Personen ohne gültigen Fahrschein angetroffen, was einer Quote von 3,4 Prozent entspricht. Gegen diese Fahrgäste wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt verhängt.
Die Polizei leitete ihrerseits in 14 Fällen Strafverfahren ein. Hierbei ging es zehn Mal um das Erschleichen von Leistungen. Zudem stellten die Beamten einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetzt und zwei Verstöße gegen das Waffengesetz fest. Ein Jugendlicher gelangt wegen Inverkehrbringen von Falschgeld zur Anzeige. Darüber hinaus konnten zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen und der Aufenthalt von vier gesuchten Personen ermittelt werden.
Betrunkener begeht erst eine Körperverletzung und muss dann auch noch seinen Führerschein abgeben.
Ein 32-Jähriger geriet am Donnerstagabend gegen halb elf, an einem Schnellimbiss in der Nordstadt, mit einer 24-Jährigen in Streit, bei dem die Frau leicht verletzt wurde. Weitere Restaurantbesucher wurden darauf aufmerksam, kamen ihr zur Hilfe und verständigten die Polizei. Daraufhin flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Pkw in Richtung Autobahn. Durch die sofort eingeleitete Fahndung konnte er im Bereich Stuttgart angehalten werden. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass er mit über 2 Promille unterwegs war.
Somit erwartet ihn nicht nur eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, sondern er musste auch seinen Führerschein abgeben.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich Unbekannte am Donnerstag, in der Zeit zwischen 06:40 Uhr und 18:30 Uhr, gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus in Langensteinbach.
Die Einbrecher hebelten eine Terrassentür auf, um in das in der Friedrich-Speidel-Straße gelegene Wohnhaus zu gelangen. Anschließend durchwühlten die Diebe in verschiedenen Räumen das Mobiliar und entwendeten aus zwei Geldbörsen Bargeld sowie diverse Kreditkarten.
Der entstandene Sach- und Diebstahlschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
An einem Nachbargebäude konnten im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ebenfalls Einbruchsspuren an einer Balkontür festgestellt werden. Ins Innere dieses Wohnhauses gelangten die Einbrecher jedoch offensichtlich nicht.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.
Beim Rückwärtsfahren kollidierte am Montagmorgen auf der Rathausstraße in Stutensee-Blankenloch ein Transporter mit einer Fußgängerin. Die Fußgängerin wurde hierbei schwer verletzt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr eine 41-jährige Transporter-Fahrerin mit ihrem Mercedes-Sprinter gegen 08:50 Uhr zunächst auf der Rathausstraße in Richtung Bahnhofstraße. An der Einmündung Südendstraße bog die Mercedesfahrerin wohl links ab. Noch im Einmündungsbereich hielt sie offenbar kurz an und setzte ihr Fahrzeug zurück. Hierbei übersah die 41-Jährige wohl eine 80-jährige Fußgängerin, die hinter dem Transporter gerade die Südendstraße überquerte.
Die Dame wurde mit der linken Fahrzeugseite erfasst und stürzte auf den Boden. Hierbei erlitt sie Frakturen an beiden Beinen, weshalb sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Südendstraße im Bereich der Einmündung zur Rathausstraße für etwa eine Stunde gesperrt.
Mögliche Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich unter 0721 94484-0 mit der Verkehrspolizei in Verbindung zu setzen.
Am Mittwochabend ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Kühler Krug, bei dem beide Beteiligten leicht verletzt wurden.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 83-jähriger Pkw-Fahrer von der Pfalz kommend gegen 18:30 Uhr beim Kühlen Krug von der Südtangente ab. An der Kreuzung zur Keßlerstraße übersah er wohl das dortige Rotlicht und kollidierte mit einem aus Richtung Kriegsstraße in die Keßlerstraße einfahrenden Opel.
Infolge des Aufpralls überschlug sich der Opel und blieb auf dem Dach liegen. Der 72-jährige Fahrer verletzte sich hierbei glücklicherweise nur leicht. Auch der 83-jährige mutmaßliche Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen. Beide Beteiligten wurden zur ärztlichen Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf etwa 17.000 EUR.
Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich an die Verkehrspolizei unter der Rufnummer 0721/944840 zu wenden.
In der Nacht auf Donnerstag wurde ein 26-Jähriger aufgrund starken Alkoholeinflusses von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor Mitternacht führten die eingesetzten Beamten an der Kreuzung Lindenstraße/Franziskusstraße eine allgemeine Verkehrskontrolle durch, nachdem ihnen ein Pkw-Lenker durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen ist. Ein darauffolgender freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,8 Promille. Der Beschuldigte musste auf der Dienststelle eine Blutprobe abgeben.
Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Gleich zwei Verstöße konnten bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Mittwochmittag in Huchenfeld festgestellt werden.
Gegen 15:30 Uhr befuhr ein 39 Jahre alter Pkw-Lenker die Reichenbacher Straße, als er einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Bei dieser stellten die eingesetzten Polizeibeamte fest, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem wurde beim dem Mann deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Dieser wurde in der Folge in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und musste eine Blutprobe abgeben.
Den 39-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehrs sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Bislang unbekannte Täter zerstörten am Mittwochabend einen Zigarettenautomaten im Gewerbegebiet in Ubstadt-Weiher und flüchteten anschließend.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge sprengten die Täter gegen 22:20 Uhr mit einem bislang unbekannten Sprengmittel einen Zigarettenautomaten in der Straße Großer Sand auf. Zwei Mitarbeiterinnen einer nahegelegenen Tankstelle wurden auf die Explosion aufmerksam. Als sie sich der Tatörtlichkeit näherten, stiegen die Täter offenbar zügig in eine dunkle Pkw-Limousine und flüchteten in Richtung Hardtsiedlung. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Ergebnis.
Bei den Tatverdächtigen soll es sich nach Zeugenaussagen wohl um mindestens zwei dunkel gekleidete Männer handeln.
Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen. Die Höhe des mutmaßlichen Diebesguts und des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die Hinweise zur Tat und den bislang unbekannten Tätern geben können werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.