Am frühen Samstag wurde ein Mann von zwei bislang unbekannten Personen angegangen und durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Geschädigte am 28.12.24, gegen 1 Uhr, von zwei Männern auf der Dieselstraße angesprochen. Im weiteren Verlauf schubste einer der Beschuldigten den Geschädigten nach hinten und dessen Mittäter setzte Pfefferspray ein. Beide Tatverdächtigen flüchteten im Anschluss unerkannt. Im Vorfeld dürften sich diese auf einer örtlichen Party aufgehalten haben.
Der Geschädigte wurde in einem Krankenhaus versorgt und konnte dieses am gleichen Tag verlassen.
Die Beschuldigten werden wie folgt beschrieben: ca. 180 cm groß, dunkles Haar, schwarze Jeans und dunkle Oberbekleidung.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07451-960 beim Polizeirevier Horb zu melden.
Schwer verletzt worden ist am Dienstag ein Verkehrsteilnehmer nach einem Auffahrunfall auf der BAB 8, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Ost.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren gegen 18 Uhr zwei Pkw, ein Audi und Mercedes den mittleren Fahrstreifen der Bundesautobahn 8, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim Süd und Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe. Auf gleicher Höhe befand sich auf der rechten von drei Fahrspuren ein Pkw- Skoda.
Eine 45- jährige Renault-Fahrerin, welcher die mittlere Fahrspur nutzte, erkannte offenbar zu spät, dass die vor ihr fahrenden Autos verkehrsbeding bis zum Stillstand abbremsten und fuhr auf den Mercedes auf. Dieser touchierte den Audi, wurde nach rechts abgewiesen und stieß mit dem Skoda zusammen. Weiter prallte der Renault auf das Heck des Audi und kam zum Stillstand.
Der 77- jährige Pkw- Lenker des Mercedes wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung musste die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe zeitweise voll gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 35 000 Euro. Der Renault, Mercedes und Audi wurden abgeschleppt.
Zeugen von dem Verkehrsunfall werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 12581-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsgruppe BAB zu melden.
Vier zum Teil schwer verletzte Personen sowie ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A8 bei Pforzheim ereignete.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei befuhr der 19-jährige Fahrer eines Ford mit französischer Zulassung gegen 14:45 Uhr den mittleren Fahrstreifen der A8 von Karlsruhe kommend in Richtung Stuttgart. Kurz nach der Anschlussstelle Pforzheim-West geriet der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und kam schlussendlich wieder entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Durch den Unfallhergang wurden alle vier Insassen verletzt. Der Fahrer wurde leicht, zwei Mitfahrerinnen sowie ein vierjähriges Kleinkind schwer verletzt. Eine schwer verletzte Erwachsene wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Richtungsfahrbahn Stuttgart musste zur Landung des Hubschraubers kurzzeitig voll gesperrt werden; während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es bildete sich dennoch ein Rückstau von bis zu vier Kilometern.
Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die den Unfallhergang beobachten konnten, sich mit der Autobahnpolizei Pforzheim unter 07231/12581-0 in Verbindung zu setzen.
Der Jahreswechsel verlief aus Sicht der Polizei unauffällig. Die erlassenen Feuerwerksverbotszonen wurden bis auf wenige Ausnahmen eingehalten.
In der ersten Nachthälfte war die Einsatzlage im gesamten Präsidiumsbereich durchschnittlich von Vorfällen geprägt. Ab Mitternacht stieg die Anzahl der Polizeieinsätze leicht an. Auch dank der planmäßig erhöhten Anzahl von Polizeibeamten mit Unterstützung von Kräften des Einsatzzuges Karlsruhe und der Bereitschaftspolizei hielt sich das Einsatzgeschehen durchweg in einem gut beherrschbaren Rahmen.
Im Innenstadtbereich waren bis etwa 23.00 Uhr wenige Personen festzustellen. Rund 100 Menschen hielten sich zu diesem Zeitpunkt bei der Veranstaltung der Stadt Karlsruhe am Schlossvorplatz auf. Danach begann vorwiegend im Bereich Marktplatz und Schlossvorplatz in Karlsruhe ein deutlicher Zulauf von Personen, der sich bis gegen 23.30 Uhr noch verstärkte.
Auf dem Schlossvorplatz hatten sich zur Jahreswende dann etwa 1.000 Personen zum Feiern eingefunden. Die Veranstaltung war mit geschätzten 400 Personen besucht. Im Bereich des Karlsruher Marktplatzes und der Kaiserstraße hielten sich rund 800 Menschen auf. Am Europaplatz, Stephanplatz und Kronenplatz waren nur wenige Feiernde festzustellen.
Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz sichtbare Präsenz im Innenstadtbereich.
Auffällig war das ordentliche und friedliche Verhalten der Besucher der Bereiche Marktplatz und Schlossvorplatz, die sich nach den Feuerwerksverbotszonen erkundigten. Bis auf wenige Ausnahmen wurden diese auch eingehalten.
Beim Anzünden einer Feuerwerksbatterie im Karlsruher Citypark verletzte sich eine Person selbst am Auge und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren werden.
Gegen 00.45 Uhr nahm die Personenanzahl deutlich ab und die genannten Bereiche leerten sich zügig. Ab 01.15 Uhr waren nur noch vereinzelte Menschen im Innenstadtbereich unterwegs.
Ein Brand eines dauerhaft als Privatwohnung genutzten Wohnwagens auf einem Campingplatz in Waldbronn-Neurod löste bereits gegen 23.20 Uhr einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.
Der Wohnwagen mit hölzernem Vorbau und eine Gartenhütte brannten vollständig ab. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 30.000 Euro. Der Besitzer und ein Zeuge zogen sich bei dem Versuch den Brand zu löschen leichte Rauchgasvergiftungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der unsachgemäße Umgang von zwei Kindern mit Feuerzeug und leicht entflammbaren Materialen brandursächlich gewesen sein.
Gegen 00.35 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen 21-jährigen Mann, der unmittelbar zuvor eine Leuchtkugel in eine Menschenmenge am Europaplatz geschossen hatte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach betroffenen Personen, die bei dem Vorfall möglicherweise geschädigt oder gefährdet wurden. Hinweise in diesem Zusammenhang werden an das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter der Telefonnummer 0721 666-3311 erbeten.
Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe feierten wieder viele Bürgerinnen und Bürger den Jahreswechsel auf den Straßen. Für die Polizei blieben die Einsatzlagen auch hier handhabbar und ohne besondere Einsatzlagen.
Zusammengefasst bearbeitete das Polizeipräsidium Karlsruhe im Berichtszeitraum von 31.12.2022, 23.00 Uhr bis 01.01.2023, 03.00 Uhr insgesamt 164 Einsätze. Die Einsatzzahlen bewegten sich damit in einem geringeren Rahmen als die vergangenen Silvesternächte. Positiv fällt auch die Bilanz für die öffentliche Sicherheit im Dienstbezirk aus. Es mussten lediglich 26 Platzverweise ausgesprochen werden.
Nicht zuletzt durch die starke Präsenz von Polizeikräften im öffentlichen Raum waren in der Silvesternacht keine Verbrechenstatbestände wie Raub- oder Sexualdelikte zu verzeichnen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand, verzeichnete die Polizei erfreulicherweise keine Gewaltdelikte gegen Einsatzkräfte.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim verlief der Jahreswechsel relativ ruhig. In der Leitstelle des Präsidiums gingen im Zeitraum von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr insgesamt etwa 300 Notrufe ein. Außer den für Neujahrsnacht üblichen Verstößen gegen Waffen- und Sprengstoffbestimmungen (Führen von Schreckschusswaffen, nicht zugelassenes Feuerwerk), gab es zahlreiche Einsätze wegen Ruhestörungen, Mülltonnenbränden und anderen Sachbeschädigungen. Auch wurden mehrere Auseinandersetzungen zwischen feiernden Personen gemeldet, die aber alle ohne schwere Folgen blieben.
Einzelne Ereignisse:
Gegen 01.20 Uhr warf eine unbekannte Person einen Stein gegen ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Pforzheim. Tatort war der Leopoldplatz. Verletzt wurde dabei niemand. Der Schaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.
Gegen 01.40 Uhr wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Kolbergstraße ein Kellerbrand gemeldet. Zwei Bewohner des Hauses erlitten eine Rauchgasvergiftung. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Das Haus ist weiterhin bewohnbar. Die Brandursache aktuell noch unklar. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen aber nicht vor. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Gegen 02.00 Uhr kam es in Enzklösterle, im Landkreis Calw zu einem Gebäudebrand. Der Dachstuhl eines Doppelhauses wurde vermutlich durch einen Feuerwerkskörper in Brand gesetzt. Durch das Feuer und das Löschwasser wurde das komplette Doppelhaus schwer beschädigt. Der Dachstuhl ist komplett zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kamen anderweitig unter. Die Feuerwehr war mit 12 Fahrzeugen und 70 Mann im Einsatz.
Am Montag um 14:40 Uhr wurden durch zwei 13-jährige Kinder mehrere Steine auf die Rudolf-Plank-Straße (L607) in Ettlingen geworfen. Hiedurch mussten laut Zeugenaussagen offensichtlich einige Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Der Polizei ist bislang nicht bekannt, ob hierdurch Fahrzeuge beschädigt worden sind. Zeugen und etwaige Geschädigte des Vorfalls, insbesondere der Fahrzeugführer eines roten Kleinnwagens, werden gebeten, sich mit der Polizei in Ettlingen unter der Telefonnummer 07243-32000 in Verbindung zu setzten.
Unbekannte sind am Freitagmorgen auf der Wilferdinger Höhe mit einem zuvor gestohlenen Auto gegen einen Baum gefahren.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge ereignete sich am frühen Freitagmorgen, zwischen 5:20 Uhr und 5:50 Uhr ein Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht auf der Wilferdinger Höhe. Der Fahrer des BMWs bog aus unbekannter Richtung in die Wilhelm-Becker-Straße ein, kam von der Fahrbahn nach links ab und kollidierte mit einem auf dem Grünstreifen befindlichen Baum. Anschließend entfernte sich der bislang unbekannte Fahrzeugführer unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.
Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme konnte ermittelt werden, dass der BMW zuvor, offenbar in der Zeit zwischen, dem 22.12.24, 17 Uhr und 27.12.24, 5:20 Uhr von bislang Unbekannten aus einer Tiefgarage in der Brunnenstraße im Stadtteil Brötzingen entwendet worden war.
Der entstandene Sachschaden beträgt circa 18.000 Euro.
Der Polizeiposten Brötzingen hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Süd, Rufnummer 07231 186-3311 in Verbindung zu setzen.
Zu einem Trickdiebstahl ist es am Freitagnachmittag in Pforzheim gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde gegen 15:30 Uhr eine Frau, beim Besteigen eines Linienbusses, im Bereich des Leopoldplatzes von einer Unbekannten angerempelt. Im Anschluss entfernte sich die Unbekannte und die 96-jährige Geschädigte bemerkte das Fehlen ihres Bargeldes, welches sie in Ihrer Handtasche hatte.
Beschreibung der Täterin:
- etwa Anfang 20 Jahre alt,
- schlanke Statur,
- schwarze, lange Haare,
- weiße Jacke
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, die Angaben zu der Diebin machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Die Tipps der Polizei:
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich
benötigen
- Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in
verschiedenen Verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst
dicht am Körper.
- Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der
Verschlussseite zum Körper.
- Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
- Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
- Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre
Wertsachen.
Am Sonntagabend fuhr eine 63-jährige Pkw-Fahrerin in der Franz-Sigel-Straße unter Alkoholeinfluss und verursachte alleinbeteiligt einen Verkehrsunfall. Sie beschädigte dabei mehrere geparkte Autos. Verletzt wurde die Frau nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr die 63-Jährige gegen 18:15 Uhr mit einem Mercedes an ihrer Wohnadresse in Bruchsal los und touchierte bereits beim Ausparken zwei dort abgestellte Autos. Nach wenigen hundert Metern kollidierte sie mit drei weiteren am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw. Anschließend blieb der Mercedes unfallbeschädigt stehen. Die Frau konnte ihr Fahrzeug wohl aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht selbständig verlassen und musste von Polizeibeamten hierbei unterstützt werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,7 Promille.
Die Unfallverursacherin musste im Laufe der polizeilichen Maßnahmen aufgrund ihres Gesundheitszustandes vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei dem Verkehrsunfall wurden die geparkten Autos teilweise schwer beschädigt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach aktuellem Kenntnisstand wird der Gesamtsachschaden auf rund 35.000 EUR geschätzt.
Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Am frühen Montagmorgen sind drei bislang unbekannte Täter in eine Tankstelle in Bad Wildbad eingedrungen und haben Tabakwaren entwendet. Nach derzeitigem Ermittlungstand verschafften sich die drei bislang unbekannten Täter gegen 03:30 Uhr gewaltsam Zutritt in eine Tankstelle in der Calmbacher Straße. Einer der Täter schlug die Eingangstüre ein, um in das Innere der Tankstelle zu gelangen. Dort durchwühlten sie die Auslage und stahlen mehrere Zigarettenstangen. Insgesamt konnte das Trio Diebesgut im Wert von etwa 10.000 EUR erbeuten. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro. Bei der Flucht benutzte die unbekannte Tätergruppierung vermutlich einen dunkelfarbenen Audi A6 und fuhren in Richtung Stadtmitte davon.
Zwei der drei Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, schlank und dunkel gekleidet. Der dritte Unbekannte: männlich und mit dicklicher Statur. Bekleidet mit einem roten Kapuzenpullover und einer dunklen Jacke. Er trug weiß-schwarze Sneaker.
Alle waren vermummt und trugen Handschuhe.
Trotz beschleunigter Anfahrt und sofortiger polizeilicher Fahndung im nahen Tatortbereich konnten keine Personen mit entsprechender Beschreibung angetroffen werden.
Der Polizeiposten Bad Wildbad hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet, insbesondere die Frau, die sich kurz vor der Tat auf dem Tankstellengelände befunden hat, sich bei der Polizei zu melden. Zeugen und Hinweisgeber, die in diesem Zusammenhang hilfreiche Beobachtungen gemacht haben, werden ebenfalls gebeten sich unter der Rufnummer 07051 161-3511 mit dem Polizeirevier Calw in Verbindung zu setzen.