Bei einer Kollision zwischen einem Sprinter und einem Sattelzug am Dienstagabend auf der Bundesautobahn 5 bei Bruchsal verletzten sich zwei Unfallbeteiligte leicht.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 44-jährige Fahrer eines Sattelzugs gegen 18:50 Uhr auf der rechten Spur zwischen Karlsruhe-Nord und Bruchsal in Richtung Norden. Zur selben Zeit fuhr der 33-jährige Sprinterfahrer aus bislang ungeklärter Ursache von hinten auf ihn auf und kollidierte mit dem LKW.
Ein alarmierter Rettungshubschrauber brachte den 33-jährige Fahrer für die weitere Versorgung in ein Krankenhaus, der 18-jährigen Beifahrer wurde von einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Entgegen ersten Annahmen erlitten beide Insassen nur leichte Verletzungen.
Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Im Zeitraum von etwa 18:50 Uhr bis kurz nach Mitternacht waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen aufgrund der Unfallaufnahme und ausgetretener Betriebsflüssigkeiten nicht befahrbar. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 30.000 Euro.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe warnt aktuell vor Betrügern, die sich offenbar als Mitarbeiter von örtlichen Versorgungsbetrieben ausgeben. Unter einem Vorwand versuchen sie in Wohnungen und Häuser zu gelangen und entwenden Wertgegenstände. Im Laufe des Dienstags wurden der Polizei bislang drei Fälle bekannt, bei denen ältere Menschen getäuscht und bestohlen wurden.
Sowohl in Karlsruhe-Mühlburg als auch in der Stadt Ettlingen und Ettlingen-Schöllbronn traten zwischen 12.30 Uhr 16:00 Uhr bislang unbekannte Täter als angebliche Stadtwerke-Mitarbeiter auf und täuschten vor, die Wasseruhren ablesen zu müssen. In einem Fall gaben die Unbekannten an, aufgrund eines Wasserrohrbruchs in einer Nachbarstraße das Haus auf mögliche Schäden überprüfen zu müssen. In den Anwesen entwendeten die Täter dann unbemerkt mehrere Gegenstände.
Zur Täterbeschreibung liegen derzeit nur wenige Erkenntnisse vor. Demnach handelte es sich bei einem der Täter um einen etwa 30 Jahre alten Mann mit mutmaßlich nordafrikanischem Aussehen. Er soll circa 170 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. Der Mann habe einen Kurzhaarschnitt und einen 3-Tage-Bart. Zum Tatzeitpunkt soll er einen blauen Overall getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Um nicht von falschen Handwerkern oder angeblichen Mitarbeitern von Versorgerbetrieben bestohlen zu werden empfiehlt die Polizei:
Lassen Sie keine fremden Personen ohne klare Legitimation in Ihr Haus oder Ihre Wohnung.
Fordern Sie bei angeblichen Handwerkern oder Dienstleistern immer einen Ausweis und prüfen Sie, ob ein Termin vereinbart wurde.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie unter einem Vorwand in einen anderen Teil der Wohnung gelockt werden.
Informieren Sie im Zweifel die Polizei, wenn Ihnen eine Situation ungewöhnlich oder verdächtig vorkommt.
Ein Streit zweier Männer eskalierte am frühen Samstagmorgen bei der Semester Opening Party der Hochschule Karlsruhe. Ein Beteiligter erlitt hierbei Verletzungen im Gesicht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Kenntnisstand geriet ein 22-jähriger Mann offenbar mit einem bislang unbekannten Partygast gegen 03:10 Uhr im Eingangsbereich des Hochschulgebäudes in der Moltkestraße aus bislang ungeklärter Ursache in einen verbalen Streit.
Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte dem 22-Jährigen wohl mehrfach, unvermittelt mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Hierdurch erlitt der Geschädigte offenbar eine Fraktur des Nasenbeins und diverse Platzwunden. Nach der Auseinandersetzung entfernte sich der Kontrahent von der Örtlichkeit.
Der Unbekannte soll zwischen 18 und 22 Jahre alt, circa 175 cm groß sein, eine schlanke Körperstatur und ein westeuropäisches Erscheinungsbild haben. Die braunen Haare seien im Stirnbereich länger und lockig gewesen. Weiterhin habe er zur Tatzeit eine braune Lederjacke mit Fellkragen getragen.
Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten sich unter der Rufnummer 0721 666-3311 mit den Beamten des Polizeireviers Karlsruhe Marktplatz in Verbindung setzen.
Am Dienstagvormittag wurde in Oberreichenbach auf der Bundesstraße 296 in Fahrtrichtung Calmbach Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Mit 43 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit ist ein Fahrzeugführer besonders aufgefallen.
Zwischen 07:30 Uhr und 12:00 Uhr überwachten Polizeibeamte die Geschwindigkeitsbeschränkung von erlaubten 100 km/h. Im Verlauf der Kontrolle wurden rund 920 Fahrzeuge gemessen. Hierbei lag die Geschwindigkeit von 28 Fahrzeugen über dem vorgeschriebenen Tempolimit. Der höchste gemessene Wert eines Pkw lag bei 143 km/h. Den Fahrer erwartet nun ein Fahrverbot.
Die Polizei wird die Kontrollen der Verkehrsregeln weiter fortsetzen um deren Einhaltung sicherzustellen und die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zu schnelles Fahren bleibt weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle mit Personenschäden.
Am Dienstagmittag hat die Polizei die Trunkenheitsfahrt eines Mannes beendet, der durch unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Durch einen Hinweis wurde bekannt, dass der 63-jährige Kia-Fahrer gegen 12:15 Uhr auf der Straßburger Straße alkoholisiert mit seinem Fahrzeug unterwegs war.
Die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeireviers Freudenstadt kontrollierten den Fahrer.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 2,1 Promille.
Der 63-Jährige musste im Anschluss eine Blutprobe abgeben.
In erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Im Jahr 2024 hat das Polizeipräsidium Karlsruhe insgesamt 42.398 Straftaten registriert – das sind 2.027 Fälle weniger als im Vorjahr. Damit ist die Kriminalität im Stadt- und Landkreis Karlsruhe um 4,6 Prozent gesunken. Im Landesvergleich liegt der Rückgang über dem Durchschnitt (Baden-Württemberg: -1,2 %).
Auch die sogenannte Häufigkeitszahl, die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, ging weiter zurück – von 5.820 auf 5.532. Das ist der zweitniedrigste Wert der vergangenen 20 Jahre. Karlsruhe bleibt damit landesweit auf Platz 9 unter den 13 Polizeipräsidien.
Die Aufklärungsquote sank leicht auf 59,7 Prozent (Vorjahr: 61,5 %) und liegt damit etwas unter dem Landeswert von 62,6 Prozent.
„Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten hervorragende Arbeit – das belegen diese Zahlen deutlich. Aber Sicherheit ist mehr als Statistik. Unser Ziel ist, dass die Menschen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe nicht nur sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen. Dafür arbeiten wir jeden Tag“, betont Polizeipräsidentin Caren Denner.
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Diebstahl bleibt Spitzenreiter – wenn auch rückläufig
Mit 14.459 Fällen machten Diebstahlsdelikte erneut den größten Anteil an der Gesamtkriminalität aus – trotz eines Rückgangs um 266 Fälle. Die Aufklärungsquote lag mit 31,4 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert (33,7 Prozent).
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Gewalt im öffentlichen Raum bleibt auf konstant hohem Niveau
Knapp jede zehnte Straftat im öffentlichen Raum zählte zur sogenannten Aggressionskriminalität. Darunter fallen neben Fällen der Gewaltkriminalität auch einfache Körperverletzungen und tätliche Angriffe. Die Fallzahlen blieben insgesamt nahezu unverändert.
„Wir beobachten, dass die Hemmschwelle für Gewalt weiterhin sinkt. Auseinandersetzungen eskalieren zunehmend in körperliche Übergriffe – oft spontan, impulsiv und in der Öffentlichkeit“, erklärt Leitender Polizeidirektor Dr. Gustav Zoller. „Mit repressiven Maßnahmen allein können wir dieser Entwicklung nicht entgegenwirken. Es bedarf eines gemeinsamen Engagements – durch Schulen, Vereine, Sozialarbeit und die Zivilgesellschaft.“ Auffällig ist auch die Zahl an Straftaten mit Messerbeteiligung: 190 Fälle wurden 2024 im öffentlichen Raum registriert – ein Anstieg um rund fünf Prozent.
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Unterschiedliche Entwicklungen bei der Straßenkriminalität
Straftaten die ausschließlich oder überwiegend auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen (einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel) begangen wurden, entwickelten sich je nach Region unterschiedlich: Während im Landkreis ein Anstieg um 362 Fälle zu verzeichnen war, sanken die Fallzahlen im Stadtkreis Karlsruhe um knapp fünf Prozent.
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Mehr Wohnungseinbrüche – aber viele bleiben im Versuchsstadium
Die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle stieg deutlich an – um über 20 Prozent. Damit wurde der höchste Wert der letzten sieben Jahre erreicht. In rund der Hälfte der Fälle blieb es jedoch beim Versuch. Häufig hebelten die Täter Fenster oder Türen auf – meist organisiert vorgehend, in vielen Fällen bandenmäßig agierend aus dem ost- oder südosteuropäischen Raum.
„Ein Wohnungseinbruch ist für die Betroffenen mehr als ein finanzieller Schaden – er bedeutet oft einen tiefen Einschnitt ins Sicherheitsgefühl“, erklärt Kriminaldirektor Detlef Erny. „Deshalb legen wir nicht nur Wert auf intensive Ermittlungen, sondern setzen auch auf nachhaltige Prävention: technische Sicherungen, Beratung, Kontrollmaßnahmen und Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft zeigen Wirkung.“
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Betrügerische Anrufe rückläufig – auch dank Prävention
Die Zahl betrügerischer Anrufstraftaten wie „Enkeltrick“, „Schockanruf“ oder „angeblicher Polizeibeamter“ ging 2024 erneut zurück. Es wurden 72 Inlandsstraftaten registriert, von denen 15 vollendet wurden – zehn davon konnten aufgeklärt werden. Der entstandene Vermögensschaden sank deutlich: von über zwei Millionen Euro im Vorjahr auf knapp 520.000 Euro. Auch die Zahl sogenannter Auslandsstraftaten nahm ab (von 591 auf 389 Fälle).
„Das zeigt, dass unsere Präventionsmaßnahmen ankommen – insbesondere bei älteren Menschen. Aber die Täter sind hochprofessionell und passen ihre Methoden an. Wir müssen und werden hier wachsam bleiben“, so Erny.
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Körperverletzungsdelikte bleiben stabil – aber belastend
Die Zahl der Körperverletzungen blieb weitgehend konstant. Während im Landkreis ein Rückgang um 5,5 Prozent verzeichnet wurde, gab es im Stadtkreis einen leichten Anstieg (+1,7 %). Die gefährlichen oder schweren Körperverletzungen lagen mit 1.006 Fällen auf dem vierthöchsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Aufklärungsquote bleibt hoch: 89,9 Prozent.
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Sexualdelikte – Rückgang bei digitaler Verbreitung
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gingen insgesamt um 5,6 Prozent zurück. Besonders deutlich war der Rückgang bei der Verbreitung pornografischer Schriften, insbesondere im digitalen Raum (- 23 %). Etwa ein Drittel aller Sexualdelikte ereignete sich im öffentlichen Raum. Von 106 angezeigten Vergewaltigungen fanden 27 im öffentlichen Raum statt.
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Straftaten gegen das Leben nehmen deutlich zu
2024 wurden im Präsidiumsbereich 36 Straftaten gegen das Leben registriert – das sind 17 Fälle mehr als im Vorjahr. 19 davon blieben im Versuchsstadium. Häufig handelt es sich um innerfamiliäre oder partnerschaftliche Tatkonstellationen.
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Rauschgiftkriminalität fast halbiert – Folge der Cannabis-Gesetzgebung
Die seit April 2024 geltende Teillegalisierung von Cannabis wirkte sich spürbar auf die Statistik aus: Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank um fast 50 Prozent und verzeichnete somit zum vierten Mal in Folge einen Rückgang. Der Stadtkreis war mit 799 Fällen (über 61 %) besonders betroffen. Es wurden elf drogenbedingte Todesfälle registriert, im Jahr 2023 waren es noch neun.
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Gewalt gegen Einsatzkräfte weiter gestiegen
Die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte stieg um 13,9 Prozent auf 426 Fälle. Insgesamt wurden 858 Einsatzkräfte geschädigt – 249 erlitten leichte, ein Beamter schwere Verletzungen. Die Angriffe ereigneten sich nicht nur bei Zwangsmaßnahmen, sondern zunehmend auch bei alltäglichen Einsätzen wie Verkehrskontrollen oder bei häuslichen Streitigkeiten.
„Diese Entwicklung beunruhigt mich zutiefst. Wer Einsatzkräfte angreift, greift die Menschen an, die unser aller Sicherheit garantieren – das ist nicht hinnehmbar“, sagt Polizeipräsidentin Denner. „Wir erwarten, dass diese Angriffe gesellschaftlich geächtet und strafrechtlich konsequent verfolgt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen verdienen Respekt – nicht Gewalt.“
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Partnergewalt auf Zehnjahreshoch
Die Zahl der registrierten Fälle häuslicher Gewalt – polizeilich als Partnergewalt definiert – stieg erneut auf nun 1.185 Fälle und damit auf den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Der Anstieg ist auch auf verbesserte Erkennung aufgrund Schulungen und die seit 2021 eingerichtete Koordinierungsstelle für häusliche Gewalt zurückzuführen.
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Cyberkriminalität sinkt – Täter werden jünger
Die Cyberkriminalität sank im vierten Jahr in Folge – diesmal um 12,3 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl minderjähriger Tatverdächtiger weiter an. Rund ein Viertel aller Tatverdächtigen war jünger als 21 Jahre, drei Viertel waren männlich.
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Fazit: Positive Entwicklung – aber kein Anlass zum Zurücklehnen
„Die Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2024 zeigt: Unsere polizeiliche Arbeit ist wirksam. Besonders dort, wo Menschen infolge betrügerischer Maschen massiv in ihrer Lebenssicherheit getroffen werden, konnten wir Rückgänge erzielen“, so Polizeipräsidentin Denner. „Gleichzeitig sehen wir bei Gewalt- und Aggressionsdelikten Entwicklungen, die uns große Sorgen bereiten. Wir werden diese genau beobachten und gemeinsam mit Partnern aus Justiz, Kommunen und Gesellschaft gegensteuern. Denn: Sicherheit ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.“
Ein Fahrzeugbrand führte am Dienstagmittag zu einer Vollsperrung der Landesstraße 350 zwischen Huzenbach und Besenfeld.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr gegen 14:30 Uhr ein 47-jähriger Lkw-Fahrer die Landesstraße 350 von Besenfeld kommend in Richtung Huzenbach, als die Zugmaschine aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geriet.
Dem 47-jähringen Fahrzeuglenker gelang es noch, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Im weiteren Verlauf brannte die Zugmaschine vollständig aus. Der Auflieger wurde ebenfalls stark beschädigt.
Die genaue Schadenshöhe ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Für die Dauer der Lösch- und Bergarbeiten ist die Landesstraße 350 zum Zeitpunkt der Veröffentlichung komplett gesperrt.
Bei einem Verkehrsunfall, der sich bereits am Freitag den 21.03.2025 in Karlsruhe ereignete, wurde ein 10-jähriger Schüler leicht verletzt. Die bislang unbekannte mutmaßliche Verursacherin soll nach der Kollision ohne anzuhalten mit dem Fahrrad davongefahren sein.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand lief das Kind gegen 12:20 Uhr auf dem Geh- und Radweg auf der Moltkestraße, als es offenbar von hinten von einer Radfahrerin touchiert wurde. Hierbei stürzte der Junge auf den Boden und verletzte sich dabei im Gesicht. Den Angaben des 10-Jährigen zufolge sei die junge Frau ohne anzuhalten in Richtung Reinhold-Frank-Straße weitergefahren. Die Polizei wurde erst später über den Unfall informiert.
Die Radfahrerin sei etwa 20 Jahre alt und hatte schulterlange, glatte Haare mit einer auffälligen Färbung. Demnach sollen diese am Ansatz blau und im Verlauf nach unten pink gewesen sein. Weiterhin habe die junge Frau ein nicht näher beschriebenes Tattoo am linken Bein. Bei dem Fahrrad handelte es sich offenbar um ein blau-schwarzes Fahrrad, möglicherweise ein sogenanntes City-Bike.
Die Polizei ist nun auf der Suche nach der beteiligten Fahrradfahrerin sowie möglichen Hinweisgebern. Diese werden gebeten sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Offenbar aufgrund einer Zigarette ist am Montagabend in der Nordstadt ein Balkon in Brand geraten.
Nach derzeitigem Sachstand stand, gegen 18:20 Uhr, der Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Flammen. Kurz vor 19:00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Eine nicht ordnungsgemäß entsorgte Zigarette war nach ersten Erkenntnissen ursächlich dafür, dass ein offenes Feuer entstanden und hierdurch der Balkon selbst wie auch die dortige Hauswand beschädigt worden war. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird mit rund 80.000 Euro beziffert.
Zwei Schwer- und drei Leichtverletzte waren am Montagabend die Folge eines Verkehrsunfalls auf der Bundesautobahn 5 auf Höhe Ettlingen.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 24-jähriger Peugeot-Fahrer gegen 21:15 Uhr mit vier weiteren Insassen im Alter von 19 bis 24 Jahren auf der BAB 5 von Rastatt kommend in Richtung Norden.
Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrer wohl die Kontrolle über das Auto, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte in der Folge mit der Schutzleitplanke. Hierbei wurde der Fahrzeuglenker sowie zwei weitere 18-jährige Mitfahrerinnen leicht verletzt. Die beiden anderen Insassen, ein 24 Jahre alter Mann und eine 19 Jahre alte Frau mussten schwer verletzt in umliegenden Krankenhäusern medizinisch versorgt werden.
Im Rahmen der Maßnahmen ergaben sich bei dem Fahrzeugführer Hinweise auf die Beeinflussung von Alkohol sowie anderen Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,6 Promille. Der Mann musste schließlich zur Blutentnahme zum Polizeirevier und sieht nun unter anderem einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie fahrlässiger Körperverletzung entgegen.
Während der Unfallaufnahme waren der mittlere und rechte Fahrstreifen nicht befahrbar. Für die Dauer der anschließenden Räumungsarbeiten blieb der rechte Fahrstreifen noch bis etwa 02:00 Uhr gesperrt.