Von Mittwoch auf Donnerstagnachmittag ist durch bislang unbekannte Täterschaft in die Grundschule in Neuweiler eingebrochen worden.
Nach bisherigem Ermittlungsstand erlangten die unbekannter Täter im Laufe des Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag über eine aufgebrochene Tür unbefugt Zutritt in das Gebäude. Dort durchwühlten die Täter mehrere Räumlichkeiten, hierunter auch das Lehrerzimmer.
Ob etwas entwendet wurde ist bislang noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 161-3511 zu melden.
Nachdem zunächst unbekannte Täter in der Nacht auf Donnerstag ein hochwertiges E-Bike entwendeten, konnte das Rad am Donnerstagmorgen geortet werden und führte zur Identifizierung von insgesamt fünf mutmaßlichen Dieben.
Nachdem ein Anwohner gegen 07:00 Uhr das Fehlen seines E-Bikes feststellte, ortete er das Zweirad mittels einer eingebauten technischen Vorrichtung in der Hagsfelder Allee. Daraufhin alarmierte er umgehend die Polizei.
Mehrere Streifenbesatzungen fuhren daraufhin unmittelbar an die oben genannte Anschrift. Hier trafen sie auf fünf Personen und mehrere im Garten und Haus verteilte E-Bikes, E-Scooter, Fahrräder und Fahrradzubehör, unter anderem auch das am Morgen als gestohlen gemeldete E-Bike.
Die genauen Tatbeteiligungen der beiden 26-, des 36- und 42-jährigen und der 42-jährigen Beschuldigten ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Das mutmaßliche Diebesgut wurde widerspruchslos polizeilich sichergestellt. Die Ermittlungen der rechtmäßigen Besitzer dauern ebenfalls an und werden vom Polizeirevier Karlsruhe-Oststadt geführt.
Der Gesamtwert des mutmaßlichen Diebesguts beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 6000 Euro.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe warnt aus aktuellem Anlass vor Betrügern, die im Internet mit angeblich lukrativen Investitionen locken und sich dabei fingierter Erfolgsgeschichten von Prominenten bedienen.
Allein in den vergangenen 14 Tagen registrierte das Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe mehrere Strafanzeigen wegen mutmaßlichen Anlagebetrugs mit dem Schwerpunkt „betrügerische Tradingportale“ – der Gesamtschaden beläuft sich hierbei auf rund eine Million Euro.
Die Masche folgt oft demselben Muster: Geschädigte stoßen im Internet auf vermeintliche Produktempfehlungen von Prominenten, die meist als sogenannte Pop-ups erscheinen. Ohne deren Wissen und Zustimmung werden Namen und Bilder bekannter Politiker, Schauspieler, Unternehmer, TV-Moderatoren oder Sportler eingesetzt, um Seriosität vorzutäuschen und Vertrauen zu gewinnen. In fingierten Interviews oder erfundenen Zitaten berichten diese angeblich von „geheimen Investitionen“, häufig in Krypto-Plattformen oder „revolutionäre Trading-Systeme“, die hohe Gewinne versprechen.
Die täuschend echt wirkenden Webseiten drängen zur schnellen Investition. Meist beginnen Betroffene mit kleineren Beträgen von 200 bis 300 Euro, die jedoch rasch steigen. Tatsächlich fließt das Geld direkt an die Täter – ein Totalverlust ist die Folge.
Warnsignale, die Sie beachten sollten:
- Versprechen von "schnellem Reichtum ohne Risiko" - Werbung mit
Prominenten (die von einem angeblichen Engagement nichts wissen) -
Aufforderung zu sofortigen Überweisungen oder zur Preisgabe sensibler
Daten - Fehlende Transparenz über handelnde Firmen oder Lizenzen
Die Kriminalpolizei appelliert:
Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden und seien Sie bei besonders lukrativen Angeboten skeptisch. Prüfen Sie stets, ob ein Angebot von einer regulierten Bank oder einem lizenzierten Finanzdienstleister stammt. Nutzen Sie die Beratungsangebote von Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest/Finanztest, Ihrer Hausbank oder spezialisierten Anwälten. Holen Sie Vergleichsangebote ein.
Seien Sie zudem misstrauisch gegenüber angeblichen Produkt-Zertifizierungen oder frei erfundener Werbung mit prominenten Namen. Diese bieten weder Gewähr für Seriosität noch für sichere Kapitalanlagen. Überweisen Sie kein Geld an Unbekannte.
Im Zweifel wenden Sie sich vor einer Überweisung oder Zahlung an das Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter 0721 666-5301 oder wählen Sie die 110.
Nach versuchtem Wohnungseinbruch: 21-Jähriger in Untersuchungshaft
Nach einem Einbruchsversuch am Donnerstagmorgen ist ein Mann auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen machte sich der 21-Jährige, gegen 1:30 Uhr, zunächst, an mindestens sieben Pkw zu schaffen, indem er diese auf ihre Verschlussverhältnisse überprüfte. Im weiteren Verlauf war der Tatverdächtige gerade dabei, über ein Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Esselbachstraße einzusteigen, als er von einem Zeugen angesprochen wurde. Daraufhin flüchtete der 21-Jährige, konnte aber durch den Zeugen eingeholt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Ein Atemalkoholvortest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von über 1,2 Promille.
Bei einer Überprüfung des Tatortumfelds konnten an einem weiteren Haus in unmittelbarer Tatortnähe frische Einbruchsspuren festgestellt werden. Ob der Tatverdächtige auch für weitere Straftaten in Betracht kommt, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – wurde der dringend tatverdächtige 21-Jährige am Donnerstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchs erließ und aufgrund Fluchtgefahr in Vollzug setzte.
Der Tatverdächtige mit ungarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Johannes Jungmann, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Zwei kurz aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle verursachten am Mittwochmittag auf der Bundesautobahn 5 zwischen Karlsruhe-Mitte und Karlsruhe-Durlach eine mehrstündige Sperrung zweier Fahrstreifen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 54-jähriger BMW-Fahrer gegen 12:00 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Norden auf eine abbremsende 32-jährige Mercedes-Fahrerin auf. Ein nachfolgender 51-jähriger VW-Passat-Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig reagieren und kollidierte mit dem BMW.
Nur wenige Minuten später ereignete sich auf Höhe der Unfallstelle eine weitere Kollision. Eine 75-jährige VW-Fahrerin wechselte von dem linken auf den mittleren Fahrstreifen und übersah dabei offenbar eine Sattelzugmaschine. In der Folge streiften sich beide Fahrzeuge seitlich.
Für die Unfallaufnahme sowie die erforderlichen Reinigungsarbeiten mussten der linke und mittlere Fahrstreifen bis etwa 17:10 Uhr gesperrt werden.
Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf rund 24.000 Euro geschätzt.
Ein 23 Jahre alter Mann hat am Donnerstagmorgen in Karlsruhe-Daxlanden einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
Gegen 10:10 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei über eine Person in der Zollstraße, die sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann in seiner Wohnung Zugriff auf Waffen hat, wurden mehrere Streifenbesatzungen an die Örtlichkeit entsandt.
Im Zuge der ersten Kontaktaufnahme öffnete der 23-Jährige nach kurzer Ansprache selbständig die Wohnungstür und ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen. Anschließend wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Die Bamten stellten eine in seinem Besitz befindliche Axt sicher. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt, eine konkrete Gefährdung von Personen bestand nach den bisherigen Ermittlungen nicht.
Am Mittwochabend ereignete sich auf der Landesstraße 635 bei Kraichtal-Menzingen ein Verkehrsunfall, bei dem ein alkoholisierter Autofahrer mutmaßlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 41-jähriger BMW-Fahrer gegen 20:45 Uhr in Fahrtrichtung Menzingen unterwegs, als er alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn abkam und in den dortigen Grünstreifen geriet. Hierbei kollidierte er wohl mit mehreren Verkehrseinrichtungen, wobei der BMW stark beschädigt wurde. In der Folge gelangten abgebrochene Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn und beschädigten einen dort befindlichen Pkw am Außenspiegel.
Der leicht verletzte Unfallverursacher konnte von den eingesetzten Beamten in einer Haltebucht unweit des Unfallorts angetroffen werden. Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Pkw-Fahrer fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von rund 2 Promille. Der 41-Jährige wurde im Anschluss für die weiteren Maßnahmen zu einem Polizeirevier gebracht.
Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von rund 11.100 Euro.
Den Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung.
Am Donnerstagmorgen registrierte die Polizei in der Karlsruher Weststadt mehrere Manipulationen an geparkten Autos.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde an mindestens 45 geparkten Autos, jeweils an einem Reifen, die Luft abgelassen.
Das Polizeirevier Karlsruhe-West hat die Ermittlungen übernommen.
Betroffene Fahrzeugbesitzer werden gebeten, sich mit dem Ermittlungsdienst des Polizeireviers Karlsruhe-West per E-Mail über folgende Adresse: karlsruhe-west.prev.bd@polizei.bwl.de mit Nennung ihres Kennzeichens sowie der vollständigen Personalien in Verbindung zu setzten.
Ein 19-jähriger Motorradfahrer entzog sich am Mittwochabend mit seiner Yamaha einer Verkehrskontrolle und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Ortsteil Münzesheim.
Der 19-Jährige sollte gegen 17:40 Uhr einer Kontrolle unterzogen werden, nachdem er den Streifenbeamten zuvor aufgrund seiner lauten Motorengeräusche auffiel. Daraufhin beschleunigte der Heranwachsende sein Zweirad und fuhr mit hoher Geschwindigkeit unter anderem durch die Siedlungstraße, Johann-Kepler-Straße bis zum Markgrafenring.
An der Einmündung Talstraße/Pforzheimer Straße nahm der Kraftradfahrer im Zuge seiner rasanten Fahrt einem dunklen Pkw die Vorfahrt. Eine Kollision konnte nur aufgrund einer Vollbremsung des vorfahrtsberechtigten Pkw vermieden werden.
Das Polizeirevier Bad Schönbörn hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und mögliche weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer, insbesondere den Fahrer des dunklen Pkw, sich unter 07253 8026-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Ein 86 Jahre alter Autofahrer ist am Mittwochmittag in Dettenheim bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 602 schwer verletzt worden.
Ersten Feststellungen zufolge befuhr der Fahrer eines Mercedes-Benz gegen 14:15 Uhr die Händelstraße in Dettenheim-Liedolsheim in Richtung Dettenheim-Rußheim. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überquerte ein angrenzendes Ackergelände und fuhr anschließend über die Landstraße 602, bevor das Fahrzeug im dortigen Seitengraben zum Stillstand kam.
Der Senior stand nach dem Unfall unter Schock und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L602 im betroffenen Bereich kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt das Polizeirevier Philippsburg.