Ein 37-Jähriger soll am Montagabend in Pfinztal-Berghausen ein Auto in Brand gesetzt haben, nachdem es zuvor wohl Unstimmigkeiten mit dem neuen Partner seiner Ex-Freundin gab
Nach aktuellen Erkenntnissen stand der spätere Beschuldigte gegen 22:20 Uhr vor der Wohnanschrift seiner ehemaligen Lebensgefährtin in der Georgstraße und wollte offenbar Kontakt zu ihrem neuen 28-jährigen Partner herstellen. Nachdem seine Kontaktversuche jedoch scheiterten, setzte der 37-Jährige daraufhin wohl den Motorraum des vor dem Haus geparkten Mercedes des 28-Jährigen in Brand und entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit.
In der weiteren Folge nahmen alarmierte Streifenbesatzungen den Beschuldigten an seiner Wohnanschrift vorläufig fest.
Der am Fahrzeug entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 7000 Euro.
Über das Wochenende sind Unbekannte in Eutingen gewaltsam in einen Container eingedrungen und haben Arbeitsgeräte mitgenommen.
Nach derzeitigem Sachstand brachen die Täter zwischen Samstag, 15:00 Uhr und Montag, 17:00 Uhr, den in der Straße „Gartenstadt“ befindlichen Baucontainer auf, indem sie eine massive Metalltür beschädigten, um so ins Innere zu gelangen. Im Anschluss nahmen sie mehrere Baumaschinen einer namhaften Marke ansich. Der Diebstahlsschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei warnt vor einer Betrugsmasche, die vermehrt Anwendung bei Internet-Betrügereien findet. Bei „Task Scam“ – übersetzt Aufgaben-Betrug – werden potentielle Opfer direkt kontaktiert und ihnen wird ein vermeintliches Job-Angebot unterbreitet. Durch den Klick auf eine entsprechende Werbeanzeige gerät man in Kontakt mit den Betrügerinnen und Betrügern.
So funktioniert die Masche:
Die Betrugs-Opfer erhalten ein direktes Stellenangebot über Messenger-Dienste wie Whats-App oder Telegramm. Täterinnen oder Täter geben sich als Mitarbeitende verschiedenster Personalvermittlungen aus und täuschen vor, auf den Lebenslauf der späteren Geschädigten aufmerksam geworden zu sein. Es wird ein lukratives Stellenangebot gemacht (mit scheinbar einfachen Tätigkeiten, wie Bewerten von Hotels, Testen von Produkten, „Liken“ von Youtube-Videos). Zum Teil werden die Interessenten zu Gruppen in besagten Messenger-Diensten eingeladen/hinzugefügt. Hier ist oft ein oder eine „Mentor/in“-/“Ausbilder/in“, der/die besagte Gruppe anleitet.
Bevor erste Gehaltszahlungen (mit Provision) erfolgen können, wird zum Teil verlangt, über eine Krypto-App selber Geld einzuzahlen. Zu einer tatsächlichen Auszahlung kommt es jedoch nie. Durch das Anleiten als auch das „Aufstacheln in der Gruppe“ ist die Versuchung groß, weiter zu machen. Schnell entsteht der Eindruck, dass es sich wirklich um ein seriöses Angebot handelt.
Folgende Präventionshinweise werden zum Schutz empfohlen:
- Nehmen Sie keine Jobs per Messenger- oder Kurznachrichtendienst
(SMS) an.
- Lassen Sie sich nicht von lukrativen Angeboten mit scheinbar
einfachen Aufgaben blenden.
- Nicht in Vorkasse gehen, um Geld zu verdienen.
- Vorsicht bei der Nutzung von Kryptowährung-Apps im Zusammenhang
mit der Tätigkeit (z. B. für Gehaltszahlungen).
- Verlassen Sie Gruppen, in denen entsprechende Jobangebote
gemacht werden.
- Persönliche und sensible Daten nicht an Unbekannte übermitteln
(Identitätsdiebstahl).
Neben den oben beschriebenen Hinweisen gelten auch im Falle des „Task-Scam“ die auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention generell bei Scamming empfohlenen Handlungsanweisungen:
Ein 26-jähriger BMW-Fahrer fuhr in der Nacht auf Sonntag mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt und flüchtete anschließend vor einer Polizeistreife.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge war der Mann gegen 02:30 Uhr mit seinem BMW in der Innenstadt unterwegs, als ihn ein Zeuge beobachtete, wie er mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und dabei mehrere rote Ampeln missachtete. Eine verständigte Streifenwagenbesatzung sichtete den BMW im Bereich der Degenfeldstraße und wollte den Fahrer einer Kontrolle unterziehen. In der Folge beschleunigte der Mann sein Fahrzeug und flüchtete mit mehr als 100 km/h über die Durlacher Allee in Richtung Durlach. Erst in Stupferich hielt der Fahrer seinen Pkw in der Kleinsteinbacher Straße an und stieg aus dem BMW aus.
Kurz darauf nahmen Polizeibeamte des Polizeireviers Karlsruhe-Durlach den 26-Jährigen vorläufig fest. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von rund 0,7 Promille. Außerdem stellte sich heraus, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Er muss sich nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheitim Straßenverkehr verantworten.
Bislang unbekannte Täter sind am vergangenen Samstag in ein Wohnhaus in Eggenstein-Leopoldshafen eingebrochen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich die Einbrecher vermutlich im Zeitraum zwischen 17:15 und 20:50 Uhr über ein unverschlossenes Gartentor Zutritt auf das Grundstück im Brüsseler Ring. In der Folge schlugen die Unbekannten die Terrassentür des Wohnhauses wohl mit einer Gartenharke gewaltsam ein.
Anschließend durchsuchten die Täter sämtliche Zimmer und durchwühlten Schränke und Schubladen, wobei sie mehrere Schmuckstücke entwendeten.
Die Höhe des entstandenen Diebstahlschadens wird aktuell auf 3.000 Euro und der entstandene Sachschaden auf 500 Euro geschätzt.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Im Rahmen eines Polizeieinsatzes in der Nacht auf Sonntag leistete ein 25-jähriger Mann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Polizist wurde dabei derart verletzt, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen weigerte sich der 25-Jährige gegen 00:30 Uhr das Gelände des Oktoberfests in Waghäusel zu verlassen, woraufhin der dortige Sicherheitsdienst die Polizei verständigte. Einen polizeilich erteilten Platzverweis missachtete er ebenso, weshalb er von dem Gelände geführt werden sollte. In der Folge ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten los und leistete bei der anschließenden Festnahme erheblichen Widerstand. Dabei verletzte sich einer der Polizisten am Knie und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Am Montagvormittag stürzte ein Wohnhaus in Ubstadt-Weiher aus bislang ungeklärter Ursache ein. Zwei Personen wurden hierbei verletzt.
Nach aktuellem Kenntnisstand explodierte gegen 11:05 Uhr ein Anbau eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße in Ubstadt-Weiher aus derzeit noch unklarer Ursache. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich zwei Personen im Inneren des Hauses.
Eine unmittelbar eingetroffene Streifenbesatzung brachte die 80-jährige Bewohnerin mit leichten Verletzungen aus dem Haus ins Freie. Ihr 77-jähriger Ehemann wurde von der alarmierten Feuerwehr aus den Trümmern befreit und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Das Verletzungsausmaß ist derzeit noch unbekannt.
Aktuell ist die Hauptstraße zum Zwecke der Bergungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt. Eine Gefahr für die umliegende Bevölkerung kann derzeit ausgeschlossen werden. Die Explosionsdruckwelle beschädigte mehrere Fensterscheiben in der direkten Nachbarschaft. Die entstandene Schadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Am frühen Samstagmorgen musste ein unter Alkohol und Drogen stehender Autofahrer seine Fahrt beenden, nachdem dieser einen Unfall verschuldete.
Nach jetzigem Kenntnisstand hat ein 28-Jähriger aus bislang unbekannten Gründen auf der BAB 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe gegen 06:00 Uhr einen Unfall verursacht, indem er mit seinem Pkw auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufprallte.
Dabei entstand an beiden Fahrzeugen ein Gesamtschaden von über 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Ein nach Eintreffen der Beamten durchgeführter Alkoholtest ergab beim Unfallverursacher sodann einen Wert von knapp 1,5 Promille. Der auf der Dienststelle durchgeführte Drogentest brachte ein positives Ergebnis.
Den Fahrer erwartet aufgrund des Alkohol- und Drogenkonsums eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Sein Führerschein wurde einbehalten.
Da der Renault nicht mehr fahrbereit war, musste dieser geborgen werden. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
„Don’t Drink and Drive“ gilt auch für Fahrradfahren. Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden, wenn alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzukommen. Ab 1,6 Promille wird bei Fahrradfahrern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Bei Verstößen droht in der Regel eine Strafanzeige sowie eine Geldstrafe, Punkte in Flensburg und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille steigt das Unfallrisiko um das 12-fache.
(Quelle: https://gib-acht-im-verkehr.de/themen/suchtmittel/alkohol)
In ein Wohnhaus eingedrungen sind noch unbekannte Täter am Samstagabend im Ortsteil Öschelbronn.
Die Einbrecher verschafften sich im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 21:30 Uhr über die Terrasse gewaltsam Zutritt in das in der Feldbergstraße gelegene Einfamilienhaus. Dort durchsuchten die Täter die Räumlichkeiten und konnten im Anschluss unerkannt fliehen. Entwendet wurde Bargeld und Schmuck im mittleren vierstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Vier hochwertige Fahrräder haben Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Remchingen-Wilferdingen gestohlen. Der Gesamtschaden dürfte im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.
Nach bisherigem Sachstand gelangte die Täterschaft zwischen 22:20 Uhr – 01:30 Uhr mit einer Leiter zunächst auf das Dach des in der Straße „Im Hölderle“ gelegenen Fachgeschäfts. Nach gewaltsamem Öffnen einer Dachluke „angelten“ die Unbekannten hochwertige Elektrofahrräder aus den Ausstellungsräumen, welche in der Folge vermutlich mit einem Kleintransporter abtransportiert wurden.
Die Polizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber, welche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.