Am Freitag gegen 16:10 Uhr verursachte ein offenbar noch flüchtiger Pkw-Fahrer unmittelbar nach einem Auffahrunfall einen weiteren Verkehrsunfall in der Pulverhausstraße. Hierbei wurde ein Ampelmast stark beschädigt und das Auto des 33-jährigen Fahrers überschlug sich. Der Autofahrer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr der Autofahrer in der Pulverhausstraße zunächst einem ihm vorausfahrenden Auto auf und entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallörtlichkeit. Er setzte seine Fahrt in östliche Fahrtrichtung fort und nutzte den Gehweg und eine seitlich angrenzende Grünfläche, um vor ihm befindliche Fahrzeuge zu überholen. Dabei übersah er schließlich den Ampelmast, so dass es zur Kollision kam. Durch den starken Aufprall überschlug sich das Auto des 33-Jährigen und landete auf der rechten Fahrbahnseite auf dem Dach.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen haben sich die Anhaltspunkte weitergehend verdichtet, dass ein menschliches Versagen ursächlich für den Geschehensablauf sein dürfte. Zwischenzeitlich liegt ein technisches Sachverständigengutachten vor. Anhaltspunkte für eine technische Ursache bei dem eingesetzten Kran, dem Kranseil nebst Kranflasche oder der Transportgondel ergaben sich nicht.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Freudenstadt und der Staatsanwaltschaft Rottweil in dem Strafverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung gegen den 36-jährigen Kranführer dauern an. Mit Abschluss der Ermittlungen wird in einer gesonderten Pressemitteilung nachberichtet.
Benjamin Koch, Pressestelle des Polizeipräsidiums Pforzheim
Markus Wagner, Pressestelle der Staatsanwaltschaft Rottweil
Der 62-jährige Fahrer eines Pedelec erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, nachdem er am 13.10.2025 offenbar alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Rad verlor und mit dem Kopf zu Boden gestürzt war.
Sofort hinzugezogene Rettungskräfte reanimierten den Mann vor Ort und transportierten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er nun am Freitagabend verstarb.
Am Samstagnachmittag ist es auf der K4741 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem eine 18-jährige Frau schwer verletzt wurde.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr die 18-Jährige mit ihrem Audi, gegen 16:45 Uhr, den Zubringer der B 28 auf die Kreisstraße 4741. Hierbei übersah sie offenbar den aufgrund von Verkehrszeichen vorfahrtberechtigten 19-jährigen Mercedesfahrer. Es kam zur Kollision, wobei die Fahrerin des Audi schwere und der Fahrer des Mercedes sowie die jeweiligen Beifahrer leichte Verletzungen davontrugen.
Am Audi entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro, am Mercedes wird der Schaden auf 10.000 Euro geschätzt.
Unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Samstag einen Geldautomaten in Baiersbronn gesprengt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen machte sich die unbekannte Täterschaft gegen 04.00 Uhr an dem freistehenden Geldautomaten in der Ruhesteinstraße im Ortsteil Obertal zu schaffen. Im weiteren Verlauf wurde offenbar versucht durch Sprengung des Geldausgabeautomaten an das darin befindliche Bargeld zu gelangen.
Ob die unbekannten Täter an das Geld des Automaten gelangten, wird derzeit noch ermittelt. Über die Schadenshöhe kann noch keine Aussage getroffen werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07231 186-4444 entgegengenommen.
Am Freitagabend ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr ein 57 Jahre alter Pkw-Lenker mit seinem Mazda, gegen 19:00 Uhr, die Bundesautobahn 8 aus Stuttgart kommend in Richtung Karlsruhe. Zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim fuhr er auf einen vor ihn fahrenden Mercedes auf. Hierbei wurden der 57-Jährige sowie der 66-jährige Mercedes-Fahrer leicht verletzt. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Ein Atemalkoholvortest beim 57-Jährigen ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Er musste eine Blutprobe abgeben und mit einer Strafanzeige rechnen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Beamte der Schutzpolizei und Kriminalpolizei Karlsruhe nahmen am Donnerstag bei einem gemeinsamen Einsatz einen 24-jährigen Mann fest, der als Tatverdächtiger mehrerer Straftaten in Betracht kommt. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Bei seiner letzten Tat soll der Verdächtige am Donnerstagnachmittag gegen 17:30 Uhr zunächst einen 16-Jährigen in einem Supermarkt im Ahornweg bedroht und im weiteren Verlauf dessen 18-jährigen Bruder angegriffen haben. Hierbei wurde der 18-Jährige verletzt. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen sprach der Beschuldigte den jüngeren der beiden Brüder an, bedrohte ihn im weiteren Verlauf verbal und riss ihm einen Geldschein aus der Hand. Als der 18-Jährige einschreiten wollte, schlug der Tatverdächtige ihm unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Kurze Zeit später nahmen alarmierte Polizeibeamte, die in der Nähe waren und wegen weiterer Verdachtslagen bereits nach dem 24-Jährigen suchten, diesen noch am Tatort vorläufig fest. Hierbei zeigte der Beschuldigte wohl ein psychisch auffälliges Verhalten.
Wie sich schon vor der Tat in dem Supermarkt herausgestellt hatte, kommt der Festgenommene für mindestens vier weitere Straftaten als Tatverdächtiger in Betracht. Bei den Taten handelt es sich um drei Raubdelikte und eine Sachbeschädigung, die der Beschuldigte innerhalb der letzten fünf Wochen begangen haben soll. Bei einem der Fälle handelt es sich um das Raubdelikt in einer Bäckerei vom 19. Oktober, zu dem am 20. Oktober ein Zeugenaufruf veröffentlicht wurde. Die dazugehörige Pressemitteilung ist unter dem folgenden Link abrufbar:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der Beschuldigte im Laufe des heutigen Tages dem zuständigen Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der Haftbefehl erlies und den Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Der seit Mittwoch den 15. Oktober zunächst vermisste 44-jährige argentinische Mitarbeiter des KIT wurde am 19.10.2025 leblos in einem Waldgebiet in Karlsruhe-Rintheim aufgefunden. Eine Obduktion bestätigte nun den Verdacht, dass es sich um einen Unglücksfall handelte und keine Anzeichen auf eine Fremdeinwirkung bestehen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der nun Verstorbene fußläufig in einem Waldgebiet des Gewannes Elfmorgenbruch spazierte und hier wohl aus gesundheitlichen Gründen die Orientierung verlor und tödlich verunglückte. Der genaue Zeitpunkt des Unglücks ist derzeit nicht bekannt.
Neben den Suchmaßnahmen der Polizei organisierten Familienangehörige zusätzlich einen Suchttrupp, welcher den 44-Jährigen am Sonntagmittag schließlich leblos in dem Waldgebiet auffand.
Um einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zu vermeiden, ist ein 42-jähriger BMW-Fahrer am Donnerstagmorgen auf der Landesstraße 409 ausgewichen und verunfallt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der BMW-Lenker gegen 09:30 Uhr von Leinstetten in Richtung Neuneck, als ihm ein bislang unbekannter PKW-Lenker kurz nach dem Ortsausgang Neuneck auf seiner Fahrspur entgegenkam. Dieser befand sich trotz Gegenverkehrs im Überholvorgang. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der BMW-Fahrer nach rechts in den Straßengraben aus. Trotz des Ausweichmanövers kommt es zu einer leichten Berührung der beiden Fahrzeuge.
Der 42-jährige BMW-Fahrer blieb leicht verletzt. Sein Beifahrer wurde so schwer verletzt, dass er zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus verbracht wurde.
Am Fahrzeug des BMW-Lenker entstand ein Totalschaden. Die Höhe des Gesamtschadens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der bislang unbekannte Überholende entfernte sich von der Unfallstelle. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen weißen, eher kleineren PKW mit Rottweiler Kennzeichen gehandelt haben. Es könnte sich um eine neue Mercedes A-Klasse mit sichtbaren Unfallschäden an der linken Fahrzeugseite handeln.
Die Polizei bittet Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem weißen Verursacherfahrzeug geben können, sich beim Polizeirevier Horb unter der Telefonnummer 07451 960 zu melden.
Wie bereits am 21.2.2025 unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/5976412 berichtet, befuhr gegen 15:10 Uhr ein 21-jähriger Motorradfahrer die Landstraße 1175 von Wimsheim kommend in Richtung Friolzheim. Kurz nach dem Verlassen des Kreisverkehrs überholte der Kradlenker mutmaßlich einen dunklen Minivan.
Kurze Zeit später stieß das Motorrad mit einem gesonderten Fahrzeug zusammen, welches aus der untergeordneten Maybachstraße in die Friolzheimer Straße abbiegen wollte.
Der nicht am Unfall beteiligte Lenker des dunklen Minivans dürfte im Anschluss in die Maybachstraße abgebogen sein.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim, Rufnummer 07231 186-3111, sucht nun dringend den Fahrer oder die Fahrerin des Minivans, da davon auszugehen ist, dass dieser sachdienliche Angaben zum Unfallgeschehen machen kann.