Calw (ots)
Noch unbekannten Betrügern aufgesessen ist am Mittwochmittag eine Person aus dem Landkreis Calw. Diese wurde Opfer der sogenannten WhatsApp-Masche.
Die geschädigte Person erhielt zunächst eine SMS, in welcher ihr vorgegauckelt wurde, der Absender sei ein nahes Familienmitglied. Der weitere Gesprächsverlauf wurde dann über den Messengerdienst WhatsApp geführt. Hierin täuschte der Täter eine finanzielle Notlage vor und brachte sein Opfer so dazu einen niedrigen vierstelligen Betrag auf ein bis dato unbekanntes, ausländisches Konto zu überweisen. Erst als das Opfer persönlichen Kontakt zu dem „echten“ Familienmitglied aufnahm flog der Schwindel auf.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Christian Koch, Pressestelle
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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