19.08.2021 – 15:19
Freudenstadt (ots)
Ein rascher Fahndungserfolg ist Beamten des Polizeireviers Freudenstadt nach einem mutmaßlichen Überfall am frühen Montagmorgen gelungen. Zwei Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Die beiden 35 und 29 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, gegen 3:30 Uhr gewaltsam in die Wohnung eines Mannes in der Straßburger Straße eingedrungen zu sein, den sie möglicherweise flüchtig kannten. In der Folge sollen die Tatverdächtigen den Mann mit dem Griff einer Schreckschusswaffe geschlagen und gefesselt haben. Daraufhin sollen sie eine Spielkonsole sowie Wertgegenstände geraubt und dann den Tatort verlassen haben. Nachdem es dem Geschädigten offenbar gelungen war, sich von der Fesselung zu befreien, verließ er seine Wohnung und ging nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zu einem Bekannten, der ihn in ein Krankenhaus begleiten wollte. Um die Versichertenkarte zu holen, gingen beide dann zunächst in die Wohnung des Geschädigten zurück. Kurz danach sollen jedoch wieder die beiden Tatverdächtigen erschienen sein und erneut unmittelbar massiv Gewalt angewandt haben. So sollen sie den Bekannten geschlagen und sein Handy entwendet sowie den Geschädigten unter Drohungen aufgefordert haben, den PIN-Code für seine Girokarte bei der Bank zu nennen. Den sodann informierten Polizeibeamten gelang es schließlich, beide Tatverdächtige im Bereich der Alfredstraße festzunehmen. Bei der Durchsuchung der Personen entdeckten die Einsatzkräfte umfangreiches, mutmaßliches Raubgut und stellten Messer sowie Reizgaskartuschen sicher. Auch eine Schreckschusswaffe wurde aufgefunden. Der Geschädigte erlitt derart schwere Verletzungen, dass er im Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Sein Bekannter wurde leicht verletzt.
Am Dienstag wurden die beiden Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Sie befinden sich seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Frank Weber, Pressestelle Polizeipräsidium Pforzheim
Frank Grundke, Staatsanwaltschaft Rottweil
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