Archiv für den Monat: April 2026

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Birkenfeld – Hundeköder mit Rasierklingen ausgelegt

Polizeipräsidium Pforzheim

Birkenfeld (ots)

Bereits am Montag ging eine 47-jährige Hundebesitzerin mit ihrer 11-jährigen Hündin auf einem Feldweg im Bereich der Kreuzstraße in Birkenfeld auf einem Feldweg spazieren. Sie bemerkte wie ihr Hund etwas vom Boden aufnahm und reagierte sofort. Bei näherer Betrachtung konnte ein Wurst- beziehungsweise Brät-Stück mit einer Rasierklinge darin festgestellt werden.

Die Hundehalterin fuhr umgehend zu einem Tierarzt, da nicht auszuschließen war, dass ihre Hündin bereits weitere Köder aufgenommen hatte. Eine Untersuchung konnte Entwarnung geben.

Erst im Juni vergangenen Jahres wurde an gleicher Örtlichkeit sowie in unmittelbarer Nähe mehrfach Köder in gleicher Zusammensetzung ausgelegt. Damals kam es zu einer konkreten Schädigung eines Hundes. Leider gelang es damals nicht eine Täterschaft zu ermitteln.

Die polizeiliche Facheinheit für Gewerbe und Umwelt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.

Anna Schwalbe, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Prävention Aktuell: 4. Seniorenaktionswoche zum Thema „Straftaten an der Haustür“

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Im Rahmen der Aktionswoche „Bekämpfung und Verhinderung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ informiert die Polizei Karlsruhe zum Thema „Betrug und Diebstahl an der Haustür“.

Kriminelle verfolgen an der Haustür meist ein Ziel: Sie wollen in die Wohnung ihrer Opfer gelangen, um dort Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen zu stehlen. Besonders Seniorinnen und Senioren stehen im Fokus der Täter, da sie tagsüber häufiger erreichbar sind. Die Folgen wiegen meist schwer, da die Straftat den privaten Rückzugsort verletzt. Wie bei betrügerischen Telefonanrufen nutzen die Täter gezielt die Sorge, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit ihrer Opfer aus. Dabei agieren sie oft mit beachtlichem schauspielerischem Geschick und nutzen vielfältige Maschen.

Gängige Methoden im Überblick:

Falsche Amtspersonen: Betrüger geben sich als Polizisten, Behördenvertreter oder Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen aus. Mit gefälschten Dienstausweisen täuschen sie eine offizielle Funktion vor, um Einlass zu erhalten.

Vortäuschen einer Notlage: Kriminelle bitten um ein Glas Wasser, einen Stift oder die Nutzung der Toilette. Teilweise geben sie sich auch als Paketbote oder Handwerker aus und weisen auf einen angeblichen Wasserrohrbruch im Haus hin, der schnellstmöglich behoben werden muss. Wird die Tür geöffnet und danach nicht vollständig geschlossen, kann eine zweite Person unbemerkt die Wohnung betreten und die Räume nach Wertsachen durchsuchen.

Haustürgeschäfte: Hier treten Täter als Firmenmitarbeiter auf und drängen zum Abschluss von Zeitungsabonnements, Energie- oder Telefonverträgen. Sie versprechen Gewinne oder geben vor, für soziale Projekte zu arbeiten. Auch spontane Handwerkerleistungen wie Dach- oder Pflasterarbeiten werden angeboten, die später gar nicht oder nur minderwertig ausgeführt werden.

Präventionstipps der Polizei:

Türspion und Sperrbügel nutzen: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel oder sprechen Sie durch die geschlossene Tür.

Keine Fremden einlassen: Sie sind nicht verpflichtet, unangemeldete Personen hereinzulassen. Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin.

Ausweise sorgfältig prüfen: Verlangen Sie von Amtspersonen oder Handwerkern immer den Dienst- oder Firmenausweis. Rufen Sie bei geringsten Zweifeln die entsprechende Behörde oder Stelle an. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus und lassen Sie den Besucher währenddessen vor der verschlossenen Tür warten.

Nur bestellte Handwerker empfangen: Gewähren Sie nur Personen Einlass, die Sie selbst beauftragt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

Mut zur Deutlichkeit: Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie diese laut an oder rufen Sie laut um Hilfe.

Nachbarschaftshilfe: Vereinbaren Sie mit Ihren Nachbarn, sich bei unbekannten Besuchern gegenseitig zu unterstützen.

Besonderheiten bei Haustürgeschäften:

Kein Zutritt für Unbekannte: Lassen Sie Vertreter nur herein, wenn Sie sich absolut sicher über deren Seriosität sind (zum Beispiel durch Gewerbeschein oder Empfehlung).

Keine Unterschrift unter Zeitdruck: Tätigen Sie keine Spontankäufe. Lassen Sie sich nicht drängen und prüfen Sie das Angebot in aller Ruhe. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht vollständig verstanden haben. Ziehen Sie gegebenenfalls Nachbarn oder Bekannte als Zeugen dazu.

Keine Barzahlung oder Vorkasse: Leisten Sie niemals Barzahlungen an der Haustür und zahlen Sie nicht im Voraus. Gesetzlich sind Sofortzahlungen über 50 Euro bei Haustürgeschäften verboten.

Vertragsdaten prüfen: Achten Sie auf das korrekte Datum und verlangen Sie eine lesbare Kopie des Vertrages mit Namen und Anschrift des Vertragspartners. Dies ist für Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht entscheidend.

In allen Fällen gilt: Bei einem schlechten Bauchgefühl oder aufdringlichem Verhalten sollten Betroffene die Tür sofort schließen und die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigen.

Angehörige und das soziale Umfeld können einen entscheidenden Beitrag zum Schutz älterer Menschen leisten. Die Polizei rät, die Kriminalitätsphänomene am Telefon, an der Haustür und unterwegs regelmäßig in der Familie, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft zu thematisieren. Ein offener Austausch schafft Sicherheit und bereitet auf den Ernstfall vor.

Weitere Informationen zu Betrug und Diebstahl an der Haustür finden Sie auf dem Internetauftritt der Polizeilichen Kriminalprävention: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/ . Im Bereich der Haustürgeschäfte steht Ihnen für weitere Informationen auch Ihre örtliche Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale.de zur Verfügung.

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Mutmaßliche Brandstiftung an Autotransporter – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am späten Mittwochabend gerieten zwei auf einem Autotransporter befindliche Mercedes Vito in Brand. Es entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein Passant gegen 23:15 Uhr auf den in der Hornisgrindestraße/Ecke Joachim-Kurzaj-Weg abgestellten und zu dieser Zeit brennenden Transporter aufmerksam und wählte den Notruf. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei standen die beiden Pkw in Vollbrand und das Feuer hatte bereits den Anhänger des Autotransporters stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte in der Folge das Übergreifen der Flammen auf zwei weitere Fahrzeuge und das Zugfahrzeug verhindern.

Bei einem der vollständig zerstörten Vitos handelte es sich wohl um ein bereits abgemeldetes Streifenfahrzeug der Polizei. Der entstandene Sachschaden an den Pkw und dem Anhänger wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.

Beamte der Kriminalpolizei haben mit Unterstützung der Kriminaltechnik die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit wird von einer Brandstiftung ausgegangen. Hinweise auf mögliche Täter liegen aktuell nicht vor.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Calw) Ostelsheim – Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

Polizeipräsidium Pforzheim

Ostelsheim (ots)

Ostelsheim – Am Dienstagabend ist es auf der Landstraße 183 zwischen Dätzingen und Ostelsheim zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 18:25 Uhr ein 40-jähriger Fahrzeugführer mit seinem BMW die L 183 von Dätzingen in Richtung Ostelsheim. Bei regennasser Fahrbahn verlangsamter er seine Geschwindigkeit vor einer Linkskurve. Im weiteren Verlauf brach ihm sein Fahrzeugheck aus und sein Fahrzeug wurde von der Fahrbahn geschleudert. Dort prallte es gegen einen Baumstumpf und wurde wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo das Fahrzeug quer zum Stillstand kam.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 7.000 Euro.

Anna Schwalbe, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Schömberg – Gebäudebrand einer Zimmerei

Polizeipräsidium Pforzheim

Schömberg (ots)

Am Mittwochabend ist es in der Johannesstraße im Ortsteil Oberlengenhardt zu einem Brand an der Außenfassade eines Gebäudes gekommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen brach das Feuer gegen 19 Uhr aus, offenbar im Zusammenhang mit zuvor durchgeführten Schweißarbeiten. Dabei kam es zu einem Schwelbrand an der Fassade.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte eine Ausbreitung
verhindert werden, sodass lediglich die Außenfassade beschädigt wurde.

Das zweistöckige Gebäude wird nicht bewohnt und dient als Zimmerei.

Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Carmela Rinaldo, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Fahrzeug landet bei Unfall auf Dach

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten ist es am Mittwochabend auf der Bundesstraße 294/ Hohenäckerallee gekommen.

Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 26-jährige Skoda-Fahrerin gegen 21:00 Uhr die Kieselbronner Straße in Richtung Lochäckerstraße und wollte die Kreuzung überqueren. Dabei missachtete sie das Rotlicht und kollidierte mit dem Skoda eines 28-Jährigen, der auf der Bundesstraße in Richtung Innenstadt unterwegs war.
In der Folge überschlug sich der Pkw des Mannes und kam auf dem Dach zum Liegen. Das Fahrzeug der 26-Jährigen drehte sich und landete auf der Seite.

Beide Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließende Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn bis gegen 23.30 Uhr gesperrt werden.

Melanie Konrad, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – 1. Nachtrag zur Pressemitteilung vom 20.04.2026, 15:47 Uhr, tödlicher Verkehrsunfall zwischen Omnibus und Fußgänger – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Wie bereits unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6259147 berichtet, kam es am Montagmittag zu einem tragischen Verkehrsunfall in der Mühlacker Bahnhofstraße.

Es liegen Hinweise darauf vor, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 82-jahre alten Mann handeln dürfte.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte dieser die Fahrbahn queren. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit dem Gelenkbus. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Pforzheim dauern weiter an. In diesem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizei weitere Zeugen. Diese können sich unter der Telefonnummer 07231 186-3111 melden.

Carmela Rinaldo, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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POL-Pforzheim: (CW) Schömberg – Unbekannte brechen in Schule ein – Zeugen gesucht

Polizeipräsidium Pforzheim

Schömberg (ots)

Am vergangenen Wochenende kam es zu einem Einbruch in eine Schule in der Uhlandstraße. Unbekannte Täter schlugen ein Fenster im Bereich des Schulhofs ein und gelangten so in das Gebäude. Im Inneren wurde die Tür zum Lehrerzimmer ebenfalls gewaltsam geöffnet.

Aktuell laufen die Ermittlungen zu dem Diebesgut, welches sich noch nicht vollständig klären ließ. Die Polizei Calw hat die Ermittlungen übernommen.

Da der Tatzeitraum nicht genauer eingegrenzt werden kann, suchen die Ermittler Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 1613511 zu melden.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um den oder die Täter schnellstmöglich zu ermitteln.

Alexander Uhr, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: +49 (07231) 186 – 1111
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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Jugendlicher mutmaßlich mit Messer bedroht – 19-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Ein 19 Jahre alter Mann steht im dringenden Verdacht, am Montagnachmittag in der Karlsruher Innenstadt versucht zu haben, einen Jugendlichen auszurauben.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge sprach der Tatverdächtige den 17-jährigen Geschädigten und dessen Begleiterin gegen 14:40 Uhr im Bereich des Schlossgartens an und forderte die beiden zunächst auf, ihn zu einer öffentlichen Toilette am Karlsruher Marktplatz zu begleiten. In den Toilettenräumen soll der 19-Jährige sein Opfer dann unter Vorhalt eines Klappmessers dazu aufgefordert haben, ihm persönliche Gegenstände auszuhändigen.
Der Begleiterin des jungen Mannes gelang es jedoch, einen Notruf abzusetzen und die Polizei zu alarmieren. Als der mutmaßliche Angreifer dies bemerkte, soll er ohne Beute die Flucht ergriffen haben.

Wenig später nahmen Polizeibeamte den 19-Jährigen im Bereich einer U-Bahn-Station am Marktplatz vorläufig fest.

Der Festgenommene wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung Haftbefehl und ordnete den Vollzug der
Untersuchungshaft gegen den jungen Mann an.

Rückfragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Pressestelle
Erster Staatsanwalt Graulich
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Polizeipräsidium Karlsruhe
Pressestelle
Larissa Bollinger
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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Polizei sucht Zeugen nach mehreren Diebstählen aus Pkw in Durlach

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Unbekannte machten sich zwischen Mittwoch und Sonntag an mehr als zwanzig Pkw im Karlsruher Stadtteil Durlach zu schaffen und entwendeten Bargeld und Wertgegenstände.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die bislang noch unbekannten Täter wohl zwischen Mittwochabend, 18:30 Uhr und Donnerstagmorgen, 04:30 Uhr an mehreren geparkten Autos das Keyless-Go-System überwanden und sich so Zugang zum Fahrzeuginneren verschafften.
Die betroffenen Fahrzeuge waren in der Pfinzstraße, der Kleinbachstraße, der Eichelgasse, der Lörracherstraße, der Gymnasiumstraße, der Zunftstraße, der Bergbahnstraße sowie in der Alten Weingartener Straße und der Straße An der Fayence entlang der Straße oder auf Anwohnerparkplätzen nahe der Wohnanwesen der Fahrzeughalter abgestellt.

Offenbar die gleichen Täter drangen in der Nacht auf Sonntag zwischen 00:20 Uhr und 09:00 Uhr wohl auf die gleiche Weise in mehrere in der Fechtstraße, der Paula-Modersohn-Straße, der Geigersbergstraße sowie der Straße Am Steinbruch geparkte Autos ein, durchwühlten den Innenraum und nahmen Wertgegenstände an sich.

Der entstandene Diebstahlschaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden.

Das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach hat nun die Ermittlungen übernommen. Wer Hinweise zu den noch unbekannten Tätern geben kann, verdächtige Beobachtungen gemacht oder verdächtige Personen auf den Bildern seiner Überwachungskamera festgestellt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 49070 zu melden.

Um sich besser zu schützen gibt die Polizei im Zusammenhang mit den sogenannten Keyless-Go-Systemen folgende Hinweise und Verhaltenstipps:

   - Legen Sie den Schlüssel nie in der Nähe der Haus- oder 
     Wohnungstür ab.
   - Schirmen Sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen ab (z.B. 
     Aluminiumhüllen, evtl. Blechdose). Machen Sie dazu den Test am 
     Fahrzeug. Erst wenn der abgeschirmte Schlüssel direkt am 
     Fahrzeug nicht funktioniert, haben Sie ausreichend Sicherheit.
   - Achten Sie darauf, ob sich beim Verlassen des Fahrzeugs Personen
     mit Aktenkoffer in Ihrer Nähe auffällig verhalten. Dabei könnte 
     es sich um professionelle Autodiebe handeln.
   - Fragen Sie bei dem Hersteller Ihres Fahrzeuges, ob für Ihr 
     Fahrzeug der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann. 
     Manche Hersteller bieten am Schlüssel die Funktion, durch 
     zweimaliges Drücken auf die Verriegelungs-Taste am Schlüssel, 
     die Keyless Funktion ganz auszuschalten. Fragen Sie bei Ihrer 
     Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für Ihr 
     Fahrzeug gibt.

Larissa Bollinger, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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