Am Sonntagmittag ist es auf der Kreisstraße K 4339 zu einem Unfall gekommen, bei welchem der Fahrer leicht und der Mitfahrer schwer verletzt wurde.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr der 37-jährige Fahrer, gegen 15:00 Uhr, mit seinem Fiat die Kreisstraße von Walddorf kommend in Richtung Nagold / Rohrdorf. Ausgangs eines dortigen Tunnels kam er offenbar aufgrund alkoholischer Beeinflussung von der Fahrbahn ab und stürzte in tiefer liegendes Gelände. Dort kollidierte das Fahrzeug unter anderem mit einem Baum. Im Verlauf des Unfalls wurde der 39-jährige Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Es liegen Hinweise vor, dass er den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Da die Beamten der Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt während der Unfallaufnahme beim Fahrer Hinweise auf Alkoholkonsum bemerkten, musste er eine Blutprobe abgeben. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst mit Notarzt und die Feuerwehr im Einsatz. Das Fahrzeug musste im Anschluss an den Unfall abgeschleppt werden.
Einen Vorrat an Hochprozentigem hat sich am Samstagmorgen ein 23-Jähriger offenbar zulegen wollen, als er in einem Supermarkt in der Oststadt mehrere Flaschen Kräuterlikör eingesteckt hatte, ohne die Ware im Anschluss zu bezahlen.
Tatsächlich elf Flaschen des Marken-Kräuterlikörs im Gesamtwert von rund 160 Euro packte der Mann in seinen Rucksack und verließ im Anschluss, gegen 10:30 Uhr, das Warenhaus im Hohwiesenweg ohne die Ware zu bezahlen. Da sich der Dieb gegenüber dem Personal unkooperativ zeigte, führte die Polizei unter anderem die Personalienfeststellung durch. Bei der Durchsuchung des weiterhin renitenten Mannes fanden die Beamten neben dem Diebesgut auch eine griffbereite Nagelschere, so dass der 23-Jährige nun mit einer Strafanzeige wegen Diebstahls mit Waffen rechnen muss.
Mit dem Rettungshubschrauber ist am Sonntagmorgen ein Radfahrer in eine Klinik transportiert worden. Zuvor war er ohne Fremdeinwirkung gestürzt.
Nach den ersten Erkenntnissen befuhr der 34-jährige Mann, gegen 08:00 Uhr, die „Alter Nordstetter Steige“ von Nordstetten kommen in Fahrtrichtung Horb. Offenbar verlor er aufgrund starken Gefälles die Kontrolle über sein Gefährt und kam zu Fall. Hierbei zog er sich die schweren Verletzungen zu.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen Donnerstag, 08:00 Uhr und Sonntag, 18:55 Uhr offenbar gewaltsam Zutritt in ein Einfamilienhaus im Lerchenweg in Oberderdingen.
Über ein aufgehebeltes Fenster gelangten die Einbrecher in das Innere des Wohnhauses und durchsuchten die Räumlichkeiten. Auf ihrem Beutezug nahmen sie offenbar diversen Schmuck und Bargeld an sich.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Am Sonntagabend ist es am Fußgängerüberweg an der Schlössle Galerie zu einer Straßenverkehrsgefährdung gekommen.
Nach den ersten Erkenntnissen wurden durch die Fahrweise eines Ford-Fahrers, gegen 20:10 Uhr, im Bereich Goethestraße / Westliche Karl-Friedrich-Straße mehrere Personen gefährdet. Des Weiteren war es fast zur Kollision mit einem Linienbus gekommen, welcher aus der Fußgängerzone herausfuhr. Aufgrund der zügigen ersten Ermittlungen hat sich bereits ein Tatverdacht gegen den Fahrer des Fords ergeben, welcher auch identifiziert werden konnte. Die genauen Umstände der Straßenverkehrsgefährdung werden nun vom Polizeirevier Pforzheim-Nord ermittelt.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.
Bei einem Unfall zwischen zwei Pkw an einer Kreuzung in Ubstadt-Weiher wurde eine Frau schwer, deren Beifahrer leicht verletzt. Aufwändige Rettungsmaßnahmen und der Einsatz eines Rettungshubschraubers waren die Folge.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte ein 27-jähriger Mann mit seinem BMW am Sonntagnachmittag gegen 15:00 Uhr von der Straße Großer Sand nach links auf die Hauptstraße abbiegen. Nach ersten Zeugenaussagen beschleunigte der BMW bei dem Abbiegevorgang sehr stark. Hierdurch sei das Fahrzeug ausgebrochen und der Fahrer verlor offensichtlich die Kontrolle.
Im weiteren Verlauf fuhr er zunächst rechts auf einen Grünstreifen und von dort zurück über die Fahrbahn in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er seitlich mit einem Nissan, der auf der Hauptstraße in Richtung innerorts fuhr.
Die 29-jährige Fahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß nach aktuellen Erkenntnissen eine Armfraktur. Da zudem der Verdacht einer Wirbelsäulenfraktur bestand, musste die verständigte Feuerwehr die Frau aufwändig und schonend aus dem Pkw retten. Hierfür musste das Autodach aufgeschnitten werden. Die Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Der 34-jährige Beifahrer der Frau wurde mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren.
Während der Unfallaufnahme verhielt sich sowohl der Unfallverursacher als auch hinzukommende Familienmitglieder uneinsichtig und konfrontativ gegenüber den Polizeibeamten. Mehreren Angehörigen wurden Platzverweise erteilt.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 26.000 Euro geschätzt.
Nachdem eine 28-jährige Frau am Sonntagabend bei einer Personenkontrolle in der Karlsruher Innenstadt Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistete, solidarisierten sich weitere Personen und störten die Amtshandlungen.
Gegen 20:10 Uhr traf eine Besatzung des Polizeireviers Marktplatz auf der Kaiserstraße unweit des Europaplatzes zur Klärung eines Sachverhalts ein.
Unmittelbar darauf nahmen die Beamten eine Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite wahr. Sie schrie die Beamten an und gestikulierte wild mit ihren Armen und Händen. Der Versuch, mit der 28-Jährigen ins Gespräch zu kommen scheiterte, weshalb sie einer Personenkontrolle unterzogen werden sollte. Hierbei zeigte sich die Frau äußerst unkooperativ und verweigerte die Herausgabe ihrer Ausweispapiere. Infolgedessen sollte sie mit einfacher körperlicher Gewalt festgehalten und zum Zwecke der Identifizierung durchsucht werden. Hiergegen leistete sie erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten massiv.
Während der polizeilichen Maßnahmen solidarisierten sich weitere Personen mit der Frau, die sich später als Familienmitglieder herausstellten. Eine 49-Jährige Frau versuchte offensichtlich die polizeilichen Maßnahmen zu vereiteln, indem sie einem Polizeibeamten an die Schutzweste griff und ihn von der zu Kontrollierenden wegziehen wollte.
Erst mit dem Eintreffen weiterer Streifen konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und die 28-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Diese trat bei dem Versuch, sie in das Polizeifahrzeug zu setzen mehrfach gegen eine Beamtin, die hierdurch leicht verletzt wurde. Dienstunfähigkeit trat nicht ein.
Die 49-Jährige musste zur Unterbindung weiterer Amtsstörungen kurzfristig mit Handschließen geschlossen und am Auto fixiert werden. Gegen beide Frauen wurden Strafverfahren eingeleitet.
Zur Lagebewältigung vor Ort waren insgesamt acht Funkstreifen eingesetzt. Der Sachverhalt hatte in der belebten Innenstadt eine große Öffentlichkeitswirkung.
Beim Brand einer Halle in der Maulbronner Straße sind am Sonntagnachmittag fünf Einsatzkräfte leicht verletzt worden.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hat sich aus noch ungeklärter Ursache, gegen 16:30 Uhr, im Bereich der Lagerhalle, in welcher derzeit kein laufender Betrieb stattfand, ein Feuer entzündet. Bei den sich anschließenden Löscharbeiten trugen fünf Feuerwehrkräfte leichte Verletzungen davon und wurden ambulant behandelt. Der Sachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar. Die weiteren Ermittlungen durch die Kriminaltechnik folgen.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mühlacker unter der Telefonnummer 07041 9693-0 zu melden.
Zu einem Brand mit hohem Sachschaden aber ohne Verletzte ist es am Sonntagabend gekommen.
Nach den ersten Ermittlungen brach das Feuer in einem in der Nagolder Straße gelegenen Mehrfamilienhaus, gegen 18:20 Uhr, aus. Es gab eine Rauchentwicklung im rückwärtigen Gebäudebereich, wobei sich aber alle Bewohner nach draußen begeben konnten. Trotz umfangreicher und zeitnaher Löscharbeiten der Feuerwehr, war die Brandwohnung im Anschluss nicht mehr bewohnbar. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 300.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Während der Löscharbeiten musste die L 354 zeitweise voll gesperrt werden.
Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe:
Am Samstagabend musste die Polizei bei zwei größeren Einsatzlagen im Bereich des Hauptbahnhofs Karlsruhe und später im Bereich des Durlacher Bahnhofs mit starken Kräften gegen Fans des Fußballvereins Eintracht Frankfurt vorgehen, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Die Polizei erhielt zunächst Kenntnis darüber, dass eine unbekannte Anzahl von Eintracht-Fans auf der Rückreise des Bundesligaspiels SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt in Karlsruhe möglicherweise eine Auseinandersetzung planen würden.
Ausgehend von einer möglichen Konfrontation mit anderen Fans, wurden in der Folge polizeiliche Aufklärungsmaßnahmen im Bereich des Hauptbahnhofs, dem Bahnhof Durlach und der Karlsruher Innenstadt durchgeführt.
Gegen 21:30 Uhr wurde bekannt, dass sich beim Umsteigevorgang einer größeren Anzahl Eintracht Frankfurt Fans am Hauptbahnhof Karlsruhe, etwa 30 Personen der einschlägigen Fanszene teils vermummte und vereinzelt Pyrotechnik zündete. Hierbei begaben sie sich aus dem Bahnhof hinaus in Richtung Zoologischer Garten. Noch auf dem Weg dorthin konnten die Personen von alarmierten Kräften des Polizeipräsidiums Karlsruhe angehalten und nach deutlichen Ansprachen in das Bahnhofsgebäude zurückgeführt werden.
Gegen 22:00 Uhr wurde darüber hinaus bekannt, dass eine Anzahl von etwa 250 – 300 Frankfurt-Fans am Bahnhof Durlach aus einem Anschlusszug ausgestiegen waren. Laut Zeugenaussagen sollen sich mehrere Personen aus dieser Gruppe vermummt und mutmaßlich mit Messern bewaffnet haben. Auf dem Weg in Richtung Innenstadt sei es zu derzeit nicht näher bekannten Bedrohungshandlungen Seitens der Fans gekommen.
Die Personengruppe konnte von Beamten der Bundespolizei mit Unterstützung von Beamten der Landespolizei, unter anderem des PP Karlsruhe, in den Bahnhof und den wartenden Zug zurückgedrängt werden.
Im Verlauf der Fan-Rückreise kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei jedoch zu weiteren Zwischenfällen wie Sachbeschädigungen und den Missbrauch von Nothilfemitteln. Die Ermittlungen hierzu laufen derzeit.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Karlsruhe wurden präventiv an anderen Örtlichkeiten Maßnahmen ergriffen. Hier kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen.
Geschädigte der Bedrohungslage am Bahnhof Durlach oder gar Verletzte haben sich bislang nicht gemeldet. Der Bahnverkehr war bei beiden Geschehnissen zu keiner Zeit beeinträchtigt.
Aufgrund der Handlungen der Frankfurter Fanszene wird eine Strafanzeige wegen
des Verdachts des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs zur Prüfung
der Staatsanwaltschaft Karlsruhe vorgelegt.