Der heutige Artikel „Gefährliches Überholmanöver auf der Bundesstraße 10 – Zeugenhinweise erbeten“ war in Bezug auf die Überschrift nicht korrekt. Dies bitten wir zu entschuldigen.
Wir bitten Sie, die ursprüngliche Überschrift aus dem Geschäftsgang zu nehmen und die nachfolgende, korrigierte Version zu verwenden:
„Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung auf der Bundesstraße 10 – Zeugenhinweise erbeten!“
Eine Garage, drei Autos sowie ein Elektrofahrrad sind von Sonntag auf Montag in Engelsbrand im Ortsteil Grunbach zum Ziel von noch unbekannten Straftätern geworden.
Zunächst versuchten die Unbekannten im Zeitraum zwischen 14:00 und 7:00 Uhr im Gaisackerweg eine Garage gewaltsam zu öffnen, was ihnen allerdings misslang. Der Sachschaden liegt im dreistelligen Eurobereich.
Dieselben Täter dürften es gewesen sein, die im Zeitraum zwischen 19:25 und 18:00 Uhr im Allmendweg die Scheibe eines geparkten Autos einschlugen. Entwendet wurde in diesem Fall offenbar nichts. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 300 Euro.
Unweit entfernt in der Calwer Straße wurde zwischen 20:00 Uhr und 06:27 Uhr ebenfalls die Scheibe eines geparkten Pkw eingeschlagen und entwendeten ein Kombi-Instrument. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 600 Euro.
Ein weiteres Mal schlugen unbekannte Täter zwischen 20:15 Uhr und 6:35 Uhr in der Friedenstraße zu. Aus einem dort abgestellten Fahrzeug wurde ein Navigationsgerät im Wert von rund 1.000 Euro entwendet.
Auf den frühen Montagmorgen, etwa 1:05 Uhr, lässt sich der Diebstahl des Elektrofahrrads zeitlich eingrenzen, der sich in der Turnstraße ereignet hatte. Das entwendete E-Rad der Marke „Bulls“ war auf einem Firmengelände abgestellt gewesen und mutmaßlich mittels Fahrradschloss an einem Gartenzaun befestigt. Ersten Erkenntnissen zufolge sprang der unbekannte Täter über diesen und durchschnitt offensichtlich den Zaun, um das E-Rad anschließend wegzuschieben. Der Wert des gestohlenen Fahrrads liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Das Polizeirevier Neuenbürg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Ein 25-jähriger deutscher Staatsangehöriger ist am Montagvormittag nach einem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte am Montag gegen 11:00 Uhr den Außenbereich eines Cafés in der Moltkestraße in Karlsruhe betreten und mit einem mitgeführten Baseballschläger einem 21-jährigen Geschädigten einen wuchtigen Schlag gegen den Hinterkopf versetzt und hierbei tödliche Verletzungsfolgen zumindest billigend in Kauf genommen haben. Mit einem anschließenden zweiten Schlag soll der Beschuldigte den Geschädigten im Bereich des Rückens getroffen haben.
Mehreren Gästen des Cafés gelang es sodann, dem mutmaßlichen Angreifer den Baseballschläger zu entreißen und den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Geschädigte erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf und im Bereich des Rückens und musste sich in stationäre Krankenhausbehandlung begeben.
Die bisherigen Ermittlungen legen nahe, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt hat. Unbeteiligte Personen wurden nach aktuellem Sachstand nicht verletzt.
Die weiteren Ermittlungen, auch zu den Hintergründen der vorgeworfenen Tat, hat die Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Zu einer Kollision zwischen einer Pkw-Fahrerin und einem Fahrradfahrer kam es am Montagmittag gegen 12:45 Uhr.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr eine 56-jährige Pkw-Fahrerin am Schwarzwald Kreuz von der Südtangente ab. Beim Auffahren auf die Ettlinger Allee übersah die Autofahrerin wohl einen 74-jährigen Pedelec-Fahrer. In der Folge kam es zur Kollision der beiden Verkehrsteilnehmer. Hierbei stürzte der Radfahrer zu Boden und erlitt schwere Verletzungen. Ein Krankenwagen brachte den 74-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Am Montagabend haben Polizeibeamte eine 54-Jährige aus dem Verkehr gezogen, welche unter Drogeneinfluss mit ihrem Fiat im Stadtgebiet unterwegs war.
Nach bisherigem Sachstand kontrollierte eine Streifenbesatzung, gegen 19:15 Uhr, die Fahrerin im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Hindenburgstraße. Währenddessen nahmen die Beamten Verdachtsanzeichen wahr, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hinwiesen. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kam heraus, dass sich die Fahrerin offenbar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis befand. Die 54-Jährige musste im Anschluss ihr Fahrzeug stehen lassen, eine Blutprobe abgeben und sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten.
Allgemeiner Hinweis der Polizei:
Drogenkonsum verändert generell die Wahrnehmungsfähigkeit (Amphetamine), verzögert das Reaktionsvermögen (Cannabis) oder erhöht die Risikobereitschaft (Kokain). Drogenbeeinflusst Fahrerende nehmen die komplexen Verkehrsabläufe wie im Rausch wahr. Auf Gefahren, z.B. plötzlich auftretende Hindernisse oder falsches Verhalten anderer im Straßenverkehr, kann oftmals nicht mehr rechtzeitig reagiert werden. Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/drogen/
Am Samstag verzeichnete die Polizei im Vorfeld einer Versammlung in Neureut zahlreiche Sachbeschädigungen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen beschmierten bislang Unbekannte in der Zeit zwischen etwa 00:00 Uhr und 03:00 Uhr die Fassade, Fenster und Zugangstüren der Badnerlandhalle in der Rubenstraße mit roter Farbe. Vor der Halle verteilten unbekannte Täter offenbar Fäkalien auf dem Boden des Haupteingangs. Im näheren Umfeld der Mehrzweckhalle stellte die Polizei zudem zahlreiche Verkehrszeichen fest, auf welche mit roter Farbe das Wort „Nazi“ geschrieben wurde.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Hinweisgeber, welche Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Tat machen konnten, werden gebeten sich unter der 0721 666-5555 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
Ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer verursachte am Montagmorgen auf der Bundesautobahn 5 zwischen Kronau und Karlsruhe einen Verkehrsunfall und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Ersten Feststellungen der Verkehrspolizei zufolge fuhr der Lkw-Fahrer gegen 10:00 Uhr von der Tank-und Rastanlage Bruchsal auf die A5 in Fahrtrichtung Karlsruhe auf. Als er vom Beschleunigungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen wechselte, übersah er offenbar einen zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden weißen Pkw. Um einen Zusammenstoß mit dem Lastwagen zu vermeiden, bremste der unbekannte Pkw-Fahrer ab und fuhr auf den mittleren Fahrstreifen.
Ein dort fahrender Nissan-Fahrer erkannte das Fahrmanöver offenbar gerade noch rechtzeitig und wechselte ebenfalls nach links. Beim Fahrstreifenwechsel kollidierte der Nissan dann jedoch mit einem auf der linken Fahrspur vor ihm fahrenden Skoda.
Der vermeintliche Unfallverursacher sowie der Fahrer des weißen Pkw setzten ihre Fahrt indessen in Richtung Karlsruhe fort.
Der 54-jährige Nissan-Fahrer und der 28-jährige Skoda-Fahrer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand jedoch ein Sachschaden von rund 11.000 Euro.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Angaben zu den weiteren beteiligten Fahrzeugen oder deren Fahrern machen können, sich unter der Telefonnummer 0721/94484-0 zu melden.
Eine Pkw-Fahrerin verursachte offenbar am Sonntagnachmittag im Stadtteil Beiertheim-Bulach eine Kollision mit zwei 16-jährigen Fahrradfahrerinnen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhren die beiden Fahrradfahrerinnen nebeneinander auf der Bulacher Straße in Richtung Ebertstraße. Auf Höhe der Kreuzung Bulacher Straße und Breite Straße fuhr eine Pkw-Fahrerin auf die Bulacher Straße auf und übersah hierbei offenbar die beiden Radfahrerinnen. In der Folge kam es zur Kollision. Hierbei stürzten die beiden 16-Jährigen mit ihren Fahrrädern zu Boden und erlitten jeweils leichte Verletzungen.
Die Pkw-Fahrerin stieg offenbar nach dem Zusammenstoß aus dem Auto aus, entfernte sich jedoch im Anschluss unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.
Zeugen werde gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 944840 mit der Verkehrspolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Schwer verletzt worden ist am Samstagabend ein Motorradfahrer nach einem Sturz auf der Landesstraße 362 auf Höhe der Neumühle.
Nach derzeitigem Stand befuhr ein 50- jähriger Motorradfahrer mit einer Ducati die Landesstraße 362 von der Erzgrube kommend in Richtung Altensteig. Auf Höhe Neumühle kam der Ducati-Lenker aus noch nicht abschließend geklärter Ursache, möglicherweise auf Grund eines Verbremsens in der Kurve zu Fall.
Er zog sich schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Vorsorglich wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert. Die Straße war für die Unfallaufnahme gesperrt.
Unmittelbar nach dem oben aufgeführten Unfall stürzte eine weitere Motorradfahrerin auf der L 363. Nach dem Ersthelfer sich zu dem Ducati-Lenker begaben, bemerkte eine Kawasaki-Lenkerin, die ebenfalls in Richtung Altensteig unterwegs war, den Unfall.
Beim Abbremsen geriet sie nach derzeitigem Sachstand auf den am rechten Fahrbahnrand befindlichen Schotter und stürzte. Hierbei verletzte sich diese leicht und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Opfer der sogenannten „Sextortion“-Masche sind drei Personen aus dem Enzkreis und dem Landkreis Calw geworden.
In allen drei Fällen kam es in der Zeit zwischen Donnerstag und Sonntag zunächst zu Konversationen über unterschiedliche Internetplattformen. In der Folge bekamen zwei der drei Personen selbst intime Bilder des vermeintlichen Gesprächspartners zugesandt, welche durch die späteren Geschädigten dann gleichermaßen übersendet wurden. Kurz darauf drohten die Täter mit der Veröffentlichung der Bilder im Internet, sollten diese den jeweiligen Geldforderungen im mittleren dreistelligen Bereich nicht nachkommen.
Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor „sexueller Erpressung“ schützen:
- Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
- Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in
Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und
Privatsphäreeinstellungen.
- Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher
Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
- Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.
- Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich
verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
- Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren
online genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.