Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag versucht mehrere Garagen in Eggenstein aufzubrechen.
Ersten Feststellungen zufolge versuchten die Täter sich in der Zeit von Montagabend, 21:30 Uhr bis Dienstagmorgen, 08:20 in der Straße Neue Krautgärten zu insgesamt fünf Garagen gewaltsam Zutritt zu verschaffen. In zwei Fällen gelang es den Tätern offenbar ins Innere zu gelangen und dort Reifen, Fahrradzubehör sowie ein Rennrad zu entwenden.
Die Höhe des an den Garagentoren entstandenen Sachschadens sowie des Diebstahlschadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 96718-0 beim Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt zu melden.
Einem Betrüger auf den Leim gegangen ist am vergangenen Sonntag eine im Landkreis Freudenstadt wohnende Person.
Nach bisherigen Erkenntnissen kontaktierte bislang unbekannte Täterschaft das spätere Opfer per SMS und gab sich als Tochter aus.
In der Folge gelang es dem Täter durch geschickte Kommunikation via eines Messenger Dienstes, die betrogene Person zu einer Überweisung in vierstelliger Höhe zu bewegen.
Erst als man um eine erneute Überweisung aufgrund eines falschen Empfängernamens bat, wurde das Opfer misstrauisch.
Die Polizei warnt in dem Zusammenhang vor Betrügern, die gezielt über Messenger Dienste und SMS an ihre Opfer herantreten.
Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einer fremden Nummer angeschrieben und schon nach kurzer Zeit um Geld gebeten werden.
Vertrauen ist gut. Nachfragen schützt vor Betrug!
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat sich am Dienstag an dem nun zum vierten Mal stattgefundenen bundesweiten Aktionstag für mehr Verkehrssicherheit „sicher.mobil.leben“ beteiligt.
Der Fokus lag dieses Jahr, unter dem Motto „Rücksicht im Blick“, auf den schwächeren Verkehrsteilnehmern.
Rund 80 Beamte führten am Dienstag an 23 Örtlichkeiten Kontrollen sowie Präventionsmaßnahmen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums durch.
Insgesamt sind rund 900 Verkehrsteilnehmer kontrolliert worden. Hierbei wurden 482 Verstöße gegen geltende Verkehrsregeln gezählt und entsprechend sanktioniert.
Unter anderem gelangten insgesamt 30 Verkehrsteilnehmer, welche durch das benutzen ihres Mobiltelefons im Straßenverkehr abgelenkt waren, zur Anzeige.
Des Weiteren konnten die eingesetzten Beamten während ihrer Kontrollen 50 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht feststellen. 19 Kinder waren nicht ordnungsgemäß gesichert.
Beanstandet wurden auch 154 Verstöße im ruhenden Verkehr.
Mitarbeiter eines holzverarbeitenden Betriebs in der Industriestraße in Horb/N. nahmen am Dienstag, kurz nach 17:30 Uhr, in der Werkhalle Brandgeruch wahr.
Die Arbeiter stellten kurz darauf fest, dass eine Maschine brannte.
Die Flammen griffen auf große Teile der Halle über – der entstandene Gebäudeschaden wird auf rund 1,5 Mio Euro geschätzt.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an.
Das Polizeirevier Horb hat die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache aufgenommen.
Am Montag haben Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 35 im Bereich Mühlacker-Lienzingen, Fahrtrichtung Bretten, durchgeführt.
Zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr wurden rund 1620 Fahrzeuge gemessen und hierbei 70 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
54 Autofahrer fielen mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Die höchst gemessene Geschwindigkeit eines Pkw-Fahrers betrug 117 km/h bei erlaubten 70 km/h. Dieser Fahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Insgesamt 16 Lkw-Fahrer überschritten die zulässigen 60 km/h, so dass auf sie ebenfalls ein Verwarnungs-/Bußgeldverfahren zukommt.
Hinweis:
Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln sowie weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit beziehungsweise für ein sicheres Miteinander auf den Straßen, fortführen, auch deshalb, da zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de
Am frühen Montagmorgen drangen Einbrecher in das Kassenhaus eines Waschparks ein und entnahmen zielgerichtet Bargeld.
Nach derzeitigem Stand hebelten die Unbekannten kurz nach Mitternacht zunächst eine Tür auf, um so ins Innere des in der Straße „Schleifmühle“ gelegenen Kassenhauses zu gelangen. Im Anschluss gingen sie das Kassenmünzfach an und entnahmen Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Weiterhin hinterließen die Täter Sachschaden von rund 500 Euro.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen hat, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Telefonnummer 07051 1613511 zu melden.
Gleich in zwei Fällen ist ein Trickdieb in Bankfilialen an ältere Menschen herangetreten, hat die PIN ausgespäht und im Anschluss Abhebungen getätigt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war der erste Tatort in Neuhausen, in der Filiale eines Kreditinstituts in der Pforzheimer Straße. Dort wollte ein Senior, gegen 12:00 Uhr, Bargeld am Automaten abheben. Währenddessen befand sich ein Mann sehr dicht hinter ihm und sprach den Senior letztlich auch an. Offenbar, um sein Opfer zunächst abzulenken und ihm zeitgleich die Bankkarte zu entwenden. In der Folge wurden mehrfach unberechtigt Abbuchungen getätigt. Der entstandene Schaden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der gesuchte Mann soll etwa 180 cm bis 185 cm groß gewesen sein und ein südländisches Aussehen haben. Er hatte dunkle Haare und sprach Deutsch mit Akzent.
Der zweite Tatort war rund eine halbe Stunde später, in einer Filiale in Tiefenbronn, in der Franz-Josef-Gall-Straße. Gegen 12:30 Uhr war ebenfalls ein Senior gerade dabei, am Automaten seine Bankgeschäfte zu erledigen, als er von einem Unbekannten darauf hingewiesen wurde, dass der Automat defekt sei und er es an einem anderen Automaten probieren solle. Durch ein Ablenkungsmanöver hat auch hier der Trickdieb zunächst die PIN ausgespäht und dann die dazugehörige Karte entwendet (sog. „Shoulder surfer“). Auch in diesem Fall wurden wenige Minuten später Abhebungen noch an derselben Örtlichkeit getätigt. Der Schaden liegt hier im mittleren vierstelligen Bereich.
Ob es sich hierbei um denselben Täter handelt ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Telefonnummer 07231 186-3311 zu melden.
Sabine Maag, Pressestelle
Tipps der Polizei:
- Achten Sie darauf, dass Sie beim Eingeben der PIN nicht von
anderen beobachtet werden. Sorgen Sie für einen ausreichenden
Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden. Bitten Sie aufdringliche
Personen oder angebliche Helfer höflich aber bestimmt, auf
Distanz zu bleiben.
- Decken Sie das Tastaturfeld während der PIN-Eingabe vollständig
ab, z.B. mit der anderen Hand oder einem Gegenstand (Geldbörse
etc.).
- Nutzen Sie keinen Bankautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich
erscheint. Verständigen Sie bei Verdacht auf Manipulation die
Polizei.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Wenden Sie sich
bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.
- Haben Sie den Verdacht, dass jemand Ihre Kartendaten ausgelesen
hat, lassen Sie die Karte umgehend über Ihre Bank bzw. den
bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren. Erstatten Sie
Anzeige bei der Polizei.
Weitere Informationen zum Thema („Shoulder Surfer“) finden Sie unter folgendem Link:
Auf der Kreisstraße 9657, der sogenannten Südtangente, kam es am Montagvormittag durch einen Jeep zu einem gefährlichen Überholmanöver, bei welchem mindestens eine Verkehrsteilnehmerin gefährdet worden ist, weshalb die Polizei nun Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sucht.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr eine 67-Jährige mit einem silberfarbenen Pkw der Marke Hyundai gegen 11 Uhr auf der Südtangente in Richtung Osten. Als die Hyundai-Fahrerin gerade mehrere Lkw auf der linken Fahrspur überholte, fuhr der 67-Jährigen ein hinter ihr fahrender Jeep Renegade offenbar mehrfach dicht auf. Schließlich überholte der schwarze Jeep den Hyundai rechts und scherte derart knapp vor der 67-Jährigen wieder ein, dass diese ihr Fahrzeug stark abbremsen musste, um eine Kollision zu verhindern.
Der Fahrer des Jeeps setzte seine Fahrt in Richtung Autobahn fort. Am Steuer des Jeeps mit Euskirchener Kennzeichen (EU) saß mutmaßlich ein Mann mit kurzen Haaren.
Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen an das Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter 0721 666-3411 zu wenden.
Einen alkoholisierten 24 Jahre alten Fahrradfahrer zog die Polizei am Montagabend aus dem Verkehr.
Der Mann befuhr, gegen 20:30 Uhr, die Wilhelmstraße als er im Bereich der Einmündung zur Hugo-Mäulen-Straße kontrolliert wurde, da er sich augenscheinlich nicht mehr sicher auf seinem Fahrrad und letztlich auch nicht auf den Beinen halten konnte. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Im Anschluss musste er eine Blutprobe abgeben. Den 24-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Offenbar viel zu schnell fuhr ein Pkw am frühen Dienstagmorgen in einen Kreisverkehr bei Waghäusel ein und überschlug sich. Anschließend verschwand der Autofahrer vom Unfallort und ließ sein Fahrzeug zurück.
Mit einem VW Golf überfuhr ein noch unbekannter Fahrer gegen 03.20 Uhr den Kreisverkehr der Höber-und-Mandelbaum-Straße. Das Fahrzeug geriet hierbei ins Schleudern, überschlug sich und rutschte dann mehrere Meter einer Böschung herunter. Daraufhin entfernte sich der oder die noch unbekannte Person zu Fuß vom Unfallort. Ein Passant wurde auf das Trümmerfeld aufmerksam und verständigte die Polizei. Da nicht bekannt war, ob der Autofahrer verletzt und sich infolge dessen möglicherweise in einer hilflosen Lage befand, fahndete die Polizei mit mehreren Streifenwägen und einem Polizeihubschrauber. Dies führte bis zum Morgen jedoch nicht zur Identifizierung. Auch die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel war mit mehreren Einsatzkräften am Unfallort eingesetzt.
An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden und wurde von der Polizei sichergestellt. Auch an der Leitplanke entstand ein Schaden.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721-944840 bei der Polizei zu melden.